Wirtschaft

«Immer mehr Leute werden ihr Eigenheim verkaufen müssen»

Claudio Saputelli, Chefanalyst für Immobilien bei der UBS, zeichnet im Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet ein düsteres Bild für Eigenheimbesitzer. Diese sollten sich besser nicht in Sicherheit wiegen.

Hält die Schuldenkrise an, steigt auch in der Schweiz die Arbeitslosigkeit. Das kann zu Hausverkäufen führen: Verkaufsschild vor einer Eigentumsanlage in der Westschweiz.

Hält die Schuldenkrise an, steigt auch in der Schweiz die Arbeitslosigkeit. Das kann zu Hausverkäufen führen: Verkaufsschild vor einer Eigentumsanlage in der Westschweiz.
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Risikoregionen im Immobilienmarkt

Risikoregionen im Immobilienmarkt
Die Region Unteres Baselbiet sowie Saanen-Obersimmental gelten neu als potenzielle Risikogebiete.

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«Gefährlich wird es, wenn alle der Meinung sind, dass die Preise weiter steigen werden, und die Investoren und Kreditnehmer sich auf diesen Trend verlassen»: Claudio Saputelli ist Leiter des Global Real Estate Research der UBS und erstellt Analysen für den Bereich Vermögensverwaltung der Schweizer Grossbank.

Immobilienexperten beruhigen

Die Immobilienexperten von Wüest & Partner wollen den Teufel nicht an die Wand malen. Am Markt für Eigentumswohnungen gehen die Immobilienprofis laut einem Quartalsbericht des Vorjahres für 2012 nicht von steigenden Preisen aus. Einerseits sei dies auf ein grösseres Angebot zurückzuführen, andererseits haben die Preise ein Niveau erreicht, «das sich viele potenzielle Nachfrager nicht mehr leisten können oder wollen». Bei Mietwohnungen sind die Preise frisch vergebener Wohnungen in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Allerdings haben sich die Bestandsmieten aufgrund der Anbindung an den Referenzzinssatz «stabil oder sogar leicht rückläufig» entwickelt. Preise für Einfamilienhäuser werden laut Wüest & Partner auch in den kommenden Monaten weiter steigen, «wenn auch weniger stark als bisher». (fib)

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Wie lange hält der Boom noch an?
Das hängt stark von der globalen Wirtschaftsentwicklung ab. Solange die Schuldenkrise anhält und die Weltkonjunktur lahmt, werden wir in der Schweiz tiefe Zinsen haben und damit auch kein Ende des Booms sehen. Diese tiefen Zinsen wirken sich auf die Schweizer Wirtschaft und insbesondere auf den Immobilienmarkt verzerrend aus. Denn die SNB hält seit der Einführung der Kursuntergrenze des Franken zum Euro unentwegt die Liquidität im Markt hoch.

Wie stark ist das Kreditvolumen für Eigenheime in der Schweiz gestiegen?
Das Hypothekarvolumen ist hierzulande 2011 um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Geld wird aus Mangel an attraktiven Investitionsalternativen zunehmend in Immobilien investiert. Gold zum Beispiel hat seit September 2011 ein wenig gehustet. Dadurch steigt die Nachfrage nach Immobilien, was die Marktwerte entsprechend erhöht.

Wie hoch ist das Volksvermögen in der Schweiz heutzutage?
Das liegt bei rund 1400 Milliarden Franken, das ist eine Steigerung von mehr als 40 Prozent in den vergangenen zehn Jahren.

Die Menschen sind also wohlhabender geworden. Warum ist das gefährlich?
Gefährlich wird es, wenn alle der Meinung sind, dass die Preise weiter steigen werden, und die Investoren und Kreditnehmer sich auf diesen Trend verlassen. Das ist in den vergangenen Jahren zu einem Credo in vielen Ländern geworden, in denen Immobilienblasen inzwischen geplatzt sind. Auch in der Schweiz war dies in den 80er-Jahren der Fall.

Was könnte eine gegenläufige Bewegung im Schweizer Immobilienmarkt auslösen?
Folgendes Szenario: Die Schuldenkrise verschärft sich, und die Schweiz kommt in eine Rezession. Im schlimmsten Fall steigt dann hierzulande auch die Arbeitslosigkeit stark an, und immer mehr Menschen werden ihr Eigenheim verkaufen müssen. Dann werden auch die Preise fallen.

Welche Risiken sehen Sie, wenn die Schuldenkrise gelöst wird und die Wirtschaft sich erholt?
Wenn die Wirtschaft in den nächsten Quartalen wieder anspringen sollte, dann steigen die Preise von einem bereits hohen Niveau aus weiter an. Dann könnten Immobilienwerte schweizweit in eine Überhitzungsphase geraten. Bei einem andauernden Wirtschaftsboom gepaart mit allfälligen Inflationssorgen müsste die Schweizerische Nationalbank dann die Zinsen erhöhen, um die Wirtschaft abzukühlen. Werden die Zinsen zu rasch und zu stark angehoben, so hätte dies auch negative Auswirkungen auf den Schweizer Immobilienmarkt in Form von sinkenden Preisen.

Was ist die Konsequenz?
Starke Preiskorrekturen am Immobilienmarkt lösen in der Regel eine Konjunkturverlangsamung aus. Am Beispiel von acht Ländern, in denen die Immobilienblase geplatzt ist, haben wir das Phänomen genauer untersucht: In den fünf Jahren vor dem Platzen der Immobilienblase haben diese Länder ein Wirtschaftswachstum von deutlich mehr als 3 Prozent gehabt. Nach dem Platzen der Blase hat sich in allen Ländern die Konjunktur über viele Jahre hinweg verlangsamt.

Der Zürcher Wohneigentumsindex (Zwex) hat für den Kanton Zürich im vierten Quartal 2011 aber fallende Preise um 0,7 Prozent bei Wohneigentum festgestellt. Im Einzugsgebiet der Stadt Zürich sind es sogar minus 1,9 Prozent.
Ich weiss nicht, was hinter diesen Berechnungen steckt. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Unsere Erhebungen haben ergeben, dass man dies die nächsten Monate sehr genau unter Beobachtung halten sollte. Von einer Trendwende zu sprechen, wäre verfrüht.

Dennoch: Seit Jahren wird von einer Überhitzung am Schweizer Immobilienmarkt gesprochen. Ist das mittlerweile nicht übertrieben?
Angefangen hat es im Juni 2010. Damals hat die SNB erstmals vom Risiko einer Immobilienblase gesprochen. Das hat den Stein erst ins Rollen gebracht. Die Überhitzung ist ja kein schweizweites Phänomen, vor allem bestimmte Hotspots sind besonders betroffen. Am Genfersee sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren regelmässig um zehn Prozent und mehr gestiegen. Weitere Hochpreisregionen sind Zürich oder das Gebiet um den Zugersee.

Wenn es sich nur um lokale Phänomene handelt, wieso ist dann die gesamte Schweiz davon betroffen?
Diese Hotspots sind nicht isoliert zu betrachten. Wer nicht an einem dieser Orte wohnt, sollte sich nicht in Sicherheit wiegen. Bei allfälligen Preiskorrekturen sind Dominoeffekte nicht auszuschliessen, die auch die umliegenden Regionen rund um die Hotspots umfassen.

Ist die Schweiz den Entwicklungen wehrlos ausgeliefert?
Globale Faktoren kann die Schweiz nicht ändern. Deshalb wurden die Banken, die Kredite für Immobilienfinanzierungen vergeben, von der Finanzmarktaufsicht in jüngster Zeit stärker in die Pflicht genommen. Die Finanzmarktaufsicht überprüft den Hypothekenmarkt und hat diesbezüglich die Kontrollen verschärft.

Gibt es aus Anlegersicht einen Unterschied zwischen direkt gehaltenen Immobilien und Immo-Aktien?
In den letzten Jahren haben sowohl direkt gehaltene Immobilien als auch Immobilienaktien relativ stark aufgewertet: Immobilienaktien sind 2011 um 6,1 Prozent gestiegen. Die Aktien von Immobilienfirmen weisen hohe Renditen aus und erweisen sich im jetzigen Tiefzinsumfeld als eine gute Anlageform. Auf diese Weise kann man in diesem Bereich mit wenig Geld gut diversifizieren. Wenn die Entwicklung aber dreht, wirkt sich das nicht nur negativ auf die Eigentumspreise, sondern auch auf die Aktienwerte aus. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.01.2012, 17:29 Uhr

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175 Kommentare

Guido Bitter

20.01.2012, 10:05 Uhr
Melden

Die spekulative Flucht in den SFr haette schon lange mit erheblichen Negativzinsen gedrosselt werden muessen. Waere weniger SFr auf Investitionssuche in die Schweiz gelangt, waere der Leitzins im Inland automatisch angestiegen. Zudem wuerden bei Immobilienkaeufen gezwungenerweise groessere Anzahlungen verlangt. Dies duerfte ueber Zeit zu einer Reduktion von Immobilienpreisen fuehren. Antworten


Thomas Schwarz

20.01.2012, 07:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Hört doch mal auf, das Sparen in den Himmel zu loben und die Schulden zu verdammen. Jeder Franken, den Ihr spart ist ein Franken, der jemand schuldet, das ist simple Arithmetik. Ein Risiko entsteht erst dann, wenn die (Hypothekar-) Schuld in einem krassen Missverhältnis zum tatsächlichen (d.h. nicht spekulativen) Wert einer Immobilie steht. Antworten


René Hirt

19.01.2012, 20:09 Uhr
Melden

Herr Gloor seit wann Unterstützt der HEV die Abschaffung des Eigenmietwertes ????? Hat der HEV je etwas dagegen Unternommen ??? Läuft da etwas... wahrscheinlich kaum er Spricht nur immer wieder darüber damit Zahlende Mitglieder nicht Austreten und dies seit einigen Jahren das Stinkt gewalltig gegen den Himmel... Antworten


davide aebischer

19.01.2012, 19:54 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Falsch. Ökonomisch gesehen werden immer mehr Leute ein Eigenheim besitzen. Doch die Politik wird das zu verhindern wissen. Bundesrätin EWS hat dies bereits im Herbst vorgeschlagen die 20% Eigenmittel gesetzlich zu erhöhen. Wohl nur damit, das der Mob nicht an bestes Bauland herankommt. Antworten


Nico Meier

20.01.2012, 14:11 Uhr
Melden

Ich habe keine Kentnisse über solche Pläne des BR allerdings gibt es Pläne, die Verwendung von PK Gelder für den Erwerb von Eigenheimen einzuschränken oder ganz zu verbieten dies finde ich falsch und hoffe es wird so nicht durchkommen.


Niklaus Zumthür

19.01.2012, 22:27 Uhr
Melden

@davide aebischer: Wenn Sie so etwas behaupten, sollten Sie es auch belegen können. Wann und wo hat Eveline Widmer-Schlumpf dies vorgeschlagen?


anita zotti

19.01.2012, 19:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Super Sache, dann werden bald wieder ein paar Gebäude frei, die wir als Asylunterkunft nutzen können! Antworten


René Hirt

19.01.2012, 19:16 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das ganze ist ein Irrsinn, Schweizer Zahlen für andere. Die andern treiben die Immobilien ins Extreme. Und unsere Schläuche von Poilitiker unterstützen den Eigenmietwert. Es ist ja schon bedenklich aus im Erfinden von Fiktiven Steueren können unser Geweählten NA + STA rein gar nicht's..... die misswitrschaft geht munter weiter. Bravo PS: HEV unterstützt nur Millionäre noch Fragen ??? Antworten


Roberto Gloor

19.01.2012, 19:48 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Warum? Der HEV unterstütze die Abschaffung des Eigenmietwerts und die Bausparinitiative kommt ja nur denen zugute, die noch kein Wohneigentum haben - i.d.R. also nicht den Millionären.


Benedikt Jorns

19.01.2012, 18:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Die Schweizer Wirtschaft ist breit abgestützt und politisch stabil. Konjunkturschwankungen bewegen sich im normalen Rahmen, die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Ausland eher klein. Einzig die Banker sind aus mehreren Gründen ein zunehmendes Risiko. Z.B. geben sie zu schnell Hypothekarkredite und ihre Kollegen bringen hernach Unsicherheit mit solchen Interviews. Antworten


Leo Nauber

20.01.2012, 10:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Nicht nur die Bankangestellten riskieren in grösserem Umfang Entlassung und/oder Lohnreduktionen, auch den EDV Firmen und deren Angestellten, die für Banken arbeiten, den Lieferanten von Büromaterialien, Drucksachen, Büromöbeln, Reparaturbetrieben etc. Weil die Banken die Ausgaben, die Kosten, die Investitionen rigoros herunterfahren (müssen). Aehnlich bei Versicherungen inkl. Krankeversicherungen


Alex Wetter

19.01.2012, 15:38 Uhr
Melden 48 Empfehlung

Gestoppt werden muss auch die Zuwanderung wie auch der Verkauf von Immobilien an Ausländer. Diese haben auf jeden Fall hier am Genfersee massiv dazu beigetragen, dass die Preise in den letzten zehn Jahren min 30-60 % gestiegen sind (96 m2 von 400'000 auf 1.1 mio). Bald kann der Schweizer nicht mehr im eigenen Land leben, sondern in...Thailand pensioniert werden. Ein Skandal. Ein Hohn. Eine Schande Antworten


Hans Lips

19.01.2012, 13:16 Uhr
Melden 66 Empfehlung

Stoppt endlich die mafiöse Schuldenfabrikationssymbiose zwischen Steuerämtern/Finanzdirektoren, Hypobanken (Kantondlbanken) und Landverkäufern und beerdigt den Eigenmietwert, in Europa einzige Steuer der Art. Dann wird wieder seriös finanziert werden müssen und Hypos abbezahlt. Fertig Schuldenwirtschaft Schweiz.Aber FDP + Co. sabotieren das wieder und wieder. Antworten


Roberto Gloor

19.01.2012, 14:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ja, aber was machen wir dann mit 20'000 arbeitslosen Bauarbeitern? Leider können wir diese "dank" der Personenfreizügigkeit nicht in ihre Heimatländer zurücksenden.


Nina Fischer-lindeman

19.01.2012, 12:37 Uhr
Melden 47 Empfehlung

Das Problem kann mit einer Steuergesetz-Aenderung einfach gelöst werden: Wer sein Haus abzahlt, muss keine Nachteile mehr in Kauf nehmen. In den Nachbarländern sind sie da deutlich besser aufgestellt. Antworten


Nico Meier

19.01.2012, 19:45 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Der Eigenmietwert ist ein fiktives zu versteuerndes Einkommen und hat wenig damit zu tun ob eine Hypothekarschuld amortisiert wird oder nicht. Aber das bezahlte hypothekarzinsen vom Einkommen abgezogen werden können dies ist ein Vorteil für jeden der eben nicht amortisiert.
Eigenmietwert und abzugsfähige Zinsen sind nicht das selbe aber beides sollte abgeschafft werden.


Reto Vogel

19.01.2012, 17:09 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@N.Meier: Der Eigenmietwert ist die Ursache und Hauptgrund, dass Hypotheken NICHT abbezahlt werden und die Schweizer ein Volk von Schuldner bleibt und in den meisten Fällen NIE Eigentum besitzen wird, damit Sie ein Mal alle 25 Jahre geschätzte 18000.- an Renovationskosten des Badezimmers abziehen können. Wäre das Haus abbezahlt, könnten Sie locker 1500/Monat für diesen Zweck sparen oder irre ich?


Nico Meier

19.01.2012, 15:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Salomon da hingegen bin ich anderer Meinung.
Ich finde es sinvoll, dass Renovationen die Werterhaltend sind von den Steuern abgezogen werden können. Da haben sie ein Eigenheim, bei dem Sie nach 25 Jahren ein neues Badezimmer einbauen müssen, da es total veraltet ist. Diese Kosten können Sie von den Steuern abziehen.


mario f. salomon

19.01.2012, 14:56 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Nachtrag:
und stopped endlich solche Misswirtschaft wie sie z.B. Hr. Hildebrand sich leisten konnte, 1 Millionen verdienen und nur 97000 Einkommen versteuern. Dies alles danke aufwendiger Renovationen. Wir kleinen Leute haben nicht diese Möglichkeiten den Stadt so um sein Geld zu bringen. Aber bei uns holt er es sich dann zurück! Z.B. über den Eigenmietwert!


Nico Meier

19.01.2012, 14:42 Uhr
Melden 11 Empfehlung

HEV wie auch die SVP wollen den Eigenmietwert abschaffen nur die Linken inklusive "Mitte" stellen sich dagegen.
Ich bin auch dafür, dass die bezahlten Hypozinsen nicht mehr abzugsfähig sind, denn die sbestraft den braven sparer der sein Eigenheim abbezahlt.
Es wäre schön wenn jeder bei der Pernsionierung eine abbezahlte Wohnung hätte, in der er günstig leben könnte.


mario f. salomon

19.01.2012, 13:47 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Peter Müller, es ist wohl im Interesse der SVP sowohl auch des HEV den Eigenmietwert verschwinden zu lassen. Es handelt sich um eine lächerliche Steuer. Die gerade die belastet welche im angespartem Eigenheim leben. Die Spekulanten und Vermieter zahlen diese eh nicht. Die SP, Grünen wollen aber diese Steuern beibehalten, auch die CVP wie FDP macht nichts, eine Schande so eine Micky Mouse Steuer!


Peter Müller

19.01.2012, 12:44 Uhr
Melden 26 Empfehlung

Leider geht das in der Schweiz nicht. Von rechter Seite, Bankenlobby will man dies da die Banken profitieren. Von der linken Seite will man das nicht, weil die Mieter sich benachteiligt fühlen (was nicht stimmt wenn logischerweise die Abzüge wegfallen!). Vielleicht kommt die CVP noch und sieht darin ein Generationenkonflikt. Aber alleine die unheilige Allianz reicht ! Es bleibt alles beim Alten...


Marco Wüthrich

19.01.2012, 11:43 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Eigentlich können wir froh sein, dass nicht jeder der sich ein Eigenheim leisten kann ein solches auch erwirbt. Eine weitere ungebremste Zersiedelung und Zerstörung von Lebensraum wäre die Folge. Andererseits würde ein restriktivere Einzonungspolitzik das Angebot bei gleichbleiender Zuwanderung weiter verknappen und zu noch höheren Preisen führen. Antworten


Peter Müller

19.01.2012, 12:25 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Eigenheim kann ja Einfamilienhaus oder Wohnung sein. Auch eine kleine Wohnung kann ein Eigenheim sein, von daher verstehe ich ihre Logik nicht. Es wäre doch auch für Mieter gut, wenn es weniger Mieter gibt, dann steigt der Druck auf Vermieter und die Mietzinsen sinken.


martin tschuemperlin

19.01.2012, 11:53 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Eigentum erwerben und darin auch wohnen wäre weniger schlimm,
als der Erwerb von Zweit - und Drittwohnungen, welche
dann 3/4 vom Jahr leer stehen!
Zu wünschen wäre, dass diese wesentlich teuert versteuert werden
müssen ( Initiative ) oder aber die Inhaber gezwungen werden, diese
eine bestimmte Zeit - auch vermieten zu müssen.


martin tschuemperlin

19.01.2012, 11:43 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Die Banken haben doch immer und in jeder Situation profitiert.
Beim Bau- beim Verkauf - und auch bei einer Pleite, wo das Ganze
wieder von vorne beginnt.
Jetzt, da wir von den Banken noch 0,25 Prozent auf unser Geld kriegen,
sollten wir eigene private Darlehens-banken erschaffen, wo wir das Geld zu anständigen
2,00- 2.5 % an Schweizer Eigenheimbesitzer sicher verleihen können.
Antworten


Nina Fischer-lindeman

19.01.2012, 12:43 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Martin Tschümperlin: Natürlich sind unsere Nachbarländer auch hier weiter, die Schweiz stur-lernunfähig. Gucken Sie mal nach Deutschland, wo je länger desto mehr Gemeinden über eigene Währungen verfügen und den Strombedarf selbst decken. Die drehen das Ding, kein Zweifel, während Städte wegen dubioser OeV-Verträge mit US-Gaunern finanziell ausbluten.


Stefan Werner

19.01.2012, 11:25 Uhr
Melden 51 Empfehlung

UBS: Die mit der sozialen Verantwortung, der ausgeglichenen Lohnstruktur und den exakten Voraussagen.... Die einzige Nachricht, die ich von der UBS noch hören will ist die, dass sie sich aufgelöst hat. Antworten


Kurt Dubach

19.01.2012, 11:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ja damit die Boni ausbezahlt werden könne, wie Krank ist den das, Mal den Hebel bei den Banken ansetzen! Antworten


Arnim Hildebrand

19.01.2012, 10:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Die CH muss sich leider, u.A. auch wg. des immer mieser werdenden Währungsumfeldes, auf steigende Arbeitslosigkeit, oder aber auf im besten Fall stagnierende, sogar fallende Löhne, einstellen. Verbunden mit steigenden Zinsen wird es dann für viele unmöglich ihre Darlehen zu bedienen. 1-2% Zinserhöhung reichen aus um den Traum von Wohneigentum kollabieren zu lassen. Billiglohnland "D" lässt grüßen. Antworten


Nico Meier

19.01.2012, 14:20 Uhr
Melden

Klar Her Müller da gebe ich Ihnen recht nur müssen wir auch mal klar sagen, dass Sie auch als Mieter eine Kleinere Wohnung suchen müssen aufgrund Scheidung/Krankheit/Arbeitslosigkeit wenn die Wohnung zu teuer wird.
Nur wenn ich krank werd eund mein haus verkaufen muss ist mein Erlös besser als wenn die Blase aufgrund gestiegener Zinsen platzt.


Peter Müller

19.01.2012, 12:42 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Was nützt die Tragbarkeitsrechnung von 5%, wenn man arbeitslos wird, man müsste es also auch dann noch tragen können, spätestens wenn das evtl. vorhandene Vermögen weg ist und man in der Sozialhilfe landet, ist die Wohnung/Haus weg. Ich denke Arbeitslosigkeit/Krankheit/Scheidung sind die grösseren Risiken als Zinserhöhungen in den nächsten Jahren.


Nico Meier

19.01.2012, 12:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Tragbarkeit wird mit 5% gerechnet leider gibt es Banken die den Unterhalt für die Liegenschaft sowie die Nebenkosten die anfallen "vergessen" einzurechnen.
Da muss eine Heitzung ersetzt werden und schups müssen Sie 50 - 80'000 auf den Tisch legen. Oder Dach mus saniert werden usw.
Leider verpassen viele Neoeigentümer für solche Ereignisse Geld zur Seite zu legen.


Patrick Oertli

19.01.2012, 11:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung

1-2% Erhöhung reichen? Warum rechnen dann die Banken mit einem durchschnittszins von 5 % für die Tragbarkeit ? Bei einem Zinsniveau von 1.5% kann der Zins gut 3.5 % ansteigen ohne das irgend etwas passiert.
Vielen Dank an unsere Banken ;-)


Yasmin Gonzalez

19.01.2012, 11:06 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ich frage mich, ob dies nicht nur passiert, wenn man äusserst knapp kalkuliert hat. Bei der NAB wurde zuerst gerechnet, ob das Haus auch noch bezahlt werden kann, wenn die Zinsen auf 5% steigen. Erst dann wurde ein ok gegeben. Natürlich kann man sich vor Arbeitslosigkeit/Todesfall nicht schützen....


Fritz Habegger

19.01.2012, 10:41 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Schon nur der Titel des Geschreibsels ist reine Provokation und Angstmacherei. Bei vernünftiger Belehnung und langjähriger Festhypothek muss sich kein Eigenheimbesitzer vor einer Immobilienblase fürchten. Ausser vielleicht die Spekulanten. Was solls also. Antworten


Marius Möller

19.01.2012, 15:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wenn Sie Herr Habegger noch von der alten Schule sind (was ich als positiv anschaue), so müssen Sie sich Keine Sorgen machen. Sie haben gelernt, dass man hart arbeiten und sparen soll. Die Jüngere Generation hingegen wird auch bei einer vernüftigen Belehnung das gesparte Geld nicht beiseite legen und bei einer nachforderung der Bank verkaufen müssen.


Nico Meier

19.01.2012, 15:25 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Habegger das ist ja sehr gut so leider gibt es heute viele die sich ein Eigenheim leisten, dass sie eigentlich nicht finanzieren können, dies ist nur möglich, da die Zinsen extrem tief sind. Noch im Jahr 2000 waren die Zinsen bei über 5% ich erinnere mich noch an Hypozinsen von bis zu 7% war ende der 80er Jahre wenn ich mich richtig erinnere.


Fritz Habegger

19.01.2012, 14:55 Uhr
Melden

Die Zinsersparnis bezieht sich selbstverständlich auf ein Jahr. Das ergibt dann in 10 Jahren die gefragten Fr. 120'000.--.


Fritz Habegger

19.01.2012, 14:28 Uhr
Melden

@Mia Meier + @Marius Möller. Keine Angst. Dank der jahrelang extrem tiefen Hypozinsen konnte ich immer etwas auf die Seite legen. So könnte mir auch dieser absolute Extremfall von 40% Wertberichtigung nichts anhaben. Aber auch das scheint mir wieder eher Angstmacherei zu sein. Noch ein Rechenbeispiel: 10 Jahre Zinsersparnis von 2% auf eine Schuld von Fr. 600'000.- = Fr. 12'000.-, einverstanden?


Maia Meier

19.01.2012, 12:38 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Schon mal daran gedacht was bei einer Immoblase passiert?
Dass dann die Häuser abgewertet werden und wenn sich die Belehnung nur auf die vorgeschriebenen Prozente beläuft, dass dann die Banken ziemlich sicher "Nachschuss" vom Inhaber möchten?
Da hilft auch eine langjährige Hypothek nichts, wenn dann das geforderte Kapital nicht vorhanden ist...


Marius Möller

19.01.2012, 11:53 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Herr Habeggers heute vernünftige Belehung von z.B. 60% auf eine Liegenschaft von CHF 1'000'000.- kann schnell einmal unvernünftig werden, wenn der Wert der Liegenschaft um 400'000.- abnimmt. Dann steigt die Belehnung auf 100% und die Bank will, dass er 120'000.- nachzahlt, damit die Belehnung auf 80% fällt. Diese 120'000 hat er aber nicht und muss verkaufen - leider! So geht das


Rodolpho Kreutzer

19.01.2012, 10:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Sehe ich genau so. Die Herren Bänker verdienen gerne viel Geld mit Arbeit die andere machen. Spekulationen welche sie tätigen/unterstützen führen zu Krisen und nicht dass mein Vater ein Haus baut welches er bewohnt. Notwendigkeit vs Luxus? Lasst uns von allem ein bisschen weniger haben...


Rita Quindega

19.01.2012, 10:29 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Man kann auch eine Kriese "herbeischreiben"!!! Die Banken müssen klaren Kopf bewahren und nicht wie Anfang der 90-er Jahre den Hypothekarszinssatz für 1. Hypothek von 4 auf 7 und 7,5 % erhöhen. Die Banken hatten damals die Gelegenheit gehabt, daraus zu lernen und limitierten in den Jahren danach die Belehnung so, dass ein Drittel mindestens Eigenkapital sein muss. Hoffentlich gilt das heute noch!! Antworten


Mark Lang

19.01.2012, 11:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Heute muss ein Fünftel, also 20% Eigenkaital drinstecken... da haben die Banken schon etwas nachgegeben...


Markus Sennheiser

19.01.2012, 10:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Der Artikel verwirrt ein bisschen, denn man muss von reine investoren und Besitzer für eingebenutzung untescheiden. hier wird alles ein bisschen vermischt. in Spanien zB. haben sich viele eine zweit und dritt Wohnung dazu gekauft. was wieder ein anderer fall ist. Und ob eine Bank von heute auf Morgen eine Festhypothek per sofort kündigen kann, würde ich auch gerne abgeklärt haben. Antworten


Beatrice Weitnauer

19.01.2012, 11:30 Uhr
Melden 8 Empfehlung

M. Sennheiser: Diesen Verdacht habe ich auch. Die Bevölkerung möglichst dumm halten. Schliesslich müssen neue Mieter her für die vielen neugebauten Wohnblocks. Dadurch können Investoren gute Mietpreise erzielen. Das blöde Volk muss manipuliert werden!!!!!!!


Markus Sennheiser

19.01.2012, 10:40 Uhr
Melden 23 Empfehlung

manchmal habe ich das Gefühl dass man das CH-Volk bewusst als Mietern behalten will, weil dies für Investoren und Banken das lukrativere Geschäft ist. ich zahle für die nächsten 10 jahre für ein alleinstehendes EFH in Kt.ZH (2% zins) 1150.- inkl.NK. Sollte alles bachab gehen müsste das Sozialamt mir zuerst eine 4Z wohnung für diesen preis finden. es wir gerne meine bisherigen kosten übernehmen.


Andres Müller

19.01.2012, 10:00 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Gefahren drohen aus einem weiteren Grund,welcher hier nicht angesprochen wurde. Der Staat hat die Sozialleistungen die bei Arbeitslosigkeit oder Invalidität drohen reduziert. Wer Invalid wird, der muss mit sehr langer Abklärung (bis 7 Jahre) rechnen, wer Arbeitslos wird mit Lohneinbusse bei neuem Arbeitgeber und kürzerer Leistungsdauer der ALV. Antworten


Claudia Messmer

19.01.2012, 09:46 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Also ich wasche mein Geld am liebsten über Immobilien *hüstel. Antworten


Robin Müller

19.01.2012, 08:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Also erstmal, heute sind die meisten Hypotheken kurzfristig bzw. mittelfristig abgeschlossen. Eine Blase ist hart ausgedrückt, kann aber entstehen, wenn, wie der Herr sagt, alle von weiter steigenden Preisen ausgehen.
Seine Meinung nehme ich Ernst, was nicht heisst das es so eintrifft - obwohl es durchaus im Bereich des Möglichen ist.
@ Steinemann, sie müssen ihnen ja nicht glauben!
Antworten


Erich Markstahler

19.01.2012, 08:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Und schon wieder platzen die Blasen!
Wenn ich an einem Sommertag über die Kuhweiden laufe, sehe ich hundertfach, wie sich Blasen natürlich entleeren. Da platzt nicht alles drauflos. Nun, genau so kann das auch mit sog. Immobilienblasen geschehen. Die Preise stagnieren, oder korrigieren sich ganz natürlich. Denken wir an 1992 mit über 7% Zins. Wer hat's da platzen gehört?
Antworten


Hans Meyer

19.01.2012, 09:44 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Ich habe es damals knallen gehört und meine Arbeit im Baugewerbe verloren. Die Banken haben unglaublich viel Geld verloren. Aber nach 5 Jahren waren die Preise wieder am steigen. Und jetzt sind die Preise wieder etwa so hoch wie damals, aber die Löhne sind fast doppelt so hoch wie 1993. Die Hypotheken sind tief und meistens langfristig. Es wird in den nächsten Jahren keinen Crash geben!


Alain Wyss

19.01.2012, 08:25 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Angstsmacherei: hat dieser Herr wohl das Gefühl, wenn man sein Eigenheim verkauft, dass man in einer Mietwohnung günstiger wohnt? Steigen die Hypozinsen, steigen auch die Mieten, sinken die Hypozinsen, sinken die Mieten eben nicht in gleichem Rahmen! Antworten


Erich Brügger

19.01.2012, 09:04 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Sie haben den entscheidenden Punkt vergessen: nicht die Miete bzw. den Hypozins ist massgebend, sondern das finanzielle Risiko, und dieses liegt bei einem Eigenheim voll beim Besitzer. Wenn also die Immobilie an Wert verliert, dann müssen Sie als Hypothekarschuldner u.U. der Bank die entsprechende Unterdeckung voll nachschiessen, was längst nicht jeder einfach so kann.


Rudi Buchmann

19.01.2012, 09:02 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Bei manchen vor allem älteren EFH ist der Unterhalt teurer als bei einer Mietwohnung. Da kommen z.B. neue Abgasregelungen, wo viele alte Heizungen ersetzt werden müssen und wo ein Teil der Energie wieder erneuerbar sein muss (z.B. Warmwasseraufber. durch Sonnenkollektoren). Alte Dächer ohne Unterdach müssen ersetzt werden usw.


Stefan Hunziker

19.01.2012, 08:21 Uhr
Melden 11 Empfehlung

heute sind die meisten Hypotheken langfristig angebunden (bis 10 Jahre fix), so dass ein Zinsanstieg vorerst nur Opportunisten mit variabler oder mit Liborhypthek treffen würde, der überwiegende Rest lehnt sich zurück und wartet ab. Ein Panikverkauf ist wohl nicht notwendig, wenn die Banken nicht den Verkehrswert und somit die Belehnungslimite panikartig korrigieren Antworten


Jens Fluri

19.01.2012, 09:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung

......wenn die Banken nicht den Verkehrswert und somit die Belehnungslimite panikartig korrigieren.......
Um genau das geht's ja. Wie viele von den: ich muss auch unbedingt mit dem letzten Rappen was eigenes kaufen haben den das Geld um eine Unterdeckung der Bank nachzuzahlen.


abraham stern

19.01.2012, 08:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Claudio Saputelli, Chefanalyst UBS mit smarten Lächeln macht den Eindruck, als ob er sich noch darüber freuen würde. Eigentlich wäre eine ernste Miene oder gar trauriges Auftreten bei solchen Nachrichten angebrachter. Antworten


Marc Weinmann

19.01.2012, 09:20 Uhr
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Natürlich freut er sich. Die Bank schmeisst die Eigentümer, welche aufgrund des Zinsanstieges und vor allem des prognostizierten Wertverlustes zahlungsunfähig werden, aus ihrem Eigenheim, die Banken kaufen sich dieses auf der Versteigerung spottbillig wieder zurück und verkaufen es ein paar Monate später mit sattem Gewinn.


Astrid Meier

19.01.2012, 08:59 Uhr
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Die Nachricht ist für die UBS eben nicht traurig. Die Bank bekommt ihr Geld so oder so zurück. Vielleicht ist er auch ein Schüler von Herrn Togni?


Daniel Hösli

19.01.2012, 07:46 Uhr
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Kurze Lektion: Die Passivseite der Bilanz finanziert die Aktivseite. Das heisst, wenn die Kreditzinsen steigen, steigen auch die Zinsen für Sparkonti. In der gleichen Zeit werden die Volumen der Hypotheken ab- und die Volumen der Sparkapitalien zunehmen. Was wiederum heisst, dass die Zinsdifferenz (Margen) für die Banken sinken werden. Weshalb also, sollte die Bank Interesse an hohen Zinsen haben? Antworten


Daniel Hösli

19.01.2012, 11:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

OK. 2. Lektion in Banking: Fristenkongruenz . Genau diese Theoretiker bringen das Finanzsystem zu Fall. Wenn sie kurzfristig langfristige Ausleihungen finanzieren (was die Banken leider in den letzten Jahren gemacht haben, mit wenig Erfolg, wie man sehen kann) bekommen sie irgendwann ein Liquiditätsproblem, ob nun flache oder steile Zinskurve.


Igor Bert

19.01.2012, 09:03 Uhr
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Da ist ihre Lektion leider falsch - mit steigenden Zinsen, wird auch die Steigung der Zinskurve steiler, was wiederum die Verdienstmöglichkeiten einer Bank substanziell ansteigen lässt, da die Bank mehr verdient, wenn sie bspw ihre 10-Jahres Hypo kurzfristig refinanziert. Heute, mit einer so flachen Zinskurve ist das Zinsdifferenzgeschäft der Bank viel weniger attraktiv.


Martin Anner

19.01.2012, 07:34 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Der Banker leiht Dir den Regenschirm bei Sonnenschein gerne aus, bei Regen wird er zurück gefordert, er braucht ihn selber! Antworten


Raphael Steinemann

19.01.2012, 07:28 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Wann hören diese sogenannten Analysten und zum Teil selbst ernannten Fachleute endlich auf, Panik zu verbreiten? Antworten


Werner Butz

19.01.2012, 07:14 Uhr
Melden 10 Empfehlung

warum soll die Schweiz verschohnt bleiben, es passierte in den USA, CHINA wird eines Tages die gleichen
Probleme haben und so wird es weiter gehen, es lebe der noch grosse Kredit...
Antworten


rene huber

19.01.2012, 06:57 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Ihre Eigenheime müssen diejenigen verkaufen, die bis anhin geglaubt haben der "Mittelschicht" anzugehören. Es gibt aber nur noch oben oder unten. Antworten


hans zumstein

19.01.2012, 06:41 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ich kann keine Neuigkeiten feststellen. Dieselben Geschichten und Drohszenarien liest man in Monatsabständen immer wieder, einziger Unterschied, die Autoren bzw. Banken wechseln sich ab . . . ! Antworten


josip mandic

19.01.2012, 06:18 Uhr
Melden 27 Empfehlung

eins haben alle experten gemeinsam... - keine ahnung! Antworten


Beat Affolter

19.01.2012, 05:27 Uhr
Melden 5 Empfehlung

"Wenn die Wirtschaft in den nächsten Quartalen wieder anspringen sollte...". Dream on ! Antworten


urs bauer

19.01.2012, 05:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Wenn ich von der Bank einen Kredit erhalte, wird diese Geld nur Elektronisch erzeugt. Kein Wert steht dahinter.
Kann ich den Kredit nicht zurück zahlen, erhält die Bank die Immobilie. Plötzlich hat die Bank eine Wertanlage. Wer ist den da immer der Dumme?
Antworten


Kurt Gsell

19.01.2012, 16:58 Uhr
Melden

Geld elektronisch erzeugt??? Das kann nur die Nationalbank und die vergibt keine Hypotheken. Irgenwie verwechseln Sie da etwas ... aber dafür finden Sie einen Grund sich über die Banken zu empören.


philipp indermaur

19.01.2012, 08:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sicher nicht die Geldgeber. Alle 25 Jahre das selbe "Spiel". Wer hat die Jahre 88-94 noch in Erinnerung, nur durch allgemeine Verdrängung ist diese Umverteilung möglich. Wer aus der Vergangenheit nichts lernt ist der betrogene; es werden auch dieses mal wieder alle Andern schuld sein.


Hannes Berchtold

19.01.2012, 02:04 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Was ums Himmels Willen ist an diesem Erguss nun eigentlich neu? Antworten


Mike Keller

19.01.2012, 00:51 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Jeder der ein wenig vernünftig bei Hauskauf vorgeht, sprich genügend Eigenkapital und Absicherung vorweisen kann, wird dieses Problem wahrscheinlich nur buchtechnsich wahrnehmen. Leider kaufen jedoch viele ein Haus mit enormer Verschuldung zu einem zusätzlich überhöhten Preis. Dann kommt die Rezession, Arbeitslosigkeit und Scheidung und Krankheit mit Folge der Zwangsversteigerung. Selber schuld! Antworten


Nico Meier

18.01.2012, 23:34 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich bin immer wieder erstaunt wie im Moment Wohneigentum finanziert wird.
Da kauft ein Mann mit 45 Jahren eine Eigentumswohnung für 600'000 er hat 50'000 gespartes und 200'000 aus de PK verpfändet er dies führt zu einer Gesammthypothek von 550'000 Fr. Festhypothek zu 2.5% sind 1146Fr. im Monat. Sobald die Festhypothek ausläuft hat der Mann ein Problem.
Antworten


Nico Meier

19.01.2012, 12:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Bei meinem Beispiel liegt die Wohnung im aargauer Mittelland da ist die Miete für eine vergleichbare Wohnung nicht höher als 2'000 Franken!
Rendite in PK nach senkung des Mindestsatzes auf 1.75% aber nur für den Obligatorischen-Teil Überobligatorischer Teil darf auch mit 0% verzinst werden!
Daher wäre es besser das PK Geld ins Haus zu stecken aber problem tiefere Rente bei Pensionierung.


dani kühne

19.01.2012, 11:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung

wo genau soll er denn ein problem haben? auch wenn sich der zinssatz verdoppelt bezahlt er ja trotzdem viel weniger als wenn er eine wohnung mieten würde.


Peter Don Kleti

19.01.2012, 10:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@caratt: Auch nicht 100% verstanden wie's scheint. Die PK wird lediglich verpfändet. D.h., die RG ist schon richtig. Warum der Mann aber ein Problem haben sollte, entzieht sich ebenfalls meinem Verständnis. Ausserdem hätte er auf der PK vielleicht sogar höhere Zinseinnahmen, als er z.Bsp. auf einer 3Mte.-Libor-Hypo bezahlen muss. Zinssaldo also plus...


caratt gian

19.01.2012, 09:06 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Hä, ich verstehe nicht, wieso soll er dann ein Problem haben? Natürlich, wenn er nichts verdient, und in der Zwischenzeit die Zinsen gestiegen sind, aber sonst? Ich schall nicht, worauf Sie hinaus wollen....ausserdem ist Ihre Berechnung völlig falsch, auf den PK Betrag bezahlt er natürlich keine Zinsen, sondern nur auf die Hypothek und die beträgt 350k und nicht 550k.


Markus Muster

18.01.2012, 23:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Schauen Sie sich einfach die Prognosen der Banker in den letzten Jahren an: Manchmal treffen Sie zu, meist nicht. Einfache Regel beachten: Schulden abzahlen, im Zweifel mieten. Seit 2002 sollen die Zinsen steigen, also seit rund 10 Jahren, erzählen die Banker ständig
Die Schuldzinsen muss man auch bei einer andauernden Arbeitslosigkeit, Scheidung und ähnliche Lebensrisiken bezahlen können.
Antworten


linus stamm

19.01.2012, 12:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Diese Faustregel ist gut. Aber bei einer andauernden Arbeitslosigkeit, kann man überhaupt keinen Besitz mehr halten, denn dann wird man ja zum Sozialfall und muss die Werte die man hat, zuerst aufbrauchen bevor es Kohle vom Staat gibt. Ich will nur sagen, dass bei einer grossen Krise auch sogenannte sichere Anlagen nicht sicher sind und man sich nicht komplett schützen kann.


sepp gmuender

18.01.2012, 23:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung

wissen die analisten der ubs wirklich was mit den maerkten wirklich los geht.....ich glaube es nicht.... wenn man die bald 4 jahre alten schrecken der kundschaft wieder in das lampenlicht bringt.......oder vielleicht wieder in die tiefe sinkt. Antworten


Lukas Tanner

18.01.2012, 22:26 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Das war in der Geschichte schon seit Anf. JH so. Notenbanken erhöhen die Geldmenge, die Gesch.banken geben billigen Kredit/Hypo, Konsumenten geraten in Kauf/Hausbau-Rausch, Blase droht zu platzen. Notenbank reduziert Geldmenge, Gesch.banken kündigen Kredite, Konsument muss (billig)verkaufen, Blase geplatzt. Das selbe natürlich mit den margins an den Börsen ;o) Antworten


rene huber

19.01.2012, 06:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung

...siehe auch Situation in Ungarn.


Hans Moosmann

18.01.2012, 22:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Betongold ist zum jetzigen Zeitpunkt eine schlechte Anlage, da die Preise, sobald es keine Kredite mehr von den Banken gibt und Häuser nur noch bar bezahlt werden können, in den Boden sinken werden. Antworten


Sibylle Weiss

18.01.2012, 21:26 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Nachdem die Zeiten momentan ziemlich unsicher sind, sollte man sich tatsächlich nicht zu sicher fühlen u.im Glauben die Stelle bis über den Tod hinaus behalten zu können, noch ein Haus kaufen.Die Arbeitslosigkeit steigt bereits jetzt schon an! Antworten


Sacha Meier

18.01.2012, 21:07 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Was der gute Herr Claudio Saputelli von sich gibt, halte ich für reine zweckdienliche Panikmache; und zwar um Investoren in andere UBS-Finanzprodukte zu locken. Die anhaltend tiefen Zinsen, der demographsich und Fachkräftemangel-bedingte Einwanderungsdruck via PFZ, sowie die Milliarden an anlagesuchenden PK-Guthaben machen Betongold für mindestens 10...15 Jahre absolut sicher. Antworten


steve weber

18.01.2012, 20:23 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Das Volksvermögen um 40% gestiegen? Man lese das bitte richtig herum: Der Franken hat 40% an Wert verloren. Vielleicht gibt es mehr Geld, aber der Wert ist halt auch geringer. Ausserdem würde mich interessieren, welche Alternativen dieser Schlaumeier empfiehlt? Etwa Aktien der UBS? Antworten


Wolfgang Erschwil

18.01.2012, 20:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Blase droht für viele Eigenheimbesitzer zu platzen, weil sie nicht rechnen können. Bei tiefen Zinsen muss man so viel wie möglich armotisieren, damit ich eine Zinserhöhung durch weniger Schulden auffangen kann. Aber viele
Kàufer freuen sich nur, dass sie jetzt noch mehr Geld zum Verbrauchen in der Tasche haben und das ist fatal. Nur viele Banken sehen das nicht gern.....
Antworten


Jens Gloor

18.01.2012, 19:26 Uhr
Melden 175 Empfehlung

...und wer nicht mehr zahlen kann, wird enteignet. Ganz nach amerikanischer Manier. Die Umverteilung von arm/geglaubtem Mittelstand nach reich funktioniert nur mit dem Modell der Schuldenlast. Deshalb - Schulden abbauen, wenn man in Kürze nicht zum Banksklaven verkommen möchte... Die Banken werden kein Pardon kennen - vergessen Sie das nette Lächeln Ihres ehemaligen Kundenberaters...! Antworten


Christoph Geiser

19.01.2012, 02:02 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Die Banken sind nicht an einer schnellen Amortisation von Hypotheken interessiert, sie verdienen schliesslich an den Zinsen, nicht an den Kapitalrückzahlungen.


Greg Müll

18.01.2012, 23:02 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Der Clou an der ganzen Geschichte ist noch, dass die Staaten den Banken ihre schlechten Risiken aus den Bilanzen "kaufen", durch Steuergelder gerettet werden müssen, "gratis"(0.25%) Geld für Staatsoblis (ca. 2%) erhalten und letztlich den Mittelstand enteignen. 1%-99% bis es 0.0001% -99.999% heisst. NEO FEUDALE zustände - früher hatten wir Vögte, heute haben wir Banken...


Lukas Aeschbacher

18.01.2012, 22:15 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Gloor: Eigentlich einleuchtend, dass Schuldenfreiheit erstrebenswert sein sollte - wenn da nicht der völlig unsinnige "Eigenmietwert" wäre.


Beat Christian Huwiler

18.01.2012, 21:08 Uhr
Melden 17 Empfehlung

wir sind schon Sklaven der Banken und des Steuervogts. Das Steuersystem sollte geändert werden. Für sein Eigenheim (nur für 1) sollte man keine Eigenmiete und Vermögensteuern (limitiert) zahlen müssen. So wäre die Möglichkeit gegeben, dass auch der kleine Mann sparen kann, ohne bestraft zu werden.


Christian Walter

18.01.2012, 20:32 Uhr
Melden 5 Empfehlung

bin der selben Meinung....nur, vergessen sie auch das nette lächeln des Steuerbeamten!!
Wer Schulden bis zur Halkrause hat, wird von unserem Steuersystem belohnt, leider!
Alles miteinberechnet ist die Differenz beachtlich.


Gerhard Berger

18.01.2012, 20:27 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die 80er-Jahre waren wohl nicht die Freude der Banken. Was soll denn eine Bank mit enteigneten Liegenschaften anfangen, wenn diese sich nicht verkaufen lassen, da keiner mehr eine Hypothek bekommt und die Preise im Keller sind? Gar nichts. Denn vereinfacht gesagt sind diese Hypotheken sind grösstenteils in Fonds angelegt und 1'000x verkauft. Da bezahlt ein Rattenschwanz Zinsen.


Martin Stefan

18.01.2012, 19:26 Uhr
Melden 152 Empfehlung

Ah - eine Vorhersage der UBS.
Die lagen doch in der letzten Zeit immer besonder richtig:-)
Antworten


Marcel Zufferey

18.01.2012, 19:19 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Ein Beispiel aus der Praxis: Einfamilienhaus in Richterswil, Preis 1972: 500'000, dann kam der Ölschock und die Preise waren am Boden. Im Verlaufe der Achziger- wohlbekannt- der auch im Artikel erw. Bubble, der in den Neunzigern platzt, Preise erneut am Boden, aber bereits auf wesentlich höherem Niveau, als 1972. Heute kostet dieses Haus geschätze 1,5 Millionen. Was lernen wir aus diesem Beispiel? Antworten


Marcel Zufferey

19.01.2012, 17:57 Uhr
Melden

Die Hypothek wurde bis auf einen Rest von einem Drittel des ursprünglichen Betrages abbezahlt. Inflationsbereinigt kommen wir da auf einen vergleichsweise grossen Gewinn. Aber um den ging es mir in meinem ursprünglichen Kommentar gar nicht, sondern darum, dass es Preiseinbrüche immer wieder geben kann- was am übergeordneten Trend nichts ändert. Und der zeigt im Einzugsgebiet von Zürich nach oben.


Parvaneh Ferhadi

19.01.2012, 12:58 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Marcel Zufferey: Naja, vielleicht muss man Instandhaltungskosten und Steuern auch noch hinzurechnen. Die Hypothek musste in diesen 40 Jahren wohl mehrere Male neu abgeschlossen werden, zu verschiedenen Kondition. Dass diese weginflationiert wurde, ist eine Vermutung. Zudem realisiert sich eine Rendite erst, wenn verkauft wird. Ob die Rendite von 20% dann auch stimmt? Schwierig zu sagen.


Marcel Zufferey

19.01.2012, 09:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ernesto Volkart und Michael Perini haben voraussichtlich am meisten gelernt und jene, die auf die Inflation hinweisen, ohne dabei die inflationsbereinigte Schuld von anno 1972 zu berücksichtigen, wollen nur einen Teil der Realität sehen. Die Hypothekarschuld wurde in diesem Zeitraum um mind. die Hälfte weg inflationiert- das ergibt eine Nettorendite von über 20 Prozent. Nicht übel, oder?


Ernesto Volkart

19.01.2012, 08:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Was hier die meisten vergessen: Die Hypothekarschuld des Jahres 1972 (von zB. 300'000) ist heute vermutlich unverändert oder sogar tiefer. Also Inflationsbereinigt viel tiefer. Das Vermögen (Wert des Hauses minus Schulden) hat also stark zugenommen.


Hans Schmid

19.01.2012, 06:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung

@Zufferey: Dass der reale Wert um 13.5% zugenommen hat? (Berechnungsbasis LIK-Teuerungsrechner 1972 vs. 2011)


Michael Perini

19.01.2012, 01:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Dass diejenigen, die ihnen vorhalten, dass Sie die Inflation vergessen haben, eben gar nichts begriffen haben. :)


Frank Siebold

18.01.2012, 23:47 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Auch wenn man beim Bsp. von M. Zufferey 1% Inflation p.a. annimmt, macht diese "bescheidene" 240'000 aus. Problem ist wohl eher, dass viele das Objekt nicht so lange über die schlechten Jahre hinweg halten können. Und wer es so lange hält sieht es nicht primär als Investition an, sondern als sein Zuhause.


Werner Frey

18.01.2012, 22:10 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Das man Millionär werden kann, ohne auch nur einen Finger zu krümmen.


Rolf Bombach

18.01.2012, 21:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Daraus lernen wir, dass damit eine Rendite von 2.75% / Jahr möglich gewesen wäre. Nicht wirklich berauschend.


Marcel Zufferey

18.01.2012, 20:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Frau Ferhadi, mir greift obiger Tagi-Artikel zu kurz: Versucht man das Zeitfenster weiter zu fassen, ergibt sich einfach eine objektivierbarere Perspektive. Dass die Immopreise kurz vor einer Korrektur stehen, glaube ich ebenfalls. Die Frage ist nur, wie tief sie ausfallen wird. Eine mögliche Nettorendite wollte ich mit meinem Beispiel übrigens gar nicht andeuten, das wäre ja hanebüchen!


Roberto Gloor

18.01.2012, 20:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Man sollte den Preis des Hauses ins Verhältnis zu einem Jahresgehalt stellen, um zu sehen, ob die Erschwinglichkeit wirklich abgenommen hat. Seit 1972 haben ja nicht nur die Hauspreise zugelegt, auch die Löhne dürften sich seither mindestens verdoppelt haben.


Parvaneh Ferhadi

18.01.2012, 19:55 Uhr
Melden 41 Empfehlung

Herr Zufferey, ja natürlich ist die Inflation im Preis drin, darum geht es ja gerade. Damit die Zahlen von 1972 und 2012 vergleichbar sind, müssen Sie die Inflation rausrechnen. Erst dann merkt man ob der Wert der Liegenschaft wirklich zugenommen hat.


Marcel Zufferey

18.01.2012, 19:47 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Nein, Herr Lenz: Die Inflation ist drinnen. Das ist ja mit ein Grund, warum erwähntes Objekt heute 1,5 Mio. kostet ;-) Und was wir auch noch daraus lernen: Es gibt- je nach Region und Lage natürlich- immer einen übergeordneten Trend. Mit Rückschlägen ist immer zu rechnen. Oder kennen Sie eine Wertanlage, die ununterbrochen steigt?


Parvaneh Ferhadi

18.01.2012, 19:39 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Das man die Zahlen Inflationsbereinigen sollte?


Herbert Lenz

18.01.2012, 19:39 Uhr
Melden 28 Empfehlung

...wir lernen, dass Sie die Inflation vergessen!


Franz X. Bachmann

18.01.2012, 19:18 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Die Tiefzinspolitik hat zu einem höchst ungesunden ImmoBoom geführt. Wenn plötzlich Raiffeisen und andere Institute dazu übergehen, quasi mit 10% Eigenmittel Wohneigentum zu finanzieren, dann läuten alle Alarm-Glocken!
Der seit zwei Jahren andauernde Hype, mit Immos kann man nie verlieren, wird leider viele auf dem falschen Fuss erwischen. Die Banken sind nicht unschuldig an der Uebertreibung
Antworten


Nico Meier

19.01.2012, 12:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung

ich finde es falsch den Banken zu unterstellen sie wollten ihre Kunden runieren. Aber durch die Negativschlagzeilen der beiden schweizer Grossbanken ist sehr viel Sparkapital von den Grossbanken zu den Kantonal und Raiffeisenbanken geflossen. Diese haben nun zuviel Kapital, dass sie möglichst schnell in Hypotheken wieder auf den Markt bringen wollen.


Albert Baumann

18.01.2012, 19:45 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Banken wünschen sich höhere Zinsen um Hausbesitzer zu ruinieren. Daher auch zuviel Hypothek gewären, dann muss der eher verkaufen. Löhne sinken momentan eher. Wenn Löhne nicht gewaltig steigen, keine Inflationsgefahr. Wenn Banken Inflation möchten, muss Wirtschaft zuerst Löhne massiv anheben.


Roger Walser

18.01.2012, 19:06 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Auch heute zählt beim Kau einer Immobilie immer noch das Gleiche wie von 100 Jahren. Lage, Lage und noch einmal Lage. Wenn die nicht stimmt ist die Immobilie einfach nicht viel Wert. Lieber ein bisschen länger mit dem Kauf warten, als sich eine überteuerte Liegenschaft/Wohnung an einer schlechten Lage anzutun. Antworten


Roger Walser

19.01.2012, 06:52 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Burky: Nach dem ersten lesen klingt Ihre Antwort richtig und Sinnvoll, ist aber trotzdem falsch. Weil es immer Gründe geben kann weshalb man sein Wohneigentum verkaufen muss. Z.B wegen Krankheit, Jobwechsel usw.. In so einer Situation sind Sie froh, wenn die Immobilie an einer guten Lage steht.


Thomas Schwarz

18.01.2012, 22:34 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Sehr richtig. Ich würde noch beifügen: Qualität der Bausubstanz
@Alain Burky: Das ist dann eben Risiko. Objekte an guter Lage sind auch in Zeiten der Flaute gefragt, die anderen nur in den Zeiten, wo jeder denkt, er muss jetzt auch was kaufen. Es gibt eine lange Reihe trauriger Geschichten von teuer bezahlten und plötzlich praktisch wertlosen Objekten.


Alain Burky

18.01.2012, 19:17 Uhr
Melden 53 Empfehlung

Wenn man die Immobilie als Spekulationsobjekt sieht, ist die Lage sicher sehr wichtig - und man bezahlt den entspr. Aufpreis.
Wenn man aber einfach darin wohnen will, definiert man die ideale Lage fuer sich selbst.


Parvaneh Ferhadi

18.01.2012, 18:56 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Die Menschen sind also wohlhabender geworden. So, so, aber nur wenn man Schulden auch als Wohlstand rechnet. Antworten


Martin Frei

18.01.2012, 18:51 Uhr
Melden 304 Empfehlung

Das Problem ist doch die Politik und unser Steuersystem,dass die Hypothekarschuld födert. Es wäre schon längst
nötig Anreize für die Amortisation zu schaffen und den Eigenmietwert abzuschaffen. Unser System belohnt noch
immer den Schuldner und macht den schuldenfreien Sparer zum Idioten, und das alles zum Wohle der Banken + derer,die mehr ausgeben als sie verdienen.Nicht in jedem Land ist das so
Antworten


Heinrich Marbach

19.01.2012, 01:23 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Herr Frei, sie haben es erfasst!
Genau so ist es, ich kenne Länder die so funktionieren wie sie es darstellen. Aber es ist natürlich
viel einfacher mit dem alten Konzept unseren Banken etc. möglichst
viel zu garnieren.
Einen PC und zwei Personen braucht es um z.B. etwa 1000 Hypos. zu
verwalten.
Wir sind stur dass es nur so knallt!


Tom Spyri

18.01.2012, 23:40 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Der Vollständigkeit halber müssten Sie auch den Schuldzinsabzug abschaffen wollen. Warum haben Sie den vergessen zu erwähnen? Das wäre der Hammer gegen das Schuldenmachen.


Hans Meier

18.01.2012, 23:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Das ist doch Unsinn! Ich bin durchaus kein Freund des Eigenmietwertes, aber ob ich das Geld jetzt dem Steueramt oder der Bank ueberweise, ist doch so lang wie breit. Spannend wird's erst, wenn ich das ungebundene Kapital mit hoeherer Rendite anlegen kann, als ich Hypozins zahle. Allerdings bezweifle ich das bei den meisten Autoren hier...


andreas thommen

18.01.2012, 22:22 Uhr
Melden 9 Empfehlung

ja und wem haben wir es zu verdanken, dass dieses unsinnige System nicht abgeschafft wurde? unserer von den Mainstream-Medien umjubelten und von 75% des Volkes geliebten "Schweizerin des Jahres" !


Fabio Rechsteiner

18.01.2012, 22:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@M.Frei - Erkundigen Sie sich warum der Eigenmietwert eingeführt wurde - hat nix mit den Banken zu tun - die profitieren lediglich. Ein "armer" Mieter kann seine Miete nicht von den Steuern absetzen also wurde aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus der EMW erfunden um bei den "reichen" Hausbesitzer abzukassieren. Durch Abzug der Hypo-Zinsschulden konnte man je nach Höhe Steuern sparen = Boomerang.


Olga Bank

18.01.2012, 21:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung

So schlimm ist es nicht - ein altes Märchen - grundsätzlich fahren Sie UNTER DEM STRICH (und nach Steuern) nach wie vor besser wenn Sie Ihre Schulden zurückzahlen. Der Einzige der hier gewinnt ist der Staat, nicht die Banken, nicht der Schuldner und auch nicht der Schuldenlose.


Hans Graber

18.01.2012, 21:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung

So ist es. Chance, dass sich das ändert? 0.00000001%. Diejenigen, die davon profitieren, sind an der Macht. Volksinitiative? Zwecklos. Dann wird die Umsetzung einfach verschleppt oder abgeschwächt bis zum geht nicht mehr. Tja.


Daniel Geissbühler

18.01.2012, 18:58 Uhr
Melden 104 Empfehlung

Sie sprechen es ganz genau aus, bravo!


Peter Lüssi

18.01.2012, 18:41 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Eine tolle Schlagzeile! Und so schön negativ! Dabei ist ja hinlänglich bekannt, dass sich jeweils gleich viele "Analysten" finden lassen würden, die genau das Gegenteil behaupten ... Antworten


Urs Müller

18.01.2012, 21:06 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich lese immer wieder von einer gewissen Ueberhitzung in gewissen Regionen. Z.B. am Zürisee. Aber die Leute die dort kaufen, die brauchen wohl kaum Hypotheken. Die bezahlen Cash . Sind also immun gegen steigenden Zinsen.


Parvaneh Ferhadi

18.01.2012, 18:54 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Man muss eben auch noch den Rest des Textes lesen, nicht nur die Schlagzeile. Dies ist lediglich eine Möglichkeit, aber keine Gewissheit. Er sagt es ja deutlich: "wenn". Und bei den Medien wird es dann im Titel zur Gewissheit.


Heinz Gerber

18.01.2012, 18:40 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Erstaunliche Kommentare. Seid ihr Eigenheimbesitzer? Dann gute Nacht.
Mal was vom Liborsatz gehört? Die Bank hat immer ihre Rendite von ca.1% egal ob hoch od. tief.
Die Anzahlung der EH-Besitzer von 35% (EK+PK + evtl. 2.Hypo) des Verkaufswert ist der Risikoausgleich der Bank und dieser ist zu 99% beim EH-Besitzer. Die Tragbarkeitsberechnung ist bei 5% aber im 1992 waren 7% Zins die Realität!!
Antworten


Alain Burky

18.01.2012, 18:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung

«Immer mehr Menschen werden ihre Eigenheime verkaufen müssen»
Kann sein, wenn die Zinssaetze aendern;
aber ein guter Bankkundenberater weist die Kunden auf das "konservative Berechnungsmodell" hin.
(und die UBS definierte sich, besonders als sie noch SBG hiess, als konservative Bank).
Antworten


Alain Burky

19.01.2012, 08:50 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Schmid:
Es ist leider so, und nicht nur bei der UBS haben sich die Methoden und die Eigendefinition schon seit laengerer Zeit geaendert.


Hans Schmid

19.01.2012, 06:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Burky: Ja, aber die SBG-Zeiten sind leider längst vorbei und zwar in jeder Beziehung.


Martin Berlinger

18.01.2012, 18:15 Uhr
Melden 86 Empfehlung

Warum nur habe ich bei den Bankanalysten immer den Eindruck, dass sie auf Teufel-komm-raus einen Trend herbeischwatzen wollen, um damit Kohle zu machen??? Antworten


Beni Clapton

18.01.2012, 18:04 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Ja Ja die Zinsen werden Steigen, das sagt die Bankenlobby schon seit Jahren.
Die Zinsen werden erst dann steigen wenn die Schuldenkrise gelöst ist. ( nicht nur besprochen )
Wer glaubt dass in den nächsten 10 Jahren wesentlich höhere Zinsen durchgesetzt werden können, träumt wirklich.
Antworten


Hans Moosmann

19.01.2012, 07:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die Zinsen sind nur so tief, weil sie von den Staaten künstlich tief gehalten werden. Sobald die Währungen verteidigt werden müssen, werden sie in den Himmel steigen und damit die Häuserpreise nur so purzeln.


Richard Kunz

18.01.2012, 22:12 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Nein ich denke auch nicht dass die Zinsen steigen werden. Das wäre der Todesstoss für die fragile Weltwirtschaft. Ich denke eher, dass die Überschuldungsprobleme In den USA, EU uns um die Ohren fliegt. Damit verbunden eine Vermögensvernichtung stattfindet, nachfolgend Rezession. Und dann werden in der CH die Arbeitsplätze krachen. Und erst jetzt kommt die Immobilienkriese, weil niemand mehr kauft.


Jean-Denis Lutz

18.01.2012, 18:35 Uhr
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Herr Munkerl: Steigen werden vorerst mal nur die Eigenheimpreise. Inflation entsteht erst, wenn die Wirtschaft wieder richtig läuft und zuviel Geld im Umlauf ist. Dies ist allerdings nicht der Fall. Und betreffend nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung ist jetzt erst mal Ruhe für ein paar Jahre...


Daniel Munkerl

18.01.2012, 18:23 Uhr
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Stimmt, aber jetzt werden sie wirklich steigen müssen, sonst frisst uns demnächst die Inflation auf. Sie werden es sehen und vielleicht zu spüren bekommen; die Billigzins-Strategie kann man in einem solchen Umfeld nicht weiterführen.
Normalerweise sollten die Zinsen bei ungefähr 4% liegen, aber das hat den Ursprung in den USA und deshalb wurden wir gezwungen auch tiefer zu gehen.


Peter Müller

18.01.2012, 18:02 Uhr
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Vor nicht allzu langer Zeit sah ich noch Werbeplakate der UBS, welche für den Kauf eines Ferienhauses oder Wohnung warben... Antworten


Werner Amsler

18.01.2012, 21:22 Uhr
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50% Eigenkapital ? Diese Forderung mag ja beim Ferienhaus zutreffen. Bei selbstbewohnter Wohnung ist dieser Forderung aber eindeutig übertrieben. Hier reichen die praktizierten 80% aus.
Das Problem ist aber, wenn die Eigenmittel Pensionskassenbeiträge sind, welche zur Erhöhung des Wohnkomfortes verwendet werden.


Roberto Gloor

18.01.2012, 18:36 Uhr
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Dagegen ist auch nix einzuwenden, wenn man mindestens 50% Eigenkapital mitbringt.


Hans Ineichen

18.01.2012, 18:02 Uhr
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Ich sage es schon seit Jahren: Auf 2 Dingen müsste der BR die freie Marktwirtschaft verbieten - auf Grundnahrungsmittel und Wohnobjekten. Beide gehören gem. Wirtschaftslehre zu den Existenzbedürfnissen. Auf Grund- und Luxusbedürfnissen darf meinetwegen gewuchert werden, ist mir egal. Aber die Existenzbedürfnisse müsste man sich unter Umgehung der Spekulanten sichern können. Defaultmässig! Antworten


Peter Müller

19.01.2012, 12:38 Uhr
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@Ineichen: Im Kommunismus sagte man auch, dass Land jedem zusteht. Die Konsequenz war, dass die Mehrheit in Plattenbauten untergebracht wurden, die Funktionäre sich Paläste leisteten, ob sie ihnen gehören oder nicht resp. das Land ist völlig irrelevant. Ich erkenne ihre Problembeschreibung, nur ist die Lösung nicht so einfach. Jeder will einen guten Platz zum Wohnen, also doch Losentscheid.


Stefan Werner

19.01.2012, 06:46 Uhr
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@Müller: Das Land ist das gemeinsame Erbe der Menschen. Es ist nicht richtig, dass einige wenige Familien immer mehr davon besitzen und der Rest muss überzogene Preise zahlen, nur um ihre Betten und Tische aufstellen zu dürfen. Landverkauf sollte nur an den Staat möglich sein und dieser sollte es nicht weiterverkaufen, sondern nur noch verpachten. Und das maximal auf Lebenszeit.


Gunhild Preuß-Bayer

19.01.2012, 00:16 Uhr
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Grundnahrungsmittel, Brot, Milch, Kartoffeln und so - viele Immobilien decken nicht Grund- sondern Luxuswohnbedürfnisse ab. 200 qm mit Frau und Kind? Alles beheizt.
Eine andere Sicht der Dinge: Eine Straße brauchts auch und Strom- Wasser- und Telefonleitung. was da alles in die Landschaft gebaut wird und wer das mal in Stand hält. Und darunter verschwand der fruchtbare Boden.


Hans Ineichen

18.01.2012, 21:17 Uhr
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@P. Müller: Mit dem Unverständnis der Leute meinen Worten gegenüber, gewürzt mit etwas Zynismus und Sie sind der neue 'Daumen-Hoch-Star' im Forum. Würden sie aber anstelle Ihres Mundwerkes ihre grauen Zellen bemühen und mal darüber nachdenken was der Landbesitz (Inbesitznahme) und der Verkauf von etwas das jedem zusteht, seit Urzeiten für Leiden über die Menschen gebracht hat.. ach was, eh sinlos


Maciej Pietrzak

18.01.2012, 21:05 Uhr
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Das ist genauso das, was die W.Europa nach dem IIWK gemacht hat. Agrarsubventionen, die gibt es bis heute. Sonst Sozialer Wohnungsbau in fast allen Westeuropäischen Ländern. Damals haben die herrschenden Eliten das alles aus Angst vor dem Kommunismus gemacht. Heute haben sie diese Angst nicht mehr, Essen und Wohnen wird wieder zur Investitionen.


Hanspeter Niederer

18.01.2012, 20:31 Uhr
Melden 6 Empfehlung

@Müller 1811: es geht nicht um Boden-Neuaufteilung. Es geht darum, bei Immobilien-Mietzinsen nicht den freien Markt wüten zu lassen. Begrenzt werden könnte die Abzocke mit nicht zu überschreitenden Rendite-Sätzen. Zusätzlich müssten flächendeckende Luxusrenovationen verboten werden. Dazu bräuchte es allerdings eine Parlaments-Mehrheit in Bern, die nicht vom Geldadel gesteuert ist wie heute.


Peter Müller

18.01.2012, 18:11 Uhr
Melden 69 Empfehlung

und wie würden sie zuteilen ? Per Los ? Wenn per Def. jeder in der CH z.B. 500m2 Land bekäme, dann hätte ich gerne in der Stadt ZH ein Stück am See...


Daniel Schäffler

18.01.2012, 17:59 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Ehrlich, das ewige jammern, düstere Szenarien "entwerfen", Schwarz malerei betreiben, nervt langsam. Der Herr denkt ein bisschen zu negativ. Dann kommt's bestimmt. Antworten


Lukas Wirz

19.01.2012, 08:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Daniel Schäffler: andere Länder haben das erlebt- kann auch der Schweiz blühen. Solange Sie Hypotheken abstottern müssen sind sie auf die Banken angewiesen...die Banken geben gern Kredit- sie machen ja das Geschäft, wenn der Kundeaber nicht mehr zahlen kann kennt die Bank kein Erbarmen.
Gut für Sie wenn sie so optimistisch sind und nicht daran glaube, hilft aber nichts wenns schief geht.


Stefan Sollberger

18.01.2012, 18:24 Uhr
Melden 32 Empfehlung

ich denke der Herr denkt nicht zu schwarz. Auch wir in der Schweiz werden unser blaues Wunder noch erleben, leider, denn die Schuldenkrise wird nicht einfach zu lösen sein. Die Fakten sprechen für sich. Aber feiern wir die Feste solange wir sie noch feiern können…und wenn es dennoch anders kommt..dann um so besser..aber leider mag ich nicht daran glauben…die Hoffnung stirbt zu letzt


Paul Rhyn

18.01.2012, 17:57 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die privaten Eigenheimbesitzer sind kaum das Problem, viel eher die Banken. Wenn die Banken zu grosszügig Hypothekar- und Unternehmerkredite an die gleichen Kreditnehmer vergeben, braucht es nur einen kleinen Zinssprung und zahlreiche (Kleinst-)KMU werden in den Abgrund gezogen. Antworten


Walter Kuhn

18.01.2012, 17:55 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Wer wenig Rente erhält, dem legt die UBS heute den Verkauf des EFH mit ziemlichem Nachdruck und Fristansetzung nahe, selbst wenn die Beleihung relativ gering ist, und er den Zins regelmässig zahlt - Hauptsache, es ist nicht die UBS, die kündigt. Antworten


Hans Meier

18.01.2012, 23:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Jaja, aber Hauptsache, man konnte sich vor dem Steueramt um den Eigenmietwert "druecken". Wenn man sein Haus abbezahlt bis zur Rente, dann hat man diese Probleme nicht.


stefan yxxer

18.01.2012, 17:50 Uhr
Melden 79 Empfehlung

der Mann von der UBS verschweigt einen wichtigen Aspekt... und der ist 100% Banken gemacht: Die Zinsen. Schon einmal, Anfang der 90er Jahren haben sich die Banken eine grosse Anzahl Eigenheime durch massive Anhebung der Hypozinse einverleibt. Mit ihrer "Banken- Unerbittlichkeit" haben sie mit 5% und mehr Hypozinsen vielen Eigenheim Besitzern der Schnauf abgedreht... und das in vollem Kalkül !! Antworten


Hans Meier

18.01.2012, 22:59 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Deshalb kalkuliert man ja auch *immer* mit 5%! Wenn das nicht tragbar ist, dann sollte man sich halt ein billigeres Haus kaufen!


Afrim Brama

18.01.2012, 17:40 Uhr
Melden 16 Empfehlung

das Eigenheim verkaufen zu müssen ist ja nicht das Ende der Welt! Antworten


H.U. Suter

19.01.2012, 07:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Natürlich nicht, nur werden diese Geschäfte, dann meistens mit viel Aufwand vom Hypothekargeber abgewickelt. Das heisst die Banken müssen Abteilungen unterhalten, die den Schuldnern ihre neue finanzierbare Bleibe suchen...Das kostet und man hat weniger Geld, das man in Boni leiten kann. Das heisst die Banken möchten das wenn möglich vermeiden.


Susanne Meier

18.01.2012, 20:43 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Da spricht ein Neider, der kein EFH hat!


Mathis Wuetrich

18.01.2012, 19:50 Uhr
Melden 15 Empfehlung

@Walser : Na wenn man Geld braucht MUSS man verkaufen. Manchmal auch unter dem gewünschten Preis. Zeit ist ein Faktor den man nicht mehr hat in der Situation.


Roger Walser

18.01.2012, 19:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Lutz: Ihr Szenario trifft in der Regel nur so zu, wenn der Hausbesitzer über seine Verhältnisse gelebt hat. Wenn Sie Ihre Immobilie nicht überteuert gekauft haben und an einer wertstabilen Lage, dann müssen Sie keine Angst haben.


JD Lutz

18.01.2012, 18:17 Uhr
Melden 60 Empfehlung

Herr Brama, wenn Sie Ihr Eigenheim zu 30% unter dem Kaufpreis veräussern MÜSSEN, dann kann dies bedeuten, dass kein Geld mehr übrigbleibt respektive sogar noch Schulden bleiben. Mit Schulden in eine Wohnung zu ziehen, die plötzlich das Doppelte kostet und halb so gross ist muss in der Tat nicht das Ende der Welt sein, aber das ist ja Ansichtsache...


robert bütikofer

18.01.2012, 18:11 Uhr
Melden 16 Empfehlung

komische einstellung oder etwa nicht ????????????


Peter Müller

18.01.2012, 18:00 Uhr
Melden 28 Empfehlung

nein, die Frage ist einfach wohin danach, die Mieten sind ja nicht gerade günstig, und für Kinder ist es sicher nicht gerade toll, vom EFH in eine 3-Zi Wohnung und ein Zimmer teilen etc... wer im aktuellen Tiefzinsumfeld trotz Arbeitslosigkeit nicht halten kann, der wird es auch auf dem Mietmarkt schwer haben, ausser er hat über Verhältnisse gelebt/gekauft !


Peter Kaegi

18.01.2012, 17:33 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das ist der erste Banker, der keine Kredite vermitteln will. Warum soll ein Eigenheim verkauft werden, wenn die Zinsen praktisch auf null fallen? Antworten


Peter Müller

18.01.2012, 17:57 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Keine Angst Herr Kaegi, die Bank verdient auch jetzt noch, die Marge ist immer etwa 0.75 - 1%, ob die Zinsen nun tief oder hoch sind ist denen egal !



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