Die Migros spart: Kahlschlag bei Eigenmarken, markant weniger Werbung
Aktualisiert am 18.12.2008 118 Kommentare
Ziel der Migros ist es, die Werbeausgaben von zuletzt rund 350 Millionen in nächster Zeit um einen Siebtel oder etwa 50 Millionen zu reduzieren. Dies erklärt Claude Hauser, Präsident des Migros-Genossenschaftsbundes. Man gehöre europaweit zu den Grossverteilern mit den höchsten Werbekosten im Vergleich zum Umsatz.
Darum will der orange Riese auch die Zahl der selbst aufgebauten Marken reduzieren. «Die Zahl der Eigenmarken ist über die Jahre übertrieben stark gestiegen», sagte Hauser dem Westschweizer Magazin «L'illustré». Das sei werbemässig teuer. «Unsere Konkurrenten bieten dagegen international bekannte Marken an. Sie profitieren in grossem Stil von der Werbung, welche die Hersteller machen», sagt der Migros-Präsident. Daher soll die Zahl der Eigenmarken von aktuell rund 250 auf einige Dutzend sinken. Damit folge man auch einem Trend im Detailhandel.
Vor allem Zeitungen werden überprüft
Zudem habe Migros die Verträge mit ihren zahlreichen Werbeagenturen aufgelöst und neue Aufträge ausgeschrieben. Hier sei zweifellos Geld verschwendet worden, sagte Hauser weiter. Ab Februar wird die Migros ihr Medienmanagement über die Werbeagentur OMD Schweiz abwickeln.
Entgegen kursierenden Gerüchten denke der Grossverteiler aber nicht darüber nach, seine Werbung in den eigenen Presseerzeugnissen wie dem «Migros Magazin» zu reduzieren. Aber man überprüfe die Werbepräsenz in den Printmedien auf die Rendite. In Zukunft werde sicherlich ein grosser Teil der Werbeausgaben des orangen Riesen in das Internet fliessen. (se/sda/NN)
Erstellt: 18.12.2008, 06:48 Uhr
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118 Kommentare
Die Migros plant den Markenabbau. Das heisst wohl, es wird ein Konzept gefahren, dass der Eigenindustrie Vorteile bringt, denn wenn Marken verschwinden, werden die Produkte austauschbar. Es bleibt zu hoffen, dass der noch junge Gedanke, Produkte aus der Region für die Region anzubieten - und damit notabene auch regionale Fremdlieferanten zu berücksichtigen, in der Region Arbeitsplätze zu sichern u Antworten
Wir von SORGIM wiesen schon lange auf diesen Werbeausgaben-Misstand hin. Mit der Reduktion um 50 Mio. / Jahr, werden wir bestätigt. Leider muss niemand Konseqenzen befürchten für die Jahre langen zuviel ausgegebenen Millionen. Wir fordern weitere Reduktion und als Gegenmassnahme die aktive Einbindung der Eigentümer. So wird heute moderne Kommunikation betrieben. Pierre Rappazzo, Präsident SORGIM Antworten
Blöde Idee. Damit stösst sie all ihre Kunden die ihr jahrzehntelang die Treue gehalten haben vor den Kopf. Die Menschen gehen nicht ins Migros wegen der Werbung, sondern weil sie etwas kaufen wollen. Was, das ist den meisten schon zuhause klar, oder sie lassen sich vom Sortiment inspirieren. Ich schliesse mich der Kritik an, dass Duttis Gedanke immer weiter in die Ferne rückt. Antworten
Aber Hallo, was ist denn so schlimm ? MIGROS braucht wirklich nur ganz wenige Marken (M-Electronic, M-Budget, Sélection, I am) und neu M-Food (ersetzt dann Anna's Best, Frey, XYZ, ....) damit wird alles einfacher. Mir ist der Inhalt viel wichtiger, als der Name. 1 Marke für Kosmetik, 1 für Food, 1 für Haushaltprodukte, ... und alles wäre viel klarer. Das ist definitiv eine gute Massnahme. Antworten
Viele Gedanken. Wie die Migros bei der Eigenmarkenbereinigung vorgeht bleibt abzuwarten. Über Sinn oder Unsinn dieser Aktion wird die Zukunft und die Qualität der Verantwortlichen entscheiden. Soviel steht jedenfalls fest. Ein wirklicher Preisbrecher ist die Migros seit langem nich mehr. Und meines Erachtes hat sich die Migros gefährlich von den Idealen der Genosschenschaft entfernt. Antworten
wenn von dem eingesparten geld das personal mehr lohn bekäme… doch das fliesst wohl wieder in die kassen der manager. die würden das doch nicht machen, wenn sie nicht schiss hätten, dass es ihnen ans eingemachte gehen könnte… und was viele hier sagen stimmt: die migros entfernte sich viel zu weit von duttweiles idee Antworten
Wozu überhaupt Werbung für Eigenmarken? Oder anders gefragt, warum hat Migros Markenprodukte? Damit sie ihre eigenen Produkte intern konkurrenziert und deshalb Werbung dafür machen muss? Hirnrissig. Für die heuteigen Schönwetter-Manager scheint der Dutti wohl auch nur eine Werbefigur zu sein, wie der Weihnachtsmann von Coca-Cola? Migros IST die Marke. Dutti war real. Back to the roots! Antworten
Werbung abzuschaffen finde ich immer gut. MBudget wurde ja einst behauptet, es sei so billig, weil Migros auf alle Werbeausgaben verzichtete. Als es dann Werbung für MBudget gabe, fand ich Migros ziemlich lächerlich. Den Schritt, bei der Werbung zu kürzen find ich im Fall Migros gut. Duttweiler wollte ja nie möglichst viel Werbung. Antworten
obst kaufe ich nicht in der migros, da die qualität meinen ansprüchen nicht genügt. das verkaufspersonal ist unfreundlich. da hilf auch keine werben. hoffe nur, dass das gesparte geld in mitarbeiterschulung und produktqualiät investiert wird. dann stimmt auch der gewinn wieder ... Antworten
Die hervorragenden Migros-Eigenmarken zeichnen die Migros aus! Sie sind sehr oft besser als die Originale und dürfen auf keinen Fall verschwinden. So auch die zum Teil noch liebevollen alten Verpackungs-Designs der Eigenmarken, die noch aus den 70-er und 80-erJahren zu stammen scheinen, sind Kult geworden (die Stengel-Glacés mit den Tier-Illustrationen beisbielsweise). Ein Stück Schweiz. Antworten
Die Preisanschrift ist nicht Luxus sondern äusserst Kundenfreundlich und gegenüber den Mitbewerbern ein Wettbewerbsvorteil (auch eine Art Werbung), also bitte nicht abschaffen um die Kosten zu senken. Fernsehwerbung gut und witzig weiterziehen aber reduzieren = Kostenreduktion Antworten
Wenn sie ihre Eigenmarken aufgibt, hackt sich die Migros freiwillig ihr rechtes Bein ab. Denn wird das Migros-Sortiment vollständig dem Sortiment der restlichen Grossverteiler/Detailhändler angeglichen wird, bleibt höchstens noch der Preis als Verkaufsargument – vermutlich für sehr viele Kunden kaum ein Argument, um weiter in der Migros einzukaufen. Antworten
Warum überhaupt Werbung für die Eigenmarken? Warum denn durch sog. "Markenprodukte" ersetzen. Die Migros wurde gerade wegen den Eigenmarken gross und stark. Und das nicht wegen der Werbung, sondern weil die Eigenmarken oft sogar besser sind/waren, also die sog. "Markenprodukte". Und günstiger, weil keine sündenhaft teure Werbung gemacht wurde dafür. Migros, bleib Migros, werde kein Coop!!!!!! Antworten
Wir können alle Migros-Kundinnen und -Kunden beruhigen: Die Stärke der Migros sind ihre Eigenmarken und die werden NICHT verschwinden! Lediglich in der WERBUNG werden wir nicht mehr alle Migros-Eigenmarken bewerben sondern nur noch die12 - 14 bestens am Markt etablierten. Urs Peter Naef, Mediensprecher MGB Antworten
auf den punkt gebracht, migros eigenmarken sind top! eigenprodukte, grösstenteils hergestellt in der schweiz, sind sympathisch. keine internationalen konzerne, keine langen transportwege, ökologisch vertretbar. stellen für sozial schwächere bleiben im land! etablierte eigenprodukte sind "selbstwerbend", d.h. dass diese ihren stammplatz im sortiment haben und sowieso gekauft werden! Antworten
Dass einige der Eigenmarken gestrichen werden sollen und das Produktangebot gestrafft und angepasst, finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Allerdings hoffe ich, dass die Migros-Verantwortlichen bei der Auswahl der Produkte Fingespitzengefühl zeigen - z.B. eine Migros ohne die FREY Schokolade wäre für mich definitv ein massiver Rückschritt. Antworten
Statt immer nur auf den Preis zu achten und möglichst viele Billigprodukte (die gar nicht sooo billig sind) zu verkaufen, sollte etwas mehr auf Qualität der Waren und der Läden geachtet werden. Migros ist da noch im Mittelalter. Zudem wäre freundlicheres und gebildeteres Personal nötig. Die sollen wissen was da überhaupt verkauft wird. Antworten
Der Film "Dutti der Riese" zeigt sehr gut, wer Duttweiler war. Ein Mann mit Visionen und, kaum zu glauben, Idealen. Die Managerkaste der heutigen Migros hat sich davon weit entfernt. Nicht auszudenken, wenn die gute Frey-Schoggi, die beste weitherum, aus den Regalen verschwinden würde! Migros weckte auch immer Emotionen, kommt jetzt die grosse Beliebigkeit, das Nichtssagende, Langweilige? Antworten
Auch Migros wird die Preise in Zukunft nicht mehr anschreiben, wie das international üblich ist. Preise anschreiben ist extrem teuer, nicht nur aus diesem Grund ist Coop in vielen Bereichen heute billiger. Coop hat seine Aufgaben gemacht und die Migros macht sie jetzt langsam, in Zeiten des Abschwungs. Da kann man sich ja mal fragen was das Management in den letzen Jahren gemacht hat..... Antworten
Wichtig in der Migros sind die Eigenprodukte - sonst kann man ja gleich zur Konkurrenz, es wird auch eintöngi im Land ohne die Migros-Eigenprodukte, die mir oft besser schmecken als das Markenprodukt. Aber so sinnlose "Migros-Markenlinien" braucht es nicht: Wo Migros draufsteht, soll Migrosqualität drin sein. Das ist mehr als genug. Migros ist für mich Marke genug. Antworten
Die heutige Managerkaste ist so abgehoben, die interessiert nicht einmal mehr was ihre Kunden bewegt. Migros ohne Schoggi Frey verkommt zum Food- und Nonfood-Depot, beliebig auswechselbar. Wenn ich "international bekannte Marken" kaufen will, gehe ich in den näherliegenden Coop. Antworten
Ich frage mich, wo und was solche Manager studiert haben. Ich bin gerade wegen der vielen Eigenmarken zum Migros gegangen. Diese Strategie ist eine Gleichmacherstrategie und darum marketingtechnisch völlig daneben. Am Schluss entscheidet nur noch der Preis und die Erreichbarkeit, wo ich einkaufe. Bei Eigenmarken hat man das Gefühl, dass diese Produkte günstiger sind als intensiv beworbene Marken. Antworten
Marketing ist konsumentenorientiertes Warenangebot. Migros führt dies nicht und Produkte sind allgemein austauschbar. Somit ist es weder für den Konsumenten, noch für den Produzenten freundliche. Migros nutzt klar eine Machtposition zu ungunsten des Konsumenten und Fabrikanten. Dies heute - ist nicht mehr Philosophie von G. Duttweiler. Und wir Konsumenten stützen dies noch durch unseren Einkauf! Antworten
Die Migros ist eben seit einigen Jahren schon nicht mehr die Migros Duttweilers. Preisvergleiche zeigen, dass die Migros sehr teuer geworden ist, aber immer noch vom einstigen Image des Preisbrechers profitiert. Wäre Aldi nicht auf der "grünen Wiese", was mich stört wegen der Fahrt, würde ich bei Aldi einkaufen. Das wenige was ich bisher bei Aldi kaufte, war von hervorragender Qualität. Antworten
Es ist schade, wenn Migros am falschen Ort abbaut. Denn ich liebe die Migros eigenen Produkte gerade deshalb, weil diese vielfach besser sind als die sogenannten Originale. Das ist auch der Grund, dass ich bei Migros und nicht bei Coop einkaufe. Statt Eigenmarken abzubauen, wäre es wirklich viel geschickter, die Werbekosten zu durchleuchten und nur dort Werbung zu schalten wo es auch Sinn macht. Antworten
Ich bin enttäuscht von der Migros. Sie ist schon lange nicht mehr das was sie einmal war. Viele Produkte fehlen in den Regalen weil der Nachschub schlecht organisisiert ist. Ich habe zur Konkurrenz gewechselt, die haben sich enorm verbessert und ist eindeutig kundenfreundlicher. Da fühle ich mich willkommen. Beim Weihnachtseinkauf in der City wurde ich sogar mit Namen angesprochen. Danke! Antworten
Nach 12 Jahren Auslandaufenthalt bin ich wieder in der Schweiz und bin nach wie vor stolz auf die MIGROS. Ich verstehe sehr gut, dass diese Sortimentsbereinigungen notwendig sind. Was ich nicht verstehe ist, wieso die MIGROS dies nicht permanent und ohne PR-Getöse vonstatten gehen lässt. Der gewählte Zeitpunkt lässt nicht gerade auf viel Fingerspitzengefühl schliessen. Antworten
Möglichst hoher Gewinn: Die Migros wird immer mehr zu einem auf möglichst hohen Gewinn orientiertem Unternehmen. Nur ein Beispiel: Konnte man vor einiger Zeit noch 10 Rasierklingen Men's Line für Gillette Sensor Excel für etwa 8 Fr. kaufen, kosten heute 8 Klingen über Fr. 20.-. Die Migros wirft die Eigenmarken heraus, weil sie mehr Gewinn mit "Marken"artikeln macht, nur darum! Antworten
Mich würde wunder nehmen ob die Migros auch ohne Wirtschaftskrise zu diesem Schluss gekommen wäre. Wahrscheinlich nicht. Überhaupt hat man in letzter Zeit das Gefühl das die Unternehmen wieder einmal nach hysterischen Gesichtspunkten agieren statt Wirtschaftlichen. Wieder einmal deshalb, weil es immer nach dem gleichen Schema abläuft wenn sich die Wirtschaft abschwächt. Antworten
Ein Markenprodukt bedeutet immer auch Ausgaben für Werbung und Image. Wer's braucht ist selber schuld. Ein Produkt muss möglichst gute Leistung zu einem vernünftigen Preis erbringen. Dies ist bei der Migros häufig gegeben. Mit dem Abbau von Eigenmarken wird Migros sich stärker Coop nähern, was der Qualität keinesfalls gut tut. Zum guten Glück gibt's noch ALDI. Antworten
Mit dem grossen Eigenmarken-Anteil hat sich Migros eine Position der Stärke geschaffen, die Europaweit einzigartig ist. Andere Ketten kotauen vor dem Druck der internationalen Konzerne; die Migros ist die einzige Kette, die es sich leisten kann, einfach z.B. Coca-Cola nein zu sagen. Dieser Schritt nun jetzt senkt zwar die Kosten, bedeutet aber langfristige Machtverschiebung hin zu den Multis. Antworten
Die Migros muss sich renovieren. Dia alte Duttweilers-Grundgedanken sind leider nicht mehr gültig heutzutage. Wer möchte bei Migros einkaufen gehen wenn im Sortiment nicht alles vorhanden ist? Mindestens Wein und Bier muss mann auch im Sortiment haben. Jedesmal in 2 verschiedene Geschäfte einkaufen zu gehen weil bei der Migros kein Wein vorhanden ist, sicher ist VORBEI!!!!!!! Antworten
Die Idee, dass die Migros die Anzahl an Eigenmarken reduziert, ist schon nur aus Übersichtsgründen sinnvoll. Was soll denn Anna's Best, Actiflife, Heidi, Asco usw. uns suggerieren? Sinnvoll wären erstens einfachere Namen (z.B. M-Budget, M-Electronic, M-Haustier? usw.) und dass diese Eigenmarken 80-90% des Aritkelbestands ausmachen würden, ein CH-kreuz soll den Artikel noch als einheim. deklarieren Antworten
Erstens stimmt es überhaupt nicht, wie viele behaupten, dass Coop nicht viele Eigenmarken hat. Zweitens ist es besser wenn die Preise nicht angeschrieben sind, so können sie jederzeit gesenkt werden, wie es schon oft passiert ist. Bei der Migros geht dies viel zu lange, nämlich bis die ganzen Lagerbestände verkauft sind. Also kauft lieber bei Coop, ist im Allgemeinen viel besser! Gruss Vreni Antworten
Verkehrte Welt. In Deutschland, wo im Einzelhandel der Wettbewerb weitaus härter ist, ist derzeit REWE daran, die Eigenmarken zu stärken und auszubauen, und zwar im mittleren Preissegment. Darunter pflegt man nach wie vor die günstigen ja! - Produktlinien. In der Schweiz ist halt alles ein wenig anders, aber dafür auch ein Stück teurer. Antworten
Aufgabe vieler Eigenmarken, z.B. denkbare Aufgabe der preisgünstigen und qualitativ hochstehenden Migros-Schokolade usw. , und überhaupt die ganze Migros-Politik würde von Gottlieb Duttweiler kaum goutiert, einem Mann mit Visionen und Ideen, die über die Profitgier der heutigen Migros hinausgehen. Die Migros redet immer noch von Engagement, Kundenfreundlichkeit, - nur Marketingstrategie! Antworten
Schon seit sehr langer Zeit ist das Angebot bei einzelnen Produkten zu vielfältig. Doch Herr Hauser irrt sich, Mit den Eigenmarken hat sich die Migros ihr gutes Geld verdient. Mit einem Konsumtempel wie West Seide in Bern schmeissen die Leute das Geld mit beiden Händen wieder zum Fenster raus. Aldi machts vor wie man mit Eigenmarken reich wird. Diese neu Strategie ist der Anfang vom Ende. Antworten
Gerade wegen der Eigenmarken (Schweizer Produkte) unterstütze ich die Migros, und nun? Will die Migros vermehrt aus dem Ausland importieren....hereinkarren? Schoggi-Frey ist Spitze....die Joghourts und Schwarzwäldertorten die besten auf dem Markt...- was soll daran geändert werden? Werde zukünftig genau hinschauen - und wenn nötig zum Nachbar Coop abwandern. Antworten
Es muss keineswegs davon ausgegangen werden, dass die Vielzahl der angebotenen "migros-eingenen" Artikel leiden wird, es handelt sich hier um eine Bereinigung bei den Marken, wie man es bei der Migros bspw. jüngst im Kosmetikbereich gesehen hat. Alle vorhin unter zig verschiedenen Namen bekannte Artikel, werden jetzt einheitlich als "I am" angeboten. Kein Grund zur Sorge. Antworten
oh nein.. wieso nur!? die eigenmarken sind das, was die migros von den wettbewerben differenziert! damit konnte nicht zuletzte eine reine differenzierung über den preis verhindert werden (wie z.b. in deutschland). ich hoffe, die migros überdenkt diesen vorstoss nochmals.. Antworten
E N D L I C H ! Der Migros muss sich ruesten um Schlank und attraktiv zu sein fuer die Umwandlung 2010 in eine AG. Ich will moeglichst viel von dem unnoetigen Ballast weg, Inkl.viel zu aufgeblasene Administration. Ich freue mich auf Miogros AG Aktien, endlich richtiges Geld von meinen Anteilscheinen. Antworten
Mit welchem Geld wurden dann z.B. Active Fitness gekauft - und viele anderen Unternehmen? Wohl weils rosig lief und die Margen sehr wohl genügend hoch waren, vermutlich sogar zu hoch, denn wer will schon den Fitnesscentereinkauf mit Essenseinkäufen quersubventionieren... Wechsel hin zu etwas mehr Anstand wäre angebracht. Statt zu kürzen und zu sparen. Antworten
Das wäre ja jammerschade denn die guten Eigenmarken sind der Migros ihr Trumpf. Wird da die Eigenmarkenvielfalt Opfer des Optimierungswahns?? Im Gegensatz zu Mitbewerbern hat Migros z.B. eine tolle bis geniale TV-Werbung, hoffentlich bleibt uns dies erhalten. Antworten
Die Klagen der Werbebranche müssen uns kalt lassen. Sie sind weder als Arbeitgeber noch als Steuerzahler von volkswirtschaftlicher Bedeutung. Sie schaffen überflüssige Bedürfnisse. Sie treiben zu übermässigem Konsum, der typisch ist für Hochkonjunkturen. Nach den fetten Jahren, kommen nun die mageren Jahre. Kismet. Kein Hauch von Mitleid. Antworten
Man würde meinen die Migros verdiene doch genug? Oder ist das eben nicht genug? Ich habe Migros immer unterstützt wegen der eigenen produkte und produzieren in der Schweiz. Aber wenn die wie andere Firmen nur aus Gewinn aus sind, werde auch ich nicht mehr lange Migros Kunde sein! Antworten
@ Fred: Was ist mit dem Bio aus dem Migros nicht in ordnung? Nur weil nicht Bio Suisse draufsteht?? Die Richtlinien sind haargenau dieselben bei Inland-Produkten (Bei Ausland Bio gibt's glaube ich einige wenige Unterschiede) Die Bioprodukte aus der Migros sind ca. 4% günstiger als bei Coop. Ausserdem gibt es das Beste Bio-Label (Bio-Weide-Beef) nur in der Migros. Gruss Antworten
kann mich da an patrick schuler anschliessen ! Gerade jetzt, wo eigentlich investiert werden müsste (das wird jeden Tag im Radio gepredigt) um die Wirtschaft anzukurbeln. Sparen erzeugt arbeitslose Menschen - arbeitslose Menschen kaufen aber weniger bis gar nichts - das weiss die Migros sicher auch, oder? Antworten
Kann es sein, dass einige Leute da etwas falsch verstehen. Weniger Eigenmarke bedeutet doch nicht gleich weniger Eigenprodukte. Das kann doch einfach heissen, dass mehrere Produkte ein gemeinsames Markenlabel bekommen und eben somit Werbekosten spart. Antworten
@Silvia Schmassmann - die Migros-Produkte werden nicht herumgekarrt? hahaha. Farmers Best: orangen-Saft aus Brasilien + US. Mango aus Asien + Afrika. Frey-Schokolade: meinen Sie, die Schokolade wachse im Emmental, und die Nüsse darin an der Eiger-Nordwand? Die Scheuklappen, welche die Schweizer tragen, sind schon lustig! Und die Migros schürt diese Ignoranz kräftig. Antworten
Dutti ist tot und weg.Migros Leute kümmern sich nur noch um ihre Benefits, genau wie Bankmanager. Warum haben M-Mitarbeiter 6% Verzinsung, während sie nun diesen Kahlschlag brauchen? Eigenmarken! Fremdmarken! Was ist den damit, das Migrosprodukte bei den gleichen Fabrikanten wie bei Aldi und Lidl fabriziert werden? Die M-Philosophie ist nur noch sentimentaler Blödsinn (Worte eines M-Mitarbeiters). Antworten
Es ist schon ein Armutszeugnis, dass die Migros ein ausländisches Marketing und Werbe-Firma in die Pflicht nimmt, die eigenen Produkte zu analysieren. Aber wirklich überraschen tut die mir nicht. Ich habe noch nie so dumme und faule Vorgesetzte bis hin auf Stufe mittleres Kader gesehen, wie bei der Migros. Wäre Migros nicht in der Lebensmittelbranche, würde es sie schon lange nicht mehr geben. Antworten
An R. Strasser: "Wenn die Migros weniger Eigenmarken hat, dann sieht es ja aus wie bei Coop" - Ist doch schon längst dasselbe. So macht zum Beispiel der eine dem andern alles nach (Punkte-Karte, Billig-Produkte, "sogenannte" Premium-Produkte, Kreditkarte usw usw. Ganz oder fast gleich und gleichzeitig sind die "sogenannten" Aktionen, ein KARTELL. Antworten
Nun also auch bei Migros! Kleinkarierte Controller bestimmen, was Programm ist. Über Jahre Aufgebautes wird zerstört. Weiss denn niemand mehr, warum Dutti auf Eigenmarken gesetzt hat? Und ist diesen Managern nicht bewusst, welche Verankerung diese Marken bei den Konsumenten haben? Man zahlt wohl lieber an die internationalen Markenmultis, die gerne an der Schweizer Hochpreisinsel mitverdienen. Antworten
Interessant: Der Billigdiscounter Aldi leistet sich den Luxus von etlichen Markennamen und völlig unterschiedlichen Etikett- und Verpackungslayouts. Da wäre ein Riesensparpotenzial. Und trotzdem ist das für Aldi kein Problem. Naja, vielleicht orientiert sich die Migros an Coop, wo die Eigenprodukte einfach den Slogan «Coop - Qualité & Prix» tragen. Auch eine Lösung. Antworten
Entgegen einiger Kommentare geht es im Artikel nirgends darum, dass die Auswahl an Produkten reduziert werden oder diese nicht mehr in den eigenen Betrieben hergestellt werden sollen. Es geht einzig darum, die Anzahl der Migros-Eigenmarken zu reduzieren was angesichts des Wildwuchses der letzten Jahre sehr vernünftig erscheint. Antworten
die migrosstrukturen sind veraltet die genossenschaften gehören abgeschaft die entscheidungsweg müssen moderen markwirtschaftlichen richtlinien angepasst werden. ansonsten sehe ich schwarz für die migros man achte wie lange die migros braucht bis die eigenmarken verschuden sind! Wie lange es dauert bis die läden modern werden ich denke da an die migros beim Bh. oerlikon. Antworten
Tja dieser schlaue Hauser wenn ich zu Migros gehe dann ist das wohl auch wegen ihren Eigenmarken. Werbekosten werden in guten Zeiten wohl immer aufgeblasen. Aber war es denn so schlimm? Lieber Claude; geh doch mal ein bisschen hausieren dann merkst auch du was gefragt ist. vieleicht musst du dann nicht gleich so Extreme Massnahmen treffen. Antworten
Gerade die Eigenmarken hatten bisher die Identität der Migros ausgemacht. Aber eigentlich ist das heutzutage eh' vollkommen wurscht: Geh' ich halt zum Aldi. Geiz ist geil, gell? Wer kümmert sich überhaupt noch um Angestellten- bzw. Tierhaltungsbedingungen (sorry, ich werde langsam etwas zynisch)? Antworten
Da steht nur, dass die Anzahl MARKEN reduziert werde. Dass die Anzahl PRODUKTE reduziert wird, steht mit keinem Wort. Also mir ist es eigentlich egal ob Produkte unter 'Annas Best' oder mit 'Frey Chocolat' verkauft werden. Man kann auch überall als Marke 'JOWA' drauf schreiben: der Inhalt zählt. Antworten
Als im Ausland lebender Schweizer (Hamburg) ist für mich die Migros immer ein Stück Heimat geblieben. Allerdings hat sie nach meiner Meinung in den letzten Jahren viel eingebüsst. Was die Migros zu Zeiten Duttweilers war, scheinen jetzt Aldi, Lidl und Co. für die Schweiz zu sein: Unternehmen, die gegen die Monopole der Grossen in der Schweiz kämpfen, leider natürlich ohne soziale Gedanken. Antworten
Ich verstehe nicht, wie man die Anzahl der Produkte noch weiter verkleinern will. Schon jetzt ist die Auswahl im Vergleich zu Shops in Deutschland oder UK verschwindend gering. Immer grössere Mengen und immer weniger Auswahl. So macht einkaufen (bei Migros) keinen Spass mehr. Antworten
Schade, gerade nebst M-Budget hatten (bzw. haben) sie noch einige preiswerte Eigenmarken-Artikel, wie die Duschgels, Rasier-/Männerpflegeprodukte und einige Lebensmittel. Hoffentlich nehmen die nicht gerade die Artikel aus dem Sortiment, die ich mir bisher immer gekauft habe :/ Antworten
Eigentlich sollte es nur eine einzige Marke geben: MIGROS. Alles andere sind Spartenbezeichnungen. Solange sie das M als Anfangszeichen haben (M-Budget, M-electronics) sind sie als Teil der Marketingstragie vom Kunden identifizierbar und deshalb erfolgreich. Anna's best, Heidi usw. haben nicht die gleiche Wirkungstiefe und sollten durch M-Fresh oder M-Glyx ersetzt werden. Gruss an Herr Sager. Antworten
Ich kaufe nur Eigenmarken, alles andere ist rausgeworfenes Geld. Ich zahl doch nicht doppelt so viel, nur weil's eine bekannte Marke ist. Ich gehe nicht mehr, und Aldi ist bei Markenartikeln eh billiger. Fehlentscheid des Jahrzehnts. Na, dann, tschüss Migros. Antworten
Der Konkurrenzkampf ist eröffnet unter den Markenartikeln. Die Migros mit ihrer Marktmacht wird noch mehr "Preiserpresserlis" spielen. Der Lohndruck wird bei den Produzenten wie Angestellten noch mehr steigen. Es wird mehr rationalisiert und damit die Menschen noch früher in die IV oder zum Psychiater verbannt. Aber das interessiert niemanden weder Käufer, Kassensturz., Gewerkschaft oder SP. Antworten
Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Schliesslich war Duttweilers Idee, ein eigenes System aufzuziehen - eines, das nicht nur kapitalistische Interessen bedient. So etwas zwischen Kapitalismus und Sozialismus, wenn ich das richtig verstanden habe. Gerade heute, da der ungebremste Kapitalismus jäh gegen die Wand fährt, sind Duttis Ideen top-aktuell! Aber man hört halt leider nicht hin. Antworten
Als Werber , ohne Migros Etats, kann ich allen nur eines sagen: Wenn die Migros das Werbe Budget um 50 Millionen kuerzt so guet Nacht fuer alle BSW-Werbe Unternehmungen in dder Schweiz. Es wird kalt in der Werbebranche, auch die Tamedia vom TAGI ist am kuerzen. Die Werbung ist und war immer der Konjuktur Barometer der Wirtschaft. 2009 wird schlimm. Antworten
Ein erster Erfolg "Pro" die Erlaubnis von Prallelimporten. Die eigenen Produktionsstandorte werden flugs zu Gunsten von billigen Importen aufgegeben. Aber egal, hauptsache die Priese sinken wenigstens ein bischen auch wenn dabei Produktionsbetriebe in nächster Nähe schliessen. Aus dem fernen Ausland wird's da immerhin billiger, zumindest für den Importeur. Die beiden Grossverteiler wollten das ja. Antworten
@patrick schuler: Duti ist auf die Eigenmarken gekommen, weil er von den Markenartike-Herstellern nicht beliefert worden war. Ich nehme mal an, dass sich heute jeder Markenartikel-Hersteller wünscht, den Riesen Migros beliefern zu können. Leider ist mit diesem Wechsel allerdings wohl auch mit Preisaufschlägen zu rechnen. Beispiele aus der Vergangenheit gibt es genug. Antworten
Viele Leute werden das Verschwinden gewisser Marken gar nicht bemerken. Dass "Heidi" z.B. eine Migros-Marke ist, war mir gar nicht bewusst: Ich dachte die Produkte heissen einfach irgendwie so. Was mich hingegen nervt, ist wenn man sein Zeugs im Migros nicht mehr findet, weil's dann plötzlich wieder mal anders aussieht, Heimatland! Antworten
Die Migros könnte eigentlich stolz sein auf ihr Konzept der Eigenmarken. Vertikale Wertschöpfung nennt sich das, so glaube ich zumindest. Wenn die Migros das wirklich umsetzt, muss sie sich (wie Coop) von internationalen Multis die Preise diktieren lassen... ob das dem Duttweiler so gefallen hätte? Antworten
Pro Tag 1 Million Franken für Werbung der Eigenmarken, welche ihre Daseinsberechtigung eh nur innerhalb einer Migrosverkaufsstruktur haben, ist realitätsfremd. Von den angeblich 250 Eigenmarken komme ich bei höchster geistiger Konzentration auf vielleicht 5-10. Daher wurden die verbleibenden 240 Eigenmarken schlecht beworben oder sind schlichtwegs obsolet. Antworten
Vordergründig wird argumentiert "Migros gehöre europaweit zu den Grossverteilern mit den höchsten Werbekosten". Tatsache ist jedoch, dass Migros in den kommenden Monaten durch Lidl und Aldi unter gewaltigen Druck geraten wird. Beide werden 20% unter den Migrospreisen anbieten. Zeit, die überholte Genossenschaftsstruktur abzuschaffen. Das Kulturprozent wird dem Überlebenskampf geopfert werden. KK Antworten
Inzwischen gibt es die "Saure Gurke Zeit" auch im Winter. News, die wir schon aus dem Antiquariat kennen, werden als neu verkauft. Dass Migros die Eigenmarken reduziert, ist schon seit Monaten bekannt. Eine deutsche Firma soll das entsprechende Konzept ausarbeiten. Antworten
Was ich bei der Migros schätze, sind qualitativ gute Produkte, die NICHT durch ganz Europa gekarrt wurden. Ob die nun Anna's Best, Farmer, Frey oder wie auch immer heissen, ist mir egal. Aber mehr auf den Tripp der internationalen Marken und Produkte zu setzen, fände ich äusserst schade und ökologisch fragwürdig... Antworten
Lange gebraucht, bis Migros gemerkt hat, dass Eigenmarken halt keine Markenartikel sind. Trotz einigen guten Beispielen. Hingegen ist die grüne Billig-Linie (M-Budget) qualitativ hervorragend und tut dem Geldbeutel für den Normalverdiener gut;gerade in der kommenden Wirtschafftsschwäche helfen. Hat wohl bei Migros auch mit der Umbesetzung des Departement Marketing zu tun. Neue Besen, neue Ideen. Antworten
Ich bin Migros-Kunde und ich kaufe dort nicht wegen der Werbung und den Eigenprodukten sondern einfach so - weil das Angebot für mich stimmt. Ich kaufe nach Bedarf und nicht wegen der Werbung. Die Murmel Aktionen u.s.w. betrachte ich als herausgeworfenes Geld. Ich unterscheide zwischen Neuvorstellungen von Produkten und Werbung. Werbung ist unnötig. Der TAGI hört das sicher nicht gerne. Antworten
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Matthias Preisig
Hat sich mal jemand überlegt, wie die Werbevolumen in der Schweiz gemessen und zugeteilt werden? Migros gibt nur darum europaweit vermeintlich mehr Geld als andere Retailer aus, weil sie auch den grössten Anteil Eigenmarken hat (+/- 95%). Diese werden aber bei allen anderen Retailern den Markenherstellern zugeordnet. Mangelhafte Analyse und folglich wohl falsche Entscheidung... Antworten