Wirtschaft

Staatsanwalt zur Razzia bei der CS: «Man geht lieber den sicheren Weg»

Seit heute 10 Uhr findet in allen 13 Credit-Suisse-Filialen in Deutschland eine Razzia statt. Im Visier stehen die Finanzberater, sagt der Düsseldorfer Staatsanwalt Johannes Mocken gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Durchsucht: CS-Filialen in Deutschland.

Durchsucht: CS-Filialen in Deutschland.

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Dunkle Wolken: Credit-Suisse-Filiale in Frankfurt. (Bild: Reuters )

Filialen der CS in Deutschland


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Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Düsseldorf sowie Steuerfahnder suchten in den 13 deutschen Filialen der Grossbank nach Unterlagen, die diesen Verdacht erhärten könnten.

«Bei den Durchsuchungen ging es ausschliesslich um Mitarbeiter der CS», erklärte Staatsanwalt Johannes Mocken der Nachrichtenagentur SDA - also nicht um Daten von möglichen Steuersündern. Die Beamte würden die Aktion voraussichtlich am Donnerstag beenden.

Die Credit Suisse (CSGN 24 1.52%) bestätigte die Durchsuchungen und erklärte, dass sie mit den Behörden zusammenarbeite. Weitere Auskünfte wollte sie mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht erteilen.

Die deutschen Behörden ermitteln seit einigen Monaten gegen 1100 Personen wegen Steuerhinterziehung und systematischer Beihilfe, nachdem das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine CD mit Bankdaten gekauft hatte.

Gemäss der Staatsanwaltschaft Düsseldorf stammen die Daten von der Credit Suisse. Die CS hatte im Zwischenbericht zum ersten Quartal erklärt, Hinweise von Kunden legten den Schluss nahe, dass die Bank Opfer eines Datendiebstahls geworden sei. Die Grossbank reichte Strafanzeige gegen Unbekannt ein.

Hausdurchsuchungen

Von den 1100 Verfahren laufen nur 175 in Düsseldorf (Nordrhein- Westfalen). Die übrigen Fälle wurden an Staatsanwaltschaften anderer Bundesländer abgegeben. Daraufhin kam es unter anderem in Bayern und im Saarland zu Hausdurchsuchungen.

Eine zweite CD mit Bankdaten kaufte das Bundesland Niedersachsen gemeinsam mit der Bundesregierung. In Deutschland ist umstritten, ob der Staat solche mutmasslich gestohlene Daten überhaupt erwerben darf. Eine höchst-gerichtliche Klärung gibt es bislang nicht.

Aus Sicht der Steuerbehörden sind die CD-Käufe allerdings ein grosser Erfolg: Tausende von deutschen Steuersündern haben sich aufgrund der Medienberichte selbst angezeigt.

Bundesanwaltschaft ermittelt

Der Bundesrat vertritt die Position, dass auf der Grundlage gestohlener Daten keine Amtshilfe geleistet wird. Aus Sicht des Finanzdepartements verstösst der Diebstahl von Bankkundendaten und deren Verkauf gegen Treu und Glauben, hatte es Anfang Juni betont.

Am Mittwoch wollte das Departement die Durchsuchungen nicht kommentieren. Auch in Italien hatte es Ende 2009 Razzien bei Schweizer Banken gegeben. Allerdings waren die Behörden dabei auf der Suche nach Daten von Steuersündern gewesen.

Wegen des CD-Kaufs führt die Bundesanwaltschaft (BA) seit Februar ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verdachts auf wirtschaftlichen Nachrichtendienst, also Wirtschaftsspionage. Die BA hat mehrere Rechtshilfebegehren an deutsche Bundesländer gestellt. Eine Antwort ist bis heute ausstehend, wie Sprecherin Jeannette Balmer am Mittwoch sagte.

Belastete Beziehung zur Schweiz

Das Vorgehen der deutschen Behörden hatte die Beziehungen zur Schweiz zwischenzeitlich erheblich belastet. Ende März hatten sich die Finanzminister beider Länder auf die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe geeinigt, welche die nachträgliche Besteuerung von nicht-deklarierten Geldern in der Schweiz regeln soll.

In den bilateralen Gesprächen soll auch eine Lösung zum Umgang mit gestohlenen Bankdaten gefunden werden.

Im Raum steht der Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Die Ermittlungen beruhen auf einer Steuer-CD, die das Land Nordrhein-Westfalen Anfang März für 2,5 Millionen Euro von einem Informanten gekauft hatte. Betroffen von den derzeit durchgeführten Razzien sind alle deutschen Filialen der Credit Suisse in der Bundesrepublik, 13 an der Zahl.

Credit-Suisse-Sprecher Marc Dosch bestätigte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Es ist richtig, dass die Geschäftsräume der Credit Suisse (Deutschland) AG in Deutschland heute durchsucht werden. Die Credit Suisse arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen. Da es sich um eine laufendes Verfahren handelt, können derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.»

Im Moment sind in 13 deutschen Städten (siehe Box) über 150 Beamte im Einsatz, darunter befinden sich 10 Staatsanwälte. Erlassen hat den Durchsuchungsbefehl das Amtsgericht Düsseldorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Beamte würden die Aktion voraussichtlich am Donnerstag beenden.

Mitarbeiter im Fokus

Staatsanwalt Johannes Mocken bestätigt gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet, dass die Durchsuchung seit 10 Uhr in allen 13 CS-Filialen läuft. Die Erlaubnis dazu gab Oberstaatsanwalt Dirk Negenborn. Es könne durchaus sein, dass die Durchsuchungen bis morgen Donnerstag andauere. «Im Fokus stehen ganz klar Mitarbeiter der CS, die der Beihilfe zur Steuerhinterziehung verdächtigt werden.»

Mocken weiter: «Aufgrund der erworbenen CD haben wir 1100 Ermittlungsverfahren ausgelöst. 175 werden von der Staatswanwaltschaft Düsseldorf weiter bearbeitet. Die anderen haben wir in die betroffenen Bundesländer weiter geleitet.» Mocken betont erneut, dass im Visier der heutigen Untersuchung nicht die Kunden stehen, sondern deren Berater bei der CS.

Eine auf der Daten-CD gespeicherte Power-Point-Präsentation des Geschäftsbereichs Private Banking vom 4. Mai 2004 liefert laut «Financial Times Deutschland» daraufhin, dass die Bank gezielt Kunden geworben hat, die ihr Geld in der Schweiz anlegten, um es der Besteuerung in Deutschland zu entziehen.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf teilte weiter mit: «Meistens sind die Banken ja kooperativ, aber man muss ja nicht alles glauben und geht dann lieber den sicheren Weg.» Erste Erkenntnisse aus der Untersuchung stellte er für Mittwochnachmittag in Aussicht.

Der Aktienkurs der Credit Suisse bricht in der Folge bisher um rund 1,79 Prozent ein.

Hausdurchsuchungen

Von den 1100 Verfahren laufen nur 175 in Düsseldorf (Nordrhein- Westfalen). Die übrigen Fälle wurden an Staatsanwaltschaften anderer Bundesländer abgegeben. Daraufhin kam es unter anderem in Bayern und im Saarland zu Hausdurchsuchungen.

Eine zweite CD mit Bankdaten kaufte das Bundesland Niedersachsen gemeinsam mit der Bundesregierung. In Deutschland ist umstritten, ob der Staat solche mutmasslich gestohlene Daten überhaupt erwerben darf. Eine höchst-gerichtliche Klärung gibt es bislang nicht.

Aus Sicht der Steuerbehörden sind die CD-Käufe allerdings ein grosser Erfolg: Tausende von deutschen Steuersündern haben sich aufgrund der Medienberichte selbst angezeigt.

Bundesanwaltschaft ermittelt

Der Bundesrat vertritt die Position, dass auf der Grundlage gestohlener Daten keine Amtshilfe geleistet wird. Aus Sicht des Finanzdepartements verstösst der Diebstahl von Bankkundendaten und deren Verkauf gegen Treu und Glauben, hatte es Anfang Juni betont.

Am Mittwoch wollte das Departement die Durchsuchungen nicht kommentieren. Auch in Italien hatte es Ende 2009 Razzien bei Schweizer Banken gegeben. Allerdings waren die Behörden dabei auf der Suche nach Daten von Steuersündern gewesen.

Wegen des CD-Kaufs führt die Bundesanwaltschaft (BA) seit Februar ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verdachts auf wirtschaftlichen Nachrichtendienst, also Wirtschaftsspionage. Die BA hat mehrere Rechtshilfebegehren an deutsche Bundesländer gestellt. Eine Antwort ist bis heute ausstehend, wie Sprecherin Jeannette Balmer am Mittwoch sagte.

Belastete Beziehung zur Schweiz

Das Vorgehen der deutschen Behörden hatte die Beziehungen zur Schweiz zwischenzeitlich erheblich belastet. Ende März hatten sich die Finanzminister beider Länder auf die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe geeinigt, welche die nachträgliche Besteuerung von nicht-deklarierten Geldern in der Schweiz regeln soll.

In den bilateralen Gesprächen soll auch eine Lösung zum Umgang mit gestohlenen Bankdaten gefunden werden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.07.2010, 18:00 Uhr

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80 Kommentare

Stefan Flüeler

18.07.2010, 07:32 Uhr
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Vor einigen Monaten gab es eine ähnliche Aktion der italienischen Finanzpolizei gegen zahlreiche Filialen von Schweizer Banken im italienischen Piemont. Bei der Aktion kam nichts strafrechtlich Relevantes heraus. Ich denke, bei solchen Massen-Razzien geht es nicht um reale Verdachtsmomente, sondern eher um Versuche, die CH-Banken so einzuschüchtern, dass sie kein Schwarzgeld mehr annehmen. Antworten


Josef Schädler

16.07.2010, 10:18 Uhr
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Kommentar Dieter Werner: Ich bin voll Ihrer Meinung. Vielen Menschen fehlt ganz einfach das Unrechtsbewusstsein. Die vor allem den Bankern und anderen Finanzintermediären, sowie vielen Politikern. Banker sollten mit Leistung Geld verdilenen. Nicht mit aktiver Beihilfe zur Steuerhinterziehung, welche in anderen zivilisierten und demokratischen Ländern Betrug ist.. Antworten


Dieter Werner

15.07.2010, 21:03 Uhr
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Was ist das für ein Staat, dessen Bankberater Boni erhalten, wenn sie Bürger von Nachbarstaaten bei Steuerbetrug und Geldwäsche gegen ihr Heimatland helfen und ihnen Tipps dafür geben. Was ist das für ein Staat, der diese Straftäter schützt und ihnen Unterschlupf gewährt? Was ist das für ein Staat, bei dem man diese Daten über solche Straftaten erst stehlen muss. Antworten


gisela meier

15.07.2010, 12:44 Uhr
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Stuerhinterziehung ist ein Gentlemansdelikt, auch, wenn dem Staat dadurch X-Milliarden Euro/SFR an Steuereinnahmen verloren gehen. Der Bundesrat ist ein Gentlemans und Gentlefraus Club der die Milliarden Steuergelder nicht in der Staatskasse braucht. Das Geld gehört nämlich den SteuerhinterzieherInnen. Antworten


Josef Schädler

15.07.2010, 09:50 Uhr
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Eine Bank mit Domizil in BRD hat sich an dortige Gesetze zu halten. Deutsche Staatsanwälte und Richter haben für die Einhaltung der dortigen Gesetze zu sorgen. Aktive Beihilfe zur Steuerhinterlziehung ist seit ca. 1977 auch in der Schweiz und in Liechtenstein verboten. Sorgfaltspflichtvereinbarung aufgrund des seinerzeitigen SKA Skandals!! Alles muss seine Ordnung haben. Antworten


Hansueli Zürcher

15.07.2010, 09:42 Uhr
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Bei der Aktion gegen die Maffia ruft man BRAVO. Bei der Aktion gegen die CS schreibt man; juristisch sehr bedenklich. Aber bitte wo ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Unternehmen? Antworten


Dieter Wundrig

15.07.2010, 09:29 Uhr
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@ Thomas Bisang-Da irren Sie sich aber gewaltig. Es wurden aktiv Sreuerhinterzieher in Deutschland angeworben! Es hat genügend bewiesene Fernsehberichte darüber gegeben, welche Sie anscheinend nicht gesehen haben. Es wurden auch Veranstaltungen zur aktiven Steuerhinterziehung in Deutschland abgehalten, u.a. am Bodensee.@ Michael Schrek-Schleimen Sie weiter, man wird Sie in D-kaum vermissen. Antworten


Johhny Walker

15.07.2010, 08:45 Uhr
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Ich kann nur jedem deutschen Landsmann raten, sein Land und besonders dessen korrupte Bundesregierung kritisch zu betrachten und allenfalls die nötigen Konsequenzen zu ziehen! Deutschland erwache! Was dieser Staat hier abzieht ist jenseits ALLER internationalen Vereinbarungen und Verträge. Ich schäme mich für meine Landsleute, besonders für die achso UNpolitische Staatsanwaltschaft Düsseldorf! Antworten


Thomas Bisang

14.07.2010, 21:38 Uhr
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An lisa schaller. Haben Sie wirklich das Gefühl die CS unterhält Filialen in D um Steuerhinterzieher anzuwerben?! Finde ich eine erheiternde Idee. Die Strategie wäre doch viel zu teuer und risikoreich. Die CS ist in D ein ganz normaler Vermögensverwalter nach Deutschem Recht. Alles andere macht schlichtweg kein Sinn. Antworten


Thomas Marti

14.07.2010, 21:26 Uhr
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@lisa schaller: Frau Schaller, die Credit Suisse ist eine Privatbank. Sie können das Geschäftsgebahren einer privaten schweizerischen Institution in Deutschland nicht einfach der Schweiz als Rechtsstaat vorwerfen. Oder wollen Sie auch jedes Fehlverhalten eines deutschen Unternehmens dem deutschen Rechtsstaat anlasten? Antworten


willi aerne

14.07.2010, 19:58 Uhr
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Der Ankauf von solchen CDS ist also auch nach deutscher Ansicht illegal, aber für den Fiskus ein grosser Erfolg. Wenn einer ein paar Millionen klaut und nicht erwischt wird, ist das auch illegal, aber für den Dieb ein grosser Erfolg. Der Unterschied: wenn er erwischt wird, kommt er dran, die illegal agierenden Behörden jedoch nicht. So motiviert man Leute zur Beachtung des Rechtssystems! Antworten


Hugo Rey

14.07.2010, 19:15 Uhr
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Genau so hätte die Finma im Fall Lehman Brothers vorgehen müssen: aber statt Anleger vor krimminellen Machenschaften zu schützen hat die Finma als Werbeabteilung der Grossbanken agiert! Eine Aufsichtsbeschwerde an den Bundesrat ist eingereicht worden. Infos auch unter banken-arroganz.ch Antworten


Sibylle Weiss

14.07.2010, 19:09 Uhr
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Etwas Gutes hat die Sache.Dann sind die Deutschen abgelenkt und haben keine Zeit, ständig auf den Hartz IV Empfängern herumzutrampeln mit Sanktionen und solchen Sch...So sind sie anderweitig beschäftigt und machen nichts Dümmeres! Antworten


lisa schaller

14.07.2010, 19:09 Uhr
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@Martin Bosshard, Was ist die Schweiz für ein Rechtsstaat, der Steuerbetrüger aktiv anlockt - und das erst noch auf deutschem Staatsgebiet ??? Antworten


Hampi Sulser

14.07.2010, 19:05 Uhr
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Da man ziemlich sicher annehmen kann, dass die Ermittler keine Verbindungen zu Offshore-Kunden nachweisen können (nach all dem was passiert ist, wird die CS sicher nicht so blöd sein!!!), muss man davon ausgehen, dass es sich um eine Einschüchterungsmassnahme handelt. Das überrascht kaum, denn wer Geschäfte mit Kriminellen macht, wird früher oder später selbst Mafiataktiken anwenden. Antworten


Stefan Baumgartner

14.07.2010, 18:36 Uhr
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@steve walker. Der Wohlstand der CH basiert nicht einzig auf gestohlenem Geld aber sicher auch zu einem kleinen Teil. In Deutschland und all den anderen Länder die jetzt so rigoros gegen die CH vorgehen ist das aber AUCH der Fall, also wieso gegen die CH und nicht gegen die USA oder die Deutschen. Ach soo, die USA ist zu Mächtig also wird Steuerbetrug nicht verfolgt. Doppelmoral nennt man das! Antworten


Annemarie Richard

14.07.2010, 18:27 Uhr
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Das einzig Richtige, die Position des BR. Keine Kommentare. Diebstahl bleibt Diebstahl. Antworten


lisa schaller

14.07.2010, 18:14 Uhr
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BRAVO @Reto Weller: "Bravo Deutschland. Weiter so. Diese Gauner haben euch um Milliarden gebracht." Dass die CH-Banken es nötig haben auf fremden Territorium (DE) zu "wildern" ist schon armseelig. Mafiöse Struckturen und (zu) viele scheinheilige CH Otto-Normalos hier keifen und jammern wieder, wie immer wenn sie im Tal der Ahnungslosen ihre Felle abschwimmen sehen. Peinliche CH - BRAVO DE !!! Antworten


David Troxler

14.07.2010, 18:02 Uhr
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Deutschland hat das selbstverschuldete Problem, dass die Schweiz bei Steuerdelikten verständlicherweise keine Rechtshilfe mehr leistet seit dem dubiosen CD-Deal mit einem Datendieb oder Spion. Natürlich können die BRD-Staatsanwälte jetzt Ramba-Zamba in Bankfilialen machen. Aber ich bezweifle, dass sie etwas finden. Die Aktion dürfte also ebenso kontraproduktiv sein wie die dubiose CD-Story. Antworten


WOLFGANG ERSCHWIL

14.07.2010, 17:54 Uhr
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@HERR BOSSHARD: Nach ihrer Meinung steht alleine unser Schweizer das Recht zu Schwarzgeld als Lug und Betrug anzulegen. Wenn es andere machen oder mit Hilfe einer gekauften CD die Banken verfolgen, dann sind das die Kriminellen. Was für ein Rechtsempfinden haben Sie.... Antworten


Hans Inauen

14.07.2010, 17:44 Uhr
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Jeder kann denken was er will wenn ein Rechtsstaat mit gestohlenen Daten Recht einfordert. Antworten


Herbert Widmer

14.07.2010, 17:33 Uhr
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Ist das Bankgeheimniss schuld, wenn es zur Steuerhinterziehung missbraucht wird, der Autobauer wenn mit dem Auto gerast wird, der Bierproduzent wenn jemand Alkhoholiker ist, der Schokoladenproduzen wenn jemand zu dick ist???? Oder ist es nicht so, dass diejenigen die zuviel saufen, fressen oder rasen selber schuld sind? Mir ist eine Welt mit Bankgeheimniss, Autos, Schokolade und Bier lieber. Antworten


Heiner Müller

14.07.2010, 17:27 Uhr
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Wenn aus einem Rechtsstaat - in diesem Fall Deutschland - der Mittelstand in Sorge sein Geld wegschafft, also nicht die Millionäre, würde ich mir als Finanzminister mal Sorgen machen, ob ich noch auf der Seite meiner Bürger stehe. Aber zu solchen Gedanken sind die deutschen Finanzminister eben nicht fähig, sie ziehen es vor, den Bürger als Feind zu sehen. Egal. Sind ja nicht unsere Minister. Antworten


Martin Bosshart

14.07.2010, 17:12 Uhr
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Was ist Deutschland für ein Rechtsstaat? Mit geklauten Bank CD sämtliche CS Filialen durchsuchen. Jetzt sollte uns Schweizer wohl das letzte Glöcklein läuten!! Es ist zu hoffen, dass wir zu diesem Vorgehen nicht noch Rechtshilfe anbieten. Das Doppelbesteuerungsabkommen mit den Kriminellen sofort sistieren. Die Deutschen würden besser ihr Steuersystem ändern, aber da müsste man etwas arbeiten. Antworten


roman Gattlen

14.07.2010, 16:55 Uhr
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Jetzt hat es auch unsern Musterknaben (CS) erwischt !! Antworten


Ernst Strickler

14.07.2010, 16:52 Uhr
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Wen sie nichts zu verbergen haben, haben sie auch nichts zu befürchten, hat es doch fürs Volk geheissen, oder? Zudem ist sowieso bald Schluss! Nach der 60% Swissness –Regel darf sich ja dann die Bank nicht mehr mit„swiss, switzerland“ schmücken. Die werden dann noch UB und C heissen, vielleicht bleibt aber wenigstens die 100% Volks-Gratis-Garantie, oder? Antworten


Jonas Börkenfeld

14.07.2010, 16:22 Uhr
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Wann durchsucht die Staatsanwaltschaft ihre eingenen Büros? Schliesslich wurden die gestohlenen Daten möglicherweise sogar aus der Schweiz entwendet. Welche Agenten arbeiten für die BRD? Spione hier und dort. Industriespionage wurde bisher nie angeprangert. Antworten


Karl Heiner

14.07.2010, 16:18 Uhr
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Das die deutschen Beamten ihren eigenen Bestand schützen wollen ist klar. Wenn wenig Steuergelder eingenommen werden, weil alle fluchtartig das Land verlassen, ist niemand mehr da die Salärzahlung der Beamten zu begleichen. hihihi An alle Deutsche, lasst Eure Peiniger am ausgestreckten Arm verhungern... Antworten


Christophe Diederich

14.07.2010, 16:07 Uhr
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Man kann nur hoffen, dass diesmal nicht so getan wird, als wäre die ganze Geschäftsstrategie die Kopfgeburt nur der Filialleiter gewesen. Antworten


Jesse Kling

14.07.2010, 16:04 Uhr
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Wer ist so dumm und bringt das Geld in die Schweiz oder lässt es von Schweizer Banken verwalten. Da geht man besser auf die Kanalinseln Guernsey, Jersey oder nach Singapore und sonst nach Kanada oder in den USA nach Delaware. Dort ist das Geld sicher und vor dem Zugriff des Staates geschützt. Somit gibts dann auch nichts zu versteuern, weder in der Schweiz, Deutschland noch sonstwo. Antworten


Roman Schwegler

14.07.2010, 15:48 Uhr
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Die Amerikaner beschaffen sich Daten illegal, die Deutschen tun es nur wir dummen Schweizer halten uns an das geltende Recht, aber nur dann wenn es um Ausländer geht. Geht es um Inländer wird's so gebogen, wie es dem Staat gerade passt. Ach ja und da sind ja noch die Banken und dieser entlassene Regisseur. Geld, Macht, Beziehungen und dann darfst du machen was du willst. Einer haut dich immer raus Antworten


Tobias Kronenwett

14.07.2010, 15:17 Uhr
Melden

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht so ganz und ich glaube es werden Ursache und Wirkung vertauscht. Das die Daten von einer gestohlenen CD kommen ist schlimm und nicht rechtens, wären die Geschäfte sauber, wären die Daten aber nutzlos. Daher Ursache und Wirkung nicht vertauschen. An Schweizer Bürgern sind deutsche Behörden ja nicht interessiert. Antworten


Joachim Schippers

14.07.2010, 15:05 Uhr
Melden

Die meisten Kommentatoren verstehen nicht, dass D eine gewaltige Umverteilungsmaschinerie ist. Errichtet wird ein Volk von gefügigen Staatsabhängigen. Im Zuge der Deutschen Einheit wurde das Recht auf Arbeit diskutiert - jetzt gibt es das Recht auf Unterhalt durch Hartz IV. Die mediale Inzenierung von Steuervergehen & drastische Strafen gehören zum Unterhaltungsprogram. Mündigkeit ist unerwünscht. Antworten


Toni Fischer

14.07.2010, 15:03 Uhr
Melden

Richtig so, was die USA können, können die Deutschen scheinbar auch. CS und UBS müssen sich darauf einzustellen, Geld durch legale Geschäfte zu verdienen und nicht durch krumme Geschäfte. Leider ist es so, dass unsere Banken in den letzten Jahren viel Geld mit illegalen Geschäften verdient haben - nun ist Zahltag für die Staaten angesagt. Antworten


Gianin May

14.07.2010, 15:00 Uhr
Melden

Können diese Mitarbeiter dann auf die Arbeitgeber Regress nehmen? Die Bedingungen werden ja vorgegeben oder? Geht es denn nicht wieder mal darum, dass die schwächsten Glieder kriminalisiert werden statt diejenigen, welche wirklich Dreck am Stecken haben? Antworten


Florian Meier

14.07.2010, 14:53 Uhr
Melden

@Josef Hofstetter: Ich glaube nicht, dass die Staatsanwaltschaft mit dieser Razzia was finden will. Viel mehr geht es um Abschreckung " Seht her, Ihr seit nicht mehr sicher! Wir kriegen Euch!". Antworten


Josef hofstetter

14.07.2010, 14:48 Uhr
Melden

Warum wohl dieser rechtswiedrige Aufwand? Weil auf der CD unbrauchbare Daten waren. Wenn dies Schule macht, ist Deutschland tatsächlich ein Schurkenstaat, der jeden Bürger bevormunden will. Jeder hat doch das Recht, sein Geld auf die Bank zu bringen, wo er eigentlich die grösste Sicherheit erwartet. Warum eigentlich auch diese Razzia, wenn die Beamten schon direkt Einsicht auf Konten nehmen können Antworten


Florian Meier

14.07.2010, 14:46 Uhr
Melden

@Michael Schrek: Um Sie trauert Deutschland auch nicht! Wer ist hier wohl unfreundlich, hochnäsig und verbittert? Die meisten Deutschen in Deutschland sind es nicht! Antworten


simon Brändli

14.07.2010, 14:46 Uhr
Melden

Wenn 150 Beamte fleissig suchen, werden sie fündig, falls sie wissen, wonach die suchen! Werden sie nach fehlenden Abklärungen über die Herkunft von Kundengeldern suchen? Dies wäre dann Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Betreffend direkt Einzahlungen von Deutschen Kunden auf CH CS Filialen wird es wohl keine Aktennotizen geben. Falls dennoch, wäre dies "dümmer als die Polizei erlaubt"! Fall 128 Antworten


Erich Plüss

14.07.2010, 14:44 Uhr
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Ich frage mich wie lange es dauert bis diese Methode auch auf die Schweiz mit den eigenen Bürger überschwappt. Sind die Schweizer Steuerbehörden schon in den Startlöcher ? Antworten


rene scicker

14.07.2010, 14:40 Uhr
Melden

@hagedorn. Mit Verlaub, solange der Deutsche Staat Initiative, Fleiss und Unternehmertum mit höheren Steuern bestraft, kann ich den "Wezug" des Geldes nachvollziehen. Der Wohlstand hier kommt nicht nur vom hinterzogenen Geld. Wir arbeiten ein bisschen mehr als andere! Und zudem: ist unser Steuersystem gerecht, dass die einen "gleicher" als andere sind? Antworten


Hans Hugentobler

14.07.2010, 14:37 Uhr
Melden

at Erschwil: Es wäre interessant zu prüfen, wie die ausländischen Banken in der Schweiz ihr Geld verdienen. at Kuhn: Interessante Idee, dass Staaten Hebel in Bewegung setzen, um Boden gegenüber den Unternehmen wettzumachen. Antworten


Martin Fürst

14.07.2010, 14:31 Uhr
Melden

Es ist obsolet in Deutschland oder den USA noch ein Onshore Private-Banking zu betreiben. Vermögende Kunden werden inskünftig einzig und alleine Offshore betreut, und zwar nur noch von stabilen Rechtssystemen aus. Das Offshore-Banking aus der Schweiz heraus bietet sich nicht weiter an. Allerdings sind ausreichend neue, starke Rechtssysteme entstanden.Die Schweiz versprach (zu)viel und hielt nichts Antworten


julian gerber

14.07.2010, 14:19 Uhr
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als deutscher staatsbürger bin ich doch verwundert. was soll das? ist schon wieder wahlkampf in deutschland? - fakt ist, dass deutschland ausblutet, weil intelligenz und kapital das land verlassen. die politik weiss sich offenbar nicht zu helfen. Antworten


Ulrich Raumer

14.07.2010, 14:18 Uhr
Melden

Alle Banken, nicht nur die Schweizer, sondern auch die anderen und speziell deren Niederlassungen in der Schweiz MÜSSEN strenger kontrolliert werden, da sie selbst und ihre Partei (FDP) dazu neigen, das Minimum an Kontrolle noch zu verwässern. Das störende an der Sache ist doch wohl aber, wie die BRD zu den Daten gekommen ist. Antworten


Anthony Stroppel

14.07.2010, 14:15 Uhr
Melden

Ich hoffe die ganzen Bravoschreier kommen in eine vergleichbare Situation in der sie aufgrund von unrechtmässig erworbenen Daten für etwas gerade stehen müssen. Antworten


Guido Colombo

14.07.2010, 14:11 Uhr
Melden

Der Kommentar von U. Schwendener scheint mir der einzig relevante auf deiser Seite zu sein Antworten


Markus Hagedorn

14.07.2010, 13:59 Uhr
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@ alle die hier sich lauthals über das vorgehen des deutschen staates beschweren: wie wäre es, wenn euch illegal geld abhanden kommt? ihr würdet hoffentlich alles machbare anstellen, um das euch zustehende geld zurückzuholen!und wenn ihr das nicht machen würdet, seid ihr selber schuld. ich schäme mich für die strategie unseres landes, so den wohlstand zu nähren!! Antworten


Anatol Beda

14.07.2010, 13:58 Uhr
Melden

Gut gut. Kriminelle "Finanzberater" sollten überall verfolgt werden. Während gegen Kleinstkriminelle immer drakonischere Strafen gefordert werden, kann auf der Teppichetage weiterhin ungebremst beschissen werden. Wer diese Aktion der deutschen Behörden verurteilt, verteidigt mafiöse Strukturen und Kriminelle, welche weit mehr Schaden verursachen als ein Obdachloser Junkie oder ein Ladendieb... Antworten


Andreas Muesel

14.07.2010, 13:46 Uhr
Melden

@Herr N Staub: Der massgebl. Unterschied ist doch der, dass in D nicht zw. Betrug und Hinterziehung unterschieden wird. Somit stehen der CH alle Mittel der Rechtsbeihilfe zur Verf. Dies ist aber in der Vergangenh. nicht oder nur selten angewen. worden. Da kann aber m.E. D nichts für. Abges. davon war es ja wohl eine nat. Person die die CD entwendet hat. CH würde diese umgekehrt wohl auch nehmen. Antworten


steve walker

14.07.2010, 13:46 Uhr
Melden

@Andreas Oeri: Somit basiert nach Ihrer Meinung der Wohlstand in der Schweiz einzig auf gestohlenem Geld? Derjenige der CH-Bänkler vielleicht, aber bestimmt nicht der Wohlstand des Landes - oder bestenfalls zu einem kleinen Teil. Das Prädikat "keine Ahnung" fällt auf den Absender zurück. Antworten


Silvio Zürcher

14.07.2010, 13:42 Uhr
Melden

Wollen wir als Schweizer einfach vergessen, dass das Hauptgeschäft unserer Banken Beihife zur Steuerhinterziehung heisst ? Antworten


Nika Baumann

14.07.2010, 13:37 Uhr
Melden

Denkt ihr wirklich, dass nur Schweizer Banken Produkte zur "Steueroptimierung" anbieten. Was ist mit den Deutschen, Englischen oder Französischen Banken? Sind die wirklich über alle Zweifel erhaben? Davon hört man nichts. So werden die Deutschen ihr Geld halt zukünftig auf französischen oder englischen Banken anlegen - und das Geld bleibt schön in der EU und niemand wird sich daran stören... Antworten


Susanne Lüscher

14.07.2010, 13:22 Uhr
Melden

Nachdem schon die ganze Zeit im Zusammenhang mit dem Datenklau der Name der CS erwähnt wurde, hat die Bank doch sicherlich allfälliges, belastendes Material verschwinden lassen. Dass einige wenige Mitarbeiter den Kunden aktiv geholfen haben Steuern zu hinterziehen, dürfte passiert sein. Es gibt immer und überall ein paar schwarze Schafe, leider! Antworten


Lorenz Kühnis

14.07.2010, 13:21 Uhr
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... ein klares signal an ausländische banken, unternehmen und private investoren. ohne zweifel ein weiterer schritt in richtung ausdehnung der eigenen steuerwüste... es leben die oasen .. mittel- und langfristig ganz sicher! Antworten


Ulrich Schwendener

14.07.2010, 13:20 Uhr
Melden

Unter dem Strich wird das für die BRD zum Verlustgeschäft. Das Kapital wird in Zukunft einen grossen Bogen um D machen. Viele Reiche haben das Land bereits verlassen. Investoren überlegen sich zweimal, ob sie noch in D investieren sollen. Die Banken werden ihr Geschäft mit Deutschen dahin verlegen, wo der räuberische Fiskus kein Zugriff mehr hat. Ohne echte Steuerreform geht das Land vor die Hunde Antworten


Manuel Manser

14.07.2010, 13:18 Uhr
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Herr Andreas Oeri. Wollen Sie damit etwa sagen, dass der Wohlstand der Schweiz auf aus Steuerhinterziehung resultierenden Geldanlage bei uns basiert und es mit unserem Wohlstand vorbei ist, wenn sich die Geldanleger besinnen und ordentlich ihre Steuern bezahlen? Dann muss ich mich wirklich schämen, in einem Land zu leben, dass auf so sandigen Grund gebaut ist. Antworten


marc michel

14.07.2010, 13:17 Uhr
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und hier wird gar nichts passieren gegen die banken, dafür werden die mitte-rechts-parteien schon sorgen, keine angst. offenlegung aller parteispendengelder jetzt!! Antworten


Andreas D. Meier

14.07.2010, 13:15 Uhr
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Erst gestern verkündete die FDP grosspurig, dass der Finanzplatz vor gr. Staatseingriffen geschützt werden müsse. Hier handelte es sich wohl um Realsatire. Der ehrliche Steuerzahler muss vor den Bankern geschützt werden! Hoffentlich werden die dt. Behörden bei der CS endlich ausmisten, bei uns wird versucht das Problem auszusitzen. Der Druck von Seiten der EU und den USA wird weiter zunehmen! Antworten


Stefan Büsser

14.07.2010, 13:13 Uhr
Melden

Die bösen Banken natürlich wieder, natürlich sind dies keine frommen Lämmer und baten ihre Dienste gerne an, aber wer hat schlussendlich hinterzogen ? Der Kunde und nicht die Bank ! Nun kann man darüber diskutieren, warum die Kunden hinterziehen, aber wenn jemand bestraft wird sind es die Kunden und nicht die Banken. Gibt es ein Gesetz das Banken bepflichtigt, Gelder zu prüfen ob versteuert? Antworten


Stefan Baumgartner

14.07.2010, 13:07 Uhr
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Steuerbetrug zu bekämpfen ist ein guter Grund das Unternehmen zu durchleuchten und kommt bei den Leuten auf der Strasse gut an. Der Wahre Grund ist aber einzig und allein das zusätzliche Geld in der Staatskasse auf Kosten von einem anderen Land! In Ihr liebe Kommentarschreiber applaudiert auch noch. Antworten


Michael Schrek

14.07.2010, 13:05 Uhr
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Ich schäme mich für das Land, aus dem ich komme. Das hat mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun, es ist ein hilfloses um-sich-schlagen eines Ertrinkenden. Zurück nach Deutschland? Nur unter Androhung von Gewalt. Ich habe genug von meinen unfreundlichen, hochnäsigen und verbitterten Landsleuten(*), und diesem habgierigen Unrechtsstaat. (*) natürlich gibt es Ausnahmen, wie hier auch. Antworten


Roman Günter

14.07.2010, 13:01 Uhr
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Ich nehme an, das Amtsgericht Düsseldorf hat die Hausdurchsuchungen angeordnet auf Grund starker Indizien, dass von einer Gruppe von Leuten (Verschwörung) systematisch gegen Deutsches Recht (aktive Beihilfe zu Steuerbetrug) verstossen wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, liefert es das beste Argument, mangels Rechtssicherheit Vermögenswerte künftig nicht mehr in Deutschland aufzubewahren Antworten


Tom Kuhn

14.07.2010, 13:01 Uhr
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Ich vermute, dass solche Aktionen weltweit zunehmen werden. Es geht eigentlich nicht um mögliche Steuerhinterziehungsdelikte, sondern um die Marken kaputt zu kriegen. Bsp: Toyota wurde von der US-Regierung zu grossen Rückrufen gezwungen. Ein paar Fälle reichen aus, um das Image einer Firma zu beschädigen. Die Medien sind das Werkzeug dazu. Einige geldgierige Banker/ Kunden liefern den Sprengstoff. Antworten


Wolfgang Erschwil

14.07.2010, 12:53 Uhr
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@Andreas Oeri: wenn Sie wegen unserem Wohlstand, die Gauner und Betrüger unterstützen, dann tun Sie mir leid. Moral ist für Sie ein Fremdwort Antworten


Patrick Mueller

14.07.2010, 12:50 Uhr
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Herr Oeri. Wohlstand auf Kosten anderer das meinen Sie doch Antworten


Werner N Staub

14.07.2010, 12:44 Uhr
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An alle Bravorufer, wie ist es mit den Franken von Schweizern, die auf den Banken im Süddeutschen Raum liegen. Ist dieses Geld dort blütenweiss? Also "liebe" Deutsche dort auch Razzia machen und die CD's an die Schweiz ausliefern. Aber die eigenen Geschäfte greift man nicht an, lediglich die der andern! Antworten


thierry paulen

14.07.2010, 12:42 Uhr
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Erst wenn die ersten Banker im Gefängnis sitzen.(keine Bewährung,keine Geldstrafen) hört dieses Spiel endlich auf.Für die Verantwortlichen in der Schweiz reicht die EU Fandungsliste:Kein Paris,kein London,kein Saint Tropez, kein Sardinien keine USA immer nur St.Moritz,Zermatt und das Tessin ist auch langweilig. Antworten


Roland Moser

14.07.2010, 12:40 Uhr
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Dass dem Missbrauch des schweizerischen Bankgeheimnis ein Ende gemacht werden muss, ist klar. Fraglich ist aber, warum die DB (Deutsche Bank) letzte Woche auch durchsucht hätte werden sollen, aber einen Tip erhalten hat. @ Erschwil: Sie tun es. Ich war auch mal Bänkler und kenne die Systematik. Antworten


Andreas Oeri

14.07.2010, 12:40 Uhr
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Keine Ahnung aber gross Kommentare schreiben. Meine Vorschreiber spiegeln hoffentlich nicht den Schweizer Durchschnitt, sonst ist unser Wohlstand bald am Ende. Antworten


Joachim Schippers

14.07.2010, 12:38 Uhr
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Steuerdelikte sind eine schlimme Sache - genau wie Steuerverschwendung. Mit jeder Steuererhöhung muss der Apparat zur Eintreibung von Steuern rigoroser arbeiten. Wenn Hinterziehung und Verschwendung strafrechtlich gleich behandelt würden, dann hätte D keine fiskalischen Probleme und es wäre ein wertschätzender Umgang mit den entrichtenden Steuern gegeben. Antworten


Bernd Manser

14.07.2010, 12:36 Uhr
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Die CS Berater haben viele grenzwertige Strukturen zur Steueroptimierung für deutsche Kunden vertrieben, das fliegt den jetzt mit überschallgeschwindigkeit um die ohren.. Antworten


Kari Pinga

14.07.2010, 12:34 Uhr
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Ich finde es äusserst fragwürdig, dass Deutschland unrechtmässig erworbene Daten, GESTOHLENE Daten, einem Dieb abkauft und dann rechtliche Schritte unternimmt gegen die CS. In der Sache, dass Steuerhinterziehung kriminell ist, bin ich ja einer Meinung. Aber rechtlich halte ich das deutsche Vorgehen für eine Sauerei. Antworten


Reto Weller

14.07.2010, 12:32 Uhr
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Bravo Deutschland. Weiter so. Diese Gauner haben euch um Milliarden gebracht. Antworten


Jürg Graf

14.07.2010, 12:31 Uhr
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Es würde mich wundernehmen, wie man auf dieser CD Beihilfe zur Steuerhinterziehung entdecken sollte. Dort sind mit ziemlicher Sicherheit nur Bankgeschäfte registriert. Und wenn ein Banker ohne zu fragen Geld entgegengenommen hat war dies bis jetzt ja nicht illegal. Um den Propganda- und Einschüchterungseffekt voll zur Geltung zu bringen hat man für die Razzia das Ende der WM abgewartet. Antworten


Peter Keller

14.07.2010, 12:24 Uhr
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Richtig Herr Manser und hoffentlich kommen jetzt auch die kriminellen Banker zur Kasse gebeten Antworten


Matthias Meyer

14.07.2010, 12:17 Uhr
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Tja - das war ja wohl vorauszusehen ! Antworten


Wolfgang Erschwil

14.07.2010, 12:17 Uhr
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Wenn das stimmt, dass die CS wissentlich Beihilfe zum Steuerbetrug machte, dann gehört diese Bank in Deutschland geschlossen. Was würden wir machen, wenn ausländische Banken in der Schweiz dies hier machen würden. Da wäre der Aufschrei gewaltig..... aber für die meisten sind es wieder die bösen Deutschen Antworten


Maximilian Bloechlinger

14.07.2010, 12:07 Uhr
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Herr Pelli will die CD-Klauer härter bestrafen. Wie will er dies machen? Die Diebe haben sich ja ins Ausland abgesetzt und dort vom Staat Millionen und eine neue Identität erhalten. Glaubt er, Deutschland oder Frankreich liefern die Diebe aus? Antworten


Manuel Manser

14.07.2010, 12:02 Uhr
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Richtig so! Wir können uns nicht zu Handlangern illegaler Machenschaften machen. Schwarzgeld, Mafiageld und alles illegale Geld hat in der Schweiz nichts zu suchen. Antworten



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