Millionenbusse für Holcim

Aktualisiert am 29.06.2009

Holcim ist in Deutschland wegen der Bildung eines Kartells auf dem Zementmarkt verurteilt wurden.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf verhängte eine Busse von 14,6 Millionen Euro. Das ist deutlich weniger als die ursprüngliche Forderung des deutschen Kartellamts.

Das Bundeskartellamt hatte Holcim zunächst eine Busse von 74 Millionen Euro aufgebrummt. Das Unternehmen hatte die Strafe angefochten und sieht sich nun bestätigt, wie ein Sprecher sagte.

Rückstellungen von 120 Millionen Franken

Holcim will das Urteil nun prüfen und zu gegebener Zeit über allfällige weitere Schritte entscheiden. Wegen des Verfahrens hatte Holcim bereits 2002 Rückstellungen von 120 Millionen Fr. gebildet.

Beim Verfahren wurden nach Angaben des Gerichts Bussen in Höhe von rund 330 Millionen Euro verhängt. Die ursprüngliche Strafe hatte sich auf 650 Millionen Euro belaufen. Neben Holcim kamen auch HeidelbergCement, Schwenk, Lafarge, und Dyckerhoff an die Kasse. (sam/sda)

Erstellt: 29.06.2009, 11:04 Uhr

Wirtschaft

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