Wirtschaft
SBB: Drei Millionen Franken Schäden durch Fussball-Rowdies
Aktualisiert am 17.05.2010 44 Kommentare
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Sollen die SBB das Recht haben, gewalttätige Fans nicht mehr transportieren zu müssen?
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Die SBB wollen nun die Notbremse ziehen. «Wir fordern, dass Fussballklubs künftig für Schäden aufkommen und das wir keine gewalttätigen Fans mehr transportieren müssen», sagte SBB-Sprecher Reto Kormann. In der abgelaufenen Fussballsaison organisierten die SBB 140 Fussball-Extrazüge, damit mögliche Randalierer nicht Passagiere in normalen Zügen stören.
Ein Engagement, das die SBB teuer zu stehen kommt, wie Recherchen von «10vor10» zeigen: Drei Millionen Franken Schäden verursachten Fussball-Randalierer praktisch aller Klubs in den Extrazügen.
SBB-Sprecher Reto Kormann sagt: «Wir haben Schäden praktisch jedes Wochenende. Drei Millionen Schäden in der abgelaufenen Saison alleine. Wir wollen das unseren Kunden und unseren Mitarbeitern nicht mehr länger zumuten.»
Fussball-Nationalliga schweigt
Jetzt fordern die SBB von Fussball-Liga und Klubs konkrete Massnahmen um das Problem zu bekämpfen. SBB-Sprecher Reto Kormann: «Klubs sollten mehr Verantwortung übernehmen müssen für das Verhalten ihrer Fans in Bahnhöfen und Zügen. Jene, die die Schäden verursachen, sollten auch für die Schäden aufkommen.»
Die SBB gehen noch weiter und wollen gar gewalttätige Fans ab der neuen Saison nicht mehr transportieren. Reto Kormann gegenüber «10vor10»: «Wir sollten von der Transportpflicht befreit werden. Gewaltbereite Fans wollen wir nicht mehr transportieren.»
Die Swiss Football League (SFL) sowie zahlreiche Spitzenvereine wollten sich gegenüber «10vor10» nicht zur Kostenübernahme durch die Klubs äussern. (bru)
Erstellt: 17.05.2010, 22:44 Uhr
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Auf dem Bild, das diesen Artikel illustriert, sind keinerlei Straftaten, geschweige den wütendes, verwüstendes oder sonstwie "hooligan-mässiges" Verhalten zu sehen. Das Verhalten dieser Zugreisenden verursacht auch keinen müden Rappen. Aus diesen Gründen ist die Bildlegende reisserisch, irreführend und ohne jeden Zusammenhang zum Gezeigten und sollte dringend geändert werden. Man dankt. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



