Wirtschaft
Krankenkassen: Prämienerhöhung per 1. Juli
Von Daniel Foppa. Aktualisiert am 16.04.2010 119 Kommentare
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Es steht schlecht um die Krankenkassen: Ende Januar präsentierte die Helsana für 2009 einen Verlust von 58 Millionen Franken. Letzte Woche doppelte die CSS mit einem Minus von 195,4 Millionen nach. Für die Versicherten hatten solche tiefroten Zahlen bisher noch keine Folgen – denn die Prämienrunde steht erst im Herbst an. Das wird sich nun aber ändern.
BAG fordert Fusionen
Dem Vernehmen nach werden mehrere Kassen nächste Woche bekannt geben, wie sie auf ihre angespannte Finanzsituation reagieren. Im Vordergrund stehen vier Massnahmen:
- Ein Prämienaufschlag auf den 1. Juli 2010. Die Erhöhung muss den Versicherten bis Ende April mitgeteilt werden. Diese können anschliessend die Kasse wechseln, wenn sie wollen.
- Die Kasse geht eine Kooperation mit einer anderen Kasse ein. Diese leistet eine Finanzgarantie.
- Die Kasse fusioniert mit einer anderen Kasse.
- Die Kasse wird innerhalb des Konzerns querfinanziert, muss aber spätestens 2012 selbsttragend sein.
Betroffen sind laut einer verlässlichen Quelle folgende Kassen: Provita, Kolping, Carena, Xundheit (Sympany-Gruppe), Intras (CSS-Gruppe), sowie Billigkassen der Helsana (Avanex, Aerosana, Sansan) und der CSS (Auxilia, Arcosana).
Die Kassen selbst äussern sich im Moment noch zurückhaltend. Eine Sprecherin der Winterthurer Provita bestätigt zwar, dass man die Prämien auf den 1. Juli erhöhen werde. Zur Höhe des Aufschlags äussert sie sich jedoch nicht. Die Versicherten würden gegen Ende April informiert.
Kooperationspartner gesucht
Keine unterjährige Prämienerhöhung gibt es bei der Dübendorfer Kolping-Kasse. Geschäftsführer Egon Hürlimann bestätigt aber, auf der Suche nach einem Kooperationspartner zu sein: «Ein Entscheid fällt in den nächsten Wochen.» Dazu fordert ihn das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf. Die Behörde hat Kassen in finanzieller Schieflage angehalten, sich einen Kooperations- oder Fusionspartner zu suchen.
Ebenfalls auf der Suche nach einem Partner ist die Thurgauer Carena. Die Kasse will dies im Moment zwar weder bestätigen noch dementieren, kündigt aber für nächste Woche eine Medienmitteilung an.
Den Schritt bereits vollzogen hat die Luzerner Xundheit, die 2009 von der Sympany-Gruppe übernommen wurde. Laut Finanzchef Alexander Birrer konnte das Minus mit einer unterjährigen Prämienerhöhung auf September 2009 und millionenschweren Querfinanzierungen auf knapp über 0 Prozent angehoben werden. Die Sanierungsmassnahmen gingen weiter, eine unterjährige Prämienerhöhung sei 2010 jedoch kein Thema.
Abschied von den Billigkassen
Auch die CSS hat ihre Billigkassen Auxilia und Arcosana sowie die Neuerwerbung Intras massiv quersubventioniert. 2009 schlug dies mit 90 Millionen zu Buche. Laut Sprecher Stephan Michel ist damit spätestens 2012 Schluss. Ab dann gilt der neue Risikoausgleich, mit dem sich die Jagd nach guten Risiken nicht mehr lohnen soll. Laut Michel wurde die Sanierung mit Prämienerhöhungen 2010 eingeleitet. Nun setze man auf die Eindämmung der Leistungskosten. Zudem werde geprüft, ob die drei Kassen nach 2012 noch eigenständig weiterexistieren sollen.
Helsana-Sprecher Rob Hartmans erklärt ebenfalls, bis 2012 müssten die Sorgenkinder Avanex, Aerosana und Sansan selbsttragend sein. Dies soll mit Prämienerhöhungen und finanziellen Einschüssen der Holding erreicht werden. Der neue Verwaltungsratspräsident Thomas Szucs liess bereits durchblicken, dass er von der Quersubventionierung abrücken will. Im Juni soll die neue Strategie vorgestellt werden.
Verlust von 600 Millionen
Felix Schneuwly von Santésuisse rechnet damit, dass die Kassen 2010 etwa 600 Millionen Verlust schreiben. Das ist aufgrund der Erholung an den Finanzmärkten und happiger Prämienaufschläge zwar nur noch halb so viel wie 2009, aber angesichts fehlender Reserven vieler Kassen immer noch äusserst besorgniserregend. Laut Schneuwly genügen die Prämienerhöhungen 2010 nicht, um den Nachholbedarf der Kassen und die um 4 Prozent steigenden Gesundheitskosten zu decken. «Wir zahlen den Preis für die in der Ära Couchepin aus politischen Gründen zu tief gehaltenen Prämien», sagt Schneuwly. Er rechnet 2011 erneut mit einem Prämienaufschlag von bis zu 10 Prozent.
Das Bundesamt für Gesundheit hat auf die desolate Finanzsituation vieler Versicherer mit einem Interventionsprogramm reagiert. «Wir fordern die Kassen auf, Massnahmen zu ergreifen, um ihre finanzielle Situation zu verbessern», sagt Abteilungsleiterin Helga Portmann. Zudem hat der neue Direktor Pascal Strupler angekündigt, die Aufsicht über die Kassen aufzustocken. Derzeit sind für den gesamten Krankenkassenbereich 90 Personen zuständig. Bei insgesamt über 500 BAG-Mitarbeitern. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.04.2010, 22:14 Uhr
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119 Kommentare
Ich bin ebenfalls von einer Erhöhung der Prämie per 1. Juli betroffen. Ich glaube nicht, dass sich die finanzielle Situation mit den von verschiedenen Parteien angekündigten Massnahmen verbessern lässt. So verursacht z.B. das Hausarztmodell den Kassen keine Minder- sondern Mehrkosten, indem die zusätzliche Konsultation beim Hausarzt sowie dessen Einweisung zum Spezialarzt noch dazu kommt. Antworten
Was würde eine "Einheitskasse" an Einsparungen erbringen, wenn die Anzahl Patienten, Krankheitsfälle und Therapien in etwa konstant bleiben? Die Einsparungen im KK - Verwaltungsbereich lägen wohl kaum bei 1% des KK - Gesamtkuchens von bald 60 Milliarden/Jahr. Demgegenüber gäbe es wieder mehr Arbeitslose. Die Probleme müssen woanders liegen. Antworten
Wenn die Gesundheitskosten immer mehr steigen, sind wir selber schuld. Man muss nicht wegen jedem Bobli zum Doc rennen. Auch muss es nicht immer der Spezialist sein. Auch wurden wir von Frau Dreyfuss damals masslos angelogen. Diese Wahrheit wird aber schön unter den Teppich gekehrt. Antworten
Ich weiss nicht wo das Problem liegt. Wer hier nach Einheitskasse schreit, hat einfach zu wenig Geduld. Ausserdem fährt man mit Nur-Grundversicherung und hoher Franchise schon recht gut. Ich wechsle jedes Jahr zur billigsten Kasse. Ganz einfach! Man könnte auch noch ein paar unnötige Leistungen aus der Grundversicherung in die Privatversicherung schieben. Ginge auch, oder? Antworten
Für eine Einheits-KK zu sein, nur weil seit Ruth Dreifuss die Prämien steigen, ist in etwa so intelligent, wie eine Einheitspartei zu fordern, damit nicht mehr gestritten wird in der Politik. Solange wir jedes Boboli beim Arzt zeigen, brauchen wir uns über die Prämienexplosion nicht zu wundern. Und Leistungserweiterungen ohne Ende gehen halt nun mal nicht gratis! Ihr konntet abstimmen, remember? Antworten
Hört endlich auf, die SUVA und die KK zu vergleichen. Der Unfallanteil ist im Vergleich zum Krankheitsanteil viel kleiner, darum ist die SUVA "günstiger"; Krankheit kostet viel mehr. Seht euch mal die KK-Prämien an, der Unfallanteil ist 10%! Das ist auch der Kostenvorteil, den die SUVA gegenüber den KK hat. Würde die SUVA Krankheit versichern, wäre sie gleich teuer wie die KK! Antworten
Ab sofort keine Abschlussprovisionen mehr, Werbeverbot für Krankenkassen (alle Infos über Internet!), keine exorbitanten Gehälter mehr für die Teppichetage, Verbot von Billigkassen, keine Quersubventionierungen mehr - eventuell Einheitskasse nach dem Muster der SUVA. Antworten
Die Gesellschaft wird immer kränker und darum die Kosten höher. Es werden nur Symptome gelindert. In Arztpraxen und bei den Krankenkassen. Solange keine unabhängige Information zur Entstehung von Krankheiten möglich ist, da immer irgendwer seinen Markt gefährdet sieht, werden wir nicht gesünder werden. Wir müssen die Ursachen suchen und ändern. Ernährung, soziale Belastung, Umwelteinflüsse etc. Antworten
Ich weiss nicht wie andere diese ständigen Prämienerhöhungen verkraften. Bei mir ist schon sehr bald Ende der Finanziellen Fahnenstange. Und niemand unternimmt gegen diese sich immer schneller drehende Preisspirale etwas. Ich habe den Eindruck, als wollten die Verantwortlichen gar nichts unternehmen. Aber eben, auch die Versicherten rühren sich nicht. Wir sind doch auch eine politische Macht. Antworten
Wo liegt die Wahrheit ? Als seinerzeit die CSS die INTRAS schluckte ,hiess im Begleitbrief: Die Genferkasse sei stabil und habe ein genügendes Polster.Entweder war dieser Bericht unwahr-oder wohin floss denn das Geld der Intras. War der CSS wichtig-die Grösste zu sein-anstatt die Beste? Welche Synergien wurden bei den Kadern gespart, wohl keine. Antworten
Was soll dieses Gejammer um die Einheitskasse wieder. Diese wurde nicht wegen der Argumente der Krankenkassen abgelehnt, sondern weil die Linke diese Vorlage mit einer einkommensabhängigen Prämie gekoppelt hatten. Abgelehnt wurde in erster Linie diese und damit automatisch auch die Einheitskasse. Antworten
Wer jetzt die "Einheitskasse" als die Lösung aller Probleme wünscht, hat noch nie in die Länder mit solch staatlichen Institutionen geblickt. Die Probleme in jenen Ländern sind noch viel grösser, weil da die Kosten - wie hier - sehr hoch, aber dazu die Qualität extrem tief ist. Wo es beides - staatlich und privat - gibt (Deutschland), hat sich eine unhaltbare Zweiklassengesellschaft gebildet. Antworten
Diese Woche hat mich Helsana angerufen, und gefragt, warum ich die Kasse gewechselt habe.- Meine einfache Antwort, weil ich eine billigere Kasse wollte.- Meinetwegen sollte es eine Einheitskasse geben . Die grossen, teureren Kassen haben die letzten Jahre sehr viele Immobilien gekauft. Jetzt müssen sie eben wieder verkaufen, um zu Geld zu kommen. Meine Schwester hat Erbarmen mit ihrer Kasse, Antworten
Herr Burkalter, ist das alles was Sie bis heute fertiggebracht haben? Es ist wirklich an der Zeit, dass sich andere Leute mit dem Gesudheitswesen befassen. Ihr "Trennt" à la façon Couchpin kommt mit den Wählern nicht an. Wann wird endlich über eine Einheitskasse à la SUVA debattiert? Wann wird endlich die Pharma und KK beim Schopf genommen? Ist bei diesen Leuten alles legal? "Unmut wächst"!!! Antworten
Es gibt nur eine Lösung. Eine Einheitskasse muss her und zwar lieber heute als morgen! Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Millionen wir mit dem Pseudowettbewerb unter den Kassen schon verlocht haben. So kann und darf es nicht weiter gehen! Und was macht eigentlich der neue Bundesrat der FDP gegen die ewigen Kostensteigerungen - man hört und liest nichts - rein gar nichts! Antworten
Es war also nur eine Frage der Zeit, beziehungsweise des Zwickens im Geldbeutel, dass die vor Jahren verworfene Initiative der SP für eine Einheitskasse, die schnöde verworfen wurde, nun endlich angenommen werden wird. Was für ein kluges, vorausschauendes Volk, das sich nur über den Geldbeutel Gedanken macht. Antworten
Wie hat uns doch damals Frau Dreyfuss belogen! Sie behauptete das die Kassen 5% aufschlagen würden, 10% seien es niemals. Wo stehen wir heute? Danke liebe Politiker das sie uns immer anlügen. Es müssen endlich Leistungen gestrichen werden, wer sie will, soll Zusatzversicherungen machen wie früher. Auch muss nicht jeder Allgemeine, Privat liegen im Spital. Antworten
Die Einheitskasse hat 2 grosse Nachteile: 1. ohne Konkurrenz ist der Anreiz gering, gut zu arbeiten 2. noch ein Betrieb mit Staatsgarantie (UBS, IV, usw), der Verlust machen darf soviel er will, der Staat muss sowieso helfen. In unserem Nachbarstaat Österreich haben die Einheitskassen der Bundesländer massive Probleme. Die Lösung ALLER Probleme gelänge mit einer Eindämmung der Gesundheitskosten ! Antworten
Alles richtig was die Vorredner notieren. Viel essentieller wäre, endlich die den KK gehörenden Zigaretten- und Alkohol-Steuern an ebendiesem Ort abzuliefern und zudem die Zigarettenpreise nach oben anzupassen: Belastung des KK-Budgets mit ca 25%, d.h. 15 Mia!!! Antworten
Die Bürgerlichen, vor allem SVP und FDP haben die Einheitskasse bekämpft, da sie verschiedenen Krankenkassen etwas schuldig sind. Sowas nennt man Lobbysten! Die Einheitskasse könnte die einzige Rettung für unser überteuertes Gesundheitssystem sein. Warum die Krankenkassenprämien jedes Jahr um 10% steigen, konnte mir bislang niemand vernünftig erklären! Antworten
Einheitskasse ab 2015. Warum brauchen Krankenkassen Liegenschaften die sie nicht selbst benutzen? Warum wurden diese Immobilien seinerzeit in separate AG's "verschoben?" Diese müssten auch der Einheitskasse überschrieben werden, wurden sie doch von KK Beiträgen finanziert. Die Zusatzversicherungen können die privaten Kassen immer noch anbieten. Antworten
Ich sehe nicht ein, wieso lebenswichtige Einrichtungen "dem freien Wettbewert" preisgegeben werden sollen! Noch alles ist anschliessend teurer geworden. Ich möchte nichts mehr hören von Privatisierung der SUVA! Da geht es nur darum, auch hier "beim Staat was abzuzwacken". Und sonst um gar nix. Antworten
Wie wäre es, wenn die Krankenkassen Ihre Immobilien die Millionen Wert sind endlich verkaufen würden ? Beispiel in Luzern Quartier Triebschen... EIne Krankenkasse ist für die Gesundheit da und nicht um mit Millionen Immobilien zu wirtschaften. Der Gewinn floss damals in Neubauten !! Jetzt muss verkauft werden und die Politik soll endlich eingreifen !!! Antworten
Die Prämienerhöhung brauchts, damit die privaten Kassen im nächsten Abstimmungskampf um die Einheitskasse (und der wird kommen) genügend Geld haben, um unsere Hirne auf allen medialen Kanälen so zu waschen, dass wir weiterhin glauben, dass es sie braucht. Antworten
Führt doch endlich einen Leistungsfreiheitsrabatt ein, für diese Leute die Sorge zu sich tragen und nicht sofort wegen jedem Hüstlein zum Arzt rennen. Die Personen, welche bereits eine hohe Franchise selber tragen, mussten bereits eine übermässige Erhöhung der Prämien hinnehmen! Antworten
DIe EInheitskasse löst das Problem der Krankekosten zu etwa 7%, nicht mehr ! Dies entspricht etwa der habljährlichen Prämienerhöhung. Also die EInheitskasse würde die Kostenexplosion um etwa ein halbes Jahr hinauszögern, mehr nicht. Desshalb muss dringed Problem an der Wurzel packen (Ärzte, Spitäler, Pharmas Pseudo Mediziner etc.). Antworten
Wenn man den Verwaltungsleerlauf der Krankenkassen sieht, wundert einen eigentlich nichts mehr. Beispiel: Ich erhalte heute von der CSS eine Rechnung für Selbstbehalt von CHF 2.25, dies ist absolut lächerlich und im heutigen Computer-Zeitalter steuerbar, dass Rechnungen erst ab einem Betrag von z.B. 20 Franken versandt werden, so wie viele andere Firmen das auch machen. Einheitskasse muss her !! Antworten
So ist's "richtig". Löhne runter und Mieten und KK-Prämien rauf!Wenn die KK ihre Fusionen finanzieren wollen,ist dies wohl nicht das Problem der Versicherten, oder?Ich weiss nicht,wie dämlich man eigentlich sein muss,um ernsthaft zu glauben,dass diese Rechnung aufgeht!! Antworten
Vielleicht schade, wurde die Denner-Initiative nicht angenommen. Die kleinen Risiken selber tragen, die grossen versichern. Die Einheitskasse hätte hoffentlich den Vorteil: Nicht in erster Linie die Prämien, sondern die Kosten im Gesundheitsunwesen würden wohl beschränkt. Gute Konsequenz davon wären sehr rasch genügend Aerzte und Pflegepersonal in diesem überdrehten Apparat. Antworten
leider ist in den zus.vers. soviel verpackt, dass man sie braucht, d.h. man ist mit zunehmden alter darau angewiesen. aber wenn die kassen endlich verschriebene medi's,die man im ausland in einer off. apotheke (nicht im internet) kauft,vergüten würden,dann könnte man mio. einsparen.diese sind z.t. um mehr als 50% billiger als hier. wäre ein anfang. zudem lohnschere zu und die prämien kommen runter Antworten
Ich weiss von jemandem der bei einer grosen Krankenkasse arbeitet was die Mitarbeiter für Prämien Kassieren und zwar von unten bis ganz oben,natürlich wie weiter nach oben multiplziert sich das ganze!! Und das auf Kosten von den Prämien- Zahlern!! Eine riesen Schweinerei!! Antworten
Die Einheitskasse ist gestorben, das ist nun die Quittung. Ich würde davon ausgehen, dass es ab jetzt regelmässig 2x im Jahr zu Prämienaufschlägen kommen wird. Die Krankenkasse sollte verstaatlicht werden; Prämienzahlung via Lohnprozente bis zu einer festzulegenden Lohn-Untergrenze. Familienversicherungen: Kinder zahlen keine Prämien, sondern nur eine fixe Pauschale, Franchise 0. Das wäre sozial! Antworten
@Peter Wyss: Die Verwaltungskosten bei den Krankenkassen betragen rund 5%. Optimisten sagen die Einheitskasse hätte nur 4% Verwaltungskosten, glauben wir das mal. Aber was würde 1% Einsparung helfen?? Alleine letztes Jahr sind die Prämien 10-fach mehr gestiegen als die eventuelle Einsparung mit einer Einheistkasse... Antworten
Das KK-Obligatorium muss fallen! Der Katalog der KK-Pflicht muss ausgemistet werden! Nur noch relevante Dinge dürfen KK-Pflichtig sein, Lifestile darf nicht mehr KK-Pflichtig sein! Und der obligatorische Teil muss gesammtschweizerisch gültig sein! Antworten
Eine Einheitskasse ist überhaupt keine Lösung des Problems. Eine Einheitskasse wäre ein riesiger Apparat, der langsam arbeitet, zudem gäbe es ohne fehlende Konkurenz sicher grosse Einbussen in der Servicequalität der Krankenkasse. Billigkassen die Prämien offerieren die die Kosten nicht decken sollen verboten werden, ebenso die Quersubventionen. Antworten
Welche Krankenkasse bietet mir eine Kasseninterne, massiv abgespeckte Grundversicherung mit klar definiertem Grundkatalog an?!!! Die aktuelle Grundversicherung überschreitet die Schmerzgrenze ( Ueberangebot ) ad absurdum und ist für den unteren, nicht subvenzionierten Mittelstand kaum mehr zu bezahlen. Ich brauche das Nötige, nicht das Maximum Antworten
Gebt uns doch einfach eine GRUNDversicherung, die den Namen verdient hat und nicht alles wünschbare reinpackt. Wer sich Ferien leistet, aber nicht bereit ist, seinen Schnupfen zu bezahlen, liegt quer. Wieso nicht auch ein Angebot, das sich auf echt gröbere Notfälle und schwere Erkankungen konzentriert. Wetten, es würde subito weniger als die Hälfte kosten? Antworten
Um Himmels Willen keine Einheitskasse!!! Meine Krankenkasse schreibt schwarze Zahlen! Etwas mehr Disziplin der Versicherten ist gefragt! Mit der Einheitskasse bezahlen die Disziplinierten für die Undisziplinierten. Dann haben wir das gleiche Chaos wie bei der IV! Antworten
Hier zeigt sich, dass die Politiker unfähig sind. Es müssten die Pharmapreise gesenkt werden und nicht die Krankenkassenprämien erhöht. Es kann doch nicht sein, dass die Pharmamanager Millionen in den Sack stecken, während Familien die grösste Mühe haben ihre Prämien zu bezahlen. Wann ist die Schmerzgrenze erreicht? Antworten
Das war doch abzusehen, dass das mit der Jagd auf gute Risiken durch Billigkassen langfristig nicht gut gehen kann. Wir haben zu viele Kassen mit einem überdimensionierten Verwaltungsaufwand, was sich zusammen mit der Kostenerhöhung im Gesundheitswesen nun katastrophal auswirkt. Das schreit buchstablich nach einer Einheitskasse à la SUVA. Antworten
An die Herren Ginther, Huber, Wyss: eine Einheitskasse mit stark reduziertem Leistungskatalog würde evtl. Sinn machen. Aber ansonsten sind doch wir als Leistungsempfänger an diesem Schlammasel wohl selber Schuld. Immer mehr Leistungen aus dem Grundkatalog und keine Prämiensteigerungen... Sorry, aber etwas geht da schon lange nicht mehr auf. Antworten
Dass in grosser Zahl Billigkassen betroffen sind, verwundert nicht. Ausser der Politik haben wohl alle begriffen, dass jetzt die Einheitskasse (gesamtschweizerisch) ernsthaft angegangen werden muss. Allein der Verwaltungsmoloch der Kassen (1000 Agenturen haben allein die 5 grössten) verschlingt wohl einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Antworten
Es gibt etwa 86 Kassen mit einem jährlichen Verwaltungsaufwand von 1 Mia Fr. Ein paar regionale Einheitskassen müssten mit der Hälfte auskommen. Das würde zwar die Situation verbessern, aber das Problem nicht lösen. 95% der Krankheitskosten wandern zu den Leistungserbringern. Eine längerfristige Lösung muss bei diesen ansetzen. Man tut aber nichts. Ist der Pharma-/Medizin-Komplex zu mächtig? Antworten
Ach, was. Ich bin immer noch dafür, dass alle Gesundheitskosten vom Bund getragen werden. Wenn dann die Steuern zu hoch werden, können wir als demokratisches Land selbst bestimmen, wie wir das Problem lösen. Zur Zeit können wir nur die Kasse wechseln - that's it. Antworten
Haben sich die Herren Wyss, Huber und Ginther vielleicht schon einmal überlegt, wieso die Prämien stetig steigen? Wie wäre es, wenn Sie ab heute nicht mehr wegen jedem noch so kleinen Wehwehchen zum Arzt rennen würden? Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Ich empfehle Ihnen, sich zuerst über die Fakten zu informieren als nur immer haltlos zu poltern. Antworten
Weder eine eine Einheitskasse noch Fusionen werden zur Reduktion der Prämien beitragen. Anstelle wegen jeder Lapalie zum Arzt zu rennen wäre eine zwangsweise Erhöhung des Mindestselbstbehaltes auf mind 1500 CHF am wirksamsten. Zudem kommt, dass Alternativmedizin noch immer als Bedrohung denn als Ergänzung zur Schulmedizin angeschaut wird. Es liegt an den Konusmenten, nicht an den Kassen!! Antworten
Diese leidige Situation dauert nun schon Jahre, die Politik schaut zu und der Prämienzahler zahlt die Zeche für Missmanagement der Kassen, Verantwortungslosig-und Ideenlosigkeit der Politik und Gesundheitsbehörden. Es darf nicht sein dass Krankenkasse Kunden mit tiefen Prämien (wie Provita z.B.) locken um dann 6 Monate später aufzuschlagen. Das ist Kundenfängerei der übelsten Art. Antworten
Eigentlich könnte man die Idee einer Einheitskasse schon prüfen. Was ich bei solchen Konstrukten aber auch befürchte, dass man später aus politischen Gründen den Leistungskatalog immer mehr ausdehnt und wir am Schluss bei einem System landen, in dem ein Drittel der Leute fast hemmungslos Kosten verursachen (Stichwort: Wellness) und der Rest dafür bezahlt (Stichwort: einkomensabhängige Prämien). Antworten
An alle, die hier nach einer SUVA-artigen Einheitskasse rufen: Die SUVA-Prämien für UVG betragen im Schnitt das 3-fache (!!) der UVG-Prämien bei einer privaten Unfallversicherung. Mit der SUVA zahlen einfach ALLE deutlich höhere Prämien. Wenn Ihr das wollt... Antworten
Nach dem systematischen Nichthandeln des Herrn Pascal Couchepin war dieses Resultat absehbar. Es ist umgehend eine hoch effiziente Einheitskasse einzuführen (wie AHV und SUVA Organisationen), Parallelimport der Medikamente zuzulassen, Taxpunktwerte sind signifikant zu reduzieren, und der Numerus Klausus in der Medizinausbildung ist zu kippen (künstliche Verknappung der Ärzte -> überrissene Löhne). Antworten
Nicht Fusionen, Prämienerhöhungen und dergleichen ist fällig, sondern eine Einheitskasse für die Grundversicherung. Genug lange haben die Krankenkassen die Prämienzahler an der Nase herum geführt. Genug lange hatte das damalige Departement Couchepin, so wie die kantonalen und eidgenössischen Versicherungsgerichte ihre Flügel über Krankenkassen und Versicherungen gehalten. Antworten
Statt Kosten zu sparen, betreiben Krankenkassen Jagd auf neue und gesunde Kunden. Bereits jetzt sind Makler am Werk für den Krankenkassenwechsel aufs Jahr 2011. Dafür geben die Versicherungen Millionen aus, zum Beispiel für Gratis-Kreuzfahrten für ihre Verkäufer. Dieser Wettbewert ist doch nur noch Verschleuderung von Prämiengelder. Wir fordern die Einheitskasse so bald als möglich!! Antworten
Krankenversicherungen sind ein Lieblingsspielplatz unserer Politik - gleich wie auch die Volksschulen. Und ueberall dort, wo die Politik mitmischt, laueft es schief. Ausbau der Krankenkassenleistungen plus Praemienbeitraege an weniger "Begueterte'? OHNE Praemienerhoehung? Ist garantiert! Heute kriegen wir die Rechnung. Warum glauben wir den Politikern immer noch? Weil mehr profitieren, als zahlen. Antworten
Das Problem ist, dass man das neue KVG angenommen hat und nicht, dass die Einheitskasse abgelehnt wurde. Eine Einheitskasse wäre immer noch fatal, da die arbeitende Mittelschicht die Zeche zahlen müsste. Aber Einheitskassen für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Angestelle, Sozialfälle, Minderjährige etc.) wäre wohl angebracht. Antworten
Geschieht jenen, die für eine Liberalisierung der KK waren und gegen die Einheitskasse äusserst recht. All jene, die jedoch für die EK waren zahlen nun zu unrecht die enormen Kosten der zusätzlichen Bürokratie, der Kaderlöhne und Werbeausgaben. Das Schweizer Volk war eben (v.a. im Vergleich zu Basel) noch nie das hellste. Antworten
Da sich niemand in der Politik die Finger verbrennen wollte, wurde dieses Problem einfach vor sich hergeschoben in der Hoffnung es löse sich von selber auf. Mit unserem Gesundheitssystem stehen wir jetzt vor dem Abgrund, nur eingreiffende Massnahmen können helfen und vor allem den Mittelstand vor dem Ruin bewahren. Einheitskasse JETZT !! Antworten
Es gibt auch aus bürgerlich-liberaler Sicht keinen anderen Weg als zu einer staatlich kontrollierten Einheitskasse für die Grundversicherung. Aus dem Beitrag geht hervor, dass auch die kleinste Kasse einen CEO und einen "Finanzchef" hat, die aufgrund von ihrer fachlichen Qualifikation in einem wirklich freien Markt nie zu diesen Gehältern gekommen wären. Das bezahlen wir als Zwangsversicherte. Antworten
Man sollte sich vielleicht mal fragen, was uns das von Ruth Dreifuss als so günstige und optimale Lösung versprochene KK-Obligatorium bisher gebracht hat, mal abgesehen von den jährlich steigenden Prämien seither! Der Ruf nach der Einheitskasse kann ja nur ein Hohn sein! Antworten
Und die vielen Millionen, die von den Krankenkassen für Werbung, Sponsoring, überrissene Managerlöhne etc. ausgegeben werden? Da würde die Einheitskasse massiv sparen helfen, denn das ist ein ganz gewaltiges Sparpotenzial von hunderten von Millionen. Antworten
Leider wird oft vergessen, dass die Prämien nur ein Spiegel der Gesundheitskosten sind. Solange die Poitik munter weitere Leistungen in die Grundversicherung packt und wir weiter wegen jedem Wehweh zum Arzt oder in die Notfallaufnahme rennen, werden sich die Prämien weiter erhöhen. Selbstverständlich bestehen wir auf die modernste und beste Behandlung, nur zahlen will niemand... Antworten
Die Abstimmungsparolen der Krankenkassen vor drei Jahren klingen immer noch in meinen Ohren: "Wenn die Einheitskasse angenommen wird, dann werden die Prämien steigen". Wir sagten brav Nein zur Einheitskasse, weil wir ja nicht wollen, dass die Prämien steigen. Und was passiert nun? Die Prämien steigen. Lügen ohne rot zu werden, nennt man sowas. Antworten
Eine Einheitskasse ist nicht nötig. Jedoch müssten sich tatsächlich einige zusammenschliessen und so mit weniger Kosten mehr Kunden bedienen. Die Frage stellt sich auch, warum z.B. Helsana und CSS mehrere Töchterfirmen brauchen, die einzeln viel Werbegeld verschlingen. Zehn grosse Kassen wären genug! Antworten
Man sollte die Einheitskasse wieder vor's Volk bringen, ich denke, langsam hätte das eine Chance. Die Unzufreidneheit im Volk mit der classe politique wird immer grösser - Man sieht schon und wird noch vermehrt sehen, dass das Stimmvolk nicht mehr schön so stimmt, wie "Bern" das möchte. Langsam ist der Zapfen ab und die Schweiz wird unregierbar!! Antworten
Alle jammern über zu hohe Prämien, aber wenn sie selber krank/ verletzt sind, rennen sie auch ins Spital, lassen sich therapieren, operieren, behandeln..... und was sowas kostet wissen wir alle... Ich hab mich immer gefragt, wie lange so eine High-tech-medizin, wie wir sie haben sich finanzieren lässt, vorallem wenn die Lebenserwartung höher wird und immer weniger junge gesunde Prämienzahler hat. Antworten
Zu glauben, mit einer Einheitskasse würde das Gesundheitswesen billiger, ist blauäugig! Es mag bei den Kassen auch Probleme geben, die wahren Kostentreiber finden sich aber in anderen Bereichen! Eine Einheitskasse ist deshalb keine Lösung! Lassen wir doch den Wettbewerb wenigstens dort noch spielen, wo er einigermassen funktioniert! Antworten
Die Helsana hat noch einen trick, die verlangen von mir, das ich für 2009, 13 Monate Prämien bezahle. Da ich dies nicht tue, erhielt ich eine Betreibung, wo ich Rechtsvorschlag machte. Die Helsana hat jedoch den vorteil, das sie gar nicht darauf eingehen muss und diesen Rechtsvorschlag einfach aufheben kann ohne mit dem Kunden eine lösung zu finden Antworten
Schuld sind immer die andern! Gehälter sind momentan Lieblingsthema vieler Populisten. Niemand spricht gerne von zu breitem Leistungskatalog in der Grundversicherung, von zu vielen Spitälern, von fragwürdigen Eingriffen im Alter, etc. Überall werden Interessengruppen tangiert und es folgt je nach "Sparvorschlag" ein Geschrei aus einer anderen Ecke. Uns geht's einfach noch zu gut... Antworten
Wie wäre es, wenn sich die Versicherten einmal an der Nase nehmen würden anstatt immer auf andere zu zeigen? Anscheinend geht es jetzt hauptsächlich den Billig-Kassen schlecht. Wenn nicht soviel "Geiz ist Geil" Versicherte existieren würden, dann gäbe es diese zutiefst unsolidarischen Kassen gar nicht... Antworten
An all diejenigen, die mit der Einheitskasse kommen: die Gesundheitskosten betragen z.Z. rund 20 Milliarden, Tendenz steigend, glaubt ihr echt, eine EK könnte den Zauberstab schwingen und den Betrag gegen all die Lobbyarbeit von Pharma und Medizinern kürzen? Ein Vergleich mit der SUVA ist übrigens falsch, da Unfall und Krankheit ganz andere Risiken sind! Antworten
Einheitskasse, dass ich nicht lache! Die Verwaltungskosten der KK machen gerade mal 5% aus, bei der SUVA sind es 10%. Das Gesundheiswesen muss grundsätzlich reformiert werden, der Vertragszwang zwischen Ärzten und Kassen wäre ein erster Schritt, ein weiterer nicht mehr alles aus der Grundversicherung zu zahlen. Wird die Einheitskasse angenommen steht uns ein gewaltiger Prämienschub bevor!!! Antworten
Das Modell der vielen privaten Krankenkassen hat sich selbst ad absurdum geführt. Wir brauchen endlich ein einheitliches, solidarisch getragenes und gesichertes System, und nicht nur für die schlechten Risiken, sondern auch für alle Zusatzangebote. Dies macht das Gesundheitswesen nicht per se billiger, beseitigt aber all die administrativen Verfünfzigfachungen und Leerläufe der Konkurrenzierung. Antworten
Das ist die Quittung der verfehlten Couchepin-Politik. Leider scheint sich im EDI und BAG noch nicht viel geändert zu haben. Vorallem die agressive Jagd nach "guten Risiken" in der Grundsversicherung müsste gesetzlich gestoppt werden. Aber auch hier scheinen die Bürgerlichen zu bremsen. Antworten
Wieso braucht z.Bsp. eine Helsana nebenbei noch 3 Billigkassen ( DREI !!! ) ??? Spart das Kosten ?? Dieses Konzept der Billig-Billig Aquisition von Versicherten ist doch gründlich gescheitert, aber gibt das jemand zu in den Chefetagen der Versicherungen, oder in unserem Parlament ? Antworten
Obwohl ich kein Freund von Verstaatlichungen bin, drängt sich bei den Krankenkassen die (halb-)staatliche Einheitskasse auf. Dieser sinnlose Leerlauf mit Kassenwechseln, guten Risiken nachjagen, Risikoausgleichsfonds, 100 fetten KK-Direktionsorganisationen usw. kostet nur einen Haufen Geld. Am status quo wollen nur die KK-Direktoren festhaten: 3 Mal raten, weshalb... Antworten
Nun findet das Spiel "Die Reise nach Jerusalem" unter den Krankenkassen statt. Zahlen dürfen wir Patienten, und ändern wird sich am System nichts. Selbstbedienungsladen "Gesundheitsmarkt", bezahlen solls ein Anderer. Tolle Aussichten, nun sind schon Spontanpreiserhöhungen drin. Wann wird endlich etwas geschehen? Antworten
Jetzt ist es tatsächlich geschehen: unser Gesundheitswesen mit einem System, das lange funktioniert hat, liegt am Boden. Niemand will die Verantwortung übernehmen. Am wenigsten die Politiker, die bloss Ihre Wahl im nächsten Jahr im Kopf haben. Eine Katstrophe ist das. Antworten
Man schimpft immer über die Banker und deren Boni. Was sich aber das Gesundheitswesen mit den alljährlich steigenden Kosten erlaubt, ist genau dasselbe. Reine Abzockerei. Wir haben kaum alljährlich in dem Masse mehr alte Leute, wie die Prämien steigen, sonst gäbe es schon längst mehr alte Leute als es Menschen gibt in der Schweiz. Antworten
Das Gesundheitssystem ist krank! Wiedereinmal werden die Versicherten zur Kasse gebeten, obwohl die Ursachen wo ganz anders liegen. Weshalb wird nicht endlich einmal bei der Pharmaindustrie, den Ärzten und Apothekern die Scheere angesetzt? Aber da gibt es ja die vielen Lobbyisten und die Politiker, die sich nicht trauen! Antworten
massiv geld ausgeben für werbung einer obligatorische versicherung verstehe ich nicht , aber dafür haben sie viel geld . mir tun familien leid , die noch nicht kapiert haben das der staat die krankenkassenkosten bis zu einem gewissen einkommen mitfinanziert . Antworten
Im Jahre 2007 hat das Volk über die Initiative "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" abgestimmt. Die Argumente der Gegner waren damals sehr simpel. Unter anderem wurde gedroht, die Krankenkassenprämien würden steigen. Die Initiative wurde abgelehnt. Der Rest der Geschichte ist bekannt... Antworten
Missbräuchliche Leistungsbezüge bekämpfen, Leistungskatalog einschränken (z.B. keine Kostenübernahme mehr für Behandlung von "Alkoholleichen"), nicht Prämien zahlen wollende Versicherte ausschliessen, direkte Abrechnung zwischen Krankenkassen/Versicherungen und Leistungserbringern usw. Mit diesen Massnahmen könnten pro Jahr hunderte von Mio Franken eingespart werden! Antworten
Die CSS ist meines erachtens aufgeblasen und hat viel zu hohe administrationskosten. Aber ich bin kein Experte. Jedenfalls bin ich mit 177.- bei der Assura sehr zufrieden. Die günstigste Kasse mit den höchsten Franchise. Ich habe auch Glück dass ich seit 15 Jahren keinen Aztgang machen musste. Es ist mir bewusst, dass nicht alle das Glück haben. Ich will nicht wissen wie es in 20 Jahren aussieht.. Antworten
Patienten haben praktisch keine Anreize, sich zurückhaltend zu verhalten. Die Bevölkerung sabotiert selbst einfachste Sparanstrengungen (z.B. Schliessung von ineffizienten Mikrospitälern, Einführung einer bescheidenen Behandlungspauschale, etc.). Weil die finanziellen Ressourcen endlich sind, ist der grosse Knall absehbar. Antworten
Zuerst zwingt das BAG die Kassen, Reserven abzubauen, und jetzt, wo die Kassen in finanzieller Schräglage sind, fordert es zu Fusionen. Daneben sind jetzt schon 20% des BAGs für die KK-Aufsicht zuständig. Es wird Zeit, dass unsere Politiker gegen die Pharma- und Ärztelobby ankämpfen und die jährliche Erhöhung der Gesundheitskosten eindämmen. Antworten
Die Missstände in der Finanzierung des Gesundheitswesens sind der weitaus grössere Skandal als die "Finanzkrise" bzw. die Zustände bei den Banken. Dies darum, weil ein Ende nicht abzusehen ist und ich obligatorisch mitmachen MUSS. Wo bleibt die Politik? Antworten
Die armen Leute müssen den Selbstbehalt auf das Maximum erhöhen, um die Prämien trotz Subventionen noch bezahlen zu können. Das heisst, sie müssen eh alles selber bezahlen und können es nicht (mehr). Sie können auch mit Versicherung nicht mehr zum Arzt für grössere Probleme gehen, dies ist Fakt. Aber wen interessiert das schon? Die einen brauchen Milliarden, die anderen sollen verrecken.... Antworten
Es ist mir nicht klar wovon der Normal-Sterbliche diese ständigen Prämienerhöhungen mit der Zeit bezahlen soll besonders Einzelpersonen zahlen ja bereits für die Basis-Versicherung eine hohe Prämien, es scheint dass niemand von unserer "Elite" in der Lage ist, dieses Desaster zu stoppen wie auch viele andere Probleme ungelöst bleiben aber dieses hier ist ein grosses Antworten
Herzlichen Dank Herr Couchepin! Das eine ist das unverantwortliche Handeln der Kassen, durch die Schaffung von Billigkassen Das Diktat von Herrn Couchepin, dass die Kassen ihre Reserven verringern müssen, war dann der Todesstoss! Und natürlich hat es auch mit den Versicherten zu tun, die alles so billig wie möglich haben wollen. Ein weiterer Beweis, dass Ausbeutung keine Früchte bringt! Antworten
W ir nähern un immer schneller zu einer Einheitskasse. Es währe nötig ;dass der Bundesrat eingreifft . Das gestürme der Krankenkassen sollte einfach aufhören, die Direktoren mit normalen Gehälter entlöhnen, und die Verwaltungeräte sollten Ehrenamtlich sein und nach erbrungener leistung entschädigt werden!!! Antworten
Dass die KK Defizite schreiben liegt nicht nur an den KK selber, auch die Politik hat bis heute kläglich versagt. Traurig ist, dass die gemachten Fehler erneut über die Versicherten zu berappen sind. Die übersetzten Preise unserer Pharmaindustrie und deren "Verbündete" können nicht mehr länger geduldet werden. Entgegen der Meinung der Politik, ist hier grosser Handlungsbedarf angesagt. Abzockerei! Antworten



Barbara Mayer
Wann kommt endlich die Einheitskasse für die Grundversicherung über die vor Jahren abgestimmt wurde. So könnten die enormen Verwaltungskosten sämtlicher Kassen auf ein Minimum reduziert werden und damit die Kosten gesenkt. Antworten