Wirtschaft

Noch mehr Söldner sitzen in der Schweiz

Die wegen ihres Umzugs in die Schweiz in die Schlagzeilen geratene Militärfirma Aegis ist nicht das einzige private Sicherheitsunternehmen, das in der Schweiz Zuflucht sucht.

Umstritten: Soldaten des Aegis Defense Services.

Umstritten: Soldaten des Aegis Defense Services.

Mindestens fünf weitere britische und amerikanische Firmen bieten nach Recherchen der «SonntagsZeitung» aus der Schweiz heraus Sicherheitsdienstleistungen an.

Für Kenner der Nachrichtendienste ist klar, weshalb Militärfirmen in die Schweiz umsiedeln. Schon von Gesetzes wegen haben sie hier kaum Kontrollen zu fürchten. Anders als in Grossbritannien hat der Schweizer Geheimdienst auch keine Mittel, die Tätigkeiten der Firmen zu überwachen. Die laschen Schweizer Waffengesetze ermöglichen es paramilitärischen Gruppierungen, ungestört in der Schweiz Schusswaffentrainings abzuhalten.

(bru)

Erstellt: 14.08.2010, 23:29 Uhr

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21 Kommentare

Ph. Hurni

21.08.2010, 19:20 Uhr
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Ein Geschäft wie jedes andere, unsere brave ach so pseudoneutrale Schweiz liefert auch Waffen und anderes an dubiose Staaten. Und von dem was von höchster Ebene verschwiegen wird wollen wir schon gar nicht reden, möchte nicht wissen was hintenrum alles so staatlich gefördertes dubioses abläuft. Wie schon am Anfang gesagt ein Geschäft wie jedes andere. Antworten


Bernhard Nater

16.08.2010, 10:55 Uhr
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@ Gautschi: Meinen Sie, wenn die Söldner Plüschtiere und Gummibärli an die überlebenden Kinder der Zivilopfer in Basra verteilen sei das humanitär und ethisch bemerkenswert? - Das ist doch nur Marketing in der reinsten Form! Dieses Geschäftsmodell macht direkt und ohne Umwege Geld mit dem Elend der Elenden dieser Welt. - Und morgen gehen sie dann damit schon an die Börse! Antworten


jan herr

15.08.2010, 16:15 Uhr
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"...Hilfsprojekte..." @ U. Gautschi Das ist einfach nur verlogen; Das sind Privatarmeen... Wen versuchen Sie hier zu täuschen? Als ob man sich ein gutes Gewissen und Karma kaufen könnte. Antworten


Daniel Landwehr

15.08.2010, 15:38 Uhr
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Kriegsverbrecher und Ihr Geld waren und sind in der Schweiz immer willkommen. Antworten


ludwig schaller

15.08.2010, 14:53 Uhr
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Ja, ja, die ach so "saubere" Schweiz. Wie verlogen doch auch diese selbstverliebte Scheindemokratie ist - aber stets über andere herziehen ! Antworten


Hans Huber

15.08.2010, 14:27 Uhr
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Besser trainiert als untrainiert in den Einsatz, obwohl ich vermute in den USA ist das Umfeld für paramilitärische Uebungen ein vielfaches besser. Antworten


peter ess

15.08.2010, 13:27 Uhr
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Der Artikel ist doch sehr oberflaechlich ... aber es ist bekannt, dass die Soeldnertruppen die wesentlichsten Aktivitaeten ueber Rechtspersoenlichkeiten in den UAE abwickeln um die Distanz zu bewahren. Das gilt auch fuer die Minenraeumorganisationen die anstaendig von der UNO kassieren und die Drecksarbeit durch lokale Personen, die als Selbststaendigigerwerbende agieren, abwickeln lassen. Antworten


Pierre Nussbaumer

15.08.2010, 12:58 Uhr
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"..Zuflucht in die Schweiz" will doch alles sagen. Wären sie "sauber" wie sie es uns so naïv glaubhaft machen wollen wäre doch ehrlicher im eigenen Land aktiv sein und Steuern zahlen ? Antworten


Daniel Bosshard

15.08.2010, 12:44 Uhr
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Es darf erwartet werden, dass die jeweilig zuständigen Staatsanwaltschaften umgehend Ermittlungen aufnehmen, ob ein verbotenes Handeln für einen fremden Staat oder gar die Gefährdung der Sicherheit der Schweiz vorliegt. Jede in der Schweiz ansässige Unternehmung wird von einer in der Schweiz ansässigen natürlichen Person vertreten, die man rechtlich verfolgen kann. @Gautschi: Reiner PR-Text. Antworten


Thomas Hanhart

15.08.2010, 12:19 Uhr
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@Urs Gautschi: Ach so, das sind alles wohltaetige Vereine, die nebenbei ein wenig Schiesssport betreiben. Mir kommen die Traenen. Echter Schiess-SPORT ja, aber diese Blutdiamanten-Soeldner trainieren hier, um z.B. gegen Eingeborene eingesetzt zu werden, die ihre Rechte an ihren Energie- und Rohstoffquellen geltend machen Wollen wir das? Antworten


Rudolf Ryf

15.08.2010, 12:06 Uhr
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Warten wir wieder einmal mit der Anpassung der Gesetze bis die Probleme mit anderenen Ländern gross genug sind. Unsere Parlamentarier befassen sich ja lieber mit dem Wahltheater als mit realen Problemen. Antworten


Peter Affolter

15.08.2010, 11:17 Uhr
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Wir brauchen hier weder die Alibi-Hilfsspenden der paramilitärischen Aegis, noch andere als "Sicherheits-Unternehmen" getarnte Privat-Armeen. Nachhause schicken - aber sofort! Antworten


peter keller

15.08.2010, 10:37 Uhr
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ach ja, wir haben also lasche Waffen Gesetze.. wohl im Gegensatz zu USA oder England? ...das wusste ich gar nicht. Bei uns muss man doch schon eine Spielzeug Pistole bei der Polzei anmelden, und das ist kein Scherz! Aber brutalste Söldnertruppen, die mit Recht und Gesetz bei ihren Einsätzen wenig zu tun haben, die dürfen von CH aus operieren... weil wir zu lasche Gesetze haben... NEIN sicher nicht Antworten


Ernst Strickler

15.08.2010, 10:18 Uhr
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Diese Söldner tun sicher nicht nur gutes im Kriegsgebiet. Wen es da noch offene Rechnungen gibt, wissen die Betroffenen wenigstens, wo diese jetzt genau sind und welches Land diese willkommen geheissen hat. Aber wir sind ja neutral, wenigstens auf den Wahlplakaten in den Kartoffeläckern. „Im Namen des Volkes“ und deren demokratisch gewählten Politiker eben. Antworten


Urs Marthaler

15.08.2010, 10:09 Uhr
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Es liegt an der Gesetzgebung und Parlament, Firmen die militärische Tätigkeiten sowie Söldnerdienste anbieten und Ausführen die Zulassung und Niederlassung in der Schweiz zu verbieten. Es hat überhaupt nichts mit dem "laschen" schweizerischen Waffengesetz. Die ist wieder ein doppelzüngiger Artikel gegen das Waffengestz. Antworten


Barbara Grunder

15.08.2010, 08:53 Uhr
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Söldner in der CH.Aha, sind wir auf 1 mal wieder neutral geworden? Folgedessen müsste jede Waffenausfuhr verboten werden,inklusive Flugzeuge.Wir dürften im Ausland nicht mehr "Krieg" trainieren.Unsere Aussenminister etc haben sich nicht mehr in fremde "Händel" einzumischen,und unter dem Decknamen der Neutralität zu vermitteln = immer pro oder kontra XXX, ist völlig normal. Antworten


Thomas Jackson

15.08.2010, 08:52 Uhr
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Das ganze Theater um diese Militärfirmen ist doch ein von der Politik mit Handkuss aufgegriffenes opportunes Sommertheater. Kein Mensch kritisiert, wenn die CS oder die UBS Aktien von EADS, Rheinmetall oder Northrop Grumann kaufen und somit indirekt Anteile an Waffenproduzenten (und Exporteuren) halten. Die Aegis in Basel ist bloss eine Beteiligungsgesellschaft. That`s it. Antworten


Urs Gautschi

15.08.2010, 01:46 Uhr
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Die Berichte über Aegis in den Medien sind reisserisch, einseitig negativ und schlichtweg unvollständig. Warum wird nicht ein einziger Buchstaben über die Aegis Foundation verloren? Warum nicht ein Wort darüber wie viel Aegis vom Geschäftsgewinn in Hilfsprojekte investiert? Aegis ist nicht wie Blackwater! Aber das will ja niemand wahr haben... Ein wenig mehr Objektivität bitte, liebe Journalisten. Antworten


marc christian

15.08.2010, 01:28 Uhr
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vieleicht übernemen die gleich das sicherheitskonzept der streeparade! oder der schweiz! ich glaube die die sind besser als das vbs!!!! geld haben wir ja! Antworten


Isley Constantine

15.08.2010, 00:19 Uhr
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"Lasche Waffengesetzte"... da schwingt wieder so ein negativer Unterton mit. Ist ja tragisch, wenn man hier Schusswaffentrainige machen kann. Vielleicht sollten wir unsere Armee halt wirklich gleich abschaffen, weil Krieg ist ja blöde, oder? Antworten


Rolf Löber

14.08.2010, 23:42 Uhr
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Solche Tätigkeiten müssen unterbunden werden, solche Gruppen haben in der Schweiz nichts verloren! Antworten



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