Jungunternehmen holt Thomas Borer an Bord
Von Johanna Wedl. Aktualisiert am 28.05.2010
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Um das Produkt zu vermarkten, brauche es einen «klingenden Namen» und «eine diplomatische Person, die über viel Verhandlungsgeschick verfügt», begründete Kurt D. Weber, Chef von Swiss Authentication Research and Development, auf Anfrage von Thurgauerzeitung.ch/Newsnetz die Wahl von Borer.
Das Unternehmen will neben seiner Tätigkeit in der Schweiz auch im deutschen Markt Fuss fassen. Thomas Borer sei auch deshalb die «ideale Besetzung», weil er in Deutschland über ein hervorragendes Beziehungsnetz verfüge, ergänzte Weber.
Kampf gegen Produktepiraterie
Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und hat sich dem Kampf gegen die Produktepiraterie verschrieben. Es hat einen chemischen Stoff entwickelt, der sich Lacken oder anderen industriellen Flüssigkeiten beimischen lässt.
Damit kann geprüft werden, ob ein Produkt eine entsprechende Markierung enthält und echt ist oder eben nicht. Als mögliche Anwendungsbereiche nennt Weber Banknoten, Kreditkarten oder Ausweispapiere. Das Start-Up will sich aber auch in Marktsegmenten wie der Pharmaindustrie, bei Markenartikeln oder Luxusgütern einen Namen machen.
Ambitionierte Ziele gesetzt
Gegenwärtig arbeiten in der Schweiz sieben Personen für das Unternehmen. In Deutschland beschäftigt es bis zu dreissig Freischaffende, in Amerika sind bis zu sechs Freelancer tätig.
In naher Zukunft will das Unternehmen hoch hinaus. Laut Weber will das Start-Up einen Expansionskurs fahren und auch im asiatischen Raum Fuss fassen. «Unser Ziel ist es, bis Ende 2011 mindestens hundert Millionen Franken Umsatz zu erwirtschaften», gibt er sich optimistisch. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.05.2010, 13:07 Uhr
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