Wirtschaft

Publigroupe mit tiefroten Zahlen

Die Werbevermarkterin Publigroupe schreibt weiterhin rote Zahlen: Der Verlust betrug im vergangenen Geschäftsjahr noch 20,9 Millionen Franken – nach 42,1 Millionen Franken im Jahr zuvor.

Schwere Zeiten für die Werbeindustrie: Gebäude der Publigroupe in Lausanne.

Schwere Zeiten für die Werbeindustrie: Gebäude der Publigroupe in Lausanne. (Bild: Keystone)

Der Umsatz sank hingegen weiter um knapp einen Viertel auf 1,6 Milliarde Franken. Den gesunkenen Umsatz führt die Werbevermarkterin namentlich auf den Rückgang in den Print- Werbemärkten zurück. Der Betriebsverlust verringerte sich von 40 Millionen Franken auf 4,5 Millionen Franken - dies sei die Folge «massiver Kosteneinsparungen» und der positiven Entwicklung einiger Geschäftssegmente.

Auf die Ausschüttung einer Dividende will die PubliGroupe verzichten. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Gruppe eine moderate Ergebnisverbesserung.

Die Kosten sollen um weitere 38 Millionen Franken reduziert werden, wie es heisst. Bereits im 2009 hatte das Unternehmen Kosten in Höhe von 55,1 Millionen Franken eingespart. (bru/sda)

Erstellt: 19.03.2010, 09:49 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

2 Kommentare

Dieter Birnbacher

19.03.2010, 12:04 Uhr
Melden

Publicitas, wie sie einmal hiess, ist ein Fossil bei denen immer noch Seilschaften aus der Gründerzeit dabei sind. Monolithisches Konstrukt, wo der einstige Lehrling Direktor ist. Wer lässt sich heute noch von Zeitungen und Telefonbüechli bewerben, wenn Google, Facebook und iPhone zum Tango bitten. Keine Hand in der Steckdose dafür ein Leben lang Sommer feiern. Dear all,see you Antworten


Sibylle Weiss

19.03.2010, 10:40 Uhr
Melden

Macht nichts. Wenn dieser Laden den Bach hinunter geht, ist einer weniger der Aerger macht! Diese Firmen und Arbeitgeber sind für die Bevölkerung nur noch ein Klotz am Bein und lästig oben drein! Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Gesetzt den Fall, Geld spielt für Sie eine untergeordnete Rolle. Würden Sie in Andermatt eine Ferienwohnung kaufen?