Peinlicher Werbefauxpas von MacDonald's
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Wie unzählige andere Unternehmen würzt auch McDonald’s die Werbung mit einem gehörigen Schuss Swissness: Seine Verbundenheit mit den heimischen Bauern illustriert der Fast-Food-Hersteller in seiner aktuellen Plakatkampagne mit einer Kuh, die auf dem Bauch einen Flecken mit dem Umriss der Eidgenossenschaft aufweist. «100% Rindfleisch aus der Schweiz», lautet der Slogan dazu.
McDonald's räumt Fehler ein
Dumm nur ist, dass das Tier nicht aus der Schweiz, sondern aus Österreich stammt. Denn auf der Ohrmarke der Kuh ist das Länderkürzel «AT» für Österreich ersichtlich, was dem «Schweizer Bauer» aufgefallen ist. McDonald’s gibt das Versehen zu. «Uns ist ein Fehler unterlaufen», erklärt Sprecherin Nicole Schöwel auf Anfrage des Fachmagazins.
Das Sujet mit der Kuh wurde ihr zufolge bereits in Österreich eingesetzt und von McDonald’s Schweiz übernommen. Dabei wurde der Fellfleck der Kuh so verändert, dass er neu die Umrisse der Schweiz zeigt. Bei der Bildbearbeitung vergassen die Werber der Hamburger-Kette jedoch, das Länderkürzel auf der Ohrmarke anzupassen.
Fleisch nur im Ausnahmefall aus dem Ausland
Bleibt die Frage, ob man es bei McDonald’s auch bei der Prüfung der Fleischherkunft nicht so genau nimmt. Laut Schöwel bedeutet die Ohrmarke nicht, dass McDonald’s ausländisches Rindfleisch verwenden würde. «Seit mehr als 30 Jahren verwenden wir Schweizer Rindfleisch. Nur bei Marktengpässen weichen wir auf italienisches Fleisch aus, was die Ausnahme ist», verspricht Schöwel.
(dvp)
Erstellt: 21.07.2009, 01:29 Uhr
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