Mark folgt auf Otto
Otto’s will in die Städte expandieren
Der Discounter will laut SonntagsZeitung in die Städte vordringen und künftig auch rezeptfreie Originalmedikamente verkaufen. An den Kassen sollen in den Boxen Medis statt Zigis verkauft werden.
Vorerst könnte Verkauf übers Internet eine Lösung sein, sagte Unternehmenschef Mark Ineichen im Gespräch mit der «SonntagsZeitung». Das Unternehmen gewinnt Marktanteil. Mark Ineichen hat von seinem Vater Otto Ineichen jüngst auch das Verwaltungsratspräsidium übernommen.
Artikel zum Thema
Sohn Mark Ineichen ist heute bereits Firmenchef und übernehme wie geplant auch die strategische Führung und damit die Gesamtverantwortung für das Unternehmen, bestätigte Otto Ineichen am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung der Zeitung «Sonntag».
Der Wechsel habe in dieser Woche stattgefunden, sagte Ineichen. «Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt.» Das operative Tagesgeschäft hatte Mark Ineichen bereits im Jahr 2000 von seinem Vater übernommen.
Mehr Freiheit
Er wolle sich in Zukunft vermehrt auf seine politische Tätigkeit konzentrieren, sagte der 69-jährige Luzerner FDP-Nationalrat. Ein wichtiges Anliegen sei ihm die Sicherung der Sozialwerke. Bei den Eidgenössischen Wahlen im Herbst 2011 werde er sich wieder zur Wahl stellen. Ineichen gehört seit 2003 dem Nationalrat an.
Mit seinem Rückzug aus dem Verwaltungsrat erhoffe er sich aber auch mehr Freiheit, sagte er. «Ich kann mich nun freier zu gewissen Themen äussern». Er bleibe dem Unternehmen, das seinen Vornamen trägt und das er als sein Kind bezeichnet, aber dennoch verbunden.
1600 Mitarbeiter
Ineichen hatte das Unternehmen 1978 unter dem Namen «Otto's Schadenposten» gegründet. Damals kaufte er das Inventar eines Tessiner Einkaufszentrums, das von einem Unwetter in Mitleidenschaft gezogen worden war. In Luzern verkaufte er die «Schadenposten» - die Geschäftsidee war geboren.
Später wurde aus dem Unternehmen «Otto's Warenposten», seit 1999 firmiert es unter «Otto's». Es beschäftigt heute nach eigenen Angaben über 1600 Mitarbeiter und betreibt fast 100 Filialen. Seit knapp einem Jahr verkauft «Otto's» auch Häuser. (sam/sda)
Erstellt: 24.07.2010, 17:02 Uhr
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
- 1So günstig zum Eigenheim wie nie
- 2Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 3Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 4Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 5UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
- 6Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen













































































