Wirtschaft

Nationalbank sitzt auf 280 Milliarden in Fremdwährung

Die Marktintervention der Nationalbank fordert ihren Tribut: Innerhalb von nur einem Monat sind die Devisenanlagen um 50 Prozent gestiegen. Auch die Gesamtbilanz der SNB zeigt ein beunruhigendes Bild.

Fremdwährungsbestände erreichen neue Rekordwerte: Zweigniederlassung der Schweizerischen Nationalbank in Genf. (Archivbild)

Fremdwährungsbestände erreichen neue Rekordwerte: Zweigniederlassung der Schweizerischen Nationalbank in Genf. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Der Kampf gegen den starken Franken fordert seinen Tribut. Innerhalb von einem einzigen Monat sind die Devisenanlagen der Nationalbank (SNB) um über 50 Prozent auf 280 Milliarden Franken förmlich explodiert, wie die Zeitung «Der Sonntag» gestützt auf neue SNB-Statistiken berichtet.

Demnach erhöhten sich die Devisenbestände im August über Swap-Geschäfte um fast 100 Milliarden auf 280 Milliarden Franken. Damit erreichen die Fremdwährungsbestände der Nationalbank einen neuen Rekordwert. Doch die gigantischen Transaktionen im Monat August verfehlten ihre Wirkung fast vollständig: Zwar stieg der Euro gegenüber dem Franken nach der Devisenswap-Ankündigung vom 10. August kurzzeitig an, doch erst die am 6. September angekündigte Kursuntergrenze brachte die Spekulation nachhaltig zum Erliegen.

Bilanz: Zuwachs von 116 Millarden Franken

Die gewaltigen Markteingriffe haben einen weiteren Effekt: Die Gesamtbilanz der SNB (SNBN 1076 -1.91%) schwoll laut «Sonntag» innert Monatsfrist von 249 auf 365 Milliarden Franken an – das entspricht einem Zuwachs von 116 Milliarden. Auch das ein Rekord. Im Verhältnis zur gesamten Wirtschaftsleistung der Schweiz nimmt die SNB-Bilanz immer eindrücklichere Ausmasse an. Sie erreicht bereits 66 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Im internationalen Vergleich ist das ein Spitzenwert.

Die Bilanz der amerikanischen Notenbank Fed, die in den letzten Jahren ebenfalls aufgebläht wurde, beträgt lediglich 19 Prozent des US-amerikanischen BIP. Wie stark die Nationalbank direkt am Devisenmarkt interveniert hat, geht aus den Zahlen nicht hervor. «Wir geben keine Details bekannt», sagt SNB-Vizepräsident Thomas Jordan.

Veränderte Berichterstattung

Möglicherweise wird die Öffentlichkeit noch lange im Unwissen gelassen. Für Spezialisten ist irritierend, dass die SNB die Berichterstattung leicht abgeändert hat. Neu lässt sich nicht mehr zwischen gekauften Devisen wie Staatsanleihen und Swap-Kontrakten unterscheiden. «Die Berichterstattung der SNB ist intransparenter geworden», sagt der UBS-Devisenexperte Giovanni Staunovo zum «Sonntag».

(mrs)

Erstellt: 02.10.2011, 10:49 Uhr

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142 Kommentare

Werner Schittenhelm

06.10.2011, 08:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Nationalbank sitzt auf 280 Milliarden in Fremdwährung ?? Da sollten wir doch froh sein, besser als den gleichen Betrag im weit überbewerteten Schweizer Franken !! Wem fehlt da die Logik ? Antworten


Peter Haller

03.10.2011, 13:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Angenommen, die SNB schwächt den Franken nochmals um 20% ab, macht sie dann nicht automatisch einen Gewinn von 20% auf die Währungsreserven? Antworten


Alois Leimgruber

03.10.2011, 21:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Kann man schon machen, von mir aus gesehen wäre das nichts anderes als Betrug am Volk ?


Dieter Wundrig

03.10.2011, 09:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Da kann man ja bald EURO und DOLLAR einführen. Aber kann die Schweiz diesen immensen Devisenkauf längere Zeit verkraften? Antworten


Lisa Missoni

03.10.2011, 08:53 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Vor allem die Medien geben Hildebrand ihre Absolution. Wir werden beherrscht von einem mafiösen Gebilde, eine Riesensauerei. Antworten


steve de jaco

03.10.2011, 07:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wenn so viele Leute hier in der Schweiz um die aussichtslose Lage der Finanzmärkte bescheid wissen, warum sitzt ihr denn noch immer nur vor dem PC. Ihr lest Euch täglich durch die negativen Nachrichten. Macht die Faust im Sack und sagt "da kann ich ja eh nichts dagegen tun".
Nun das sehe ich anderst. EMPÖREN wir uns. Kommt alle am 15. Oktober ab 10.00 Uhr zum Occupy Paradeplatz in Zürich.
Antworten


Stefan Flüeler

03.10.2011, 06:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Bilanzverlängerung der SNB durch Devisenkäufe ist wirklich erschreckend, weil sie allfällige Verluste daraus ja nicht wie beispielsweise die 'Bank of China' einfach mit den Einnahmen produktiver Staatsbetriebe quer verrechnen kann. Falls sich die SNB verspekulieren sollte, bleibt sie vollständig auf den Verlusten sitzen. Als Notenbank bleibt sie aber auch bei massiven Verlusten handlungsfähig. Antworten


markus karrer

02.10.2011, 23:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die SNB ist mittlerweile gleich unterkapitalisiert, wie die Grossbanken dieser Welt. Das spielt aber keine Rolle, denn die Substanz der SNB besteht ja aus den bürgenden Bürgern/Steuerzahlern dieses Landes, welche das EK auch wiederholt dotieren werden. Dass die SNB unser Volksvermögen aus dem Fenster wirft, werden wir alle noch bitter erfahren. Antworten


tom weber

02.10.2011, 22:05 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Solange die SNB Währugen wie den Euro kauft ist der Kurs höher, ohne dessen wirken wird der Euro massiv abstürzen. Mit dem spekualtions Geld hätte man besser die betroffenen Wirtschaftzweige unterstützt. Mit einem Kurs von 1.20 werden viele Betriebe Personal entlassen oder Kurzarbeit. Dafür zahlen wir wieder mit der Arbeitslosenkasse.Die EU ist eine Seifenblase, von denen einige am platzen sind. Antworten


Beat Reuteler

02.10.2011, 21:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Offenbar hat im August die SNB bei einem mittleren Kurs von ca. 1.11 180 Mia € gekauft. Diese sind jetzt ca. 10% höher im Kurs, Gewinn somit ca. 18 Mia. Dazu kommt noch dass es ziemlich klar ist dass der € immer noch unterbewertet ist, gemäss Kaufkraft. Somit ist die Wahrschinlichkeit dass der Kurs und damit der Gewinn noch weiter steigt sehr gut. Kluger SNB-Chef! Nur nicht hinhören auf die Neider Antworten


Andreas Meier

02.10.2011, 22:09 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Das ist so ziemlich der grösste Blödsinn den ich am heutigen Tag gehört habe..Lach;-)! Viel eher werden sich die EZB und das FED jetzt mit günstigen Franken eindenken können, bevor ihre Währungen in bälde als "Nonvaleur" zerfallen werden. Böse Zungen behaupten gar das die Notenbanken untereinander diesen Deal so geplant haben! Die Kaufkraftparität ist schlicht und einfach SNB Propaganda-ein Witz!


Alois Leimgruber

02.10.2011, 21:07 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Mit den Devisen der SNB können wir 2/3 des Euro-Rettungsschirm übernehmen, absoluter Wahnsinn ! Antworten


Michael Palomino

02.10.2011, 19:39 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Es ist schon eigenartig, wie die SNB mit Milliarden um sich wirft, aber viele andere ins Ausland fahren müssen, um dort günstig einzukaufen. Es ist der blanke Hohn in der versagenden Politik des Bundesrates aus Langenthal. Antworten


Boris Radtke

02.10.2011, 21:26 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Bei 1.22 sfr/Euro lohnt es sich noch immer massiv, im Ausland einzukaufen. Und es kommt noch etwas hinzu: Die Supermärkte im Ausland geben üblicherweise einen besseren Wechselkurs als unsere einheimischen Banken, was ja gleich noch einmal grotesk ist. So bringe ich meine sfr gerne ins Ausland, wo die Steaks glatt 50% billiger sind als hierzulande. Vielen Dank und schönen Abend weiterhin :)


Freddy Hinz

02.10.2011, 21:18 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was, lieber Michael Palombino, müsste der Bundesrat aus Langenthal denn tun?


Jürg Bühler

02.10.2011, 19:30 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Keine Panik auf der Titanic. Swapgeschäfte bedeuten, dass die SNB z.B. Euro kauft gegen sFr. (die sie aus dem Nichts zauber) und gleichzeitig diese Euro aber wieder auf Termin z.B. eine Woche oder drei Monate wieder verkauft. Daraus entsteht ein leichter Gewinn, da die Euro höher verzinst sind als die gratis sFr. und es punpt sFr. Liquidität in den Markt ist aber kein Währungsrisiko für SNB. Antworten


Bruno Waldvogel

02.10.2011, 18:37 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Alles wie befürchtet. Stürzt der Euro ab, stürzen wir mit ab. Dass diese Aktionene letztlich auf den Bund, die Kantone und die Bürger zurückfallen werden, ist ja logisch.Die Banken verdienen damit prächtig. Sie wissen ja, dass die SNB den steigenden Franken nicht zulässt. Noch eine Frage, Herr Hildebrand, beschäftigt viele von uns: Wo ist das Nationalbank-Gold? Und wieviel davon haben wir noch? Antworten


René Stettler

02.10.2011, 18:21 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die Schweiz wird als grosse Siegerin aus der Sache herauskommen. In 15 Monaten wird der EURO-Kurs gegen CHF 1.45 sein. Die SNB verkauft wieder 90% der EUROS und macht einen Riesengewinn.
Bravo.
Antworten


Richard Kunz

02.10.2011, 19:10 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Ja natürlich, und sämtliche Probleme der USA und EU sind über nacht verschwunden, und ja fast vergessen, geht ja nur um kleine Schuldensummen welche sich in der EU auf Billionen im Endeffekt hochschaukeln werden. Aber schön dass man träumen kann und darf. Ich hingegen glaube dass wir am Zinit unseres Wirtschaftssystems angelangt sind und dar richtige Spass erst noch kommen wird...


Florian Zellweger

02.10.2011, 16:56 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Nach dem Durchlesen der verschiedenen Kommentaren, kann man folgendes feststellen: Die Hosensack-Ökonomen und Milchbüchli-Fachleute, die sowieso alles besser wissen, haben offenbar wieder freien Ausgang... Antworten


René König

02.10.2011, 22:58 Uhr
Melden

@H.Ernst: Um bei Ihrer Analogie bleiben zu wollen. Der Chirug schnippelt an einem Patienten rum dessen Krankheitsbild er zwar erfassen kann aber um deren Behebung er nicht weiss wie er schneiden soll. Seiner Erfahrung nach müsste er nun Schnitt X ansetzen. Was aber wenn Schnitt Y die Lösung wäre und sein Wissen ihm zu einer fatalen Entscheidung verhelfen würde? 1929 ist lange her und war anders.


Hans Ernst

02.10.2011, 21:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist doch einfach, wen jemand, der nicht Arzt ist, sich chirurgisch zu betätigen versucht, kommt es meist nicht gut. Das Finanzsystem ist genauso ein komplexes System wie der Mensch, eines der komplexesten auf dieser Welt. Da kommt es nicht gut, wenn Laien dran herumschrauben wollen. Mir ist deshalb lieber wenn die SNB-Fachleute entscheiden. Oder wer würde lieber zu einem Laienchirurgen gehen?


Andreas Meier

02.10.2011, 19:05 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Die "Gefühlte" Oekonomie durch das Volk ist immer der X - Fach bessere Gradmesser über die tatsächlichen Sachverhalte in der Wirtschaft - als die ständigen Fehlprognosen der hochbezahlten Wirtschaftprofessoren und Hochschul- Oekonomen der Banken! Wo waren den diese Super- Experten in der Finanzkrise?!? Am Schluss liegen sie auch diesmal wieder völlig falsch - die Zeche bezahlt wie immer das Volk!


Marcel Senn

02.10.2011, 17:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Ist ja schön für Sie, wenn Sie glauben, die SNB hätte die Chose wirklich im Griff. Mir kommt die Sache eher ein bisschen wie try and error vor - und wie alles ausgehen wird, wissen wir alle nicht, wahrscheinlich auch die "Profi" Oekonomen nicht, da Oekonomie keine exakte Wissenschaft ist


Marcel Senn

02.10.2011, 16:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die SNB soll gefälligst die Lufthansa für aktuell 4Mia kaufen (wird ja sicher noch günstiger fortschreitender Krise) und so werden wir die Swiss fast gratis als Zugabe wieder zurückbekommen. Ab und zu ein Erfolgserlebnis wird uns Schweizern gut tun. Und ein paar Millionen Hektaren Land kaufen in Argentinien oder Uruguay, gibt es so um die USD 8000 pro Hektar eine Investition in die Zukunft!! Antworten


Peter K. Perlom

02.10.2011, 15:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Frage?
Wenn wir - wie man hier liest - die SNB kann ja unendlichGeld produzieren kann und das anscheinend auch mit nur mit sehr beschränkten negativen Konsequenzen (wir reden von zig Milliarden!). Warum brauchen wir dann Sparmassnahmen und Steuerehöhungen (MWST/IV) im Inland? Es wäre nett, wenn das ein Fachmann/frau mir hier nahelegen würde. Was wenn der EUR weiter abschmiert?
Antworten


Marc Allenbach

02.10.2011, 21:03 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Grundsätzlich kann die SNB soviele CHF drucken wie sie will. Das ist aber mit Risiken verbunden, z.B. erhöhte Inflation in ca 2-3 Jahren. Das heisst, dass Sie mit gleichviel Geld weniger Kaufkraft haben werden. Wenn nun die EZB und die FED ebenso Geld drucken, ist es wie bei drei Zügen, die gleichzeitig und gleich schnell rückwärts fahren. Nehmen Sie Gold als Indikator, wie viel ihr Geld wert ist.


Matthias Baer

02.10.2011, 16:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das Problem ist das sie dieses Geld nicht in Umlauf bringen können (nicht unbeschränkt) weil ansonsten die Franken Kurse sinken würden. Das unendlich Geld drucken ist immer eine "Last Resort" Methode wenn der Schuldenberg nicht anders bewältigbar ist. Verlieren tun dann die Sparer. Sinn und Unsinn von Sparmasnahmen sind aber diskutabel, nur die Rechte Seite mag das.


Freddy Fröhlich

02.10.2011, 15:33 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Und dann diskutieren wir lang und breit ob wir für 4 Milliarden neue Kampfflugzeuge kaufen wollen ?! Antworten


René König

02.10.2011, 22:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ach naja, wenn die einen schon das Geld mit vollen Händen aus den Fenster werfen kann es nicht schaden wenn andere helfen 4 Milliarden mit aus dem Fenster zu werfen?
Dann erklären Sie bitte auch Jugendlichen die man vor Schuldenfallen wie Handy-Abos, das erste Auto usw. aufklären will weshalb sie auf ihr Geld aufpassen sollen während der Staat mit dem Geld rauswerfen nicht mehr nachkommt!


jack bouchon

02.10.2011, 16:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Leider sehen die Bürger den Wald nicht mehr vor lauter Bäumen, da die Medien leider von den Champagnier Linken beherrsch sind, ist dies nicht überrschend..


Hermann Rohrer

02.10.2011, 15:07 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Die SNB hat die angreifenden Hedgefunds und andere Spekulanten mit ihrer perfekten Geraden schwer getroffen, jetzt noch einen linken und rechten Haken und die sind ausgenockt! Ihr Spekulanten, lasst euch durch die CHF-Defätisten nicht täuschen, diese Haken werden ansatzlos kommen! Antworten


Marcel Senn

02.10.2011, 16:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Der Kampf ist erst in der 4. Runde, die 1. 2010 bei der Verteidigung der 1.40 Marke ging an die Spekulanaten, die 2. im Aug. 11 ebenfalls knapp, die 3. mit dem 1.20 an die SNB, aber zu einem hohen Preis - ein paar Runden wird die SNB noch mithalten, bevor sie den KO Schlag bekommt, nämlich wenn die EU am zusammenbrechen ist, ich bin leider nicht so optimistisch wie Sie, Never fight the markets!


Reto von Allmen

02.10.2011, 16:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die SNB ist nun selber zu einem hochspekulativen Hedge Fund geworden. Aber dies, in Kombination mit marktverzerrender Zentralplanung und Staatsinterventionen, scheint Ihnen ja keine Angst zu machen. Viel Glück und GuetNachtamSächsi.


Oliver van der Waerden

02.10.2011, 14:55 Uhr
Melden 37 Empfehlung

1. Wo gehen die "vernichteten" Milliarden hin ?
2. Wer trägt die Verluste, wenn der Euro sich nicht mehr erholt (oder gar zusammenbricht) ?
3. Warum hat man mit dem starken Fr. nicht Sachwerte eingekauft, statt uns wochenlang einzuhämmern, eine starke Währung sei schlecht ?
4.Wo ist das Gold ?
Die Sache stinkt doch gewaltig, man kann es förmlich riechen.
Antworten


Enrico Bach

02.10.2011, 14:54 Uhr
Melden 21 Empfehlung

"Wir geben keine Details bekannt"... ja, ja, ja... ausgebaden wird das ganze ja dann vom Schweizer Bürger/Steuerzahler... Antworten


Christian Tanner

02.10.2011, 14:35 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Eine einzige Katastrophe. Wie sieht es wohl für September aus? Kaum viel besser: Wir haben einfach jeden Monat, während dem dieser Unsinn läuft, 50 -100 Mia. EUR mehr im Keller. Wenn wir bei ca. 600 - 1000 Mia. anbelangt sind, greift wohl die Politik ein (weil sie es muss), der Kurs wird wieder freigegeben, und er stürzt auf 1:1 ab. Dann haben wir Verluste von mind. 120 Mia. Franken. Steuern rauf! Antworten


René König

02.10.2011, 22:49 Uhr
Melden

Sorgen würde ich mir machen wenn man Griechenland in den kommenden Wochen den Geldhahn zudrehen oder bei Frankreich/Italien eine politisch/wirtschaftliche Drohkulisse aufbauen würde. Dann könnten wir wohl froh sein wenn der Kurs "nur" auf 1:1 abstürzen würde. An ersteres möchte ich nicht glauben und letzteres halte ich Angesichts der Führungsqualitäten von Merkel + co für mehr als nur möglich.


Igor Kovac

02.10.2011, 14:29 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ich gratuliere SNB zu Geldzuwachs, hofentlich komt es nicht zurück in form von Inflation. Antworten


Carlo Hirt

02.10.2011, 14:23 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Ich frage mich was diese Medienberichte eigentlich sollen. Zuerst wettert man gegen die SNB dass sie nichts unternimmt und wenn sie was unternimmt wettert man dass die Devisenbestände zunehmen. Was soll dieser Quatsch. So nebenbei: die Rettung der UBS war für die SNB ein Riesengeschäft in Milliardenhöhe aber die Medien verschwiegen es fast total. Und das Volk/wir haben dazu keinen Rappen bezahlt. Antworten


René König

02.10.2011, 22:46 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Wäre die UBS-Rettungsaktion in die Hose gegangen wie hätten Sie reagiert? Sooo ohne Risiko war die Aktion ja nun nicht wirklich, sie hätte auch böse ins Auge gehen können.
Man hörte damals immer wieder "to big to fail". Hat sich etwas elementares geändert? Schafft man sich nicht etwa weiter solche "to big to fail" Konstrukte? Wann ist Zahltag und wer darf dann wie den Kopf dafür hinhalten?


Hans Tarnutzer

02.10.2011, 18:49 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Zumindestens teiweise falsch. Die USB hat noch nicht alle toxischen Papiere zurückgekauft. Und wir bezahlen (v. a. Stadtzürcher) für die kriminellen Machenschaften der UBS in den USA in Form von fehlenden Steuereinnahmen in den nächsten Jahren.


martin rüger

02.10.2011, 16:34 Uhr
Melden 7 Empfehlung

öhm Herr Hirt,
für 4 Jahre mit riesigem Risiko (das notabene noch nicht ausgestanden ist, ca 20Mia hat die SNB noch an toxischen Papieren) dazu kommt das freikonto welches schnell mal auf 80Mia erhöht wurde (ja weil es der UBS wieder schlecht geht) und 6 Mia als Darlehen, daraus ca 2-3. Mia Gewinn, ist nicht sonderlich gut, fragen Sie mal bei der UBS an ob die einen solchen Deal eingegangen wären.


Andreas Keller

02.10.2011, 14:18 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Wenn Mitte Oktober Griechenland Pleite geht, wird die Sache wohl erst richtig turbulent. Noch 2 Wochen haben die Pensionskassen Zeit ihr Vermögen (unser Vermögen) zu sichern... Antworten


Peter Siffert

02.10.2011, 14:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Also liebe Nationalbank ihr habt jetzt der Wirtschaft mehrmals geholfen und Milliarden in den Sand gesetzt. Wir, das Volk zahlen am Schluss die Zeche. Daher ganz klar meine logische Forderung. Ihr sorgt dafür, dass das Volk für 40 Jahre (solange wird es wohl gehen, bis die Zeche und die Staatsüberschuldung auf null ist) billige Hypothekarzinsen von 2% (und in der Folge billige Mieten) hat. Antworten


Dennis Knecht

02.10.2011, 14:08 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Kann mir einer der selbsternannten Experten hier mal eines erklären: wo ist das Problem? Die SNB hat in einem Monat 116 Mia. Bilanzsumme zugelegt, ohne dass sich der Franken spürbar (weder per Kaufkraft noch im Währungsvergleich) entwertet hat. Die Devisen wurden mit frisch gedruckten Franken gekauft, also ist die SNB, einfach gesagt, stinkreich. Also noch mal: wo ist das Problem? Antworten


Dennis Knecht

03.10.2011, 07:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

... und noch was: der SFr. ist noch immer stark überbewertet. Sollten die Fremdwährungen sich wieder stabilisieren, wächst das Vermögen der SNB weiter an. Wenn nicht, schrumpft lediglich der Gewinn. Es ging ja aber eigentlich um die Stützung des Frankenkurses, haben Sie wohl nicht mitbekommen?


Dennis Knecht

03.10.2011, 07:32 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die SNB musste nicht SFr. zusammenkratzen, um die Devisen zu kaufen. Sie hat ganz einfach neue gedruckt. Also wurden die Devisenbestände erhöht, ohne dass es die SNB etwas gekostet hätte. Solange also keine Inflation entsteht(mom. nicht in Sicht), ist der Wertzuwachs real. Wenn die SNB nun z.B. mit den Devisen Rohstoffe kaufen würde, wäre der Fr. gestützt und die Rohstoffe kostenlos. Alles klar?


martin rüger

02.10.2011, 16:38 Uhr
Melden 8 Empfehlung

der Dollar ist von 72 Rappen auf 90 und Euro von 1.01 auf 1.21 (wie alle anderen Währungggen seither) haben Sie in dem Falle wohl nicht mitgekriegt ?
oder einfacher Sie bekommen heute für 1000 Franken nur noch 840 Euro, vor 2 Monaten noch 1000 alles kllar ?


Patricia Galli

02.10.2011, 14:07 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Vor 10 Jahren hat man sich noch wochenlang gestrittten, ob man 2 Milliarden in die Swiss inverstieren soll oder nicht. Heute kauft die SNB im Schnitt jeden Tag locker 4 Milliarden Euro, Tag für Tag, Ausgang ungewiss... Antworten


eugen bissegger

02.10.2011, 14:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Man muss den Spekulanten den Stecker ziehen! Antworten


Jürg Bühler

02.10.2011, 19:25 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wen meinen Sie mit Spekulanten? Die SNB oder Anleger die Sicherheit suchen?


Martin Rüedi

02.10.2011, 14:01 Uhr
Melden 6 Empfehlung

So wie ich es sehe, besitzt die Schweiz nun etwa so viele €´s wie Griechenland in der Kreide steht.
Ob das schlau war, das Wohlergehen des CHF´s an das das Wohlergehen des €´s zu koppeln?
Antworten


Stefan Jost

02.10.2011, 13:51 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Beunruhigend finde ich vor allem 2 Dinge: a) die Entscheidung wird von den selben Leuten gefällt wie beim SNB-Debakel der Stützungskäufe 2010, b) hat man den Mindestkurs-Weg gewählt gibt es keinen Weg zurück, wir sind an die SNB-Entscheidung gefesselt, die SNB wiederum ist an den Markt gefesselt Antworten


Roland Merkli

02.10.2011, 13:50 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Ach ja, noch was! Den Spekulanten das Handwerk legen und bla bla. Ist es nicht so dass die Menschen in Europa veraengstigt sind und unsicher und daher Ihre Ersparnisse in ein stabiles Land bringen? Die Menschen sehen doch das alle EU Vertraege gebrochen werden, das Volk entemokratisiert und entmuendigt wird. Es sind nicht die Spekulanten sondern veraengstigte EU Buerger. Ich wuerde es auch machen Antworten


Roland Steiner

02.10.2011, 13:47 Uhr
Melden

Erinnern sie sich noch an den alten schweizer Film "Der schwarze Tanner"?? Denken sie nun an das Testament zwischen den Hörner des Geisbockgeweihs. Europa und die USA sind doch das Couvert und im Couvert sind doch die Devisen. Oder ist es doch nur Papier??? Antworten


Walter Krauer

02.10.2011, 13:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Wenn das Experiment der SNB missglückt kostet das vielen tausend auch Gastarbeiter Ihre Stelle, und es kann soweit kommen dass die Arbeitslosigkeit in % die der EU sich angleichen wird. Auch das soziale Netz wird übermässig belastet und der interne Konsum der zurzeit die Wirtschaft noch stützt wird sich reduzieren. Das wird dann heissen für die Werktätigen den Gürtel enger schnallen. Antworten


Roland Steiner

02.10.2011, 13:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was wird mit diesem Geld gemacht? Hier muss doch endlich ein Umdenken stattfinden! Mit diesem Geld muss doch in reale Werte investiert werden. Für mich sind reale Werte z.B. Firmen, welche Produkte herstellen (das Bankengeschäft ist z.B. kein realer Wert sondern nur eine Dienstleistung), Rohstoffe, Grundstücke usw. Solche Investitionen bieten eine gewisse Sicherheit. Devisen sind doch nur Papier! Antworten


René König

02.10.2011, 22:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die Rohstoffpreise sind derzeit an der Decke. Jetzt einsteigen? Wohl eher nicht. Wollen Sie in Mais, Reis oder Getreide investieren? Wir könnten dann sicher mit den Gewinnen an Weihnachten den Menschen eine Spende zukommen lassen die sich das Jahr über kein Mais, Reis oder Getreide leisten konnten...
Ein System das nur dank Wachstum existieren kann ist lanfristig zum Scheitern verurteilt.


Manfred Eichenberger

02.10.2011, 20:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das sind Politiker, die verstehen das nicht ! Es ist zwecklos das ihnen zu erklären...


Marc Peer

02.10.2011, 13:37 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Die Inflation wird kommen und den Schweizern ihr Erspartes und ihre Altersvorsorgung wegfressen. Es gibt viele Wege, um Geld umzuverteilen. Antworten


Marianne Gautschi

02.10.2011, 13:26 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Warum auf Herrn Hildebrand herumtrampeln? Genau diese Käufe wurden von der Wirtschaft lauthals gefordert. Und sie halfen auch. Nur nörgeln und in Weltuntergangs-Stimmung machen bringt nichts - da müssen wir durch. Antworten


martin rüger

02.10.2011, 13:38 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Frau Gautschi wissen Sie eigentlich was diese Interventionen bedeuten (ALLES in der Schweiz wird entwertet !) und wie hoch die Gefahr eines RIESEN-Verlustes besteht gefolgt von einer Inflation?
Ihre Einstellung ist einfach nur fatalistisch mehr nicht,
Und gefordert wurde es nicht von DER Wirtschaft sondern einiger weniger Exporteure denen Ihr Gewinn wichtiger als der Wohl der Schweiz !


ali kazemi

02.10.2011, 13:26 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Eine tickende ZEITBOMBE! Es war idiotisch Eurokurs auf 1.20 fest CH senken. Man müsste endlich Abzockerei in Gesundheitskosten beenden,Monopole sprengen, überrissene Margen u Gebühren sowohl in der Wirtschaft als auch in Politik endlich sinnvoll bekämpfen.Warum könnte z.B ein Bundesrat jährlich 100'000 statt 400'000 verdienen?Es gibt in CH gigantisches Sparpotential, ohne sinnlos EUROS zu kaufen Antworten


Tom weber

02.10.2011, 13:16 Uhr
Melden 39 Empfehlung

Ohne einen vom Markt geregelten EUro, wird die SNB auf den Verlusten sitzen bleiben. dazu wird der Steuerzahler wieder abgezockt. Der Bürger zahlt sowieso immer für die Verlustgeschäfte der Banker. Damit sich diese ihre abartigen Boni abkassieren können. Die arbeitsweise ist in jedem Fall abzockermässig. die gambler der Banken sind dafür verantwortlich. die Politiker haben kein Fachwissen. Antworten


Andreas Meier

02.10.2011, 13:13 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Die Nationalbank kauft also grob geschätzt pro Monat mindestens 150 Mia. Euro - das würde in einem Jahr so ca. 1.8 Billionen Euro heissen - wenn sich die Euro-Krise nicht entspannt ?! Wer auch nur halbwegs rechnen kann, versteht sehr schnell das diese Rechnung nie und nimmer aufgehen kann ! Nicht der Franken ist überbewertet sondern der Euro wird hinweg inflationiert - nur eine Frage der Zeit ! Antworten


Hans Otto Luternauer

02.10.2011, 13:11 Uhr
Melden 38 Empfehlung

Da gibt es nur einen Weg grosse Verluste zu vermeiden. Die Nationalbank soll die Devisen brauchen um Gold zu kaufen. Damit können die fallenden Währungen gehedged werden. Aber leider sprechen sich die NB ab, um in verzweifelten Aktionen zu versuchen, das marode Finanzsystem zu retten. Sie lösen das Problem nicht. Sie sind das Problem! Antworten


Emil Roduner

02.10.2011, 14:25 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ja, es war ein grosser Fehler des Bundesrates vor einigen Jahren, einen grossen Teil des Nationalbankgoldes zu verkaufen. Nun liegt es wohl in China.


Ursula Wyss

02.10.2011, 13:07 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Es geht nicht mehr lange und die SNB hat nur noch Euro im Tresor. Dann können wir beruhigt in die EU. Antworten


Gustav Kunz

02.10.2011, 12:58 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Die SNB soll in Deutschland, vorwiegend in Berlin, Liegenschaften kaufen mit den noch vorhandenen 280 mio Euro. Antworten


Andreas Meier

02.10.2011, 12:58 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Die SNB soll mit dem Geld Grundbesitz und Anteile an Rohstoffbeschaffungen in aller Welt kaufen, um langfristig die Versorgung mit Rohstoffen/Nahrungsmitteln für uns Bürger zu sichern. Genau so wie es die Chinesen machen. Afrika oder Südamerika bietet sich an... Antworten


Boris Radtke

02.10.2011, 12:57 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Das erklärt gleichzeitig ja auch, weshalb der Dollar wieder "stark zugelegt" hat gegenüber dem CHF, seit seinem Extrem-Tief von ca 73 Rappen im August! Langristig ist die Schweizer Währung nun gekoppelt am Euro, und gleichzeitig geschwächt, was für uns nicht nur Vortele bringt. Aber natürlich nicht auch nur Nachteile. Antworten


Matthias Stemmler

02.10.2011, 12:52 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die Eurokrise ist weder vorbei noch in irgendeiner Form wirklich gelöst. Auch Massnahmen wie Einführung von ESFS werden diese Probleme nicht lösen. Für mich ist es keine Frage mehr ob der Euro kippt sondern nur noch wann. Bei einer Währungsreform welche sicherlich nicht vorher angekündigt wird, wird es für Herrn Hildebrand einiges an Verlusten geben. Antworten


Mark Kuster

02.10.2011, 12:44 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Die SNB hat in einem einzigen Monat 35'000 Franken pro Schweizer Haushalt neu gedruckt. Das ist hanebüchen! Wann wird diesem Treiben ein Ende gesetzt? Wie viele Arbeitslose, die bei CHF/€ Parität angeblich drohen, könnte man dafür wohl durchfüttern? Kann irgendjemand den Nutzen dieses Irrsinns beziffern und zwar so, dass er die horrenden Kosten überwiegt? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand? Antworten


Hans Hartmann

02.10.2011, 19:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sehr geehrter Herr Vogelsanger
Ein Teil der Spekulanten-Franken wird in die Schweiz zurückkehren. Gekauft werden damit wohl in erster Linie Liegenschaften, weil inflationsbeständig. Es steigen deren Preise, die Mieter dürfen das dann berappen. Dazu droht eine Inflation. Die höheren Zinsen zahlen dann die Mieter und die Schuldner. Für die Ausweitung der Geldmenge zahlen die Sparer.


Christoph Geiser

02.10.2011, 17:39 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Die Nationalbank kann nur Franken vernichten in deren Besitz sie auch ist. Der Besitzer des Geldes ist auch der Eigentümer. Es spielt keine Rolle, ob die Spekulanten das Geld ausgeben, allein dass es in Umlauf ist, heizt die Inflation an. Die Nationalbank hat keine Kontrolle über das Geld, das Inflationsgespenst ist erst tot, wenn das Geld auch tatsächlich vernichtet ist.


Mark Kuster

02.10.2011, 16:23 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@ Vogelsanger: "Spekulanten" die damit nichts kaufen wollen? Rendite CHF = 0%. Tolle "Spekulanten"! Warum als "Spekulant" dann nicht gleich Gold kaufen? Mein gesunder Menschenverstand versteht Ihre Ausführungen betreffend "Spekulanten" leider nicht ganz. Also nochmals, warum soll es gut sein, dass die SNB neu 35'000 Franken pro Monat und Schweizer Haushalt aus dem Nichts schafft?


Matthias Vogelsanger

02.10.2011, 13:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Die Franken sind nur gedruckt, aber in der Schweiz nicht im Umlauf, da sie auf Konten von Spekulanten liegen, die gar nichts kaufen wollen. Von dort droht daher keine Inflationsgefahr. Würde die SNB aber Franken drucken um die Arbeitslosenkasse zu alimentieren, wäre dies unmittelbar inflationsträchtig. Soviel zum "gesunden Menschenverstand".


ruedi lanz

02.10.2011, 12:39 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die blödsinnige Misswirtschaft der NB hätte man schon lange stoppen und einige Köpfe in die Wüste schicken müssen. Und unsere Politiker sehen stillschweigend zu, weil Wahlen bevorstehen und sie ihre Hände nicht verbrennen wollen. Ehrlich: Bei mir kommt kein einziger Bisheriger mehr auf den Wahlzettel! Antworten


Jens Gloor

02.10.2011, 12:35 Uhr
Melden 11 Empfehlung

...und es wird uns so mitgeteilt, als wäre die Kaufkraft- und Volksvermögen-Vernichtung völlig normal. Erst nach der Vernichtung von 280 Mia. fragt Herr oder Frau Schweizer nach. Das war bei den Goldverkäufen der SNB zum Schleuderpreis schon der Fall - zu spät! Antworten


Tom weber

02.10.2011, 12:35 Uhr
Melden 11 Empfehlung

ES SIND ähnliche Gambler am Werk,wie bereits bei andern Banken.Der Steuerzahler wie dafür büssen und zur Kasse gebeten. Antworten


Ivo Steinmann

02.10.2011, 12:33 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wo liegt das Problem, die Nationalbank hat unendlich viel Geld. Und dass gewisse Interventionen nötig waren berstreiten auch nur noch die ewig Nörgler. Antworten


Heinz Daeniker

02.10.2011, 18:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Sie hat nicht unendlich viel Geld; aber sie kann Unmengen produzieren. Vergessen sollte man dabei aber nicht, dass es auch dieses Geld nicht "gratis" gibt. Einer wird dafür bezahlen.


Roland Merkli

02.10.2011, 12:32 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Nun, der groesste Spekulant ist ja wohl die SNB! 50 Mia verbrannt bei1.40. Dieselben Oekonomen die der SNB damals zur Stuetzung geraten haben, habens wieder gemacht. Statt das gesamte Volksvermoegen aufs Spiel zu setzen, waers guenstiger und effektiver gewesen Exportfirmen direkt zu unterstuetzen. Auch ist es Wahnsinn dem Druck der Politik nach zu geben, denen gehts nur um die Wiederwahl Antworten


Lukas Lautenschlager

02.10.2011, 12:27 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Nur zu Erinnerung: Wenn die SNB im August in der Tat vor allem € gekauft hat, so sind diese jetzt dank des Kurssprungs durch den Mindestkurs fast ein Fünftel mehr wert. Zugegeben ist noch offen, ob sie diesen Buchgewinn irgendwann realisieren kann, aber ein Verlustgeschäft war die €-Intervention bis jetzt sicher nicht. Antworten


Peter Fallender

03.10.2011, 11:14 Uhr
Melden

Dieses Arument kann, nur von jemandem kommen, der die Märchen in der Presse glaubt. Einfach Mal selbst überlegen! Der Kurs ist nur dank der Interventionen der SNB auf 1.20. Jetzt zu behaupten, damit seien ja die Euro der SNB mehr Wert ist völliger Blödsinn, da ja nur die SNB bereit ist diese Euro für diesen Kurs zu kaufen!!!


Lukas Lautenschlager

02.10.2011, 13:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Im Artikel geht es um die €-Käufe im August, nicht um die €-Kaufe vergangenes Jahr. Und darauf bezieht sich auch mein Kommentar.


Daniel Piller

02.10.2011, 13:15 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Leider nicht ganz richtig. Schauen Sie bitte mal nach, bei welchen Kurs die SNB mit den ersten 180'000 Millionen interveniert hat ..


Pascal Wegweis

02.10.2011, 13:14 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Natürllich war sie das! bei 1.45 hat die SNB massiv Euro gekauft.
Bedenken Sie: sobald die SNB ihr Kaufangebot von 1.20 zurückzieht und selber ihre Euros verkaufen will, flutscht der Euro nur so plötzlich wieder auf 1:1 zurück!


Rainer Marti

02.10.2011, 12:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Und der Supergau kommt noch….keiner wird verantwortlich sein sollte das Experiment „EUR 1.20“ scheitern …. Antworten


Carlo Schnydrig

02.10.2011, 12:22 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Was sich die SNB auf dem Buckel des CH-Volkes hier leistet, ist wirklich unerhört und anmassend. Solche Vorgehen werden natürlich von der feinen lobbygesteuerten Politik noch gutgeheissen und unterstützt. Die Dauer der kommenden CH-Pleite ist nicht schwer zu errechnen. Hauptsache ist, dass die "Grossen und Reichen" gestützt werden. "Das Fussvolk ist eben Nebensache"! Antworten


René Bitterlin

02.10.2011, 12:22 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Ungefähr am Jahresende wird die SNB den Betrag des aktuelle diskutierten ESFS (€ Rettungsschirm) von 440 Mio € in ihren Büchern haben, wenn die heutigen Angaben stimmen. Die Frage sei erlaubt: Liegt da nicht ein Fehler im den Grössenordnungen vor ? Soll das das finanzelle Marignano der Schweiz werden ? Antworten


Daniel Piller

02.10.2011, 13:06 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Es sind leider nicht 440 Millionen sondern 440 tausend Millionen (440'000 Millionen!!!). Ein absoluter Schwachsinn welcher zur Vernichtung von enormen Vermögenswerten für den Schweizer Bürgen führen werden ..


Pierre Rappazzo

02.10.2011, 12:34 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Mit diesem Geld könnte die SNB die Deutsche Telekom (38 Mia.) Deutsche Post (11 Mia.) Deutsche Bank (24 Mia.) SAP (46 Mia.) und die Dt. Lufthansa (4 Mia.)u.v.m. kaufen. Bei letzterem gehört uns die Swiss(air) wieder. Ich hoffe die SNB hortet nicht den unsicheren Euro, dann gibt es kein Magignano sondern die Eroberung Europas durch Helvetien.


Heinz Binggeli

02.10.2011, 12:21 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Hätte die SNB vor einem Jahr auf die Kritik der SVP gehört als sie zu 1.45 Euros kaufte, könnte sie heute 1.30 ohne Probleme halten!
Da aber Frau Bundesrätin Widmer - Schlumpf sagt 1.20 genüge um Konkurrenzfähig zu sein, gehe ich davon aus dass wir kein Währungsproblem mehr haben!
Antworten


Heinz Däniker

02.10.2011, 18:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Hätte die SNB bei 1.45 interveniert um 1.30 zu halten würden sie nun auf gewaltigen Buchverlusten sitzen. Und ein Währungsproblem haben wir auch nicht. Das ist eine Vertrauenskrise.


Marco Brunner

02.10.2011, 12:10 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die neuesten Zahlen beschreiben die Situation von Ende August, die Festlegung der Kursuntergrenze von 1.20 folgte jedoch Anfang September. Auf die Ausweitung der SNB-Bilanz im September bin ich dann mal gespannt. Die einhellige Zustimmung von Politik und Medien zur Kursuntergrenze hat etwas Unheimliches an sich. Wir haben die eigenständige Währungspolitik damit entgültig aufgegeben. Antworten


Mädi Zuppinger

02.10.2011, 12:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Kampf gegen den starken Franken fordert seinen Tribut. Welchen Tribut denn? Ich kann keinen erkennen! Warum muss immer sinnlos und unqualifiziert dramatisiert werden? Vielleicht sollte man sich einmal die Frage stellen, wieviel der Wert der immensen Goldreserven der NB durch die Preisentwicklung der letzten Jahre gewachsen ist. Die absurde Angstmacherei hat kein Fundament. Antworten


Kurt Weber

02.10.2011, 12:07 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Diese Heimlichtuerei: Da scheint die SNB ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ihre Interventionen auf Drängen der Exportwirtschaft der eigenen Bevölkerung schaden und das Inflationspotential anheizen. Das sind selbstverursachte schlechte Zukunftsaussichten für die kleinen Leute. Antworten


Mark Kuster

02.10.2011, 12:06 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Bilanz der SNB steigt in einem Monat um 116 Millarden Franken (das heisst etwa so viele neue Franken wurden aus dem Nichts geschaffen). Das sind 35'000 Franken für jeden Haushalt in der Schweiz in EINEM MONAT!
Ich halte das für hanebüchen, ja sogar für Landesverrat. Wo soll das enden?
Dafür kann man ziemlich viele potentielle Arbeitslose ernähren, die bei CHF/€ Parität angeblich drohen.
Antworten


Markus Kostezer

02.10.2011, 11:52 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Dass GELD durch gar nichts gedeckt ist, sollte nun jedem klar sein. Und Staatsanleihen als "Devisen" zu bezeichnen, ist abenteuerlich. Staatsanleihen sind keine Reservewährung, sondern ein simpler Schuldenpool, den niemand gedenkt zurückzubezahlen. Antworten


Gery Weibel

02.10.2011, 11:46 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Das ist die dümmste Bank der Welt: Spekuliert mit fremden, maroden Währungen. Und alle klatschen mit, von links bis rechts.
Wenn die Bank schon mehr Geld druckt, um den Wert des Frankens zu drücken, hätte sie in viel vernünftigere Dinge investieren können: Geld pumpen in die Sozialwerke und Pensionskassen, Bluechips-Aktien kaufen, am starken Franken leidende Exportunternehmen direkt stützen.
Antworten


Martin Fürst

02.10.2011, 11:43 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Es ist ein Riesen-Skandal, dass diese Euros nun offenbar gehortet werden (müssen?) bis sie praktisch wertlos verfallen sind. Gold, Silber, erstklassige EU-Firmen, Rohstoffe, Erdöl etc. muss sofort! damit gekauft werden! INVESTITIONSBEFEHL!! Nur ein paar EU-Rentner und Kleinsparer werden nach der Grossen Währungs-Reform ein paar Tausend Euro umtauschen dürfen in Drachmen, D-Mark, Lira, Pesetas etc. Antworten


Hans Thommen

02.10.2011, 11:35 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Die SNB hat CHF an eine Junk-Währung gebunden. So einfach ist das. Wer jetzt noch CHF-Vemögen hat, sollte sofort handeln. Breit in Währungen, Gold usw. diversifizieren, nicht um Profit zu ziehen, sondern schlicht zum Werterhalt. Die Inflation in CH wird massiv, auch die SNB gibt Vollgas, den CH-Wohlstand zu demontieren. Wer nicht schlau und schnell ist, verliert. Meine Meinung, hoffentlich falsch Antworten


Thomas Abderhalden

02.10.2011, 11:30 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Es war höchste Zeit, dass die SNB etwas tat gegen die Devisenspekulanten, welche die Realwirtschaft in Geiselhaft nahmen. Selbst 1.20 ist für die Schweizer Wirtschaft noch sehr problematisch. Und man soll aufhören mit dem arroganten Getue, dass der € nichts wert sei. Ich bin viel in De und ich kriege für 1€ meistens viel mehr als hier in der CH für 1.20. Antworten


Andreas Müller

02.10.2011, 12:29 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Schlussendlich berappt der Schweizer die Kosten. Wertvernichtung auf unseren Vermögen deluxe. Und das nur, weil ein paar Exportfirmen schreien. Als der Eurokurs bei 1.6 lag kam nie was, aber wenn es ihnen schlecht geht, müssen wir die Köpfe hinhalten.
Genauso bei Importeuren. Hohe Preise für uns bei schwachem Franken und nicht die geringste Änderung zugestehen bei starkem Franken. Kopf hinhalten!


Daniel Piller

02.10.2011, 12:15 Uhr
Melden 17 Empfehlung

Gegen Devisenspekulanten? Das hat noch nie eine Notenbank geschafft .. auch nicht die Bank von England!
Aus welcher Ecke kommt eigentlich die andauernde Medienpropaganda gegen einen starken Schweizer Franken? Die SNB spekuliert mit 380 Milliarden gegen die Kaufkraft des eigenen Volkes. Mit diesem Geld könnten wir den Export und Tourismus über Jahrzehnte zu 100% subventionieren ..


martin rüger

02.10.2011, 11:56 Uhr
Melden 10 Empfehlung

ja und jetzt nimmt ein kleiner Teil der Exportwirtschaft die ganze Schweiz in Geiselhaft (zufällig viele der Staatsdemonteuren schreien jetzt am lautesten nach dem Staat).
Und wieso wir in der Scweiz mehr bezahlen als im Ausland für die gleichen Waren trotz besserem Franken, hat wohl eher mit unseren Importeuren zu tun, aber ist immer gut Sachen die nichts miteinander zu tun haben zu vermischen.


Martin Fischer

02.10.2011, 11:25 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Wie viele hochbezahlte Gelehrte brauchte es, um die gigantomanische Fehlstrategie durchzusetzen? Ach so - Wahljahr - da durfte der starke Franken natürlich nicht sein. Antworten


Ernst Dittmar

02.10.2011, 11:21 Uhr
Melden 74 Empfehlung

Der marktgerechte USD-Kurs wäre heute ohne diese abartigen Interventionen der Nationalbank bei ungefähr 60 Rappen. Ich bin am Aufbauen eines Geschäfts und meine Kosten fallen in USD an. Durch diese manipulativen Interventionen der Nationalbank zahle ich ca. 50% mehr für den USD als beim effektiven Marktkurs. Wer bezahlt mir die Differenz? Mit Marktkursen kann ich leben, so gehe ich pleite. Antworten


Heinz Däniker

02.10.2011, 18:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Den "realen" Wert einer Währung gibt es so nicht. Man könnte die PPP als Richtwert oder als "fairen" Wert nehmen. Letztenendes ist aber eine Ware nur soviel Wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen.


Walter Muntwyler

02.10.2011, 12:18 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich weiss nicht wie man ein Geschäft aufbauen kann, wenn man mit 60 Rappen
pro Dollar rechnet. Das war noch nie und wird es auch nicht geben. Ich glaube nicht, dass Sie infolge der Interventionen der SNB. pleite gehen.


Andreas Müller

02.10.2011, 11:54 Uhr
Melden 9 Empfehlung

@Ernst Dittmar, Roland Tschäppeler: Bei einem stark überbewerteten Franken gehen Schweizer Firmen, die vor allen ihre Produkte exportieren oder deren Verträge in EUR/USD gemacht werden, kaputt. Wenn sie das nicht Glauben, so können sie gerne mit den Entlassenen Arbeitern der SR Technics sprechen.


Thomas Abderhalden

02.10.2011, 11:50 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Warum sind die Interventionen der Spekulanten weniger manipulativ als diejenigen der SNB? Und auch von R. Tschäppeler wieder die Mär vom Euro der nichts wert ist. 0.90 ist der reale Wert des Euro? Dann gehen Sie doch mal mit CHF 90 in der Schweiz einkaufen und mit €100 in Deutschland. Mein Linsenmittel bei Fielmann in D: €5.80 und in der CH: CHF 14.80.


Jakub Kucera

02.10.2011, 11:44 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ich glaube, Ihre Aussage zum marktgerechten Wert basiert auf frommem Wunschdenken. Wenn Sie auf Basis 60Rp. budgetieren, dann gehen Sie allerdings wohl pleite.


Ernst Strickler

02.10.2011, 11:40 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Ernst Dittmar. Die Gebrüder Hätte, Wenn und Aber sind Bankrot gegangen! Als Start-Up Hilfe gibt es kostenlose Dienste z.B. auf creabag.com unter „Start-Up“ auch was ihre Frage betrifft. „Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär, wär mein Vater Millionär“ !


Roland Tschäppeler

02.10.2011, 11:40 Uhr
Melden 38 Empfehlung

ja genau, bei 60 rappen ist der reale wert des usd und der wert wird von der snb künstlich hochgehalten, das kann nicht gut gehen und wird uns noch milliarden kosten, aber das ist ja kein problem, die eu länder pumpen ja auch milliarden ins nichts, der reale wert des eurchf ist übrigens 0.90 rappen, jetzt sind wir bei 1.2150, es kann also nur noch runter gehen und das geht sehr schnell....


Patrick Kollmann

02.10.2011, 11:18 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Diese schwachsinnigen Investionen in ein nicht überlebensfähis Produkt sprich Euro ruiniert die SNB. es gab noch nie ein Land das prosperierte mit einer Zentralbank die pleite ist. Frohe Aussichten. Und wer hofft dass die SNB das Geld nicht einfach hortet oder wieder in Euro Anleihen investiert darf mal hoffen. ich mache das auch! Antworten


Giordano Bruni

02.10.2011, 11:17 Uhr
Melden 49 Empfehlung

Es könnte der unerwünschte Effekt eintreten, dass man zuerst pleite geht, noch vor den anderen Pleitekandidaten, auf die man runterschaut u. desavouiert. Die alte Weisheit ist immer noch gültig; und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Nicht nur das Bilanzverhältnis SNB/BSP CH ist ausser Lot, auch die Totalschulden der Schweizer pro Kopf(Staat +Privat) US$110 000.00! THINK! Antworten


René König

02.10.2011, 22:17 Uhr
Melden

@H.Etter Haus und Infrastruktur können Sie als Tafelsilber verscherbeln sollte eine Privatperson/ein Staat pleite gehen. Bei aufgelaufenen Kosten im sozialen Sektor zu welchem die auch die Bildung zählt sehe ich bei der Umsetzung des versilbern wollen erhebliche Probleme... Nicht umsonst, ohne persönliche Wertung dessen, setzt man die Sparschraube zuerst immer im sozialen Sektor an,


Giordano Bruni

02.10.2011, 17:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Der Verkehrswert der Immobilien ist nicht aussagekräftig, sondern der Katasterwert!
Scheint mir auch logisch Zahlen in der Financial Times publiziert, leider habe ich die Quelle nicht notiert, vielleicht kommt jemand drauf. Amerik. Totalverschuldung ist bei US$ 44 000.00 gemäss gleicher Quelle.Meine Wg hat einen Verkehrswert von 1.5 Mio, Hypotheken von 400 000,Kat.wert 300 000! Start Recalculation


Hans Etter

02.10.2011, 12:54 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Schulden machen heisst, dass man sich Geld vom Gläubiger mietet. Und daran ist absolut nichts verwerfliches. Tut ja jeder, der ein Haus baut. Genau so tut es der Staat mit der Infrastruktur, Bildung, ... Kritisch wird es erst dann, wenn man Schulden für etwas hat, das keinen Nutzen mehr abwirft. Bei Haus, Infrastruktur, Bildung etc. ist das aber sicher nicht der Fall!


christoph steiger

02.10.2011, 12:31 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Das sind 860 Mrd Schulden. Woher haben sie die Zahl? Laut EFD ist die öffentliche Hand mit 208 Mrd verschuldet. Was die private Verschuldung angeht, ist sie nur aussagekräftig, wenn auch das Vermögen berücksichtigt wird. Wenn ich ein Haus besitze, das 2 Mio wert ist und mit 1 Mio Hypothek belastet, habe ich nicht nur 1 Mio Schulden sondern auch 2 Mio Vermögen.


Hans Imeichen

02.10.2011, 11:17 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Horror. Wir werden einmal mehr für diese Hildebrandtsche Kurzsicht zur Kasse gebeten werden. Antworten


Tobi Frohler

02.10.2011, 11:13 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Und jetzt? Wieso ist das jetzt schlimm? Es wird geschrieben von "ein beunruhigendes Bild" und "Tribut", doch wird nicht erläutert was daran schlecht sein soll.
Falls das wirklich Nachteile hat, so kann man mit den Einnahmen aus dem Frankenverkauf einen Fonds einrichten und ein paar ausländische Global players kaufen, wie es zum Beispiel Singapur, Norwegen und China machen.
Antworten


martin rüger

02.10.2011, 11:13 Uhr
Melden 7 Empfehlung

tja was die Krise nicht hingebracht haben, schafft jetzt die Nationalbank auf Druck unserer bürgerlichen freien Markt liebenden. Es ist eine Schande, den Staat demontieren über Jahre aber wenns ans eigene Fleisch geht muss der Staat und die SNB plötzlich sozialistisch sein. Ein verlogenes Pack gepart mit einem ex Investment Banker als Chef der SNB werden uns schon noch das Genick brechen, Danke! Antworten


Emil Roduner

02.10.2011, 11:12 Uhr
Melden 125 Empfehlung

Ein grosser Teil dieser Fremdwährung werden Euro sein. Nationalrat Spuhler hat einen heruvorragenden Vorschlag gemacht, was damit geschehen soll: Aktien guter Firmen im Euroraum kaufen, z.B. von Siemens oder von Daimler. Mal sehen, was passiert, wenn plötzlich ein signifikanter Teil dieser Aktien in Schweizer Hand ist. Antworten


Christoph Geiser

02.10.2011, 17:28 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wenn der Euro kollabiert, dann wird auch der Börsenhandel ausgesetzt, die Aktien werden genauso wertlos sein, wie das Papiergeld. Die Reste dieser Firmen können dann jederzeit verstaatlicht werden, das Geld wäre auch in diesem Falle futsch. Aber man könnte das seinerzeit verkaufte Gold zum vierfachen Preis wieder einkaufen. Danke SVP, danke FDP, das war eine Spitzenleistung.


Roger Walser

02.10.2011, 11:53 Uhr
Melden 38 Empfehlung

@Bachmann: Man kauft Aktien von soliden Unternehmen, die jedes Jahr eine Dividende auszahlen. Wenn seriös geschäftet wird, sind solche Kursstürze eher unwahrscheinlich. Da auch immer reale Werte dahinter stehen, Patente, Techniken, KnowHow usw. Aber derer Kurs ist eh zweitrangig, da er erst zum Tragen kommt, wenn man die Aktie wieder verkauft.


Heinz Daeniker

02.10.2011, 11:36 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das ist nicht ganz das selbe Herr Bachmann: Die UBS hat Kapitalerhöhungen gemacht, ohne die der Kurs der Aktie heute auch höher wäre. Kommt dazu, dass wir nun nicht von Einzeltitel sondern von einer breiten Diversifikation sprechen. Und: Wenn wir schon etwas für den EUR tun müssen, dann ist es doch besser auf Aktien zu sitzen, als auf Schulden, denn etwas anders sind Anleihen nicht.


Fabio Rechsteiner

02.10.2011, 11:33 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Bachmann - Es ist nicht die Frage zu welchem Kurs man z.B. bei Siemens oder Daimler einsteigen soll, sondern dass man mit den nun gekauften EUR bei zukunftsträchtigen Firmen investiert anstelle das Geld "rumliegen" zu lassen. China kauft sich mit seinen Devisenreserven in strategisch wichtigen Ressorts bei Firmen ein z.T. erreichen sogar die Aktienmehrheit aber bleibt (noch) im Hintergrund.


Rolf Bachmann

02.10.2011, 11:22 Uhr
Melden 10 Empfehlung

@Roduner... und zu welchem Kurs soll man denn beginnen zu kaufen ?... ohh wie wurde doch gesagt als die UBS Aktie auf 40.00 CHF viel... wenn nicht jetzt kaufen.. wann dann ?? nun heute steht sie bei 10... das wären glatt 75% Verlust.


Sam Brown

02.10.2011, 11:11 Uhr
Melden 14 Empfehlung

Die Inflation ist nur noch eine Frage der Zeit, wenn der € kollabiert, dann Sitzen wir auf einem Haufen werlosem Papier. Die Herren der SNB haben dann Ihren MAmmon schon ins trockenen gebracht und er Stuerzahler kann über Jahre hinweg das finanzielle Fiasko begleichen. Der wirtschaftliche Abstieg aler auf kosten einiger dem BR und der SNB wohlgesinnten ist de facto eiongeläutet. Antworten


Paul P. Züllig

02.10.2011, 11:08 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Die Berichterstattung der SNB wird erst transparent wenn wir vor die Hunde gegangen sind. Wie diverse Finanz- Analysten prophezeien, dürfte es sich noch um ein paar Monate handeln. Direkthilfen hätten weniger gekostet. Antworten


René Bitterlin

02.10.2011, 11:03 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Der irrsinnige, grossmäulige Kampf der Schweiz und er SNB gegen Europa, die EU und den € wird die logischen und unausweichbaren Konsequenzen haben ! Schulterklopfen und falsches Sebstbewusstsein nach der Intervention werden bald vergessen sein ! Antworten


Tom Dubach

02.10.2011, 12:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ist doch kein Kampf gegen den Euro und die EU, sondern ein Kampf gegen den zu starken Franken! Sehen Sie es nicht zu politisch. Ausser Sie möchten Stimmung für den Wahlherbst machen.


Andreas Müller

02.10.2011, 12:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Und nichts tun wäre sinnvoller?


Roland Zimmermann

02.10.2011, 10:58 Uhr
Melden 10 Empfehlung

«Wir geben keine Details bekannt», sagt SNB-Vizepräsident Thomas Jordan.
Und darf ich fragen, warum eigentlich nicht?
Die SNB ist kein Geheimdienst. Wenn die Bank "Unsinn" macht, dann leidet der Steuerzahler, die Kantone.
Antworten


Christoph Geiser

02.10.2011, 17:23 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wer vertuscht, hat etwas zu verbergen. Wenn die Schweiz nur noch mit solchen Mitteln "zu halten" ist, dann wird der finale KO-Schlag wohl bald kommen.
Comical-Ali war wenigstens noch lustig...


Beat Reuteler

02.10.2011, 14:41 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Das sollte jetzt wirklich nicht schwer zu verstehen sein, wieso die SNB die Details zu ihren Aktionen nicht preisgibt. Die SNB macht das sehr intelligent. Sie lässt die Spekulanten so weit wie irgend möglich im Ungewissen, denn dies ist das Verteidigungskonzept für den Schweizerfranken. Man gibt sein Verteidungungsdispositiv nicht ohne Not preis!


Fritz Luchsinger

02.10.2011, 10:57 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Gute Nacht, Schweiz ! Das wird nicht ohne Folgen bleiben ! Wer jetzt noch auf Papiergeld sitzen bleiben wird, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen. Antworten


Kurt Dubach

02.10.2011, 10:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Jetzt soll wieder der kleine blechen, wissen Sie was Sie schreiben, einen Hass gegen die Banken! Hört mal auf mit der Angst zu argumentieren!, finde dies nicht fehr, damit die Boni ausbezahlt werden können, Kommt man jetzt mit den Sprüchen ! Wir würden schon längst gebüsst wen wir so handeln würden! Antworten



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