Wirtschaft
Japan ermittelt gegen 100 CS-Banker
Aktualisiert am 22.02.2010 2 Kommentare
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Die Banker der Credit Suisse (CSGN 24 1.52%) Securities (Japan) sollen insgesamt 23,5 Millionen Franken an Steuern hinterzogen haben. Das Geld stamme aus Gewinnen mit Aktienoptionen, berichtete am Freitag die Zeitung «Japan Today». Die nationale Steuerbehörde ermittelt und fordert nun Nach- und Strafsteuern von rund 9,4 Millionen Franken.
Die Verantwortlichen der Credit Suisse in Japan erklärten, es handle sich dabei um die Angelegenheit einzelner Mitarbeiter und wollten daher den Tatbestand nicht kommentieren, wie die Wirtschaftsportal Finews berichtet. Aus anderen Quellen heisst es aber, es sei unüblich, dass gleich 100 CS-Mitarbeiter in ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung verwickelt seien.
Inzwischen wurde auch Anklage gegen den ehemaligen CS-Kadermann Takashi Hatta erhoben. Er leitete bis 2007 bei der CS-Tochter das Verkaufsdepartement für ausländische Wertpapiere.
Der 46-jährige Banker lebt zurzeit in Kanada. Ihm wird vorgeworfen, den Verkaufserlös von Aktienoptionen im Wert von rund 4,1 Millionen Franken dem Fiskus vorenthalten zu haben. Damit habe er Steuern im Wert von rund 1,5 Millionen Franken hinterzogen. (bru)
Erstellt: 22.02.2010, 11:17 Uhr
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2 Kommentare
Offenbar beklagen sich die Banker nicht nur in der Schweiz, dass sie trotz exorbitanter Löhne auch noch Steuern zu zahlen hätten! Aber was nicht sein darf kann auch nicht sein. Basta! Solche Extravaganzen werden erst dann ein Ende finden, wenn a) die Abzockerinititiative und später b) die 1:12 Initiative umgesetzt wird. Antworten





Hans Meyer
Sehr geehrter Herr Stiefel, die Abzockerinitiative wurde aus verständlichen Gründen gestartet, der Grundgedanke ist ein ehrenwerter. Nur funktionieren wird es leider nicht. Sobald ein entsprechendes Gesetz in Kraft tritt, werden sämtlichen "niederen" Dienste outgesourct und in der Unternehmung verbleiben nur noch die höheren Kadermitarbeiter...... Schach und Matt Initiative! Antworten