Wirtschaft

Novartis ruft in den USA Medikamente zurück

Aktualisiert am 09.01.2012 4 Kommentare

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat in den USA Verunreinigungen in Tabletten gefunden. Als «reine Vorsichtsmassnahme» will Novartis die Tabletten zurücknehmen.

In den USA sind offenbar Reste anderer Medikamente zu einigen Präparaten gelangt: Produktion bei Novartis, hier in Nyon VD. (Archivbild)

In den USA sind offenbar Reste anderer Medikamente zu einigen Präparaten gelangt: Produktion bei Novartis, hier in Nyon VD. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Novartis (NOVN 49.92 0.89%) ruft in den USA verschiedene Medikamente zurück, darunter bestimmte Versionen des Kopfschmerzmittels Excedrin. Auch Bufferin, No Doz und Gas-X könnten fälschlicherweise Tablettenreste anderer Novartis-Produkte enthalten. Das teilte der Konzern am Sonntag zur Begründung der Aktion mit.

Der Schritt erfolge freiwillig mit Wissen der US-Gesundheitsbehörde FDA und sei eine reine Vorsichtsmassnahme. Er betreffe in bestimmten Flaschen abgefüllte Medikamente.

Kosten von 120 Millionen Franken

Die Consumer-Health-Sparte von Novartis werde durch den Rückruf und eine vorübergehende Unterbrechung des Betriebs in einem Werk in Nebraska im vierten Quartal eine einmalige Belastung von schätzungsweise 120 Millionen Dollar verbuchen. (rub/sda)

Erstellt: 09.01.2012, 06:24 Uhr

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4 Kommentare

Eugen Fischer

09.01.2012, 09:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schön wenn man einfach 120 Millionen als Aufwand verbuchen kann. Doch fragt man sich wie gut sind die Kontrollen bei der Produktion, oder anders gesprochen wie wird mit dem Menschengut umgegangen - Gewinn um jeden Preis? Antworten


Ronnie König

09.01.2012, 10:43 Uhr
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Schweizer Fachleute oder andere Fachleute entlassen und mit billigeren Kräften das gleiche wollen bei steigenden Anforderungen scheint sich nicht auszuzahlen. Aber e wird doch rechtzeitig reagiert. Kommt alles erst aus China oder Indien, so wird es nicht so schnell gehen. Gesund bleiben ist wohl immer noch die beste Lösung. Fortschritt wird so relativiert. Antworten



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