Wirtschaft

IBM enttäuscht mit stagnierendem Umsatz

Aktualisiert am 18.04.2012 1 Kommentar

Trotz Gewinnanstieg und Anhebung der Jahresprognose sind die Investoren skeptisch: Bei IBM stagnierte der Umsatz im ersten Quartal. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um knapp zwei Prozent.

Investoren sorgen sich um die Entwicklung des Unternehmens: Der IBM-Hauptsitz in Zürich.

Investoren sorgen sich um die Entwicklung des Unternehmens: Der IBM-Hauptsitz in Zürich.

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Der US-Technologiekonzern IBM hat im ersten Quartal einen Gewinnanstieg verzeichnet und die Jahresprognose erhöht. Allerdings stagnierte der Umsatz. Investoren befürchten nun, dass das Unternehmen es nicht schaffen könnte, neue Geschäftsfelder zu erschliessen und weiter zu wachsen. Der Markt strafte die Aktie nach Bekanntgabe der Erstquartalszahlen ab. Sie verlor im nachbörslichen Handel gut zwei Prozent.

Dabei war der Nettogewinn um sieben Prozent auf 3,07 Milliarden Dollar gestiegen, wie das Unternehmen gestern nach Börsenschluss mitteilte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2.78 Dollar und damit deutlich über den Analystenerwartungen von 2.66 Dollar. Besonders im Software- und Dienstleistungsbereich wurden höhere Gewinnspannen verzeichnet.

Umsatz nur leicht unter Analystenerwartung

Doch das allein dürfte künftig nicht ausreichen, befürchten Investoren. Der Umsatz von 24,7 Milliarden Dollar enttäuschte sie, wenngleich er nur leicht unter den Analystenerwartungen von 24,82 Milliarden Dollar lag.

Darüber konnte auch ein angehobener Jahresausblick nicht hinweghelfen. Der Konzern mit Sitz in Armonk im US-Staat New York erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von mindestens 15 Dollar. Zuvor hatte man 14.85 Dollar prognostiziert; Analysten gehen von 14.93 Dollar aus. Das langfristige Ziel von IBM ist ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von mindestens 20 Dollar bis 2015.

Die Aktie des Technologieunternehmens fiel im nachbörslichen Handel um 3.95 Dollar oder 1,9 Prozent auf 203.50 Dollar. Am 3. April hatte die Aktie ein Rekordhoch von 210.69 Dollar erreicht. (rbi/dapd)

Erstellt: 18.04.2012, 07:31 Uhr

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1 Kommentar

Sacha Meier

18.04.2012, 17:58 Uhr
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IBM erwirtschaftet einen Grossteil seines Gewinns aus IT-Dienstleistungen/Lieferungen für das US-Militär und das sagenhafte Biotop aus 16 (!) US-Geheimdiensten, sowie den fünf nationalen US-Polizeibehörden FBI, USBG, DEA, ATF und der Doppelbehörde DHS/FEMA. Nachdem Präsident Obama genau dort (ein wenig) den Rotstift angesetzt hatte, ist es naheliegend, dass auch IBMs Umsätze etwas leiden. Antworten



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