Jeder rote Punkt ist eine Stelle weniger

Zurich, CS, Swisscom – das sind nur drei der grössten Firmen der Schweiz, die Tausende Arbeitsplätze streichen. Der Schweizer Job-Kahlschlag seit 2015 im Überblick.

Die hiesigen Unternehmen blicken auf ein hartes Jahr zurück. Seit die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro aufgehoben hat, macht die Wirtschaft vor allem mit negativen Meldungen auf sich aufmerksam. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) stieg die Arbeitslosenquote seither um 0,3 auf 3,8 Prozent. Die Zahl der Personen ohne Job nahm gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent zu. 164'000 arbeitslose Schweizerinnen und Schweizer zählte das Seco Ende Januar 2016, fast 13'000 mehr als 2015.

Das dürfte zu einem grossen Teil mit dem Stellenabbau bei grossen Konzernen in der Schweiz zusammenhängen. 750 Jobs will alleine die Zurich streichen. Damit ist sie jedoch längst nicht an vorderster Stelle. Hier sind die 9 grössten Kahlschlag-Ankündigungen seit dem Frankenschock.

(Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 11.02.2016, 17:02 Uhr)

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