Wirtschaft

Nach Aktionärsprotesten kürzt Shell die Boni

Aktualisiert am 16.02.2010

Die Aktionäre des Ölriesen Royal Dutch Shell liefen gegen die Managersaläre Sturm. Nun hat der Konzern die Bezahlung seines Top-Managements gekürzt.

Sein Lohn bleibt eingefroren: Shell-Konzernchef Peter Voser.

Sein Lohn bleibt eingefroren: Shell-Konzernchef Peter Voser. (Bild: Keystone)

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Die Gehälter für Konzernchef Peter Voser und Finanzchef Simon Henry bleiben bis 2011 eingefroren. Die Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten künftig auch keine Boni mehr, wenn sie zuvor vereinbarte Ziele nicht erreichen, wie Verwaltungsratsmitglied Hans Wijers am Dienstag den Anlegern mitteilte.

An diesem Punkt hatte sich der Aufstand an der Generalversammlung im vergangenen Jahr entzündet. Weil das Top-Management trotz verfehlter Ziele für 2008 die vereinbarten Aufschläge erhielt, verweigerten 60 Prozent der Aktionäre die Zustimmung zu diesem Teil des Geschäftsberichts.

Shell wolle nun die in der Wirtschaftskrise gebotene Zurückhaltung üben, erklärte Wijers. Der Schweizer Voser, zuvor Finanzchef von Shell, und Henry verdienen bereits einen Fünftel weniger als ihre Vorgänger. (sam/sda)

Erstellt: 16.02.2010, 13:37 Uhr

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