Helvetia verdiente deutlich weniger
Trübe Aussichten: Der Hauptsitz des Unternehmens in Basel. (Bild: Keystone)
Nach dem Gewinneinbruch im 2008 hat Helvetia auch im ersten Halbjahr 2009 weniger verdient. Der Gewinn ging von 166 Millionen Franken im Vorjahr auf 138 Millionen zurück. Dabei sei der Anlagengewinn mit 515 (Vorjahr: -41) Millionen robust ausgefallen, teilte der Versicherer am Donnerstag mit. Das Geschäftsvolumen wuchs um 21,4 Prozent auf 4,126 Milliarden und wurde durch die Zukäufe in Italien (Padana, Chiara Vita) gestützt. Klammert man die Akquisitionen aus, beträgt das Plus 8,5 Prozent.
Das Unternehmen Helvetia sei der Finanz- und Wirtschaftskrise aus einer Position der Stärke heraus begegnet, wird Konzernchef Stefan Loacker in der Mitteilung zitiert.
Die Combined Ratio, also das Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den Prämieneinnahmen, im Nicht-Leben-Geschäft verschlechterte sich nur leicht von 93,2 auf 93,8 Prozent. Die Bruttoprämien im Leben-Geschäft stiegen von 1,988 Milliarden Franken auf 2,383 Milliarden. Die Prämien im Nicht-Leben-Geschäft stiegen von 1,403 auf 1,412 Milliarden. (raa/sda)
Erstellt: 03.09.2009, 08:35 Uhr
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