Wirtschaft

Jelmoli: Es fehlt offenbar nicht an Kaufinteressenten

Die grösste Schweizer Immobiliengesellschaft – die Swiss Prime Site – will das «House of Brands» in Zürich «aus heutiger Sicht» nicht verkaufen. CEO Markus Graf will aber die Strategie regelmässig überprüfen.

«Aus heutiger Sicht eine gute Sache»: Das Zürcher House of Brands.

«Aus heutiger Sicht eine gute Sache»: Das Zürcher House of Brands.
Bild: Keystone

Man hege derzeit keine Pläne, das House of Brands zu verkaufen, sagte Markus Graf in einem Interview mit der «Handelszeitung». Der CEO von Swiss Prime Site (SPS) hält das Zürcher Warenhaus «aus heutiger Sicht» für eine gute Sache. Der Verwaltungsrat werde die Strategie aber in regelmässigen Abständen überprüfen und sich fragen: «Bringt uns das House of Brands etwas?» An potenziellen Käufern fehlt es laut Graf offenbar nicht. Seit der Übernahme der Jelmoligruppe soll die SPS immer wieder Kaufangebote für das Warenhaus im Zentrum von Zürich erhalten.

Andere Objekte aus dem von Jelmoli übernommenem Portfolio möchte Swiss Prime Site dagegen schon bald abstossen. Wie der Name schon sage, wolle man nur erstklassige Liegenschaften halten. Verschiedene kleinere Gebäude ausserhalb der grossen Zentren stehen daher auf Grafs Verkaufsliste. Er spricht von Immobilien im Wert von 300 bis 400 Millionen Franken.

(is.)

Erstellt: 07.07.2010, 16:00 Uhr

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