Wirtschaft

Implenia mit mehr Gewinn und dicken Auftragsbüchern

Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia hat den Gewinn im vergangenen Jahr trotz stagnierendem Umsatz deutlich gesteigert. Die Erwartungen der Finanzanalysten wurden übertroffen.

Hat sich in der Krise gut gehalten: Implenia.

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Dem grössten Schweizer Baukonzern Implenia (IMPN 27.4 0.00%) geht es gut. Bei leicht gesunkenem Umsatz ist der Gewinn 2009 um 17,7 Prozent auf 47,1 Millionen Franken gestiegen. Ins laufende Geschäftsjahr 2010 startete Implenia mit einem rekordhohen Auftragsbestand von über 3,4 Milliarden Franken (+16,4 Prozent), was den Konzern mit Zuversicht nach vorne blicken lässt. 1,9 Milliarden davon werden bereits 2010 umsatzwirksam.

Die Dividende will Implenia um 40 Prozent auf 70 Rappen pro Aktie erhöhen und in Form einer steuergünstigen Nennwertreduktion entrichten.

Die Ertragskraft hat Implenia zum vierten Mal in Folge deutlich gesteigert. Der Betriebsgewinn EBIT vor Sonderkosten stieg um 21,6 Prozent auf 75,5 Millionen Franken. Die entsprechende Marge erhöhte sich von 2,7 auf 3,3 Prozent. Der Konzernumsatz sank hingegen leicht um 0,9 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken.

Verwaltungsrat wird kleiner

Wichtigstes Ereignis neben dem Tagesgeschäft war die erzielte Lösung mit dem britischen Hedge-Funds Laxey. Nach über zwei Jahren Auseinandersetzung konnte dessen Aktienpaket im November 2009 bei privaten und institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland platziert werden.

An der kommenden Generalversammlung wird nun der Verwaltungsrat von Implenia verkleinert. James Lionel Cohen und Ian Andrew Goldin treten aus dem Gremium zurück, Claudio Generali und Urs Häner stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Neuer Verwaltungsrat soll Hans-Beat Gürtler werden. (bru/ddp/sda)

Erstellt: 11.03.2010, 08:33 Uhr

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1 Kommentar

Pius Tschirky

11.03.2010, 11:33 Uhr
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Für einen Gewinn von 47 Millionen wurde da geschuftet, was das Zeug hält. Eine Bank mit einer ähnlichen Anzahl an Mitarbeitern wird wohl das Vielfache erreichen. Etwas stimmt doch in unserem Wirtschaftssystem nicht! Antworten



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