Wirtschaft
Schmolz + Bickenbach wieder in den schwarzen Zahlen
Beim Umsatz konnte Schmolz + Bickenbach sein Resultat nach eigenen Angaben ebenfalls kräftig steigern. Das Unternehmen setzte 1,48 Milliarden Euro um; im ersten Halbjahr 2009 hatte der Umsatz noch 1,05 Milliarden betragen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 49,2 Millionen Euro, vor Jahresfrist hatte das Unternehmen einen Betriebsverlust von 166,5 Millionen verzeichnet.
Das Unternehmen konnte mehr seiner Produkte absetzen, doch die Erlöse erhöhten sich auch wegen gestiegener Rohmaterialpreise, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Bestellungseingang, Abliefermengen und Auftragsbestand hätten sich substanziell erhöht. Das Unternehmen beobachtet eine spürbare Erholung der Konjunktur; seine Kunden hätten zudem den Lagerabbau per Ende 2009 abgeschlossen.
Der Eurokurs als Belastungsprobe
Der schwache Kurs des Euro, so heisst es in der Mitteilung weiter, stelle für die schweizerische Betriebe zwar eine Belastung dar. Die anderen europäischen Werke von Schmolz + Bickenbach profitierten jedoch von der Euro-Schwäche, weil diese sie international konkurrenzfähig mache.
Die Kapazitäten von Schmolz + Bickenbach sind über mehrere Monate ausgelastet. Der Ausblick ist folgerichtig sehr positiv: Für das zweite Halbjahr stellt das Unternehmen ein mindestens gleich hohes operatives Ergebnis wie im ersten Semester in Aussicht. Im Gesamtjahr 2010 dürfte das Ergebnis laut der Mitteilung deutlich positiv ausfallen. (raa/sda)
Erstellt: 02.09.2010, 08:41 Uhr



