Massiver Stellenabbau bei Siemens

Aktualisiert am 18.03.2010

Siemens streicht in seiner IT-Sparte 4200 Stellen bis 2011. In Deutschland besonders betroffen sind die grossen Standorte in München und Paderborn.

Hiobsbotschaft für die Belegschaft: Siemens-Angestellte.

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Bild: Keystone

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In Deutschland sollen etwa 2000 Arbeitsplätze abgebaut werden, wie der Technologiekonzern am Donnerstag in München mitteilte. Dies werde vor allem grosse Standorte wie München, Paderborn und den Grossraum Nürnberg/Erlangen treffen.

Siemens (SIN 68.58 2.25%) will seine IT-Sparte SIS, die momentan noch 35'000 Mitarbeiter hat, umstrukturieren und noch in diesem Jahr als eigenständiges Unternehmen ausgliedern. Unter anderem soll die Struktur von jetzt sieben auf nur noch zwei Geschäftseinheiten vereinfacht werden. Damit solle die IT-Sparte fit für die Zukunft gemacht werden, erklärte der Konzern.

Personalvorstand Siegfried Russwurm kündigte an, den Jobabbau verantwortungsvoll umzusetzen. Siemens will dabei alle Möglichkeiten für freiwillige Massnahmen wie beispielsweise Aufhebungsverträge nutzen. Der Konzern kündigte an, unverzüglich Beratungen mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen. Wie aus Branchenkreisen zu hören war, soll der Stellenabbau einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten. (sam/ddp)

Erstellt: 18.03.2010, 12:23 Uhr

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