Wirtschaft

Rivella will Berlin erobern

Aktualisiert am 25.10.2009

Rivella spürt die Rezession: «Insgesamt rechnen wir mit einem Minus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr», sagt Konzernchef Franz Rieder. Der Getränkehersteller möchte nun im Ausland wachsen.

«Wir werden im kommenden Jahr nach Berlin expandieren»: Rivella-Chef Franz Rieder.

«Wir werden im kommenden Jahr nach Berlin expandieren»: Rivella-Chef Franz Rieder.
Bild: Keystone

Dies entspräche einem Umsatzrückgang von rund acht Millionen Franken, sagt Franz Rieder gegenüber dem «Sonntag». Im letzten Jahr trank der Durchschnittsschweizer elf Liter Rivella, in diesem Jahr dürften es somit etwa zehn Liter sein. «Im letzten Jahr profitierten wir von der Aufnahme ins Migros-Sortiment und den Anfangserfolgen von Rivella Gelb. Das fehlt uns jetzt», so Rieder im «Sonntag». Zudem spüre man nebst den Nachfragerückgängen in der Gastronomie auch die Zurückhaltung im Detailhandel.

Nun möchte Rivella vor allem im Ausland wachsen: «Wir werden im kommenden Jahr nach Berlin expandieren» so Rieder. Verträge mit Getränkehändlern seien bereits abgeschlossen. «Ich gehe davon aus, dass wir Ende 2010 rund 500 Berliner Restaurants beliefern können.» Bisher ist Rivella nur in Süddeutschland präsent. Für die Expansion arbeitet Rivella weiterhin mit dem Komiker Emil Steinberger zusammen: «Er wird für uns als Rivella-Botschafter in Berlin eine wichtige Stütze sein», sagt Rieder.

(bru)

Erstellt: 25.10.2009, 08:01 Uhr

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