Neuer Rückschlag für Hightechforscher in Genf

Aktualisiert am 21.06.2009

Der Neustart des grössten Teilchenbeschleunigers der Welt wird sich um weitere zwei bis drei Wochen auf Oktober verschieben.

Damit sollten die Wissenschaftler die nötige Zeit bekommen, um eine Wiederholung der Fehler und Pannen beim ersten Start im vergangenen Jahr zu vermeiden, teilte das Europäische Kernforschungszentrum (Cern) mit. Zuletzt war geplant gewesen, den Teilchenbeschleuniger wieder im September zu starten. Cern-Sprecher James Gillies sagte, man sei zuversichtlich, den neuen Termin nun halten zu können.

Ein Defekt durch eine fehlerhafte elektrische Verbindung in der Verkabelung hatte den gigantischen Teilchenbeschleuniger (LHC) kurz nach dem Start am 19. September vergangenen Jahres ausser Gefecht gesetzt. Cern schätzt, dass die Reparatur und zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen 40 Millionen Franken (26,5 Millionen Euro) kosten, wie Gillies erklärte.

Die Forscher erhoffen sich von der Anlage in einem 27 Kilometer langen Tunnel bei Genf Antworten auf grundlegende Fragen nach Entstehung und Aufbau des Universums. (cpm/ap)

Erstellt: 21.06.2009, 16:13 Uhr

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