Wirtschaft

Kein Generalabo für Manager-Hunde

Aktualisiert am 07.03.2010

Die SBB-Chefs wollen nicht in die Abzocker-Ecke gestellt werden: Das Generalabonnement für ihre Vierbeiner, das ihnen der Verwaltungsrat gewährt hat, lehnen sie dankend ab.

Begehrte Lohnzusatzleistung: Ein General-Abo der SBB.

Begehrte Lohnzusatzleistung: Ein General-Abo der SBB. (Bild: Keystone)

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Dies hat die SBB-Konzernleitung am Sonntag nach Berichten der Sonntagspresse beschlossen. Die Vergünstigung würde beim Personal auf wenig Verständnis stossen, sagte SBB-Pressechef Danni Härry gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. «Die Konzernleitung der SBB hat darum entschieden, auf die vom Verwaltungsrat im Kaderreglement neu aufgeführte Lohnnebenleistung zu verzichten.»

Konzernchef Andreas Meyer schätze zwar die Bemühungen des Verwaltungsrats, für die Mitarbeitenden konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen zu schaffen. Er fände es für sich aber «nicht richtig, diese Leistungen zu beanspruchen, wenn sie die Mitarbeitenden nicht haben», sagte Härry.

Tatsächlich wollte der Verwaltungsrat das Hunde-GA nur der elfköpfigen Geschäftsleitung zugestehen. Familien von Konzernleitungsmitgliedern der SBB fahren gratis Zug. «Dazu gehören auch Hunde», hatte SBB-Personalchef Markus Jordi gegenüber der «SonntagsZeitung» gesagt. Er verwies auf die Schwierigkeit, die richtigen Leute fürs SBB- Topkader zu finden. «Wir müssen auf allen Stufen wettbewerbsfähig sein», begründete er die neue Vergünstigung für die SBB-Chefs. (raa/sda)

Erstellt: 07.03.2010, 20:15 Uhr

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