Wirtschaft
Noch mehr Söldner sitzen in der Schweiz
Aktualisiert am 14.08.2010 21 Kommentare
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Mindestens fünf weitere britische und amerikanische Firmen bieten nach Recherchen der «SonntagsZeitung» aus der Schweiz heraus Sicherheitsdienstleistungen an.
Für Kenner der Nachrichtendienste ist klar, weshalb Militärfirmen in die Schweiz umsiedeln. Schon von Gesetzes wegen haben sie hier kaum Kontrollen zu fürchten. Anders als in Grossbritannien hat der Schweizer Geheimdienst auch keine Mittel, die Tätigkeiten der Firmen zu überwachen. Die laschen Schweizer Waffengesetze ermöglichen es paramilitärischen Gruppierungen, ungestört in der Schweiz Schusswaffentrainings abzuhalten.
(bru)
Erstellt: 14.08.2010, 23:29 Uhr
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21 Kommentare
@ Gautschi: Meinen Sie, wenn die Söldner Plüschtiere und Gummibärli an die überlebenden Kinder der Zivilopfer in Basra verteilen sei das humanitär und ethisch bemerkenswert? - Das ist doch nur Marketing in der reinsten Form! Dieses Geschäftsmodell macht direkt und ohne Umwege Geld mit dem Elend der Elenden dieser Welt. - Und morgen gehen sie dann damit schon an die Börse! Antworten
Der Artikel ist doch sehr oberflaechlich ... aber es ist bekannt, dass die Soeldnertruppen die wesentlichsten Aktivitaeten ueber Rechtspersoenlichkeiten in den UAE abwickeln um die Distanz zu bewahren. Das gilt auch fuer die Minenraeumorganisationen die anstaendig von der UNO kassieren und die Drecksarbeit durch lokale Personen, die als Selbststaendigigerwerbende agieren, abwickeln lassen. Antworten
Es darf erwartet werden, dass die jeweilig zuständigen Staatsanwaltschaften umgehend Ermittlungen aufnehmen, ob ein verbotenes Handeln für einen fremden Staat oder gar die Gefährdung der Sicherheit der Schweiz vorliegt. Jede in der Schweiz ansässige Unternehmung wird von einer in der Schweiz ansässigen natürlichen Person vertreten, die man rechtlich verfolgen kann. @Gautschi: Reiner PR-Text. Antworten
@Urs Gautschi: Ach so, das sind alles wohltaetige Vereine, die nebenbei ein wenig Schiesssport betreiben. Mir kommen die Traenen. Echter Schiess-SPORT ja, aber diese Blutdiamanten-Soeldner trainieren hier, um z.B. gegen Eingeborene eingesetzt zu werden, die ihre Rechte an ihren Energie- und Rohstoffquellen geltend machen Wollen wir das? Antworten
ach ja, wir haben also lasche Waffen Gesetze.. wohl im Gegensatz zu USA oder England? ...das wusste ich gar nicht. Bei uns muss man doch schon eine Spielzeug Pistole bei der Polzei anmelden, und das ist kein Scherz! Aber brutalste Söldnertruppen, die mit Recht und Gesetz bei ihren Einsätzen wenig zu tun haben, die dürfen von CH aus operieren... weil wir zu lasche Gesetze haben... NEIN sicher nicht Antworten
Diese Söldner tun sicher nicht nur gutes im Kriegsgebiet. Wen es da noch offene Rechnungen gibt, wissen die Betroffenen wenigstens, wo diese jetzt genau sind und welches Land diese willkommen geheissen hat. Aber wir sind ja neutral, wenigstens auf den Wahlplakaten in den Kartoffeläckern. „Im Namen des Volkes“ und deren demokratisch gewählten Politiker eben. Antworten
Es liegt an der Gesetzgebung und Parlament, Firmen die militärische Tätigkeiten sowie Söldnerdienste anbieten und Ausführen die Zulassung und Niederlassung in der Schweiz zu verbieten. Es hat überhaupt nichts mit dem "laschen" schweizerischen Waffengesetz. Die ist wieder ein doppelzüngiger Artikel gegen das Waffengestz. Antworten
Söldner in der CH.Aha, sind wir auf 1 mal wieder neutral geworden? Folgedessen müsste jede Waffenausfuhr verboten werden,inklusive Flugzeuge.Wir dürften im Ausland nicht mehr "Krieg" trainieren.Unsere Aussenminister etc haben sich nicht mehr in fremde "Händel" einzumischen,und unter dem Decknamen der Neutralität zu vermitteln = immer pro oder kontra XXX, ist völlig normal. Antworten
Das ganze Theater um diese Militärfirmen ist doch ein von der Politik mit Handkuss aufgegriffenes opportunes Sommertheater. Kein Mensch kritisiert, wenn die CS oder die UBS Aktien von EADS, Rheinmetall oder Northrop Grumann kaufen und somit indirekt Anteile an Waffenproduzenten (und Exporteuren) halten. Die Aegis in Basel ist bloss eine Beteiligungsgesellschaft. That`s it. Antworten
Die Berichte über Aegis in den Medien sind reisserisch, einseitig negativ und schlichtweg unvollständig. Warum wird nicht ein einziger Buchstaben über die Aegis Foundation verloren? Warum nicht ein Wort darüber wie viel Aegis vom Geschäftsgewinn in Hilfsprojekte investiert? Aegis ist nicht wie Blackwater! Aber das will ja niemand wahr haben... Ein wenig mehr Objektivität bitte, liebe Journalisten. Antworten
"Lasche Waffengesetzte"... da schwingt wieder so ein negativer Unterton mit. Ist ja tragisch, wenn man hier Schusswaffentrainige machen kann. Vielleicht sollten wir unsere Armee halt wirklich gleich abschaffen, weil Krieg ist ja blöde, oder? Antworten



Ph. Hurni
Ein Geschäft wie jedes andere, unsere brave ach so pseudoneutrale Schweiz liefert auch Waffen und anderes an dubiose Staaten. Und von dem was von höchster Ebene verschwiegen wird wollen wir schon gar nicht reden, möchte nicht wissen was hintenrum alles so staatlich gefördertes dubioses abläuft. Wie schon am Anfang gesagt ein Geschäft wie jedes andere. Antworten