Microsoft und Open-Source-Anbieter verhandeln

Im Streit um einen 42-Millionen-Auftrag, den ein Schweizer Bundesamt ohne Ausschreibung an Microsoft vergeben hatte, wurde der Prozess verschoben.

Will sich mit den Open-Source-Anbietern aussergerichtlich einigen: Microsoft.

Will sich mit den Open-Source-Anbietern aussergerichtlich einigen: Microsoft. (Bild: Keystone)

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Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verfahren bis Ende August eingefroren, wie es am Dienstag mitteilte. Es kommt damit einem Begehren der Streitparteien nach, die auf eine aussergerichtliche Lösung setzen. Das Verfahren angestrebt hatten insgesamt 18 Anbieter von Open-Source-Lösungen, weil das Bundesamt für Bauten und Logistik einen 42 Millionen Franken schweren Auftrag ohne Ausschreibung an Microsoft vergeben hatte.

Dieser beinhaltet eine Verlängerung von Lizenzen sowie Wartung und Support für die Informatik der rund 40'000 Bundesangestellten. In einem ersten Entscheid hatte das Bundesverwaltungsgericht Anfang Juli entschieden, dass das BBL vorerst weiter Informatikleistungen von Microsoft beziehen darf.

In der Zwischenzeit haben sich die Parteien auf Verhandlungen geeinigt. Wie das Gericht mitteilte, sollen diese vorerst bis zum 28. August dauern. Bis dahin müssen das BBL und die Anbieter dem Gericht erste Verhandlungsresultate bekanntgeben. (oku/sda)

Erstellt: 21.07.2009, 19:57 Uhr

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