Wirtschaft
Jungjournalistin nimmt UBS-Präsidenten in die Zange
Von Marc Brupbacher. Aktualisiert am 11.03.2009 202 Kommentare
Im Schwitzkasten: Peter Kurer stellt sich den Fragen von Patrizia Laeri (Quelle: SF/«10vor10»).
Nachwuchsjournalistin: Patrizia Laeri arbeitet in der Redaktion von «10vor10» und moderiert «SF Börse».
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Was für ein Tag für Peter Kurer: Zuerst musste seine UBS den grössten Unternehmensverlust der Schweizer Geschichte bekanntgeben, dann wurde er den ganzen Tag von den Medien und Parteien für die Ausschüttung von Boni gescholten und später schliesslich erwartete ihn auch noch eine junge Journalistin, die ihn kräftig in die Mangel nahm. Die spitzen Fragen parierte der UBS-Präsident nur schlecht.
Patrizia Laeri (31), Seit 2008 Moderatorin bei «SF Börse», hakt bei Peter Kurer nach, ob trotz milliardenhoher Staatshilfe Boni überhaupt noch gerechtfertigt seien?
Kurer schwadroniert ein erstes Mal: «Die variablen Lohnanteile bestehen auf einer vertraglichen Grundlage, der Ausdruck ist einfach falsch, wir zahlen keine Boni sondern variable Lohnanteile.»
Laeri insistiert: «Aber die Fixlöhne sind doch schon hoch genug?»
Kurer antwortet etwas wirr, er sagt (Originalton): «Die Fixlöhne sind in unserer Industrie relativ, ähh, nicht hoch genug, wir können die Leute nicht nur mit Fixlöhnen bezahlen.» Seine Begründung: «Die Fixlöhne hätten wir nicht so einfach reduzieren können. Deshalb ist es wichtig, dass wir die variablen Lohnanteile nicht einfach verteufeln, sonst haben wir diese Sparmöglichkeit nicht mehr.»
«Das ist doch hoch genug?»
Dann wird die «10vor10»-Moderatorin konkret: Sie fragt, ob es zutreffe, dass bei der UBS die Fixlöhne im Durchschnitt 180'000 Franken betragen. Der UBS-Präsident windet sich zuerst, gibt dann aber zu: «Das ist wahrscheinlich richtig, ja.»
Die Jungjournalistin sagt dann vorsichtig: «Das ist doch hoch genug?»
Kurer: «Das kann man so nicht sagen, sie müssen das im Umfeld betrachten.»
Jetzt sticht Laeri zu: «Im Umfeld, das heisst auch im Vergleich mit anderen Branchen, da liegt der Bankenlohn weit darüber.»
«Das weiss ich nicht, es kommt auf die Branche drauf an.» Kurer gibt dann aber doch zu: «Ich glaube, Banklöhne sind im durchschnitt relativ hoch.»
Dann wurde der UBS-Präsident endlich erlöst: Patrizia Laeri beendet das Interview. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.03.2009, 10:48 Uhr
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202 Kommentare
Wenn Kurer auf solch einfache Fragen ins Schleudern kommt und keine konkreten Antworten weiss oder preisgeben will, kann das z.B. heissen, dass nicht gerne über exhorbitante Löhne gesprochen wird. Also wird herumgedruckst. Wie lange diese eher doch schlechten Kommentatoren uns noch für dumm verkaufen können; darauf bin ich gespannt. Leute, schaut hinter die Kulissen! Antworten
Ich gebe allen recht, die sagen, dass Fr. Leari etwas auf dem kasten hat. Aber nur, weil jemand äh und unpräzis antwortet, ist das kein entlarvender Journalismus: Sie forder Differenziertheit in Betrachtung der Journalistin, dann bitte auch betreffend Kurer und UBS! Antworten
Ich finde es stossend, wenn eine junge Frau nur über ihr Äusseres gesehen wird. Sicher ist es so, dass Frau Leeri gute Arbeit leistet und Herrn Kurer regelrecht ausgesaugt hat mit ihrer Art Fragen zu stellen. Nichtsdestotrotz wäre ein bisschen Zurückhaltung angebracht. Sonst fällt das Professionelle von Frau Leeri in den Hintergrund. Antworten
@Herr Schmid: Was soll den das: Durchschnittslohn! Wenn ich 2Mio verdiene und 10MA nur 30'000.-- im jahr, dann ist der Schnitt: 210'000.--! Deswegen verdienen dennoch die meisten massiv weniger! Ich finde es verherrend, dass alle in einen Topf geworfen werden...aber der Durchschnittsbürger scheint halt nur zu konsumieren... Antworten
Was hier gegen Herrn Kurer betrieben wird ist nichts anderes als Mobbing, dass er eine "öffentliche Person" ist, ändert an dieser Tatsache gar nichts. Er weiss sehr genau, dass jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. Denkt er nach, bevor er spricht, wird das als stottern ausgelegt und seine Fähigkeiten in Frage gestellt. Wie würden sich all diese Kritiker wohl in dieser Situation schlagen? Antworten
Wenn der Fachjargon von Chefbankern so kryptisch ist, dass der Mann auf der Strasse, um dessen Geld es ja geht, die Antworten nicht versteht, muss man die Fragen so stellen, wie sie Frau Laeri stellt, damit von den Antworten Klarheit provoziert wird. Wenn die Antworten dann noch difuser werden, liegt das nicht an den Fragen, sondern an den Antworten. Es gibt keine schlechten Fragen! Antworten
auch ich bin alles andere als ein ubs-fan, aber auch keiner von miserabler recherche. noch schlimmer mach das ganze jedoch, dass die redaktionen von bz/tagi dem noch ein postive schlagzeile widmen. schwache journalistenarbeit frau laeri und herr brupacher. also in keiner weise besser als auch wenige überzeugende auftritt von herrn kurer. jungjournis, als leser erwarten wir gut recherchierte fakten Antworten
Die Journalistin war super. Kurer hat auf gescheite Fragen erbärmlich geantworet. Was bilden sich eigentlich diese masslos geldgierigen Manager ein! Banken, welche auf hart verdiente Steuerfranken angewiesen sind, müssten jegliche Boni-Zahlungen strikte verboten werden. Boni wieso eigentlich - eine Belohnung für das totale Versagen? Und dazu eine Lohnlimite, wie das selsbt in den USA der Fall ist. Antworten
Jungjournalistin? Dass ich nicht lache, seit 2002 treibt sich die Dame beim Fernsehen um, nachdem sie vorher bei Werbeagentur, Konsumgüterfirma, Headhunter und als Volontärin sogar die NZZ abgegrast hat. Peinlich, aber immerhin hat sie das Oekonomie-Studium an der Uni Zürich mit dem Lizentiat abgeschlossen, also muss sie irgendwann mal was gewusst haben. Schade um die Fernsehgebühren! Antworten
Die Fragen von Patrizia Laeri waren erfrischend keck. Aus einer andern Welt als der der Banker. Quasi stellvertretend aus der allgemeinen Volksseele. Frau Laeri brachte das weitläufige Unverständnis auf den Punkt. Oder die Punkte. Dazu noch mit so viel gewinnendem Charme ! Danke! Die Kluft zwischen arm und reich führte so zur erbarmungslosen Konfrontation. Wo bleibt der Gesinnungswandel? Antworten
Finde den Kommentar von "Natascha Lehmann" (12:26h) trifft es auf den Punkt. Die Fragen waren zu sehr auf "Sensationsgeilheit" ausgerichtet. Zu Hr. Kurrer, ich denke er ist an der falschen Position und nicht zwingend ein Kommunikationsgenie (zu viele "ääää's während des Interviews) Antworten
Jaja, am Schluss durfte 10v10 auch noch ran und mit Trivialfragen etwas nachtreten. Die Menge klatscht und der TA doppelt noch nach. Journos, nehmt euch mal etwas zurueck und bringt mehr Sachverstand ala Strahm in der Arena letzte Woche. Da koennen wir Unwissenden dann vielleicht etwas dazulernen. Antworten
Ich finde das Argument, wo die Schweiz ohne Banken wäre, fehl am Platz. Wo wäre die Schweiz ohne LehrerInnen (niemand würde den Bankern sonst das Banking beibringen), KrankenpflegerInnen (wenn die Banker ins Spital müssen), BiologInnen (die schauen, dass Banker einen gesunden Lebensraum haben), etc. Die verdienen einiges weniger als 180'000 Franken und haben das im Vergleich nicht verdient? Antworten
Man muss das Interview relativieren. Die Frage, welche gestellt wurden sind nicht neu, dh Herr Kurer wurde hier nicht jornalistisch überrascht. Das Problem ist, dass jedes seiner Worte in die Diamantenwaage gelegt wird - da überlegt man sich 2x was man wie, warum sagt. Antworten
Man kann man nur staunen, wer sich da alles berufen fühlt, auf Herrn Kurer und die UBS einzuprügeln. Einige Blogger sollten nicht vergessen, dass auch ihr Job, wenn auch indirekt, von der UBS abhängen könnte. Die UBS vergibt auch Aufträge an Handerwerker, die Angestellten geben Geld aus. Sie wissen doch, kein Geld - kein Konsum - keine Produktion (oder Auslagerung der Arbeitsplätze ins Ausland). Antworten
Die Antworten von Herrn Kurer haben mich schockiert, er wusste ja nicht einmal genau, was er sagen sollte. Dies war uebrigens nicht das erste Mal, dass er so unsicher in einem Interview schien. Es hoerte sich an, als dass Herr Kurer keine Ahnung von den gestellten Fragen hatte und einfach so eine ausweichende, nichtssagende Antwort geben konnte. Verrueckt, dass solche Leute eine Grossbank fuehren! Antworten
Was haben auch alle gegen diese Journalistin? Die hat das sehr gut gemacht. Gerade auch, weil Kurer eine junge Frau unterschätzt. Und: an jene Schreiber, die fragen, wo die kritischen Medien geblieben sind, als UBS und CS exorbitante Gewinne machten? Die WOZ Wochenzeitung beschreibt diese Zustände schon seit Jahren! Antworten
Ob Castingshow oder "seriöse" Informationssendung ist doch völlig wurscht - Hauptsache ein Schätzeli am Bildschirm. So funktioniert Fernsehen! Hülle schlägt Inhalt. Würde ein Zeitungs- oder Radiojournalist so unbedarfte Fragen stellen, wäre er seinen Job wohl bald los. Aber stimmt: Abzock-Kurer war auch sackschwach. Antworten
Da fiel doch von Kurer der Satz, man habe die "Boni" um 8 Milliarden reduziert. So das stimmt, dann zeigt ein Blick in die UBS-Kennziffern, dass zuvor das Bankmanagement die Aktionäre richtiggehend beklaut hat, denn Ende 2005 verblieb den Aktionären bloss13.5 Mia, 2006 11.5 Mia und 2007 bereits ein Verlust von 5.2 Mia und 2008 einer von 20 Mia. Die Börsenkapitalisierung sank von 140 auf 43 Mia. ! Antworten
fuer eine solche sendung tagle ich keine TV-gebuehr. die dame, nicht gesegnet mit fachkenntnissen, geht auf provokation aus. absoluter non-sens kolligiert mit sorgenbelasetem fachmann. voerst sollten die strapazierten ubs-sprecher sich auf gespraeche mit tv-sachkundigen beschraenken. abwe eben, die tv hat keine sachkundigen, sondern tageschwaetzer und hinlanger,wo sie nichts verstehen. Antworten
Wieso soll das Stottern, nachdem Herr Dr. Kurrer, LLM wahrscheinlich seit Monaten kaum noch schlafen konnte, irgendetwas über seine Fähigkeiten aussagen? Ich höre selten einen Schweizer Wirtschaftsführer oder Politiker eine Aussage ohne Stottern zu machen...Vielmehr zeigt Rhetorik regelmässig nichts als Luft! Und wenn ich Fragen von Naivität kriege, dann äh ich auch...wer nicht? Antworten
Ich kann diesem Artikel nichts abgewinnen. Ich finde, dass Frau Laeri viel zu wenig nachgehakt hat. Herr Kurer hat am Ende nur schwammiges Zeug von sich gegeben. Nichts ist klar geworden. Frau Laeri hätte nicht nur jeweils einmal sondern mehrmals nachfragen müssen und ihn auf konkrete Aussagen festnageln. Antworten
Es ist unlauter, mit Durchschnittslöhnen zu operieren. Verdienen 14 Mitarbeitende je CHF 50,000 und 1 Mitarbeiter CHF 2,000,000 dann beträgt der Durchschnittslohn dieser 15 Mitarbeitenden die CHF 180,000. Ausserdem gehe ich davon aus, dass in diesen CHF 180,000 sämtliche Sozialleistungen wie Arbeitgeberbeiträge and die Pensionskasse, AHV/IV, Unfallversicherungen inbegriffen sind. Antworten
Ja, die Fragen waren einfach,klar und direkt. Die Antworten waren herrlich entlarvend. Und was für Fragen sollte Frau Laeri sonst stellen? Etwa wie denn die verkauften Finanz(schrott)produkte nun genau funktionieren sollten? Die Antwort müsste dann wohl Worte wie "Pseudo-Wirtschaft" und "Gier" enthalten..... Herr Kurer hätte sicher schnell ausgwählt. Danke Frau Laeri. Antworten
Ich frage mich ernsthaft wem tiefere Löhne bei den Banken etwas bringen soll. AHV, ALV, sonstige Sozialausgaben, Kulturförderung, Umwetschutz etc. will bezahlt sein durch Beiträge und Steuern. Dies geht wesentlich besser mit höheren Löhnen. Paradox auch, dass die gleichen Leute welche ein Lohndumping durch Rumänen befürchten die fixen Löhne der Bankangestellten senken möchten. Antworten
das interview war megaschlecht und superpeinlich - für beide! sie das supertussi, das "gewagte" fragen stellte und nachhakte, wow! und er wirklich nicht souverän, zu wenig vorbereitet. ich bin immer für frauenpower, aber wenn wir so vertreten werden, ist das tragisch... das nächste mal besser üben, frau laeri und herr kurer! Antworten
Das Interview war stark, hätte aber noch weitere Fragen aufwerfen sollen, wie: Ein Grossteil der Angestellten arbeiten im Backoffice und die haben nicht einen Durchschnittslohn von 180k CHF. Rechne 50'000 Backofficer mit einem Bonus von max.10'000 CHF macht 500 Millionen CHF! An wen werden dann die restlichen 2,15 Milliarden CHF verteilt? An Kurer und seine Entourage, windige Investment-Banker!!! Antworten
Entlarvend ist das Interview für beide Seiten: hier ein schwadronierender, überbezahlter Krisenmanager, dort die ach so tolle "Jungjournalistin", welche sich in ihrer Rolle gefällt. Kritischer Journalismus war und ist enorm wichtig, aber wo waren all jene Laeris & Co. vor 2 Jahren, als ein Rekordergebnis von CS, UBS & Co. das andere jagte? Warum hat damals niemand öffentlich kritisch nachgefragt? Antworten
Mich hat das Interview enorm genervt. Die Journalistin, prima durch meine Zwangsabgaben besoldet, stellt die Löhne vieler rechtschaffenen Bankangestellten grundsätzlich in Frage. Leute oftmals mit einer top Ausbildung. Die Fragen waren so gestrickt, dass jede Antwort Angriffsfläche bot. Ein Ja hätte die ätzende Vox Populi bestätigt und ein klares Nein hätte noch zu mehr Entrüstung gesorgt. Antworten
Frau L. stellte ganz einfache Fragen (wenn peinlicherweise wohl auch unabsichtlich) auf dem Niveau eines Kindes. Und Herr K. stottert rum, wie es wohl häufig auch Eltern tun, wenn es auf simple Fragen schlichtweg keine Antworten gibt, die man dem Kind bereits zumuten will. So gesehen, entlarvendes Interview. Etwas irritierend ist, weshalb die hübsche Frau Laeri so häufig ins Bild geschnitten wird. Antworten
Soso, die Fragen waren naiv, das Interview der Journalistin schlecht? Die Antworten von Herrn Kurer waren im Vergleich dazu grottenschlecht, die Arbeit des Managments und der Investmentbanker miserabel. Die UBS ist nicht Opfer der Finanzkrise, die UBS und Ihre Mitarbeiter sind Mitverursacher der Finanzkrise. Der Verlust von über 19 Mia Fr. ist selbsverschuldet. Dafür braucht's keine Belohnung. Antworten
warum verlangen so viele "seriösen journalismus" ist doch fast allen kommentaren das verlangen nach sippenhaft gemein? und wenn die leute nicht mal gewillt sind, zwischen "boni" und variablen lohnanteilen zu differenzieren, wofür sich dann die mühe machen? für die paar hundert, die sich ernsthaft damit befasst haben? allgemein finde ich die berichterstattungen von frau laeri und frau fassbind supi Antworten
Bravissimo! Grossartige Leistung. Ein CEO, der so ins Stottern kommt, ist unfähig, den Supertanker UBS zu retten. Das ist die einfache Erkenntnis aus diesem Interview, und das ist sehr, sehr viel. Sehr viel. Peinlich für Kurer! Alle UBS-Imageberater, die in diesem Forum versuchen, Kurer schönzureden, sollen es nochmals anschauen. Gross! Das macht Geschichte! Antworten
Als Blogger frage ich mich: Wieso behaupten alle, dass jemand Geld gestohlen hat? Als Anleger habe ich doch mein Geld freiwillig angelegt und weil ich nicht an die unsichtbare Hand des Marktes geglaubt habe, wollte ich innert 20 Monaten 2000facher Gewinn! So entstand Gier allüberall: Die Geister, die wir gerufen haben, werden wir nicht los, indem wir nun auf einzelne Köpfe und Begriffe zeigen! Antworten
Mich verwundert die grenzenlose Verbitterung über Bankenlöhne immer wieder. Es steht jedem, der das Gefühl hat, er verdiene im Vergleich zu wenig, frei, sich bei einer Bank zu bewerben und auch so einen Lohn zu kassieren - und die dazugehörende Arbeit zu machen (die ja scheinbar ganz einfach ist). Antworten
Es ist unglaublich wie schwer es ist auf die Tatsachen zu schauen, anstatt sich über die Art und Weise der Kommunikation zu äussern. Mir scheint es, dass der Inhalt des Interviews unwichtiger ist als die Art und Weise wie es geführt wurde. Fakt ist doch: Boni und Saläre der UBS sind zu hoch sind. Solange Herr Kurer nicht den Mut hat diese zu kürzen wird das Vertrauen zur UBS auch nicht steigen. Antworten
Nachwuchsjournalistin: (Vorinformieren wäre hier besser gewesen) Es ist ja bedenklich was die Dame dahin plappert. Klar stören sich hier CH UBS Leute, weil es so nicht richtig ist. Fixlöhne im # CHF 180'000 mag im Konzern zutreffen, aber nicht der CH. Denken sie an die Lebenshaltungskosten in London/New York etc. Sie täuschen mit ihren unqualifizierten Fragen was vor - was hier nicht zutrifft. Antworten
Herr Kurer verdient pro Tag soviel wie Patrizia Laeri im ganzen Jahr. Trotzdem scheint er nicht fähig, einfachste Fragen zu beantworten. Schade, gilt nicht überall der faire Leistungslohn. Bravo Patrizia. Sie haben den Banker und die fadenscheinigen Argumente ganz schön entlarvt. Ich bin sicher, Sie haben viele neue Fans gewonnen. Antworten
Da stellt eine junge Frau dem älteren Mann einfache Fragen und schon regen sich andere Männer auf. Dabei ist eine weitere Frage erlaubt. Darf eine einzelne Branche so abzocken? Die so erfolgreichen Banker haben Geld gestohlen und verbrannt. Beherrschen die Männer in dieser Branche ihren Job? Wo sind die Frauen in leitender Stellung? Die Bankenkrise ist eine Männerkrise. Mehr Journalistinnen also. Antworten
Die Fragen waren etwas holprig, aber nicht verkehrt und auch zu erwarten. Dass Kurer keine vorbereiteten/abgestimmten/wasserdichten Antworten bereit hielt, war hochgradig unprofessionell. Eigentlich gehörte in einem solchen Fall die PR-Abteilung geohrfeigt (die TV-Interviews vorbereitet, Fragen/Themen klärt, Manager brieft) - in diesem Fall hätte Kurer aber aus dem Stand besser antworten müssen. Antworten
Das ist ja auch der VR-Präsident, der im gleichen Interview auf die Frage, was er in einem Jahr sei antwortet: "Ja, ich habe dieses Amt nie gesucht... wenn mich die Leute noch wollen... " - Da muss man kein PR-Profi sein, aber darauf gibt es doch nur eine Antwort: "Ich stehe einer wiedererstarkten, erfolgreichen UBS vor, die ihre Hausaufgaben gemacht hat und zuversichtlich in die Zukunft schaut!" Antworten
Für den Fall, dass man das Inteview mit Herrn Kurer genau ansieht, stellt sogar der Laie fest, dass Kurer denkt, was frägt die mich für eine Banalität - ist hier das "Gotti vom Lehrling" unterwegs? "Verstehen Sie Spass". Leider ist die Thematik aber zu ernst für Lehrstücke von 10 vor 10. Antworten
ich bin mit der ubs überhaupt nicht einverstanden; aber dass dieses interwiev eine grosstat einer jung-journalistin gewesen sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. erstens finde ich es peinlich, dass man einer führungsperson einer (noch)weltfirma eine solch junge, unbekannte person gegenübestellt, welche zudem noch kindlich simple fragen stellt. leicht doofer 10v0r10 journalismus, wie so oft. Antworten
Lieber Emanuel Meier: In welcher UBS-gesponserten PR-Firma arbeiten Sie eigentlich? Ihre häufigen, tendenziellen Beiträge sind augenfällig und zeigen, dass Sie entweder fadenscheinig PR für die UBS machen, oder dass Sie in ihrem richtigen Beruf viel Zeit verschwenden, in solchen Foren aufzutauchen. - Ich hoffe, Sie sind im zweiten Fall selbständig,...wegen Ihrer Boniberechtigung. - Verstehen Sie? Antworten
Nicht verwunderlich,dass sich so viele Forumteilnehmer über die Journalistin ärgern.Einige davon dürften von der UBS stammen.Diese haben jetzt ja Zeit,da ihre Geschäfte weitgehend ruhen.Aber Spass beiseite:die Fragen waren durchaus gut und professionell.Und so kam eben Kurer ins Schwitzen.Ein grosser Teil unser Bevölkerung hat mit Sicherheit die helle Freude an der Interviewerin gehabt! Antworten
@P.Beutler: Wenn Sie die Kommentare in den UBS-Themenblöcken lesen, werden Sie feststellen, dass es zu 90% um Anti-UBS geht. Wenn hier die Mehrheit den Stil von Frau Laeri also als schwach bezeichnet, dann dürfte es sich nicht um UBSler handeln. Das Inteview war weder sachlich, noch fachlich fundiert geführt. Da wollte jemand beim "Volk" punkten und das war nicht Kurer! Antworten
Ich sehe hier, die meisten schiessen scharf auf die Banken, auf "ihre" Banken wohlgemerkt. Kann sich jemand von euch vorstellen, wo wäre heute die Schweiz ohne ihre Banken? Wie hoch das Lebensstandard in diesem Lande ohne die Banken wäre? Wenn jemand eine ehrliche Antwort auf diese Fragen hat, soll er mit der wilden Schiesserei aufhören und sich stattdessen außerordentlich glücklich schätzen. Antworten
Jemandem, der es gewagt hat, ein sinkendes Schiff zu übernehmen, obwohl er damit seinen Ruf ruinieren kann (er wäre wohl von all den grossen Zürcher Kanzleien genommen worden), hat es verdient eine Chance zu erhalten. Bis jetzt macht er es gut. Er muss nicht Kommunikator, sondern Steuermann sein! Als solcher verdient er kritische, nicht kindische Fragen! Antworten
Das Interview war gut und zeigt, wie unsicher die UBS und Ihre Manager in der Bonifrage sind. Was mir aufgefallen ist, dass Herr Kurer immer nur von "Cash-Boni" gesprochen hat. Ist da geplant, dass trotz allem zusätzlich noch Boni in Form von Aktien und Optionen fliessen sollen. Sie belasten die Bank auch und versprechen langfristig einen satten Gewinn - vorausgesetzt, die Bank fängt sich auf. Antworten
Wie gut, dass die UBS endlich mal schwächelt - da haben erfolg- und ahnungslose wie Frau Laeri und Herr Hässig ihren grossen Auftritt. Demnächst bringt Herr Hässig ein weiteres Buch auf den Markt "Die Krise anderer als persönliche Chance - ein Ratgeber für Journalisten und andere Pfeifen". Antworten
Auf die UBS und deren Löhne scheinen sich alle eingeschossen zu haben. Aber die Gier ist heute doch allgegenwärtig! Wenn die Gewerkschaften Lohnerhöhungen aushandeln, fordern sie gleich 8 und mehr Prozente. Ein Sven Epiney vom SF verdient über 600'000 Franken im Jahr. Die Nationalbänker haben sich gerade vor einer Woche 100'000 Franken mehr Lohn zugeschanzt. Es ist schlicht ein allgemeines Problem Antworten
Was sind das für Zeiten, wo es Aufsehen erregt, wenn eine Journalistin einfach Fragen stellt! Trotzdem oder gerade deshalb ein Lob an Frau Laeri, nur nicht nachlassen. An alle UBS-Banker: Ihr werdet euren Job schnell genug los. Wenn ich nur schon in meinem Umfeld zuhöre: Niemand vertraut euch noch! Antworten
Die gleichen Kritiker an den "so hohen" Bankerlöhnen, finden es ok, dass ihr Lieblingsfussballspieler 10 Mio Franken im Jahr verdient...wo ist da die Logik. Fakt ist einfach,dass die Wertschöpfung im Bankensektor einfach vielfach höher als in der Industrie ist. Die UBS wird schon jetzt leiden, da die wirklich profitablen Banker lieber dahin gehen wo sie erfolgsorientiert Geld verdienen können. Antworten
Mich wundert jetzt dieses Artikeli eher ein bisschen. Die banalen Fragen sind mitnichten klar, das Interview auf bedenklich tiefem Niveau. Unter 'jetzt sticht Laeri zu' wird noch eine falsch gestellte Frage zitiert (wohl eher "Banken" statt "Branchen"). Das ist sicher nicht guter Jungjournalismus, pardon, das ist eher zweifelhafter mittelalterlicher Quereinsteiger-Journalismus. Unprofessionell! Antworten
Tut mir leid, das war meiner Meinung nach populistischer Journalismus nach Reinkultur. Wer da den besseren Eindruck gemacht hat ... es ist soooo langweilig, wenn immer alle in die gleiche Kerbe hauen. Dazu gäbe es noch viel zu sagen, aber lieber arbeite ich weiter, das bringt mehr. Antworten
herrlich.... 180'000 Fixum, gerade mal genug auf Aufzustehen und den Sessel zu wärmen, der Bonus von 125'000 gibt's dann wenn auch noch was gearbeitet wird - ja, arbeitet muss entlöhnt werden. Zum Glück gibt's auch noch Leute die nicht einfachen kuschen. Antworten
Bravo, endlich einmal eine junge Journalistin, die sich nicht mit den ewig gleichen, inhaltslosen Allgemeinplätzen abspeisen lässt ... und damit prompt eine grosse Verunsicherung erzeugen kann. Daneben hat das Interview durchaus einen grossen Unterhaltungswert könnte sogar Kultstatus erlangen. Antworten
Interessant, die Reaktionen. Meiner Überzeugung nach geht es schlicht und ergreifend nicht an, dass der Chef einer der grössten Banken dieser Welt, mit noch immer mehr als 2 Billionen Franken an verwalteten Vermögen Dritter, nicht souveräner Herr der Lage ist, wenn er auf diese oder jene Weise interviewt wird. So bleibt es dabei. Kurer sollte, zum Wohle von Bank und Land, möglichst bald abtreten. Antworten
Bravo Frau Laeri. Sie wirken dennoch ein wenig ängstlich vor so grossem tier... bitte fragen sie die banker wie das geht ; jugendliche farbbeutel schmeisser in u-haft nehmen währenddem die banker noch spazierenfahren mit bentleys, maseratis und anderen umweltverpestern an der goldküste in in wollerau...in die kiste mit dem kader der ubs! Antworten
Unbegreiflich ist: wieso hier Wortklauberei betrieben wird.Z.B.Jungjournalisten sei nicht mehr Jung.Oder Boni sind variable Lohnbestandteile zu nennen. Lächerlicher Kleinkram! Auch schlecht ist,dass Leute welche finden die Banker verdienen zuviel niedergemacht werden ... verstehen nichts, sind naiv,haben keine Ahnung,etc. Es gibt beide Meinungen,zurecht! Meine,Banker sollten 110% verdienen,no more Antworten
Es ist einfach verrückt, wieviel in der Bankbranche verdient wird! Zum Vergleich, ein Ingenieur bei der ABB verdient etwa CHF 120'000 im Jahr. Bei der UBS scheint man 180'000 für nicht genug zu halten. Nun kann die gesamte Weltwirtschaft für die Gier der Banker bezahlen. Und gelernt scheint man nicht viel zu haben. Mich macht das so verdammt wütend! Antworten
Der Kommentar des TA erstaunt mich nicht. Alles was gegen die UBS ist, findet man gut. Jetzt aber Hand aufs Herz. Die Fragen waren doch sowas von abgelatscht und könnten von einem 1. Jahr Lehrling sein. Zugegeben war der VR-Präsident auch eben nicht souverän. Antworten
also bitte, die fragen sind völlig stupid. 180 000 ist genug hoch?! na klar, aber das ist ja ein undifferenzierter mittelwert. während jemand am schalter 50 000 verdient, scheffelt ein kadermitarbeiter 360 000. das kann man also nicht so sage. das interview ist nicht gut, sondern ein weiteres exemplar für verdrehten journalismus. für die soziale revolution! und für guten journalismus! Antworten
Haben Sie beachtet, Hr. Kurer hat auf diese Fragen auf den Stockzähnen gelacht. Patrizia Laeri ist als Moderatorin weit entfernt. Da Sie auch noch Praktikantin beim Kassensturz ist, verwundert es mich nicht. Vom Satire-Sender SF DRS kann man auch nicht mehr erwarten. Antworten
Auch Herr Kurer's Kopf müsste schon längstens rollen. aber ohne Millionen-Fallschirm, der ihm dann noch eine weiche Landung ermöglicht. Zugegeben, das Interview war speziell. Aber vielleicht war es ja gerade diese Naivität auf der einen Seite, die auf der andern eine Unbehaglichkeit verursachte. Wie lange dauert es noch, bis die Götzen wirklich von ihren Sockeln geholt werden? Yes, we can! Antworten
Ja, welch ein Unterschied zu Marianne Fassbind, die gegenüber den Grossbanken völlig unkritisch ist, nie nachhakt und ständig relativiert. Frau Laeri liess sich nicht von den Antworten einlullen, fragte kurz und direkt und liess Kurer als das dastehen, was er ist: Ein älterer Mann im Anzug, der uneinsichtig ist und sich für viel zu wichtig nimmt. Antworten
Peinliche Vorstellung von Patrizia Laeri und von den Leuten, die entschieden haben, sie in dieses Interview zu schicken. Einem angeblichen "hochkarätigen" Staatsfernsehen nicht würdig. SF TV rupft die zahlenden Bürger seit je her.... eigentlich sollte man Billag & SF TV boykottieren. Antworten
mmm.... das Interview mag auf tiefen Niveau gehalten worden sein, aber als CEO einer Weltbank hat Herr Dr. Kurer sehr schlecht reagiert - Reisen hin oder her: Hier ist noch Nachholbedarf vorhanden. Nichts desto trotz finde ich die eingeleiteten Massnahmen als richtig und auch für die restlichen Weltbanken geht hier die UBS als gutes Beispiel voran- Chapeau - Antworten
Die Fixlöhne sind relativ nicht hoch genug aber relativ hoch, relativ im Vergleich zu andern Branchen, nicht hoch relativ genug im Vergleich zu andern Banken, relativ schwierig zu sagen... also, da braucht es relativ kleine Boni, im Vergleich zu andern Banken, relativ hoch genug im Vergleich zu andern Branchen... Fazit des Gefasels: Relativ nicht hoher Bezug zur Wirklichkeit. Antworten
Die UBS muss unbedingt die variablen Löhne behalten, ansonsten bekäme sie nicht mehr die besten MA und vor allem in Krisenzeiten ist es wichtig, mit gut ausgebildeten Leuten zu agieren (heisst: Bankkaufleute, Wirtschaftsstudenten mit Fachrichtung Banking & Finance aus den Unis und FH's) und keine Quereinsteieger mehr! Das Interview von Frau Laeri sehe ich als nichts Besonderes an, ist ihr Job... Antworten
Mein Kompliment, Frau Laeri. Sie haben es auf den "Punkt" gebracht. Fixhlöhne sind bei Banken höher als in allen anderen Branchen. Variable Lohnanteile sind kein "MUSS", «clausula rebus sic stantibus» = «die Bestimmung der gleich bleibenden Umstände». Was meinen Sie Herr Kurer, wie stark müssen sich denn die Umstände in der heutigen Finanzwelt noch ändern? Antworten
Also ich habe das Interview gesehen und es war auch Schülerniveau. Kurze, repetitive Fragen die in sich schon eine Anklage enthalten und eher der Meinung der Journalistin entsprechen als die Zielsetzung zu verfechten, etwas neues zu erfahren. Ich wäre auch irritiert gewesen, wenn eine Reporterin des Staatsfernsehens - notabene einer Nachrichtensendung - solch schülerhafte Fragen stellt. Antworten
Schade, aus dem Interview hätte viel mehr herausgeholt werden können. Die Idee hinter den Fragen fand ich gut, die Ausführung jedoch miserabel, wirkten sogar unvorbereitet, absolut schlecht. Sind beim SF keine besseren Leute vorhanden? Schon schlimm genug, dass Laeri auf die Leute losgelassen wird, aber dann auch noch senden!?! Da sind bei SF doch einige Quali-Kontrollen ausgelassen worden. Antworten
2 Milliarden Boni bei einem Durchnittslohn von 100'000.- Fr. Jahr macht exakt 20'000.- Angestellte glücklich anstelle 8'000.- zu entlassen und diese unglücklich zu machen. Aber ich denke nicht, dass irgendein Mitarbeiter in der UBS an diesem Gedanken nur eine Sekunde verschwendet und auf sein Boni verzichtet ... ein Abbild unserer Gesellschaft, jeder ist sich selbst der Nächste ... Antworten
Man kan die Befragung bejahen oder verneinen wie man will. ine Person wie Herr Kurer sollte in dieser Situation doch Selbstsicher auftreten können und nicht so unsicher wie im Beitrag gesehen. Wer seiner Sache sicher ist kann auch sicher und überzeugend Red und Antwort stehen. Habe den Beitrag auch im TV gesehen. Antworten
Einige Leser argumentieren hier, dass man die Bankerlöhne nicht mit anderen Branchen vergleichen darf, sondern nur mit der Konkurrenz.... Klar, ein Banker hat begonnen zu erhöhen, die anderen ziehen mit so hat der letzte UBS CEO einen 30-fache Vergütung gegenüber seinem Vorgänger von 1990! Solange das privat finanzierbar ist... aber zurzeit wird dies MIT STEUERGELDERN GESPONSERT, meine Herren! Antworten
Fr. Laeri hat das sehr gut gemacht. Sie hat genau die einfachen, "naiven" Fragen gestellt, die sich 80% der Bevölkerung auch stellen. Kurer fiel die Maske vom Gesicht und nichts Ueberzeugendes ein, bloss schwache Ausflüchte. - Haben sich die Leute, die hier von tiefen Löhnen für die Branche faseln, einmal gefragt, wer denn am Ende in der Realwirtschaft die Bank-Renditen und -Löhne erarbeiten muss? Antworten
Die Bilag zockt mir jeden Monat viel Geld ab. Damit finanziert sie das SF. Falls die 31-Jährige "Nachwuchsjournalistin" für ihre schwache Leistung mehr als 3000.- Monatslohn erhält, ist sie überbezahlt. Wenn sie dann auch noch einen 13. Monatslohn einstreicht, ist das Abzocke vom Feinsten. Meine Bank und meine Aktien kann ich frei wählen. Bei SF bin ich dank Bilag "Zwangsmitglied" Antworten
Ist es ok, mangelnde Vorbereitung anzuführen und immer noch von 68Mia Staatsgeld zu sprechen? Der SNB werden 39Mia an "schlechten"Papieren eingeflösst (statt 60Mia)! Das SNB-Geld ist nicht Steuergeld! Das Staatsgeld ist ein Darlehen in Höhe von 6 Mia. Das ist immer noch viel, wird aber zu 12,5% verzinst! Wer diese Unterscheidungen noch immer nicht beherrscht, sollte sich nicht abfällig äussern! Antworten
Das Interview zeigte auf interessante Art und Weise, wie man Senior Manager ins wanken bringen kann. Man lässt sie von einer unerfahrenen, unwissenden und jeglicher Kompetenz verlassnen jungen Frau interviewen. Von 10vor10 erwarte ich mehr Qualität Antworten
Ich bin nicht erstaunt,wie viele Forumteilnehmer sich über die Journalistin ärgern. Bei einem guten Teil von diesen dürfte es sich um UBS-Leute handeln.Die haben nun sehr viel Zeit,ihre Geschäfte ruhen ja weitgehend.Doch:würde man eine Umfrage unter der Bevölkerung machen,wäreeine überwiegende Mehrheit mit der Journalistin einig.Sie hat gute,professionelle Fragen gestellt.Keine Spur von Naivität. Antworten
Lächerlich! Der Mann hat darauf verzichtet wieder als Partner in einer Wirtschaftskanzlei einzusteigen und sich getraut die UBS-Führung in einer desaströsen Lage zu übernehmen. Er dürfte seit Übernahme max. 4h pro nacht schlafen. Dann kommt eine Journalistin und fragt nichts Neues! Seine Antworten waren gezeichnet von eben dieser Vorgeschichte! Und die Medien ziehens FALSCH auf, wie traurig! Antworten
Andere Banken haben Kundenberater, die immer auch Kunden zum neuen Arbeitgeber mitnehmen, von der UBS abgeworben. Nichts im Interview deutet darauf hin, dass Frau Leari recherchiert hat, zu welchen Bedingungen, und zwar Löhne, Boni und noch andere "goodies", diese Kundenberater von den anderen Banken angestellt wurden. Antworten
das interview ist eine katastrophe. Die Boni nerven mich auch, aber dass hier ist doch purer RTL Journalismus. Diese Einbildung/Arroganz von Frau Laeri ist doch der Hammer, und dass Sie auch noch immer im Bild erscheint ist sicher ein Wunsch von Deltendre... immerhin, es war Ihr letztes Interview mit einem UBS Manager, nur weiss sie das in Ihrem jugendlichen Übermut noch nicht;-)) Antworten
Patrizia Laeri ist halt ein netter Mensch. Sie hat Herrn Kurer ganz simple Fragen gestellt und das war gut so. Stellen sie sich vor wie der arme Kurer hyperventiliert hätte, wenn die Fragen auch noch intellektuell anspruchsvoll formuliert worden wären. Kurer ist nochmals mit einem blauen Auge davon gekommen, würde ich sagen.... Antworten
Aha, die Fragen waren naiv. Aber wie waren denn die Antworten? Entlarvend? Da wurde kaltblütig abgezockt, Anprangerer als Neider betitelt. Aber wo sind sie denn jetzt, die Profiteure? Jetzt wo's ums Ausbaden des Schlamassels geht? Das fehlende Geld, die Boni und Entlassungen gehen auf Kosten der Steuerzahler. Oh ja, es braucht dringend mehr solcher "naiver" und "einfältiger" Interviews. Antworten
Diese Betrüger gehören für jeden Franken, sprich Milliarden die sie verlocht haben, für eine Sekunde pro Franken ins Gefängnis. Rechne…… Das Gegenteil ist der Fall, diese Herren und Damen lassen sich für ihren angerichteten milliarden Schaden noch fürstlich Belohnen und versuchen dies noch zu recht(?)fertigen!!Unglaublich, diese bodenlose Arroganz....... Grosses Lob für die Journalistin! Antworten
Ach so ist das: Wenn der VR-Präsident nichts zu antworten weiss, dann waren die Fragen zu schlicht, Wenn er sich windet, dann hat die Journalistin von nichts eine Ahnung. Wenn er stottert, war es, weil die JournaIistin ein «Schnüggel» ist. Ich denke, wenn da jemand voreingenommen ist, dann ist es die Phalanx der Lasst-doch-die-armen-Boni-Absahner-in-Ruhe-sonst-gehen-sie-zur-Konkurrenz-Verteidiger. Antworten
das war ein schwaches Interview. Das ganze nur an den Boni aufzuhängen war sehr dürftig. Die Leute haben noch immer nicht begriffen, dass gewisse Industrien ein höheres Salärniveau haben wie andere. Vor allem Banken, Versicherungen, Pharma. Das war immer so und wird auch so bleiben. Die Saläre von UBS müssen denen der CS, der Kantonalbanken etc verglichen werden und nicht mit Migros. Antworten
Bravo Frau Laeri! Niemand vergönnt einem kleinen Bank-Angestellten, der gut gearbeitet hat, eine Gratifikation - das hat gestern Bundesrat Merz schon gesagt. Aber hier werden bei 20 Mia. Verlust - 2.2 Mia Boni auf TOPsaläre bezahlt, um ach so gute Mitarbeiter zu 'halten'. Gleichzeitig werden Tausende entlassen. Wie geht das? In vielen Firmen gibt's Kurzarbeit statt Boni, trotz guter Leistung. Antworten
Ich denke, dass Frau Laeri mit ihren Fragen auf Gymnasiasten-Niveau im Casting für SwissDate kaum in die Endauswahl gekommen wäre. Das war doch eher peinlich, wie auch das ganze UBS-Debakel. Kurer hat sich wohl einfach gefragt, wie es dazu kommt, dass er einer Praktikantin dann nach einem sehr langen Tag auch noch solche Fragen beantworten muss. Die berechtigt waren, aber schlecht gestellt ... Antworten
Die UBS Leute haben 2008 dutzende Milliarden vernichtet. Um dies vorzubereiten hatten die UBS Leute 2006 und 2007 geamthaft über 20 Milliarden an Boni, ääh, variablen Lohnanteilen bekommen. Herr Kurer, hätte man das Geld nicht günstiger vernichten können?? Antworten
Bemerkenswert wie manche (Bank-) Angestellte in den publizierten Kommentaren Ihr Salär verteidigen. In der Privatwirtschaft üblich ist: Verlust = keine Bonuszahlungen! Wenn hierfür sogar Steuergelder aufgewendet werden um diese zu bezahlen, grenzt dies an Verrat an der Schweizer Bevölkerung! Bedenklich sind nicht die Aussagen von Kurer sondern jene von BR Merz... Antworten
Das Interview fand ich auch nicht sonderlich gut geschweige denn professionell. An Kurers Stelle hätte ich das Interview abgebrochen. Man darf Boni nicht grundsätzlich in Frage stellen. Für "normale" Mitarbeiter sind sie essentieller Lohnbestandteil, deren Streichung manch einen in Bedrängnis bringen kann. Dem Management sollte man nach US Vorbild einen symbolischen Franken Jahressalär bezahlen. Antworten
Oberpeinlich fand ich vor allem die Rechtfertigung der Boni, die Bundesrat Merz - noch ohne nähere Detailkenntnis - abgab. Er sagte im Wesentlichen: Es hätten auch bei der UBS viele gut gearbeitet und daher auch Anspruch auf einen anerkennenden Bonus. Die Frage ist doch, ob dafür Steuergelder zur Verfügung gestellt werden sollen. Bei andern Arbeitgebern mit Finanzproblemen ist dies nicht der Fall. Antworten
Herr Kurer hat recht, man muss das Umfeld betrachten. Ich bezweifle sehr, dass Frau Leari recherchiert hat, wie hoch die Löhne sind, die die anderen Banken den von der UBS abgeworbenen Kundenberatern bezahlen. Aber das Interview ist offensichtlich das, was einige Leute unter seriöser Berichterstattung verstehen. Antworten
Es ist eine unglaubliche Arroganz die hier gewisse Leute (vermutlich Banker) und die UBS Spitze an den Tag legen. Bei jeder anderen Firma werden die Boni und Löhne gekürzt wenn die Leistung nicht stimmt. Bei fast 20 Milliarden Verlust gibt es keinen Grund irgendjemandem von diesen Versagern Boni zu zahlen. Der Bund (wir) haben nicht bezahlt um Boni auszuschütten sondern um den Finazplatz zu retten Antworten
Dieses Interview war so Käse. Ich hab gedacht dies sei eine Einspielung von "Giacobbo/Müller". Hat diese Dame wirklich Journalismus studiert? Ich bin für eine Erhöhung der Fernsehgebühren, damit wieder "richtige" Journis angestellt werden können! Antworten
Niveaulos war dieses Interview nichts anderes. Jeder, auch Herr Kurrer, muss und soll kritisiert werden aber immer konstruktiv und sachlich. Alles andere ist respektlos und einfach peinlich. Alleine die Tatsache das die Moderatorin ohne Nachdenken sofort die nächste Frage stellen kann, lässt mich zweifeln, ob sie überhaupt Herr Kurrer richtig zuhört. Die wichtigsten Fragen sind nach der Strategie Antworten
Da wollte sich eine junge Frau mal richtig profilieren und die grosse Journalisten raushängen. Das ist ihr gründlich misslungen. Sehr naiv und alle Fraegn abgelesen. Für solche Interviews muss eine so renommierte Sendung wie 10 vor 10 unbedingt erfahrene Journalisten einsetzen. Das war einfach nur schwach! Ich muss sogar Herrn Kurer noch loben, dass er sich das so gefallen liess. Antworten
@ Frederic Krüger. Wer wäre besser? Beatrice Tschanz hatte seiner Zeit bei Swissair einen guten Job gemacht. Ich hätte z.B. gut gefunden, wenn Herr Kurer gesagt hätte: Ja, bei uns gibt es immer noch Leute die über eine Mio. verdienen und zwar wegen blabla. Und Kurer hätte sagen müssen: andere Branchen, andere Regeln. Und Kurer hätte sagen müssen: Banker haben u. bleiben Hochbezahlt! Ehrlichkeit!!! Antworten
Alle Bravoschreier sind natürlich einverstanden, weil es nicht um ihren Lohn/Bonus geht. Sonst wären sie still. Wie steht es eigentlich mit den Löhnen irgenwelcher Bürogomi? 6-7'000 an der Tagesordnung, das sind auch etwa 1'500 zuviel, da diese Leute meist nur eine Lehre gemacht haben und dann einfach immer "anwesend" waren. NEID IST EIN SCHLECHTER RATGEBER, aber einfacher als "finger usenäh" Antworten
Eine differenzierte Betrachtung der Boni-Frage ist durchaus wünschenswert. Aber an alle, die sich gegen Kritik an der UBS verwahren mit dem Argument: "Wenn keine Boni mehr bezahlt würden, gingen alle guten Mitarbeiter zur Konkurrenz"! Hallo!!! in Zeiten der Finanzkrise mit Personalstopps gerade im Investmentbereich, wer braucht da noch UBS-Mitarbeiter die gekündigt haben, weils kein Bonus gab??? Antworten
Bravo, bravo, bravo Frau Laeri Das war exzellent. Und gleichzeitg mehr als bedenklich: Wenn der oberste Chef der grössten Schweizer Bank (welche so gesehen eigentlich auch die grösste volkswirtschaftliche Verantwortung trägt) nicht einmal weiss, wieviel andere Schweizer verdienen, dann ist das für mich mehr als bedenklich, ja untragbar. Kein Wunder stand die UBS am Abgrund. Antworten
Die Löhne sind nicht im Vergleich mit anderen Branchen zu sehen sondern im Vergleich mit anderen Banken. Zudem sollte eine Journalistin mit 31 nicht mehr Jungjournalistin sein. Wobei die naiven Fragen sehr darauf deuten. Und was erwarten sie auf solche Fragen denn für Antworten... ich will den VR-Präsi sehen der im Detail genau weiss wie hoch der Schnittlohn ist... peinlich und nicht zielführend Antworten
In der Rezession hat man offensichtlich viel Zeit bei der UBS. Zum Beispiel um Kommentare zu schreiben, wie niveaulos und dümmlich Fragen zu den Löhnen der Banker seien. Schon schlimm, jetzt dürfen auch junge Jounalistinnen direkte klare Fragen an hohe Banker stellen. Niveaulos, wo kommen wir da hin; war das früher schön: Abkassieren und Fragen à la Ospel mit einem arroganten Lächeln abwimmeln. Antworten
Ich finde es super, dass Jungjournalisten nachhaken, doch ist es nicht ihr Job, als Journalist kritisch nachzuhaken? Was soll also diese "Vergötterung" von Patricia Laeri! Hätte die Fragen ein kleiner, dicker männlicher Jungjournalist gestellt, wäre dies wohl kaum für einen Beitrag im TA in Frage gekommen! Immer schön sachlich bleiben, und nicht den Kopf wegen der hübschen Frau Laeri verlieren! Antworten
Hmmm...ich verstehe nicht ganz wieso dieses Interview so hochgelobt wird...die Fragen und der Interviewstil im allgemeinen entsprechen nicht wirklich seriösem Journalismus. Frau Laeri sollte sich eher ein Beispiel an David Frost nehmen und nicht an sinnfreiem Boulevard à la Blick. Antworten
Sehr schlechter Interview Stil, man hatte das Gefühl ein Lehrling stelle schlecht recherchierte Fragen. Mehr Recherche, weniger Lippenstift bitte! Herr Kurer wirkte entsprechend irritiert, würde mir auch so gehen. Eins muss ich aber lassen, "en Schnüggel isch si scho"! Antworten
Kurer war lächerlich u.schwach. Lächerlich, weil er Wortklauberei betreibt. "Man kann dies nicht als Boni bezeichnen, sondern muss es als variabler Lohnbestandteil sehen". Spielt doch wirlich keine Rolle, wie man es bezeichnet. Fakt ist, Banker haben hohe Löhne. Auf die Frage, ob es Leute im Investmentbanking gibt, die mehr als 1 Mio. verdienen, sagte er: "mir nicht bekannt". Ist er so unwissend?? Antworten
Von einem Schwitzen bei Kurer jhabe ich nichts festgestellt. Er hat eigentlich sehr gut und sachlich informiert. Leider kommt auch hier wieder einmal zum Vorschein, dass sich die meissten ein Urteil gebildet haben, ohne vom Inhalt der Information Kenntnis genommen zu haben. Antworten
Ja, endlich mal jemand der nachfragt! Das ärgert mich schon lange, dass das Geschwafel auf an sich gute Fragen meist einfach so im Raum stehen gelassen wird. Anscheinend sind die Interviewer gedanklich schon bei der nächsten Frage und froh, wenn sie dann alle abgearbeitet haben. Der Zuschauer (oder Leser) bleibt unbefriedigt zurück und fragt sich, über wen er sich am mehr ärgern soll... Antworten
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gehört. Endlich einmal eine Journalistin mit Pfiff. Viele Journalisten kommen mir wie "fat cats" (dicke Katzen, die das Mausen verlernt haben) vor. Man wird den Eindruck nicht los, dass sie ihren Job nicht aufs Spiel setzen wollen. Hut ab vor Patrizia Laeri. Sie gefällt mir. Antworten
Wieder mal jemand, der sich profilieren will und nichts begriffen hat. Solange nicht alle Banken weltweit gleichzeitig die Löhne senken kann man keine einzelne Bank dazu zwingen. Die Angestellten würden dann zur Konkurrenz wechseln und die betreffende Bank eingehen. Daher macht es keinen Sinn die UBS anzugehen, man müsste alle Banken weltweit zugleich angehen: UNMÖGLICH!!! Antworten
Was die Öffentlichkeit (noch) nicht weiss, aber hiermit erfährt: Entgegen den Aussagen der arroganten Manager gehen bei UBS viele "einfache Angestellte" mit Löhnen unter 100'000 beim Bonus leer aus... Vermutlich geht der grösste Teil ins Ausland oder an die Manager, wie immer... Wir wurden alle verschaukelt, das ist die traurige Wahrheit!!! Antworten
Leider finden in letzter Zeit Linkspolitiker und Journalisten keine anderen Themen als die UBS!! Mit ihren Diskussionen und Angriffen schaden sie den Banken und dem Personal mehr als zu helfen. Leider hat es bei den Linken zu wenig bis keine Politiker welche sich in der Finanzwelt auskennen. (Ausnahme Beat Kappeler!) Antworten
Lieber TA-Jungjournalist, Frau Laeri ist gemäss meiner kurzen Recherche auf der Website der Staatsrundfunkanstalt SF bereits länger im journalistischen Metier aktiv als dies Herr Kurer im Banking-Sektor ist. Sollte man Herrn Kurer damit nicht als Jungbanker bezeichnen? Mit freundlichen Grüssen Ihr Jungleser Antworten
Kurer hat zwar oft gestock, aber er ist mir immer noch um Welten lieber als das arrogante und überhebliche Auftreten von Ospel und Co in der Vergangenheit. Auch Rohner ist wohl nicht der perfekte Rethoriker, aber das macht diese Männer meiner Meinung nach noch glaubwürdiger. Die perfekt argumentierenden Schönschwätzer der Vergangenheit haben ja gänzlich wenig gebracht. Antworten
Erneut ein einfältiger Artikel. Wird bei Tagi so sehr gespart, dass nur noch Durchschnittsbürger Texte verfassen? a) Mit 31 ist sie nicht mehr Jungjournalistin! b) Kurer hat zwar schon etwas gestottert, doch wer bitte würde in seienr Situation besser wegkommen? Hätte er es überzeugter gesagt, wäre er arrogant(er) hinüber gekommen. Egal was er sagt, wird er vom Mob gehasst werden. Antworten
Das war wirklich eine tolle Leistung von Patrizia Laeri. Sie hat dem VR-Präsi ganz schön auf den Zahn gefühlt und er sah dabei ganz "alt" aus. Ein CEO oder eben auch ein VR-Präsi einer solchen Grossbank sollte doch wirklich ein wahrhaft guter Kommunikator sein. Weder Rohner noch Kurer sind das. Dabei sollten doch genau sie Bescheid über genau diese Sachen wissen. Einfach katastrophal.. Antworten
Das Naechste ist, dass der Kurer und Konsorte eine Stange aufrichten mit einem Hut darauf. Es wird mir schlecht wenn ich das obige Interview lese. 180 000 Franken als Fixlohn !!! Die Herren von CIBA und CS sind auch nicht besser ! Irgendwo hoert es einfach auf. Ich bin nicht neidsch auf Leute welche gut oder auch sehr gut verdienen, aber wenn eine Bank vom Staat 60 Mrd braucht dann ist das...... Antworten
Wie will jemand beurteilen, ob diese Löhne zu hoch, zu tief oder ev. sogar gerade richtig sind, wenn man in einem Unternehmen arbeitet, das selber Staatsgelder bezieht und seit Jahren keinen finanziellen Output hat! Die Banken haben grossen Mist gebaut, das ist klar, aber im Vergleich zu SF haben die Banken in den Jahren davor viel Gewinn, auch für den Staat, abgeworfen. Antworten
Die Frage ist, ob Frau Laeri hervorragend war oder Herr Kurer ein schlechter Kommunikator ist. Mein Eindruck ist, dass Kurer schlechte Arbeit leistet. Kurer scheint sich gar nicht mit dem Thema befasst zu haben. Das aktuelle UBS Management sowie VR muss möglichst bald ausgewechselt werden. Der gute Ruf ist arg zerkratzt, das Top Kader schaut zu anstatt zu agieren. Vertrauen ist das wichtigste Gut! Antworten
Das Interview war tatsächlich (nur) amüsant, brachte aber keine neuen Fakten. Insofern hat das SF auch wieder einmal mehr in die unsägliche Bonusdiskussion eingestimmt. Wenn Frau Laeri schon den Kurer interviewt, soll sie auch Fragen zu den Problemen der UBS und deren Lösungen stellen. Das hat Sie nicht gemacht. Reine Bonusdiskussionen sind populistisch! Antworten
Wenn man etwas sucht, findet man doch immer wieder einen Grund, um der UBS noch eins draufzugeben. Weder sind die Fragen besonders hart noch ergeben sich aus dem Interview neue Antworten. Für ein 08/15 Interview eine derart reisserische Schlagzeile verwenden? Mitnichten, der Tagi hat sich auf sein Ziel eingeschossen und lässt nicht locker, guter Journalismus hin oder her. Antworten
Ich freue mich immens, auf gewiss hoch inspirierende Debatten zwischen dem, wie ich zum Wohle der UBS und dieses Landes herzlich hoffe, neuen UBS-Präsidenten und CEO Josef Ackermann und Patrizia Laeri. Herr Kurer führte abermals den Beweis, dass er ein die Diskretion hochhaltender (und also Öffentlichkeit gleichsam allergisch begegnender) Rechtsanwalt ist. Gewiss en guter, aber halt kein Banquier. Antworten
Das sind währschafte Löhne, aber man bedenke, jeden Tag im tadellosen Anzug, banken-grau, Kravatte oder Schlips, Bügelfalten, Lederschuhe, rasiert und eingecremt, das will bezahlt sein. Viele Banker leben wegen dieser Konventionen allein, weil das eine Frau nie mitmachen würde. Also bitte, seid ein wenig versöhnlich mit unseren Geldboliden, sie haben es ohnehin nicht leicht. Antworten
Ich habe das Interview gesehen. Die Fragen waren so naiv, dass sie vielleicht ein Gymnasiast für den Deutschaufsatz bringen dürfte. Die Löhne der UBS müssen nicht im Vergleich zu anderen Branchen bestehen sondern im Vergleich zu den Konkurrenten im Arbeitsmarkt, anderen Banken. Dass ein Wirtschaftsführer mit einer barbie-sauberen Naiv-Journalistin nicht viel anfangen kann, wundert nicht. Antworten
Ist es nicht etwas unfair, jemanden nach x-Sitzungen und Reisen (Zürich-Bern retour) abends spät mit vorbereitetem Spickzettel zu befragen und sich dann zu mockieren, wenn die Antworten nicht mehr so frisch sind. Das ist doch ein alter Journalistentrick. Lernt man an der Uni im ersten Semester. Antworten




Emmanuel Meier
Liebe Frau Müller, es ist eine Schweizer Ureigenheit, dass nicht gerne über den Lohn (geschweige über den exorbitanten) gesprochen wird. Wenn Herr Kurer ins stottern kommt, dann kann das verschiedene Gründe haben! Wurden Sie schon einmal interviewt und haben sich danach gehört? Man äht und stottert schnell. Wenn der Mann "äh" ist das ehrlicher als das meiste, was von den Wirtschaftsführern kommt! Antworten