Wirtschaft

Nissan ruft Hunderttausende Autos zurück

Aktualisiert am 03.03.2010

Nach Toyota kämpft ein weiterer japanischer Autohersteller mit technischen Problemen. Weltweit müssen Autos zurück in die Werkstätten.

Vom Rückruf betroffen: Nissan Armada.

Vom Rückruf betroffen: Nissan Armada.

Wegen Bremsproblemen und defekten Treibstoffanzeigen würden rund 540'000 Fahrzeuge zurückgerufen, teilte Nissan am Mittwoch mit. Betroffen seien vor allem die USA. Von dem Bremsendefekt seien knapp 205'000 Autos der Modelle Titan, Armada, Quest und Infiniti QX56 betroffen.

Der Defekt der Füllstandanzeigen betreffe gut 472'000 Autos der Modelle Titan, Armada, Infiniti QX56 sowie Frontier, Pathfinder und Xterra; teilweise wiesen die Fahrzeuge beide Probleme auf. Bislang gebe es keine Hinweise auf mögliche Unfälle, die auf die Mängel zurückzuführen seien, hiess es in einer Erklärung.

Toyota hatte wegen Problemen mit dem Gaspedal und den Bremsen weltweit rund 8,7 Millionen Fahrzeugen zurückrufen müssen, viele davon in den USA. (cpm/sda)

Erstellt: 03.03.2010, 10:36 Uhr

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