Japaner wollen Orangina kaufen

Aktualisiert am 22.09.2009

Das japanische Brauhaus Suntory hat ein Angebot für den französischen Getränkehersteller vorgelegt.

Begehrt: Die rundbäuchige, gelbe, fruchtige.

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Dies teilten die Mehrheitseigner von Orangina, die Finanzinvestoren Blackstone und Lion Captila, am Dienstag mit. Die Konzerne wollen nun zunächst wettbewerbsrechtliche und juristische Fragen klären, bevor sie darüber entscheiden, ob sie das Angebot annehmen.

Früheren Medienberichten zufolge wollen die Japaner mehr als 1,85 Milliarden Euro für Orangina bezahlen. Diese Summe haben Blackstone und Lion Capital vor drei Jahren für den Hersteller hingelegt, der seinen Orangensaft in kleinen bauchigen Flaschen verkauft und vor allem in Westeuropa absetzt.

Das Zusammengehen wäre ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der Branche und gäbe den Japanern die Chance, über den heimischen Markt hinauszuwachsen und sinkende Bierabsätze aufzufangen. Blackstone und Lion kauften die Kultmarke im Februar 2006 von der britischen Cadbury Schweppes. (cpm/sda)

Erstellt: 22.09.2009, 12:35 Uhr

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