Wirtschaft

Kokain-Spuren: Deutsche Länder verbieten Red Bull Cola

Aktualisiert am 23.05.2009 4 Kommentare

Weil ein Chemiker im Getränk Spuren der Droge nachwies, nehmen die deutschen Behörden die Cola vom Markt. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.

Nicht gesundheitsschädigend, aber seit neustem trotzdem verboten: Red Bull Cola.

Nicht gesundheitsschädigend, aber seit neustem trotzdem verboten: Red Bull Cola.

Bereits haben vier deutsche Bundesländer die Cola von Red Bull verboten. Jetzt sprechen die Behörden über ein Verbot in ganz Deutschland, wie «Welt online» und weitere deutsche Medien berichten. Der Grund dafür sind die Ergebnisse von Stichproben in Nordrhein-Westfalen. Dort hat ein Chemiker Spuren von Kokain im Getränk gefunden.

Beim Konsum der Red Bull Cola bestehe zwar keine Gesundheitsgefahr, hiess es bei den Behörden. Trotzdem seien nicht einmal geringste Spuren der Substanz in Lebensmitteln zugelassen. Ein Produkt, das sie enthält, gilt als Betäubungsmittel.

Das Kokain gelangt über ein Cocablatt-Extrakt ins Getränk. Diese werden laut der Firma Red Bull «weltweit als Aroma in Lebensmitteln eingesetzt», wie die «Frankfurter Neue Presse» zitiert. Die Blätter würden vor Gebrauch «dekokainiert» und seien sowohl in den USA als auch in der EU zugelassen. (oku)

Erstellt: 23.05.2009, 19:32 Uhr

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4 Kommentare

Tobias Gfell

23.05.2009, 23:14 Uhr
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Das ist der beste Werbespot, den sich Red Bull wünschen kann. Ich bin sicher, das der Absatz von Red Bull Cola schlagartig ansteigt. Antworten


Ronnie König

24.05.2009, 08:15 Uhr
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Richtige Probleme angehen ist schwieriger! So kommen immer öfter Stellvertretergefechte vor. Die Gesellschaft scheitert an den grossen Herausvorderungen und straft dafür die Jugend, ihre Zukunft, letztlich ab! Obwohl im Kern richtig, erscheint mir das scheinheilig! Es grüsst das Komasaufen um die Ecke. Antworten



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