Pendlerzeitung «.ch» wird eingestellt – 69 Angestellte entlassen
Aktualisiert am 04.05.2009 51 Kommentare
«Jetzt reichts»: Letzte Ausgabe von «.ch».
Dies entspricht 61 Stellen, wie der Verwaltungsrat der Punkt ch AG am Montag mitteilte. Der Entscheid zur definitiven Einstellung stehe unter dem Vorbehalt der Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden, heisst es weiter.
Dieses Mitwirkungsrecht kommt zum Zug, wenn Massenentlassungen ausgesprochen werden. Die Mitarbeitenden hätten nun zwei Wochen Zeit, Lösungen für einen allfälligen Weiterbetrieb zu machen, sagte Verwaltungsratspräsident Ernst Buob auf Anfrage. «Wir halten uns damit an das Gesetz.» Grosse Chancen sehe er nicht.
Denn der Verwaltungsrat sei nach sorgfältigen Überlegungen zum Schluss gekommen, dass das Pendlerblatt nicht wie geplant 2011 rentabel sein würde. Die Investoren müssten jetzt hohe, zweistellige Millionensummen einschiessen. Dazu seien sie nicht bereit, so Buob.
Grosse Betroffenheit auf Redaktion
Auf der Redaktion sei die Betroffenheit gross, sagte Chefredaktor Rolf Leeb auf Anfrage. Nach dem erfolgreichen Neustart sei man «gut unterwegs, zuversichtlich und voller Elan gewesen». Allerdings habe er angesichts der wirtschaftlichen Lage ein gewisses Verständnis für den Entscheid des Verwaltungsrates.
Die Mediengewerkschaften comedia und impressum fordern einen «fairen Sozialplan». In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Situation stehe der Verlag besonders in der Pflicht, schreibt comedia. Ein Sozialplan sei nicht vorgesehen, sagte dagegen Buob gegenüber der Tagesschau des Schweizer Fernsehens.
Impressum bezweifelt zudem, dass nur die wirtschaftliche Entwicklung für die Misere verantwortlich ist. Vielmehr sei der Markt mit Gratisprodukten überschwemmt und bewusst Überkapazitäten in Kauf genommen worden. Es sei höchst bedauerlich, dass die Medienschaffenden nun die Zeche für den Verdrängungswettbewerb unter den Anbietern von Gratiszeitungen bezahlen müssten.
Diese Kritik richtet sich insbesondere an «News» von Tamedia. Sprecher Christoph Zimmer sagte auf Anfrage, dass «News» vor allem darauf angelegt sei, neue Leser in den zusammengeschlossenen Medienverbünden (»Tages-Anzeiger», «Basler Zeitung», «Berner Zeitung») zu gewinnen. Die Einstellung von «.ch» werde an dieser Strategie nichts ändern.
Aus nach eineinhalb Jahren
».ch» ist Mitte September 2007 erstmals erschienen. Nach einer schwierigen Anlaufphase wurde «.ch» im Oktober 2008 neu lanciert. Blatt-Gründer Sacha Wigdorovits schied aus. Das neue redaktionelle Konzept und die ausschliessliche Verteilung über Boxen und Kolporteure hatten dazu geführt, dass die Zahl der täglichen Leser innert weniger Monate auf rund 400 000 beinahe verdoppelt werden konnte.
Im Januar 2009 hatten die Aktionäre des Gratisblattes «.ch» mit einer neuen Betriebsgesellschaft gestartet. Sie löste die Firma Media Punkt AG ab.
Bei der Neulancierung hatten die Aktionäre noch eine Aufstockung des Aktienkapitals der alten Gesellschaft von 10 auf 18 Millionen Franken geplant. Dieses Vorhaben war aber am Willen der Investoren gescheitert. Sie bewilligten 5 Millionen Franken.
Die Gratis-Tageszeitung erschien seit der Neulancierung in mehreren Schweizer Städten in rund 2000 Zeitungsboxen auf öffentlichem Grund. Die frühere Hauszustellung wurde im Oktober als Fehlschlag beurteilt und durch den neuen Vertrieb abgelöst. (sam/sda)
Erstellt: 04.05.2009, 19:55 Uhr
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51 KOMMENTARE
Durfte mich auch schon häufiger an einem rumliegenden Tages-Anzeiger oder einer NZZ etc. erfreuen. Danke fürs Liegenlassen. ;) Ich bin dagegen, dass Zeitungen auf den Boden geschmissen werden. Aber das Ganze dem Vorzeichen "Gratis" zuzuschieben, finde ich dann doch etwas zu wenig objektiv. Allen Umweltschützern würde ich empfehlen, Bücher und Möbel aus ihrer Wohnung zu entfernen. Der arme Wald!!!
das schlimmste an diesen "zeitungen": der müll. jeden abend beim aussteigen aus dem zug bemerke ich die berge von .ch, 20min usw die sich in den zügen erheben. die leser schmeissen die zeitungen auf den boden, auf die hutablage, lassen sie auf den sitzen liegen... weil diese "zeitungen" gratis sind!!! die leute haben keinen respekt vor sachen, die sie nicht bezahlen müssen!!!
Vor ca. 1 Monat hat .ch noch einen neuen Kasten in Ettiswil gemacht der aber nach ca. 7 Tagen schon kaputt gemacht wurde. Ich hoffe der Kasten verschwindet bald.
So spielt eben der Markt - was nicht rendiert, das verschwindet! Mir hat punkt.ch nie sonderlich gefallen. "20 Minuten" ist top und braucht auf dem Gratismarkt nicht wirklich eine Konkurrenz...oder? Dennoch: Durch das Relaunch vor einem 1/2 Jahr hat sich .ch rein optisch schon verbessert. Dennoch: Brauchen wir denn tatsächlich 4 Gratis-Pendler-Zeitungen, um alles 4 x zu lesen? Denke nicht.
Gut so...wurde auch langsam Zeit, es werden noch mehr Blätter verschwinden, diese unnötige Papierverschwendung und Umweltverschmutzung muss endlich aufhören!
Endlich ein Gratisblatt weniger welches im öffentlichen Verkehr die Schweinerei verschlimmert. Für die betroffenen Mitarbeitenden tut es mir äusserst leid. Sie hatten unglaublichen Druck und Stress, und einen solchen Abgang ganz sicher nicht verdient.
herr rudolf, ich verstehe ihre aussage nicht. herr holmes verbreitet ja keine information, wie die zeitungen. somit hinkt der vergleich gewaltig. und es ist halt nicht jedermanns sache, so ein "käseblättli" zu lesen und mitanzusehen, wie der echte zeitungsmarkt schrumpft. ich bin seiner meinung: informationen sollen etwas kosten, sonst ist es nichts wert. wo gibts sonst schon etwas gratis? eben.
@hans rudolf: na, also ein .ch ist ja wohl kein ersatz für eine NZZ. aber man muss ja nicht gleich von einem extrem zum nächsten übergehen... aber das hat wohl methode. wünsche dir ein schönes gratis-leben! :-D
seit valentin diese zeitung am albisriederplatz verteilt (hat), habe ich sie kennen- und schätzen gelernt. sie in der folge auch selber aus dem kasten genommen, wenn valentin mal nicht zur stelle war. ich fand den relaunch gelungen, deshalb tun mir die betroffenen angestellten leid. und ganz besonders auch valentin.
Eine Gratiszeitung weniger, welche die Welt nicht braucht! Die Natur wird's freuen! Und ewig singen die Wälder und freuen sich, weiterzusingen und nicht dem Papier zum Opfer zu fallen...
Gott sei Dank, ist das Wurstblatt verschwunden! Mich hat auch oft die linke Tendenz in diesem Blatt gestört (die wenigen Male, die ich es überhaupt lass... ^^).
Tut mir leid für die Mitarbeiter, muss aber auch zugeben, dass .CH für mich immer nur 2. oder 3. Wahl war. Ist einfach unglaublich schwierig, sich gegen den Brand 20min durchzusetzen und sich am Markt zu behaupten. Auch falls .CH die besseren Journalisten gehabt hätte, bei mir gab es jeden Morgen den gleichen Automatismus. Immer ein 20min. nehmen, nur falls kein 20min mehr da, auf .CH ausweichen.
@Jonas Meier: 10 von 8 entlassen? Ich weiss die Wirtschaft schrumpft.. Aber das ist doch etwas zu krass reduziert! Nun arbeitet man mit -2Mitarbeitern. Wie geht das? Ich lasse dies sofort patentieren, denn darauf hat die Wirtschaft schon immer gewartet!
@Andy Holmes "was nichts kostet ist nichts wert!" Na gut, wenns nach Dir geht, dann ist ja deine Meinung auch nichts wert - kostet ja nichts Ich bin nicht deiner meinung ich wüsste nicht, wann ich eine NZZ lesen könnte - habe nicht wirklich Zeit, daher ist so ein Käsblättli im Tram praktischer.
Als Leser mochte ich .ch sehr, gerade weil es vergleichsweise Werbung hatte (Pech für sie natürlich). 20min ist ja aufgrund sovieler Werbeseiten kaum mehr lesbar... verstehe nicht, wieso so viele gerade diese von den 3 Alternativen gewählt haben... tja, der Herden- und Gewohnheitstrieb.
".ch" ist seit Anfang zum Scheitern verurteilt gewesen, hauptsächlich, weil es neben 20Minuten und dem Blick kein Platz für eine dritte Pendlerzeitung hat (remeber "Metropol"?), und weil mit den unsäglichen Ständern die halbe Stadt schon zu Beginn verrückt gemacht wurde. Bedauerlich für die Mitarbeiter, gut für Geist und Umwelt.
Was ich nicht gekannt habe, kann ich auch nicht vermissen. Ich bin gar kein Fan der Gratisblätter, viel lieber lese ich unterwegs ein spannendes Buch...Leid tut es mir aber für die 69 Angestellten, denen ich die Daumen drücke für einen baldigen neuen Job! Alles Gute!
Es sind auch diese Gratisblätter, die seit ihrem Aufkommen den seriösen Qualitätsjournalismus zurückdrängen und dort Jobs kosteten. Leider bewirkt das Verschwinden des besagten Blattes keine Verschiebung zu Gunsten der Abo-finanzierten, unabhängigen Presse. Die Zeitungsleser mutieren zu Konsumenten seichter Unterhaltung, dabei wäre in Zeiten der vermeintlichen Krise mediale Mündigeit gefragt.
Ist doch immer wieder erfrischend, wie sanft die Medien bei Entlassungen mit anderen Medien umgehen. Keine Kritik - weder an dem Produkt noch den bösen Managern, wie sie das sonst doch immer tun; keine lauthalsen Forderungen, keine Aufzählung von Fehlern, keine "Weisheiten". Wie heisst es so schön? "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus." Stimmt!
Als direkt betroffene Kolporteurin finde ich es schade, dass .ch eingestellt wird. Hat es mir als alleinerziehende Mutter doch immer wieder über den Monat geholfen. Meine Erfahrung war, dass sehr viele Leute das .ch entgegen genommen haben u zum grössten Teil offen und freundlich waren - mir gegenüber und auch .ch gegenüber .... C'est la vie ........ geht ein Fenster zu macht sich eine Türe auf!
Sinnbildlich, dass es gerade die "beste" der drei Gratiszeitungen trifft.
"«.ch», die sich zu hundert Prozent über Werbung finanzieren müsse" müssen? warum den? Sie könne ja 2.- verlangen und das ganze am Kiosk verkaufen, wenn sie der Meinung sind, dass ihre Artikel lesenswert seien....
Und wo finde ich nun in Zukunft meine geliebten Kakuros, die zum Teil recht knackigen Sudokus und all die Comics für den Heimweg? Den Rest werde ich nicht vermissen, aber Hägar und Herman werden mir fehlen...
Jupiie! Weniger Müll in Trams, Bussen und S-Bahn. Und das sowohl wörtlich wie bildlich! Jetzt noch bitte den Gratis-Blick und 20Minuten und alle anderen Gratis-Müllblättchen einstellen. Das wäre ein wahrer Beitrag zur Hebung der jourlalistischen Qualität, zur Müllvermeidung und Eindämmung der Ressourcenverschwendung.
Nicht jeder ehemalige Blickmitarbeiter - egal auf welcher Hierarchiestufe - ist in der Lage, ein anderes Presseerzugnis zu wirtschaftlichem Erfolg zu führen. Schon gar nicht einer, der nebenbei auch noch eine PR-Firma sein Eigen nennt, bei deren Betrieb er mit wenigstens einem Auge tunlichst auf die Vermeidung von Interessenkonflikten mit seiner beruflich sehr ambitionierten Ehefrau achten sollte.
Endlich stoppt der Papierwahnsinn. Schade für die betroffenen Mitarbeiter! Meistens steht sehr viel Gleiches in allen Gratisblättern. Wer gute Recherchen lesen statt ca. Copy + Paste will, der muss etwas zahlen. Dafür gibt es je nach Zeitung Hintergrundberichte und nicht Schlagzeile +/- 7 Sätze. Jede Krise hat auch eine bereinigende Seite für schlechte Firmen. Weniger Umweltverschmutzung etc.
ENDLICH! Punkt.ch hatte die Frechheit, ihr Käseblatt ungewollt in Briefkästen zu verteilen. Ein 'keine Werbung' Kleber genügte nicht, sondern musste man einen roten Punkt anbringen, um diese Papierverschwendung zu stoppen.
Bye bye .ch! Für die Mitarbeiter tuts mir wirklich leid, aber diese Zeitung hatte wirklich keinen Wert. Ein schlechtes Layout und schlechter Inhalt. 20 Minuten ist und bleibt der Burner. Auch die Zeitung NEWS finde ich sonderlich gut, allerding nehme ich sie jeden Tag, da es ja keine 20 Minuten mehr im Kasten hat... Bye Bye .ch!
Und hopp. Nummer eins ist weg, hoffentlich folgen die anderen Gratis-Zeitungen mit ihrem Billigjournalismus. Information darf ruhig etwas kosten, was nichts kostet ist nichts wert!
Schade, schade! Gerade in letzter Zeit habe ich die Seite mit dem "English brush-up" mit Interesse gelesen. Mit den Leitartikeln, wenn man die Frontseite so bezeichnen kann, war ich auch nicht immer einverstanden. Aber mit Punkt ch verschwindet die einzige Gratiszeitung mit gewissem Niveau.
Und jetzt bin ich gespannt, wie lange noch News existiert. Es ist ursprünglich als Gegenmassnahme zu .ch in den Markt gebracht worden und wird jetzt nicht mehr von Herrn Kall gebraucht. Es hat seine Schuldigkeit getan.
der arbeitsmarkt für journis auf dem rauhe sitten herrschen, wird mit guten leuten geflutet. das news sollte zumindest gemäss ursprünglichen plan auch bald gestoppt werden (arbeitet ja auch praktisch werbefrei). die verleger können so die kostenschraube auf kosten der schreiberlinge noch mehr anziehen - und teure arbeits- und strategiegruppen einsetzen. p.s. wann macht eigentlich blick zu?
pech... ich meine, ich sehe kaum unterschiede zwischen den drei gratis-zeitungen. ich bin weiterhin bereit zu bezahlen, für gut gemachte stories... da hat der namensvetter www.punktmagazin.ch es schon besser - die begleite ich seit dem start - frühjahr 06 und die gibt es immer noch! kompliment an all die medien, die nicht aufgeben, oder sogar noch mehr service bieten.
...und seit dem 1. Mai gibt's weder die baz noch den Blick mehr aus dem Automaten wochentags. Die baz gibt's gar nicht mehr am Automat, nur noch die Sonntags-Zeitung aus deren (ex-)Automaten und den Sonntags-Blick aus dem (ex-)Blick-Automaten. Traurig und tragisch!
Der Abbau geht munter weiter...! Journalisten werden weg-rationalisiert, Zeitungsveträger/innen gibt's immer weniger: haben längere/mehr Touren und verdienen dennoch weniger, Zeitungen werden laufend eingestellt, Stellen (notabene nicht nur Journalisten-Stellen!) werden auch bei den Medien ständig weniger (Baslerstab entliess 10 von 8 Mitarbeiter und kommt nur noch 2 x die Woche...
schade. ich hab das .ch jeden morgen genommen weil die rätselecke am besten ausgebaut war. ein grosses kakuro, sudokus mittel und schwer und ein kreuzworträtsel. das war immer perfekt um sowohl die hin- wie auch die heimfahrt im tram sinnvoll zu verbringen und um nicht die agenturmeldungen lesen zu müssen...
Hoffentlich verschwinden die anderen drei "Schundheflti" auch von der Bildfläche, damit sich die Leute wieder richtig informieren können und nicht mehr einer Boulevard-Gehirnwäsche unterzogen werden. Für was braucht es x Fach den Blick? Leute liesst wieder mal eine ordentliche Tages-Zeitung. Da gibt es auch Ideologie aber zumindest ist sie ausgewogener und weniger propangidistisch.
Bedauerlich für die Mitarbeiter, aber ansonsten wirklich kein Verlust.
Kann mich Herr Monok nur anschliessen! Endlich ein wenig Papier weniger das überall herum liegt! Wenn nur jeder seine Zeitung zu Hause in die Papiersammlung geben würde ..............
Würde es nicht auch noch um Arbeitsplätze gehen, hätte ich geklatscht und Freude gehabt! So sehe ich die Arbeitsplätze mehr, als das weniger an Altpapier. Aber 69 Arbeitsstellen mehr oder weniger ist im Moment auch nicht das Relevanteste. Nur eben schade.
und tschüss... Nachtrauern wird diesem Käseblatt wohl Niemand. Ich freu mich, dass nun etwas weniger Papier verschwendet wird.
Obwohl ganz gut gemacht, wird Punkt.ch (vom mir) kaum gross vermisst werden. Schade um die vielen Mitarbeitenden, die in wirtschaftlich eh schon schwierigen Zeiten ihren Job verlieren. Gedacht sei auch an die zahlreichen Kolporteure, die frühmorgens künftig tatenlos "auf der Strasse stehen". Zu befürchten ist, dass uns schon bald weitere mediale Hiobsbotschaften erreichen werden.
Sehr bedauerlich für die Mitarbeiter. Aber wie hier schon gesagt wurde: kein Verlust für unsere Zeitungslandschaft. Die Gratis-Käseblätter machen ja im Grossen und Ganzen eh nichts anderes, als Agenturmeldungen zusammenzustellen und die drei abstrusesten/blutigsten gross aufzublasen. Dass ".ch" auf der Strecke bleibt, war schon lange abzusehen. Nur: Warum hat man noch so lange Geld verbrannt?? ...
Ich bin sehr glücklich darüber, dass eine Gratiszeitung weniger gibt. Ich beobachte die Entwicklung mit den Gratiszeitungen seit Jahren und ich finde es unglaublich, wie wenig Umweltbewusstsein die Menschen besitzen. Am Abend um 21 Uhr, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre mit der S-Bahn, liegen tonnenweise Gratiszeitungen herum. Papierabfall und der Inhalt ist auch Abfall.
.ch hätte sich besser als zweites nachmittags/abend blatt versucht , gegen 20min und news hatten sie nie eine chance !
Ist nicht schade drum. Wer "News", "20min" und ".CH" vergleicht, entdeckt im Wesentlichen sowieso dieselben Nachrichten. Also warum alles dreimal?
Trotz massiver Unterstützung durch das Schweizer Fernsehen war .ch von Geburt an eine Fehlkonstruktion. Mir tun die Journalisten leid, die wohl nur schwer neue Jobs in Ihrem Beruf finden werden. Zu verurteilen sind die Geldgeber, die nicht die nötige Geduld aufbrachten. Aehnlich wie beim Tagi, der jetzt immer mehr auf SVP tendiert, obwohl er seine Existenz linken und liberalen Kreisen verdankt.
Und keiner weint eine Träne deswegen. .ch war unnötig wie ein Kropf. Nur für das Personal tut es mir leid!
Schade, ".ch" hat sich in letzter Zeit richtig gut gemacht. Wie lange wird es nun dauern bis "news", das "Anti.ch" eingestellt wird?
So springt man mit Mitarbeitern um? Ein Schrottprodukt lancieren und dann einfach so wieder einstellen? Wenn das die Ehefrau doch mit dem noch schrottigeren Schweizer Fernsehen auch endlich machen würde...
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