Markenhersteller unzufrieden mit Migros, Coop, Aldi und Lidl

Aktualisiert am 06.11.2009

Die Hersteller von Markenartikeln suchen sich wegen immer schlechteren Bedingungen bei den grossen Detailhändlern neue Vertriebskanäle. Und haben konkrete Ideen.

Sprach am Forum Promarca: «The alternative business guru» Geoff Burch.

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So beherrschten zwei Grossverteiler den Markt wovon lediglich Coop flächendeckend Marken verkaufe, teilte der Markenartikelverband Promarca zur Tagung vom Freitag in Interlaken mit. Die neu im Markt auftretenden Discounter führten lediglich ein schmales Sortiment an Markenartikeln und suchten ihre Position einzig über eine aggressive Tiefpreispolitik «Das beste Beispiel dafür ist der momentane Marken-Preiskampf. Markenartikel werden missbraucht, um Lockvogel-Werbung zu betreiben», teilt der Verband mit.

Eine Ausgangslage, die zu immensem Preisdruck auf die Hersteller führe. Zum Preisdruck erschwerend hinzu komme eine steigende Zahl an Eigenmarken und schädigenden Produktnachahmungen.

Umso wichtiger sei es, sich Alternativen aufzubauen, die bewährte Kanäle ergänzen würden. Internetshops, Werbung im Web-TV, eigene Läden, Direktlieferungen an Kunden: Für Markenhersteller in der Schweiz seien alternative Vertriebs-, Service und Kommunikationsmöglichkeiten ein bedeutendes Standbein der Zukunft. (sam/ap)

Erstellt: 06.11.2009, 13:20 Uhr

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