Wirtschaft
Plattenverleger sollen Hitparade manipulieren – Weko ermittelt
Aktualisiert am 07.06.2011 9 Kommentare
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Schweizer Musikindustrie soll den Wettbewerb behindert haben: Junge Hörerin.
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Die Wettbewerbskommission (Weko) untersucht den Vertrieb von Musik in der Schweiz. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass Parallelimporte behindert, gewissen Unternehmen die Aufnahme in den Verband IFPI Schweiz verweigert und die Erstellung einer repräsentativen Schweizer Hitparade verhindert wurden.
Wie die Weko heute mitteilte, führt sie die Untersuchung gegen den Schweizer Ableger der «International Federation of the Phonographic Industry» (IFPI Schweiz) und dessen Mitglieder. Die Untersuchung sei am Montag eröffnet worden.
Parallelimporte behindert
Eine am 24. März 2011 eröffnete Vorabklärung durch das Sekretariat der Weko habe Anhaltspunkte dafür ergeben, dass IFPI Schweiz sowie deren Mitglieder Parallelimporte gewisser Musikträger – z.B. CD – behindert hätten. Deshalb habe die Weko die Eröffnung einer Untersuchung veranlasst.
Des Weiteren sollen die Aufnahmebedingungen in den Verband IFPI Schweiz und die Erstellung der Schweizer Hitparade untersucht werden. Schliesslich sind die Verwendungsbedingungen für das Promotions-System «Music Promotion Network», das von vielen Radiostationen benutzt wird, Gegenstand der Untersuchung. (oku/sda)
Erstellt: 07.06.2011, 10:53 Uhr
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9 Kommentare
In Basel hat das Roxy Music unter anderem zugemacht, weil sie von den grossen Plattenlabels die CDs überteuert beziehen mussten. Mit Preisdrückern wie MediaMarkt konnten sie so nie mithalten. Die Musikindustrie mag noch lange auf die bösen Downloader zeigen, aber sie ist selber ein Geklüngel von ein paar wenigen Riesen. Und Hitparaden sind eh nur für Leute ohne eigenen Musikgeschmack! Abschaffen. Antworten
Die Charts sind doch schon lange keine "Hit"-parade mehr. Oder erinnert sich noch jemand an die Top-10-Charthits der "Superstars" Grosch, Regner, Klaws + Medlock? Ausser hormongesteuerten Teenies kenne ich niemanden der diesen Computer-,Synthie-,Plastik-,Pseudo-R'n'B hört und trotzdem wir man täglich mit dem "Sound" solcher Möchtegernsternchen zugemüllt. Zum Glück gibts Internet-Radio! Antworten
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