Oregon will 25 Millionen Dollar von der UBS
Oregons Finanzchef Ben Westlund und Generalstaatsanwalt John Kroger haben angekündigt, dass sie die UBS wegen Anlegerbetrugs bei einem Gericht in New York verklagen. Die Pensionskasse des öffentlichen Personals von Oregon habe wegen der UBS rund 25 Millionen Dollar verloren, berichtet das «Portland Business Journal». Nachdem die «betrügerischen Praktiken der UBS» publik geworden seien, hätten die UBS-Aktien im Besitz des US-Staats Oregon einen massiven Verlust erlitten.
Über Risiken nicht aufgeklärt und Steuerflucht begünstigt
Mit «betrügerischen Praktiken» meinen die Kläger aus Oregon den «Aufbau eines internationalen Steuerfluchtsystems». Dieses «illegale und unethische Verhalten» dürfe keinesfalls geduldet werden, die UBS müsse bestraft werden, kritisieren die Kläger. Zudem habe sich die UBS beim Subprime-Debakel schwerwiegende Unterlassungen zu Schulden kommen lassen. Die Schweizer Bank habe die Verantwortlichen von Oregons Penionskasse nicht über die Risiken informiert, heisst es im Medienbericht. In einem weiteren Klagepunkt ist von «betrügerischem Verhalten mit ARS-Anleihen» die Rede (ARS sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt wird).
In den letzten drei Jahren, so eine Analyse, hat der US-Staat Oregon einen Verlust von rund 25 Millionen Dollar erlitten. «Wir akzeptieren nicht, dass schlechte Akteure der internationalen Banken dem Staat Oregon einen solchen finanziellen Schaden zufügen», zitiert das «Portland Business Journal» Oregons Finanzchef Westlund, der der Demokratischen Partei angehört. (vin)
Erstellt: 01.04.2009, 22:10 Uhr
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