Wirtschaft

Noch nie gab es so viele Pleiten

Aktualisiert am 31.03.2010 6 Kommentare

Im März gab es in der Schweiz 645 Konkurse – 50 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist absoluter Rekord. Trotz diesen Zahlen werden eifrig neue Firmen gegründet.

Keine Gnade: Diverse Stempel im Betreibungsamt der Stadt Zug.

Keine Gnade: Diverse Stempel im Betreibungsamt der Stadt Zug. (Bild: Keystone)

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Zwar geht einen Teil der Fälle auf eine Gesetzesänderung zurück. Doch auch die Zahl der effektiven Pleiten liegt um fast ein Viertel höher als ein Jahr zuvor. Insgesamt gab es im ersten Quartal 1685 Firmenkonkurse, wie Creditreform mitteilt.

Gleichzeitig stieg aber die Zahl der Neueintragungen mit 9442 auf den zweithöchsten Wert seit 2007. Der Mut zur Selbstständigkeit sei ungebrochen, schreibt Creditreform dazu. Alleine im März wurden 3505 neue Firmen eingetragen (&14 Prozent). Von den Zunahmen profitierten die Nordwest- und die Zentralschweiz sowie der Kanton Bern.

Bei den Privatpersonen gab es im März 488 Konkursfälle. Das sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Doch im gesamten ersten Quartal ging die Anzahl der Privatkonkurse mit 1388 um 5,1 Prozent zurück. (bru/sda)

Erstellt: 31.03.2010, 16:20 Uhr

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6 Kommentare

Sibylle Weiss

31.03.2010, 12:35 Uhr
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Wer in der heutigen Zeit eine Firma gründet,wo der Markt praktisch so schon keine Wünsche mehr offen lässt,ist ein echter Lebenskünstler!Es würde mich nicht wundern,wenn sich unter den konkursiten Firmen sog. neugegründete Firmen befinden.Der Gründer haftet ja bekanntlich mit dem Privatvermögen u.steckt wenn möglich noch seine Altersvorsorge rein.Wenn die Firma den Bach runter geht, gute Nacht PK Antworten


Peter Krest

31.03.2010, 13:23 Uhr
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Was für ein Wunder ! KMU's haben keine Chance, da sie entweder von den Banken blockiert werden (Krdite, Konten, u.s.w.); aber die Politik unterstützt ja nur die Finanzindustrie (Banken & Versicherungen). Dieses Szenario wird einen Bumerang zur Folge haben, denn so geht ja kaum. Geld zu Geld und die Vernünftigen sollen selber schauen, wo sie bleiben ? Antworten



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