Schon 2009 hat die UBS wieder völlig freie Hand bei den Boni

Schon 2009 muss sich die UBS die Boni für ihre Mitarbeiter nicht mehr vom Bund bewilligen lassen. Das sorgt für Unmut. Denn das Milliarden-Darlehen des Bundes läuft bis ins Jahr 2011.

Schwerer Gang für Eugen Haltiner. Erstmals seit Bekanntgabe der UBS-Boni für 2008 hat sich der Präsident der Finanzmarktaufsicht des Bundes (Finma) gestern vor Parlamentariern erklärt. Dem Vernehmen nach gingen verschiedene Mitglieder der nationalrätlichen Finanzkommission mit Haltiner hart ins Gericht. Die gute Nachricht für den Finma-Chef: Bereits für 2009 muss die Finma nicht mehr ihr Plazet zu den UBS-Boni geben.

Gemäss Vereinbarung zwischen Bund und UBS beschränkt sich die Bewilligung der leistungsabhängigen Vergütungen auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Dies obwohl das sechs Milliarden schwere Darlehen des Bundes eine Laufzeit von bis zu 30 Monaten aufweist. Theoretisch kann die Bank damit ab sofort innerhalb des gesetzlichen Rahmens wieder Boni in Milliardenhöhe ausschütten.

«Unverständlich und fahrlässig»

Verschiedene Parlamentarier nahmen diesen Umstand gestern erstaunt zur Kenntnis, wollten sich aber ohne Detailkenntnisse nicht näher äussern. Nicht so Hildegard Fässler. Die St. Galler SP-Nationalrätin redet von einer unglaublichen Regelung. «Es wird immer schlimmer», so Fässler. Auch Ueli Leuenberger, Nationalrat und Parteipräsident der Grünen, gibt sich überrascht. Nun fordert er, dass der Vertrag zwischen Bund und UBS öffentlich gemacht wird. SP-Generalsekretär Thomas Christen bezeichnet die Regelung als «unverständlich und fahrlässig». Wieder einmal zeige sich, dass das gesamte Rettungspaket sehr UBS-freundlich ausgestaltet sei.

Leuenberger bezichtigt überdies den Bundesrat der Desinformation. In der Parlamentsdebatte zum UBS-Rettungspaket hatte die Regierung eine Reihe von Auflagen in Aussicht gestellt. Der Vertrag mit der UBS enthalte Massnahmen, die «klare Eingriffe in die Geschäftspolitik der UBS zur Folge» hätten, sagte Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Dezember. Von wirksamen flankierenden Massnahmen, so kritisiert nun Leuenberger, könne aber nicht die Rede sein. Ähnlich äusserte sich FDP-Nationalrat Johann Schneider-Ammann gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: «Ich hoffe schon, dass der Bundesrat bei uns im Dezember nicht nur den Eindruck erweckt hat, er habe jene harte Auflage gemacht, die es braucht, wenn man 66 Milliarden Franken zur Verfügung stellt.»

Beim Finanzdepartement (EFD) will man von der Kritik nichts wissen und verweist auf die Botschaft des Bundesrates zum UBS-Rettungspaket. In dieser heisst es, die Verantwortung für die Entschädigungspolitik verbleibe beim Verwaltungsrat und gehe nicht zur Finma über. Aufgrund des Genehmigungsvorbehalts für 2008 gingen aber offenbar verschiedene Parlamentarier davon aus, die Finma habe während der gesamten Laufzeit des Darlehens das letzte Wort.

Kaum Vorgaben für UBS

Wie weiter bekannt wurde, hat der Bund der UBS in Bezug auf die Höhe der Boni für das Jahr 2008 kaum Vorgaben gemacht. Die Vereinbarung zwischen dem Bund und der UBS beschränkt sich auf einen einzigen Satz, wie das EFD auf Anfrage bestätigt. Der Passus verpflichtet die UBS im Wesentlichen, den «besten Praktiken bezüglich Vergütungssystemen zu entsprechen».

>Ein Finanzexperte sagt dazu, die genannten «besten Praktiken» legten nur vage Grundsätze fest. Die Höhe der vereinbarten Boni sei deshalb nicht das Ergebnis rechtlicher Vorgaben, sondern das Resultat von Verhandlungen zwischen Finma und UBS. In der Botschaft zum Rettungs-Paket hatte der Bundesrat noch schärfere Richtlinien in Aussicht gestellt: Die Auflagen könnten in einzelnen Punkten «über die generellen Mindeststandards hinausgehen». Von der UBS werde erwartet, dass sie sich die «gebotene Zurückhaltung auferlegt». (Der Bund)

203 KOMMENTARE

Klaus-Dieter Krzysko

26.02.2009, 13:42 Uhr

Bonus vertraglich zugesichert? Dies trifft doch wohl eher nur für gewisse Topkader zu. Bei den "normalen" Bonubezügern steht unter jeder Bonusabrechnung, Zitat: Der Bonus stellt eine freiwillige Leistung Ihres Arbeitgebers dar und begründet für die Zukunft keinerlei Rechtsansprüche auf volle oder anteilmässige Zahlung von Ihrem Arbeitgeber. Was soll also das Geschrei nach zustehendem Boni?


Klaus Krzysko

26.02.2009, 13:36 Uhr

Dass Bankangestellte keinen 13. Monatslohn haben ist eine Mär die nicht wahrer wird wenn sie laufend wiederholt wird. 1999 haben die meisten Banken ihr Salärsystem umgestellt indem das Jahressalär nicht mehr in 13 sondern in 12 Tranchen ausbezahlt wird. Dies heisst also, dass der 13. jeden Monat pro Rata vergütet wird.


Emmanuel Meier

02.02.2009, 16:22 Uhr

Welche Schuldenbremse soll in der Verfassung geregelt sein?


Emmanuel Meier

02.02.2009, 11:30 Uhr

Wieso sprechen alle Obama heilig? Der arme Mann, wird die Erwartungen an ihn nie halten können. Zudem ist das "Rettungspaket" in den USA nicht einmal ansatzweise mit unserem hier vergleichbar. Und ein US-Präsident kann trotz 400T Dollar nach 4-8 Jahren dick abkassieren. Dies alleine durch einen Auftritt oder eine Rede...paradox!


Maria Maier

01.02.2009, 17:11 Uhr

Die UBS ist kein Symptieträger, wer sich die letzten10-Jahre so arrogant verhält braucht sich nicht zu wundern wenn er keinen Rückhalt mehr hat. KMU und Kleinsparer wer braucht den die, wir sind Global Player. Also, UBS so geh in die Welt und such Dir die Global Player die die Karre zum Dreck rauszieht. Gebt das Geld zurück.


Georg Stamm

01.02.2009, 16:31 Uhr

Da verschlägt es jedem anständigen Menschen die Sprache. Das UBS-Bonustheater geht weiter weil es der BR im Herbst 08 unter der polit. Hauptverantwortung von BR E. Widmer als Temporärfinanzministerin verpasst hat, klare Vorgaben für das 68 Mia. Rettungspaket zu machen. Dafür hätte es Mut gebraucht und den hatte E. Widmer nicht. So war es für sie einfacher, dafür mottet das Problem ungelöst weiter.


Hs Ulr Schmutz

01.02.2009, 10:48 Uhr

Bezugsverlust zur Realiät . Ein bekanntes Phänomen der komplexen biologischen Systeme . Die medizinische Diagnose lautet : Karzinom. Indikation: schnellst möglicher operativer Eingriff, bevor die Metastasierung voll durchgegriffen hat.


Andres Stäubli

01.02.2009, 06:05 Uhr

Ich bin für vorgezogene Neuwahlen des National und Ständerates und Auflösung der Finanzkommissionen des National und Städerates. Abwählen aller Politiker welche das UBS Paket ohne wenn und aber durchgewunken haben. Auch ein Verstoss gegen die Schuldenbremse welche in der Bundesverfassung verankert ist, muss überprüft werden. Ausgabenerhöhung nur möglich wenn sie durch Steuern sichergestellt sind!


Müller Peter

31.01.2009, 18:07 Uhr

Wieso kann die UBS nicht die von Investment Bankern gekauften CDS und andere Schrottpapiere als Boni zur Verfügung stellen? Alle UBS ler sind ja überzeugt, dass diese in einigen Jahren wieder sehr wertvoll sind. Somit könnten alle UBSler davon profitieren und der Bund hätte ein paar CDS weniger im Depot. Zudem muss ich sagen, dass ein Durchschnittlicher 13. Monatslohn von 26'000 übertrieben ist!


Stefan Besmer

31.01.2009, 17:58 Uhr

Weder Investmentbankern noch den Privatebankern steht ein Bonus zu. Beide Sparten verdienen im Durschnitt überdurschnittlich im Vergleich zu normal Verdienenden in der Wirtschaft. Dafür gibt es keinerlei Rechtfertigung. Die Fixlöhne reichen aus, es braucht keine Boni. Zudem müssen mittelfristig die Fixlöhne runter auf sozial- und betriebswirtschaftlich angemessenes Niveau.


Werner Kofler

31.01.2009, 17:54 Uhr

Natürlich haben die UBS Mitarbeiter und z.T. auch das Management hart gearbeitet ... trotzdem ... der variable Bonusanteil ist kein Fixbestandteil (habe das selbst erlebt!). Mit 60 Milliarden Steuergeldern übernehmen wir das UBS Risiko ! Herr Merz und Herr Kurer ... warum so ängstlich ? Ueberwindet endlich eure eklatante Führungsschwäche und redet gegenüber den treuen UBS MitarbeiterInnen Klartext


Emil Moos

31.01.2009, 17:34 Uhr

Der letzte Satz ist am besten. Die UBS will verhindern, dass die Bänker die Stelle wechseln. Wohin wollen die denn wechseln? Weltweit werden Tausende von Bankangestellten entlassen. Also was soll dann diese Argumentation?


Harry Wyder

31.01.2009, 12:21 Uhr

lt. Internet hat Obama den Banken die von der Regierung unterstützt wird, jegliche Bonuszahlungen untersagt. Alle Achtung dass er den Filz nicht unterstützt. Obama könnten wir in Schweiz auch brauchen. Dann wären die Märchen von Merz und Co. wiederlegt. Auch Pelly konnte vor zwei Tagen die Bonuszahlungen nicht goutieren. Und plötzlich krebst er zurück. Söihäfeli dört,Söihäfeli do!


Olaf Horvath

31.01.2009, 11:44 Uhr

Mit den Boni will man Private Banker halten, die sonst zur Konkurrenz gehen, im IB wird bereits kräftig abgebaut. Leider ist es so, dass damit letztlich mit Steuergeldern ein GEschäftsmodell gestützt wird, das seinerseits sehr zweifelhaft ist. Ein guter Bankier alter Schule würde Kunden nämlich in heutiger Zeit auch gerne Cash, Geduld oder mal einen ETF empfehlen. Keine Redemptionlastige Prod.


Hans Michelus

30.01.2009, 21:53 Uhr

Nicht die vielen engagierten der UBS haben versagt, sondern das Topmanagement welches aus der UBS die grösste Investmentbank kreieren wollte. Dieses Management sollte man zur Verantwortung ziehen nicht die Bank als solche, die einen ausgezecihneten Ruf unter Bankiers hatte und deren Verhältnis zu ihren Kunden in der Regel ausgezeichnet war. Wo ist die Frage nach der Beurteilung der Verantwortli


Brigitta Moser-Harder

30.01.2009, 21:32 Uhr

In Amerika siehr ein politischer Vorstoss vor, die Löhne der Manager auf dem Lohnniveau ihres Präsidenten Obama (soll seine Idee sein) einzufrieren: 400'000 $. Und zwar solange bis die Banken, oder andere Institute, Geld vom Staat erhalten. Ich schlage das Gleiche für die Schweiz vor. Soviel ich weiss verdient ein Bundesrat 450'000 Franken! Das ist mehr als genug für diese Manager.


Thomi Horath

30.01.2009, 20:33 Uhr

Man könnte die Bonis ja auch in Form von sogenannt "toxischen Wertpapieren" auszahlen. Oder hat die UB'S gar keine "toxischen" mehr?


Max Burkhard

30.01.2009, 19:25 Uhr

Wir dürfen gespannt sein was BR Merz und Herr Haltiner uns erzählen werden, wenn es tatsächlich keine vertraglichen Verpflichtungen gibt, dass die UBS Bonus Zahlungen machen muss. Es wird dann wohl heissen, es seien zwar keine rechtlichen, aber moralischen Verpflichtungen, die es zu respektieren gilt. Aber hat sich die Moral aus dieser leidigen Geschichte nicht schon längst verabschiedet ?


Thomi Horath

30.01.2009, 19:14 Uhr

Ein Problem ist auch, dass das UB'S-Hilfspaket KEIN DEMOKRATISCHER Entscheid war. Der BR hat darüber allein entschieden. Das Parlament hätte Bedingungen einbauen können. Diejenigen, die wollten, waren in der Minderheit. Das Volk darf und durfte gar nichts sagen. Und die UBS interessiert v.a. das Geld aus dem Ausland. Das Inlandgeschäft ist doch "peanuts". Tant pis.


Emmanuel Meier

30.01.2009, 17:24 Uhr

Und ich finde es nett, dass sie mich beleidigen, weil ich meine Erfahrungen mitteile, die ich jedes mal in den USA sammle. Obama ist ein Politiker und als solcher redet er. Aber Taten müssen folgen. Auch er hat bereits einige enttäuscht in den USA. Auch Bush hatte nach dem 11. September noch eine Zustimmung von Europa...Politiker nach 10 tagen im Amt messen erscheint mir heikel...


Richard Keller

30.01.2009, 17:19 Uhr

Mir scheint das die Vertraege fuer die Finanzspritze nicht der Bundesrat das Sagen hatte,sondern die UBS. Kurz gesagt:Es duerfen keine Boni bezahlt werden,bis UBS wieder schwarze Zahlen schreibt.


Peter Keller

30.01.2009, 17:09 Uhr

An alle Kritiker der UBS: Wo wart ihr denn in den vergangenen Jahren als die UBS gutes Geld verdient hat und einen schönen Batzen in unseren Steuertopf bezahlt hat? Hat jemand die Hand erhoben und gesagt: "Nein, dieses dreckige Bankengeld wollen wir nicht?" Ihr alle habt die hohle Hand gemacht und wart froh, dass wir eine gesunde Wirtschaft hatten. Und dazu hat die UBS sicher auch beigetragen.


Habib Ameur

30.01.2009, 17:02 Uhr

Eine Bemerkung zur Redaktion: Einige Personen veröffentlicht man ihre Kommentare 6-7 mal, andere wiederum kein einziges Mal. (Kommentare, die den Vorschriften entsprechen). Das motiviert natürlich nicht weiter zu......


N. Winter

30.01.2009, 16:19 Uhr

Tipp: Ein Ex-Investmentbänker schrieb während zwei Jahren unter dem Pseudonym 'City-boy' in einer Londoner Zeitung über die Machenschaften, Gier und Korruption in der Londoner Bankenwelt und wie er mit Boni zum reichen Mann wurde. Inzwischen hat er aus moralisch-ethischen gründen die Bank verlassen. Es gibt darüber einen interessanten Dokumentarfilm. Googeln und Nachlesen......empfehlenswert


Karl Baum

30.01.2009, 15:54 Uhr

Wenn den masslos überzahlten Bankern nichts mehr einfällt (und das geschieht oft), beklagen sie sich darüber, dass sie auch Steuern zahlen müssten. Das muss ich auch!!!, nur dass mein Einkommen vorher nicht durch den Steuerzahler berappt wird, damit ich dann wichtigtuerisch Steuern zahlen kann!


N. Winter

30.01.2009, 15:47 Uhr

@Emmanuel Meier Irgendwie sind Sie in diesem Forum nicht tragbar! 1. Ich kann bestätigen, dass es den Amis nicht egal ist was die anderen Staaten denken (sonst hätten sie nicht Obama gewählt) 2. Diese reden sehr wohl über Boni - Obama hat erst gestern in scharfen Worte erklärt, was er davon hält 3. Die Schweiz braucht auch einen Obama - jemand, der das Volk hört und vertritt (Bundesrat?)


Thomas Boesch

30.01.2009, 15:46 Uhr

@Emmanuel Meier: Und warum wollte den sonst niemand der UBS zu diesen ach so fantastischen Konditionen Geld leihen? Weil die UBS eben nicht kreditwuerdig ist und eine grosse Wahrscheinlichkeit besteht, dass die "ausgelagerten" Papiere nichts Wert sind. Haette eine Firma bei der UBS mit dem gleichen Muell einen Kredit beantragt so haette man die ausgelacht. ..


Koller Daniel

30.01.2009, 15:27 Uhr

Alle Diskutieren..........wofür, hat denn noch keiner bemerkt, dass die Banken in der Schweiz das Gesetz sind!!! Also redet ruhig weiter...... die Schweizer Banken haben den 2.Weltkrieg mit Weisser Weste überstanden und dabei noch abkasiert ( Boni????). Also ein kleiner klaggs für die Banken den die bestimmen die Regierung und damit die Welt.


Hans Müller

30.01.2009, 15:07 Uhr

"Wenn eine Bank staatliche Hilfe und damit Steuergelder in Milliardenhöhe beansprucht" Auch wieder so eine falsche Behauptung. Das Geld stammt nicht aus der Staatschatulle, es ist ausgeliehen zu einem günstigen Zins. Zur Zeit verdient die SNB mit dem Deal, weil sie Zins nimmt, und für das Geld selber einen tieferen Zins zahlt.


Emmanuel Meier

30.01.2009, 14:58 Uhr

Alleine die Tatsache, dass über dieses Thema so gesprochen wird, zeigt, dass auch wir Normalsterblichen offenbar vom Geld getrieben sind! Klimadebatte? Wir fahren alle Auto weiter! Raserdebatte? Wir fahren weiter über 120? Hunger auf der Welt? Wir haben ja zu essen...aber auch das geht vorbei und die UBS wird dann wieder gut dastehen und den Steuerzahler hats dank Zins nichts gekostet...


Emmanuel Meier

30.01.2009, 14:50 Uhr

@Thomas Boesch: 1. sind 60 Mia von der Nationalbank in Papiere geflossen, die, wenn sie wert gewinnen, weitaus mehr einbringen. Die Nationalbank hat u.a. solche Aktionen zur Aufgabe! Die andern Mia sind vom Bund in einer Vo geregelt. Die UBS MUSS innert relativ weniger Monaten das Darlehen zu 12,5% Zins zurückzahlen! Wo sind da die Kosten? Und auch die banker gehrören zu den Steuerzahlern!


Emmanuel Meier

30.01.2009, 14:46 Uhr

@Thomas Hansele: Was die andern Staaten über die Amis denken, ist denen doch Wurscht. Ich bin geschäftlich zwei Mal im Monat im mittleren Westen und in Kalifornien tätig. Glauben Sie mir, anstatt über die (gehassten) Boni zu fluchen, überlegen sich dort die Leute, was sie tun können, um die Wirtschaft wieder zu stärken...ich rede von diesem Geist!


Andy Schneider

30.01.2009, 14:36 Uhr

Reduktion der variablen Lohnbestandteile von 13 Mrd. auf 2 Mrd. Franken! Chapeau, welche Bank wird im 2008 ihre Lohnkosten um ca. 30% runter fahren? Keine! Ich gratuliere der UBS. Zudem ist es klar, dass man vertraglich vereinbarte, von einer Leistung abhängigen variablen Lohnbestandteile bezahlen muss, wenn man nicht vertragsbrüchig werden will. PB ist der Lebensnerv, daher auch Boni für die PBs!


Peter Zinsli

30.01.2009, 14:22 Uhr

@Thomas Kucsera "Dies Hetzkampagne des Tagesanzeigers baiserend auf unseriösen Recherchen vermischt mit Falschaussagen führt zu extremem Imageverlust der UBS." imageverlust ? bei der UBS ? wohin ? auf unter null ???


Thomas Boesch

30.01.2009, 14:20 Uhr

Zitat: Emmanuel Meier: "Wenn angeblich der Schnitt bei der UBS 200'000.-- verdient ... einen Schnitt von mind. 30'000.-- pro Kopf an Steuereinnahmen ... 10'000 UBSlern in der Schweiz ausgehe, sind das 30'000'000Mio. an Steuergeldern" Bei Ihrer Rechnung gibt das 300 Mio sFr pro Jahr und wir brauchen nur etwas mehr als 200 Jahre bis wir die 60 Mia. wieder in der Staatskasse haben.. *kopfschuettel*


Karin Falkner

30.01.2009, 14:20 Uhr

Sicher muss es mit der Auswechslung an der Spitze der FINMA und der SNB besser werden. Haltiner und Roth sind für die Schweiz nicht tragbar. Verschleierung von Tatsachen, schönreden von unbequemen Nachrichten, schwache Verhandlungen sind nur ein Teil der Tatsachen. Das Widmer-Schlumpf jetzt schon indirekt auf die Beiden schisst, deutet von kommendem Unheil.


Emmanuel Meier

30.01.2009, 14:18 Uhr

Schuld an allem sind sowieso wir Konsumenten. Wir wollten immer günstigere Kredite zu weniger Zinsen etc. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand diesen Wunsch in eine Idee zur kurzfristigen Geldanlage umzumünzen veruschte. Dabei heissts schon immer: There is no such thing as a free lunch! Aber Schuld sind diejenigen, die uns Dummen unsere Wünsche verkauft haben?


Emmanuel Meier

30.01.2009, 14:03 Uhr

Wenn angeblich der Schnitt bei der UBS 200'000.-- verdient, dann ergibt das einen Schnitt von mind. 30'000.-- pro Kopf an Steuereinnahmen. Wenn ich von ca. 10'000 UBSlern in der Schweiz ausgehe, sind das 30'000'000Mio. an Steuergeldern...Man stelle sich mal den Verlust vor, den es bei einem Niedergang dieser Bank geben würde...glaube nicht, dass viele auch soviel Steuern bezahlen!


Urs Keller

30.01.2009, 14:02 Uhr

@ Emanuel Meier, da kann man rechnen wie man will, wenn der Grossteil der Boni ins Ausland geht, gibt es in der Schweiz auch keine Steuereinnahmen . Es waren aber Steuergelder die der BR dabei in den Sand gesetzt hat . Es kommt immer mehr an den Tag, Wiederlich die ganze Geschichte.


Urs Huggentobler

30.01.2009, 13:56 Uhr

@Pat Merz. Doch, alle haben Schuld. Human Resources hat die Versager eingestellt. Die IT liess den Laden überhaupt erst laufen. Und die Kundenberater haben uns allerhand aufzuschwatzen versucht. Die UBS gehört in den Boden gestampft.


Franz Kessler

30.01.2009, 13:50 Uhr

Genauso wie der Paspst seine Worte manchmal im Nachhinein uminterpretiert (siehe Tagesaneiger 30.01.09), so wird jetzt versucht das Wort Boni neu zu nterpretieren. Dabei wurde das Wort genau deshalb erfunden, damit diese Lohnzusätze nur bei gutem Geschäftsverlauf geschuldet sind. Wenn dies bei der UBS anders ist, so muss sie dies zuerst beweisen, bevor sie eigenmächtig Steuergeld verteilt.


Martha Meister

30.01.2009, 13:48 Uhr

Andersens " Des Kaisers neue Kleider " lässt grüssen. Jahrelang sind diese angeblichen Top Leute herumstolziert und haben uns weis machen wollen, wie gescheit und tüchtig sie sind. Nun hat dieses erlesene Gewand der Exzellenz sich als nicht existent erwiesen. Jetzt stolzieren sie weiter herum in ihrer Unterwäsche, als ob nichts geschehen wäre. Die " Gescheiten" im Lande jubeln ihnen weiter zu.


Gil Greuter

30.01.2009, 13:45 Uhr

Ich finde es bedenklich, dass sogenannte Wirtschaftexperten und Politiker, die sich für die UBS einsetzen Bemerkungen wie: "mittlere Gehälter im Rahmen von 100'000 pro Jahr (wohlgesagt ohne Bonus)"... äussern. Vielleicht sollte man ihnen mal in Errinerrung rufen, dass 80% der schweizer Bevölkerung weniger verdient. Wenn sich dieser Teil der Bevölkerung nicht für die UBS einsetzen wird, wirds eng


Rene Nussbaumer

30.01.2009, 13:44 Uhr

ich kann nur Kotzen ueber die dreistheit dieser Leute.Frueher hasste ich die Auslaender die sich nicht unsererer lebenseinstellung von recht und ordnung beugten.Heute muss ich mich korrigieren,was unsere SCHWEIZER banker sich erlauben,sorry alle wie damals an die wand stellen,und ohne ruecksicht erschiessen. Uebrigens ich bin auch ein schweizer,aber ich schaeme mich heute dafuer.


Carlos Gartmann

30.01.2009, 13:44 Uhr

Es wäre wieder einmal Zeit, mit etwas Abstand das Wesentliche zu sehen. Oberstes Ziel muss sein, dass die UBS die "Staatskrücke" los wird. Nur ein profitables Unternehmen mit zufriedenen motivierten Angestellten bezahlt Steuern. Und genau mit diesen Steuern lassen sich sehr viele Sachen machen.....


Thomas Hansele

30.01.2009, 13:38 Uhr

@Emmanuel Meier: Würde mal ins aktuelle WEF einschalten um die dortige Stimmung zu den amerikanischen "Bailouts" aufzunehmen. Sie werden mehr oder weniger ausgelacht von den Asiaten und Balkanstaaten.


däni borer

30.01.2009, 13:31 Uhr

Wie man selbst lesen kann, sind diese Boni ja nicht verbindend. Haben diese Banker denn keinen Anstand. Der Bund hat mit sehr sehr viel Geld geholfen, dass diese Bank noch lebt und die Leute ihren Job noch haben. Jetzt ist es an ihnen ein Zeichen zu setzen und auf Boni zu verzichten. Wenn nicht, dann sollte diese Bank wirklich pleite gehen und unter neuem Namen wieder neu ohne Boni anfangen.


Boris Nork

30.01.2009, 13:29 Uhr

Es ist nicht einzusehen, warum die Schweiz an einer Bad Bank Interesse haben sollte, die 68 Milliarden Rettungsgelder verschlingt und dann noch Boni auszahlt - soll man neusten Meldungen glauben, sogar an genau die Investmentbanker, die das Problem primär verursacht haben.


Hans Rothenbühler

30.01.2009, 13:29 Uhr

Es hat noch kein einziger Beteiligter das Brodeln im Volk verstanden. Das ist genau der Punkt.


däni borer

30.01.2009, 13:22 Uhr

Jetzt reicht es mir langsam. Habe schon immer gesagt, dass das meiste Geld ins Ausland fliesst. Lasst doch die leidige UBS beim nächsten Mal hops gehen. Dann können diese arroganten Banker ja noch ein wenig an ihrem Bonus nagen.


Paul Thürig

30.01.2009, 13:04 Uhr

Mieserable" Leistungen" der Invstbänker sollen noch mit Bonis belohnt werden! Im Gegenteil man müsste an diese "Zunft"noch hohe Rückforderungen stellen und ein Grossteil davon vor Gericht bringen.Aber Final-Präsident Eugen Haltiner wird sicher eine passende Erklärung noch nachliefern...Mutige und klare Entscheide sind aber sicher nicht zu erwarten!


Peter Pauls

30.01.2009, 13:03 Uhr

@Rolf Wälchli, demnach sind jetzt alle MA die noch da sind Pfeifen?


Alfred Löhrer

30.01.2009, 12:58 Uhr

Als jetzt auch staatlich garantierter Bank empfehle ich der UBS und dem UBS-Verwaltungsrat für 2009 einen Blick in das Reglement für die Entschädigung des Bankrates der auch staatlich garantierten ZKB zu tun. Dort steht, dass die drei vollamtlichen Bankräte Fr. 315'000.-- pro Jahr erhalten, Boni sind ausgeschlossen. Und die ZKB funktioniert nicht schlecht.


Matthias Liesch

30.01.2009, 12:56 Uhr

Es war vor 2 Jahren beim Skifahren. Neben mir auf dem Sessellift zwei junge Herren um die 30, die über ihre Boni sprachen. Der eine konnte sich einige Porsches daraus leisten, der andere gleich mehrere.. "der Arbeitgeber sei fair gewesen. Die Grundlöhne waren bei beiden um die 150'000 pro Jahr. Von einem 13. Monatslohn zu sprechen ist schon etwas arrogant. vielleicht eher von 13 Monatslöhnen plus?


Pius Gasche

30.01.2009, 12:54 Uhr

Ganz einfach: Wer BONUS sagt, muss auch MALUS sagen. Alles Andere ist widersinnig und ungerecht. Die Versicherungen wissen dies seit hundert Jahren.


Hermann Steiger

30.01.2009, 12:52 Uhr

Ich bewundere immer mehr den Tagi. Wir lange soll denn dieses Thema denn aufgewärmt werden? Jeden Tag 3 Schlagzeilen mit Skandalen rund um die UBS mit einer einmaligen Hetze gegen die Banker. Wann soll den der erste aufgehängt werden? Dann werden die sogenannten Journalisten sicher keine Verantwortung über ihr Tun übernehmen.


Walter Brunner

30.01.2009, 12:43 Uhr

"Es wird wieder eine Zeit kommen, Gewinn zu machen, und es wird eine Zeit kommen, dass sie [die Banker] Boni bekommen - jetzt ist diese Zeit nicht." Barack Obama


Heinz Meier

30.01.2009, 12:42 Uhr

Auch Klein-und Kleinstverdiener tragen mit ihrer Steuerlast dazu bei,dass den Grossverdienern bei der UBS die Bonibezahlt werden können. Erlaubt hat diese Frechheit die Finma,die Nachfolgerin der ehemaligen so genannten Bankenaufsicht,welche z.b. die UBS "beaufsichtigte" bis die so tief im Dreck steckte und den Steuerzahler jetzt 60 Milliarden kostet.


Stefan Besmer

30.01.2009, 12:35 Uhr

Bonus? Liebe Bänkler, Euer Bonus ist, dass ihr (noch) einen Job habt. Die überdurschnittlichen Gehälter ab mittlerem Kader entbehren ohnehin jeglicher Grundlage. Wir übrigen Arbeitnehmer kriegen auch keinen Bonus, geschweige denn den vollen Teuerungsausgleich. Sauerei, dass wir Steuerzahler den Abzockern noch die Krise versüssen sollen. Das Wort Bescheidenheit müssen viele noch lernen.


Schumacher Rolf

30.01.2009, 12:30 Uhr

Auf höchster Ebene warnte ich. Nach Ospel hätte ad interim der Staat einspringen müssen, um unverfälschte Einsicht zu haben, um einen neuen, Comment für die UBS zu erarbeiten. Nachhaltigkeit, Mitverantwortung ( Lohnmässig), Transparenz gegnüber dem Kontrollorgan, hätten wieder Vertrauen geschaffen. Die Krise ist nie Schuld für die Misere, immer sind s verpasste Chancen. Der BR ist (ü)gefordert.


Claudio Zanetti

30.01.2009, 12:27 Uhr

Wie ist es möglich, dass wir permanent angelogen werden? Forderte nicht ein Bundesrat, der "68" noch nicht überwunden hat kürzlich mehr Regulierung und mehr Kontrollen? Und wie sieht die Realität aus, handelt es sich bei der Finma etwa nicht um ein staatliches Aufsichtsorgan? Die Transformation in ein semantisches Problem ("variable Lohnbestandteile") zeigt, dass das Volk für dumm gehalten wird.


Pat Merz

30.01.2009, 12:25 Uhr

@Herr Matter: Die UBS hat zigtausend Mitarbeiter, das geht vom IT Support über Backoffice via Human Resources über Kundenberater zu Top-Managern. NICHT ALLE HABEN SCHULD an der Misere, und viele haben ihre Arbeit sicherlich pflichtgemäss erfüllt in diesem Jahr. DAS berechtigt zu Bonus. Ich schlage vor: Boni für alle UBS Mitarbeiter mit einem Bruttolohn UNTER 100K pro Jahr, die ihr Soll erfüllten.


Urs Huggentobler

30.01.2009, 12:24 Uhr

UBS = das Unwort des Jahres 2008 und folgender


Karl Buchegger

30.01.2009, 12:22 Uhr

Wenn das alles stimmt, sind die Verantwortlichen bei der UBS und beim Bund Lügner und Betrüger!


Veronica Keller

30.01.2009, 12:22 Uhr

Zum Glück hat die Schweiz die UBS. Es lohnt sich nicht, sich für etwas aufzuregen das nicht veränderbar ist. Persönliche Entscheide, die mit Überzeugung getroffen werden umsetzen und von dannen ziehen.


Urs Huggentobler

30.01.2009, 12:20 Uhr

(U)nser (B)e(S)chiss


peter meier

30.01.2009, 12:19 Uhr

Ist sich diese Zeitung bewusst, was sie mit dieser Hetzkampagne und Verbreitung von Halbwahrheiten auslöst? Die umliegenden Finanz- und Werkplätze schauen dem Treiben händereibend zu: Destabilisierung von innen ist besser als jeder verbale Angriff aufs Bankgeheimnis und die Steuersouveränität. Glücklicherweise werden einige tausend UBS MA in der Schweiz ihr TA- und Sonntagszeitungabo kündigen...


Schumacher Rolf

30.01.2009, 12:15 Uhr

Die Zelle ist die kleinste Einheit im Körper. Ihre Grenze ist eine SEMIPERMEABLE Membran. D.h. solange die Zelle einen kontinuierlichen GEREGELTEN Ein uns Ausstrom zulässt lebt sie . Eine Zelle welche sich versiegelt, ist zum Tode verurteilt, sie nützt dem Organismus nichts. Wird von diesem aufgefressen und weggeworfen. Nein Sager lassen die CH einen Zelltodsterben und nenne sich Patrioten?


peter studer

30.01.2009, 12:14 Uhr

wir werden vom bunderat total verarscht,so ist es auch bei den bilateralen verträgen,deshalb gibt es nur ein nein am 8,Februar.ich denke an die AHV,wo man kämpft,sie zu senken, an die arbeitslosen an die ausgesteuerten,die immer ärmer werden und der bund verschenkt milliarden ein an eine firma,wie die kriminelle UBS.die bonis sollten der AHV zukommen,nicht den versagern,besonders den managern


Piero Gros

30.01.2009, 12:09 Uhr

Es wird immer absurder was Bundesrat MERZ mit der UBS verhandelt hat und dies mit unserem Steuergeld. Eigentlich sollten wir Steuerzahler bei der nächsten Rechnung der Bundessteuer nicht bezahlen, bevor nicht Klarheit herrscht was dieser MERZ mit unserem Geld macht. Weiter sollten alle Kunden der UBS ihr Geld abziehen. ALV wird uns schlussendlich weniger kosten als die UBS Milliarden Subvention


Harry Wyder

30.01.2009, 12:08 Uhr

Einmal mehr ist das Volk vom Bundesrat falsch informiert worden. Wann ziehen die verantwortlichen Miss Manager ihre Konsequenz? Oder muss das Volk nachhelfen.!


Werner Meier

30.01.2009, 12:07 Uhr

@Paul Meier: Völlig einverstanden. Wo's nichts zu verteilen gibt, gibt es nichts zu verteilen. Wenn die Firma serbelt, ist andernorts völlig klar, dass es kleinere Brötchen gibt. Wann lernen das die Bänkler endlich?


Sarah Amstutz

30.01.2009, 12:06 Uhr

UBS beschäftigt viele Mitarbeiter, die sich nach Feierabend um Kunden kümmern. Dass diese Mitarbeiter in UBS- Filialen v.a. von nicht-UBS-Kunden beschimpft werden interessiert eben die Menschen nicht, welche um 17.00 lieber in die Bar gehen! Jedoch ist die Enttäuschung der Steuerzahler auch verständlich. Man sollte sich aber nicht mit UBS-MA vergleichen. Banker und UBS sind auch Steuerzahler!


Walter Meier

30.01.2009, 12:06 Uhr

Habe soeben ALLES Geld bei der UBS abgezogen ! Es wird ja immer schlimmer !! Ob es diese Bank in 12 Monaten noch gibt ? Walter Verwalte immerhin einige Millionen Euro..........


Stefan Meier

30.01.2009, 12:05 Uhr

Letzendlich ist der Sozialstaat nur konsequent. Die eine Sozialhilfeempfängerin vom 1.Mai durfte auf Staatskosten einen Luxus-BMW haben, warum sollen also die Flopshots der UBS auf Ihr Scherflein verzichten müssen? Wäre das nicht ungerecht?


Edith Widmer

30.01.2009, 12:04 Uhr

Es ist nicht nur bei der UBS das man Geld verliert. Ich habe ein Freizügigkeitskonto bei der Sarasinbank und habe letztes durch diese Bank Fr. 18'00.-- verloren, das war eigentlich meine Pensionskasse für später.


Rudolf Frauchiger

30.01.2009, 12:03 Uhr

Dudli, Kucsera: wenn der Bonus das 13. Salär ist (= durchschnittlich 26000) müsste man dringend die Löhne kürzen. Tiefer Lohn, daher Bonus nötig, dies ist ja blanker Hohn. Ich komme aus der Maschinenindustrie. Da hat es ausgezeichnete Leute , die im Gegensatz zu den Bänkern ihre Produkte verstehen. Von solchen Entschädigungen können wir nur träumen.


Alexander Dominguez

30.01.2009, 12:00 Uhr

Wenn ich ein Bankangestellter wäre, hätte ich noch so viel Scham, um auch eine Lohnkürzung in Kauf zu nehmen, wenn dadurch mein Arbeitsplatz gesichert würde. Man kann nicht Geld vom Staat nehmen und gleichzeitig die hohen Löhne und Privilegien verteidigen. Bankangestellte jammern auf sehr hohem Niveau ! Sie sollen mal für 60'000 Franken im Jahr arbeiten gehen, statt den Steuerzahler zu belasten.


Urs Stolz

30.01.2009, 11:56 Uhr

Geschätzte Komentarschreiber/Innen, regt euch doch nicht so auf. Wenn Herr Vasella von der Chemie sich soviele Millionen nehmen kann, dann weiss man ja dass die Chemikonzerne und Banken bei der Bemessung der Gehälter jegliche Realität zum normalen Verhältnis verloren haben. Es gibt halt keine Gerechtigkeit.


Tomas Toscano

30.01.2009, 11:55 Uhr

Die Kommentare in hier sind einfach nur durch Neid zu erklären. Habt Ihr vergessen, dass der BUND für die 6 Milliarden 12% Zins kassiert????? Dass sind sagenhafte 720 Millionen Franken = 60 Millionen pro Monat!!! Verdammt wenn ich soviel Zins bezahlen müsste, dann würde ich auch mit dem Geld machen was ich will. Und vergesst nicht die Leute bei UBS haben sich den Arsch aufgerissen letztes Jahr!


André Zumstein

30.01.2009, 11:51 Uhr

Wirklich schade, dass die UBS ab 2009 wieder freie Hand hat. Ich frage mich, worüber die Schweizer Medien dann schreiben wollen. Wahrscheinlich wird es gar zu ein paar Entlassungen auf einigen Redaktionen kommen. Als Ressortchef würde ich mir schleunigst darüber Gedanken machen, welche Schweizer Firma man als nächstes in die Pfanne hauen könnte, um den Volkszorn am Kochen zu halten.


Trudi Balmer

30.01.2009, 11:51 Uhr

@Thomas KUcsera wissen sie überhaupt, was das Wort "tiefer Lohn" bedeutet? Ich denke sie haben keine Ahnung wovon sie schreiben, ich denke sie sind ein Vollblutbänker der bis Heute noch niemals etwas entbehren hat müssen, darum sollten Leuten wie ihnen das Wort entzogen werden. Genau solchen Typen wie ihnen haben wir diese Misäre zu verdanken. Vielen Dank für unsere Misswirtschaft mit 0 Lohn


Alexander Gross

30.01.2009, 11:48 Uhr

Kaum ein anderes Land bringt es fertig, so über seine eigenen Errungenschaften herzufallen wie die Schweiz. Siehe Swissair! Es ist bedenklich was sich der Tagesanzeiger mit seinen täglichen Angriffen im Boulevard-Style gegen die UBS leistet. Und natürlich wird die Kommentar-Option eingeschalten, so dass sich die Volkswut schön entfalten kann.


Reyna Kaiser

30.01.2009, 11:45 Uhr

Schlimmer als im Mittelalter ! Diese unerhörte Arroganz der Banker und unsere Regierung verteidigt sie noch gegen den Unmut des Volkes! Tellensöhne und Töchter seid wachsam, die Banker werden bald durch die Hohle Gasse kommen !


Britta Imboden

30.01.2009, 11:43 Uhr

Einst wurde den UBS Mitarbeitern ein 13.Monatslohn ausbezahlt. Anfangs im Dezember, dann ja hälftig im Juni und Dezember und dann jeden Monat ein Zwölftel,damit es schön verteilt ist. So ist es nach wie vor.Sprechen tut man in den Vertägen seit einigen Jahren von einem Jahreslohn (dieser historisch gesehen inkl.13. Monatslohn). Wenn nun keine Boni ausgeschüttet werden, bleibt der 13. in Monatslohn


Gerhard Schmid

30.01.2009, 11:42 Uhr

Die Medien sollen mal mit ihrem links-populimus aufhören. Banker sind Leute wie du und ich und haben einen rechten Bonus verdient. Sonst werden diese unsere Sozialwerke zerstören. Dies hat Auswirkung auf die unkontrollierte Einwanderung. Lang lebe der Kapitalimus.


Hans Müller

30.01.2009, 11:41 Uhr

Wenns beim Lohn keinen Leistungsanteil gibt, wird das Leben einfacher. Und wenn einer dennoch etwas leistet, werden die Kollegen sicher etwas unternehmen.


Suter Yvan

30.01.2009, 11:36 Uhr

Auch wenn, was angesichts des Arbeitsmarktes allerdings zu bezweifeln ist, die Furcht besteht, dass Fachkräfte den Finanzkonzern verlassen, bedeutet dies lediglich, dass die UBS damit auf eine gesunde Grösse schrumpft. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass keine Firma freilwillig Lohnbestandteile ausrichtet, die sie sich nicht leisten kann. Der Imageverlust der UBS kostet mehr als die Boni


Hans Gunter

30.01.2009, 11:35 Uhr

Wenn einige UBS Mitarbeiter die Bank verlassen,weil der Boni zu klein ist, wird die Bank kleiner.Dies ist ein Ziel, welches Herr Haltiner anvisieren sollte,denn kleinere UBS,grössere Systemstabilität.Wieso macht er es nicht?? Und:Leute die Boni bekämpfen machen es nicht aus Neid, sondern es ist ihr Interesse! Bund/Aktionäre/Presse/PK contra UBS Mitarbeiter, dies ist das Game, jeder schaut für sich


Chris Sabour

30.01.2009, 11:29 Uhr

Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass die Bankräuber in den Teppichetagen der Banken zu finden sind. Zumindest was die UBS betrifft wissen wir jetzt: Es ist nicht mehr nur meine Meinung, sondern eine Tatsache. Sperrt die Halunken endlich hinter Schloss und Riegel...


Karl Knecht

30.01.2009, 11:27 Uhr

Ich kenne einen Devisenhändler bei der UBS, 25 jährig, "verdient" SFR 100000/Jahr fix und wenns rund läuf, gibts SFR 400000/Jahr "variablen Lohnanteil". Eine Einkommenreduktion um 80% ist schlicht und einfach nicht hinnehmbar!!!


Zeno Müller

30.01.2009, 11:27 Uhr

Tages-Anzeiger soll mal aufhören, ständig solche Gerüchte zu verbreiten, denn meistens stimmen sie sowieso nicht oder sind nicht genug präzis!! Warten sie doch mal auf den 10 Feb., da werden sie die ganze Warheit wissen!!


Toni Müller

30.01.2009, 11:21 Uhr

Der UBS-"Bonus" ist eine "freiwillige, variable Sondervergütung" und daher nichts mehr als eine in anderen Branchen genannte GRATIFIKATION. In jeder anderen Branche wird die Gratifikation nach oben oder nach unten entsprechend dem Geschäftsgang angepasst. Auf Grund des miserablen Geschäftsgangs mit rund 20 Milliarden Verlust, gibt's bei der UBS bis auf weiteres keine Gratifikationen mehr. Punkt.


Hans Müller

30.01.2009, 11:19 Uhr

"Für Boni darf kein einziger Franken aus dem Volksvermögen aufgewendet werden." ist völlig richtig. Die 6 Mia sind ein verzinstes Darlehen an die UBS, sie bringen der SNB 2 Mio pro Tag, und die anderen Gelder hat die SNB in den USA geholt, zu einem Zins von 1,4 Mio pro Tag. Da bleibt ein Gewinn für die SNB. (Ausserdem werfen diese Papiere zur Zeit Geld ab)


karl meier

30.01.2009, 11:18 Uhr

Es wird sich nichts ändern, in diesem kaputten verfaulten Bananenstaat. Der Betrug und die Verlogenheit gehen weiter. Neu , wird es zusätzlichen Psychoterror geben.


Dieter Hagmann

30.01.2009, 11:18 Uhr

An alle empörten... Rechnet doch mal nach, wie viel Steuern die UBS in den letzten Jahren bezahlt hat. Und dann rechnet noch dazu, wie viel die UBS Angestellten an Steuern für ihre Boni bezahlt haben in den letzten Jahren.. Diese Zahlen relativieren die Aussagen in den vorhergehenden Kommentaren erheblich..


Hannes Wachtler

30.01.2009, 11:17 Uhr

Und man stelle sich noch folgendes Szenario vor: die UBS schüttet trotz Verlust auch noch Dividenden aus. Der Aufschrei der Empörung unter den UBS-Aktionären wird landesweit zu hören sein...


Hans Müller

30.01.2009, 11:14 Uhr

Jetzt reicht es; die Kranken und Armen knechten und die Reichen vergolden! Löst Eure Konti bei der UBS auf und zahlt keine Steuern mehr! Das ist die einzige Sprache die diese "Herren" verstehen!


Boris Nork

30.01.2009, 11:11 Uhr

1. Also dürfen wir wieder von Boni sprechen? 2. Also ist die UBS doch nicht vertraglich zur Zahlung von variablen Lohnkosten - Verzeihung - Boni verpflichtet? 3. Also werden doch Investmentbanker belohnt und nicht nur die "guten" Abteilungen? Bleibt noch irgendeine Lüge übrig?


Hans Müller

30.01.2009, 11:10 Uhr

@Marie-Louise Oberholzer Kurzarbeit funktioniert in Produktionsbetrieben, im Autobau zum Beispiel. Den Bank-Schalter können Sie nicht gut wegen Kurzarbeit schliessen, und die Arbeit im Hintergrund braucht immer noch gleich viel Aufwand (zB Zahlungsverkehr).


Peter Fischer

30.01.2009, 11:08 Uhr

Was soll von Seiten der UBS diese "gespielte" Angst, MA würden bei Ausbleiben des Boni abwandern ? Wenn MA in solchen Situationen keine Loyalität zeigen, kein Verständnis zeigen, dass bei einer Staatshilfe keine Bonis bezahlt werden können, dann sind sie sowieso nur an der eigenen Karriere interessiert und für das Unternehmen nicht wirklich ein Gewinn. Die UBS soll solche MA ruhig ziehen lassen.


Geri Disler

30.01.2009, 11:07 Uhr

Ich arbeite bei der UBS. Im Arbeitsvertrag steht nichts vom Bonus, das ist wahr. Aber mir bei allen Mitarbeitern, die ich gefragt habe, wurde im Anstellungsgespräch gesagt, dass man zwar einen vergleichsweise niedrigen Fixlohn hat, jedoch durch den Bonus wieder konkurrenzfähig werde. Ohne Bonus geh ich auf die Verwaltung arbeiten und bekomm mit weniger Aufwand noch einen 13. Monatslohn.


Urs Keller

30.01.2009, 11:07 Uhr

Normalerweise werden keine Boni ausbezahlt, wenn es um die Existenz der Firma geht. Anscheined gelten bei der UBS andere Massstäbe. Dass es jetzt doch Bonus sind und keine variablen Lohnanteile ist klar, weil es nicht in den Verträgen steht. Das Beste man würde es auf Gewinnbeteiligung benennen, und auszahlbar nur bei einem Gewinn des Gesamtunternehmens, so wie es viele Firmen handhaben


Emmanuel Meier

30.01.2009, 11:06 Uhr

Zudem: Wenn angeblich der Schnitt bei der UBS 200'000.-- verdient, dann ergibt das einen Schnitt von mind. 30'000.-- pro Kopf an Steuereinnahmen. Wenn ich von ca. 10'000 UBSlern in der Schweiz ausgehe, sind das 30'000'000Mio. an Steuergeldern...Man stelle sich mal den Verlust vor, den es bei einem Niedergang dieser Bank geben würde...Arbeitslosenversicherung etc. nicht gerechnet!!!!!


marcel meier

30.01.2009, 11:05 Uhr

Warren Buffet, Schaffer des grössten Investorenmehrwerts, Befürworter der Erbbesteuerung, Stifter seines Vermögens usw., bezieht pro Jahr $ 100'000, also zur Zeit rund Chf 120'000 - vorbildlich: gönnen wir also allen UBSlern mit einem Salär fix unter Chf 180'000 ihren Bonus; darüber: leider nein! Aber; glaubt jemand im ernst, dass HH Merz/Haltiner als altgediente SBGler (UBS) das können?!?


Sarah Rohner

30.01.2009, 11:04 Uhr

Der Bund hätte der UBS das Geld nicht geben müssen, nur um die Arbeitsplätze zu sichern hat er dies getan. Und dies zum Wohl aller Mitarbeiter, klar sind das unsere Steuergelder. Aber die, welche diese Boni erhalten haben sind auch Schweizer Bürger, denn ich habe meine Steuern auch bezahlt und habe dieses Jahr auch einen Boni kassiert.


Hans Müller

30.01.2009, 11:04 Uhr

Wenn anfangs Jahr ein Teil des Einkommens abhängig gemacht wird von der Erreichung von Zielen in der Arbeit, dann kann man das Ende Jahr nicht einfach streichen, das wäre Vertragsbruch. Streichen kann man logischerweise den Anteil, der vom Geschäftsgang abhängig ist. Leider hat die UBS das bisher nicht sehr klar getrennt.


Silvano Campedel

30.01.2009, 11:02 Uhr

Also ich frage mich schon lange, welche interessen, durch die die das rettungpacket beschlossen haben vertreten wurden. So nach dem Moto eine Hand wäscht die andere ..??!!


Emmanuel Meier

30.01.2009, 11:02 Uhr

Man sollte sich wünschen, dass andere Themen, die weitaus wichtiger sind, dieselbe Akzeptanz finden...Ob Boni gut sind, das sei dahnigestellt. Aber die Schweiz hat ein Interesse daran, dass es der weitaus grössten Bank wieder gut geht. In den USA, wo weitaus schlimmere Misstände herrschten, zieht man an einem Strick, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Wir sind ein Volk von Motzern und Neidern!


Peter Matter

30.01.2009, 11:00 Uhr

WELCHE LEISTUNGEN honorieren? Finanzpäckli verkaufen, ohne zu wissen was drinsteckt? Man sollte alle Banker feuern , die nicht mehr gebraucht werden. Es kommt günstiger, wenn der Staat ihnen ALG ausbezahlt, als wenn sie Steuergeld-Boni absahnen.


Werner Koller

30.01.2009, 10:53 Uhr

Zitat: "Klartext. Die UBS ist vertraglich nicht dazu verpflichtet, einen Bonus zu leisten.". Frau Koerfgen, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass alle Arbeitsverträge, die die UBS mit ihren zehntausenden Mitarbeitern weltweit hat, gleich lauten? Weshalb dann Ihre so absolut klingende Aussage (vgl. Zitat)? Billige Stimmungsmache?


Josef Dudli

30.01.2009, 10:46 Uhr

Offenbar wird der 13. Monatslohn bei der UBS "Bonus" genannt, seit einem Jahr ein negativ besetztes Unwort. Es käme dem Staat und den Staatsbetrieben ja auch nicht in den Sinn, ihrem Personal in Defizitjahren den 13. zu streichen. Dass auchgerechnet die SP dieses lauthals fordert, ist bemerkenswert. Aber eben: Staatsangestellte sind deren Klientel, Banker nicht


Rolf Wälchli

30.01.2009, 10:45 Uhr

Die für die Konkurrenz interessanten Spitzenkräfte wurden der UBS in den vergangenen Monaten schon längst abgeworben. Alle übrigen werden Mühe haben in der jetztigen Situation eine neue Stelle zu finden. Das sind alles nur leere Drohgebärden von einem verwöhnten Berufsstand, welcher immer noch Träumen vom schnellen Geld nachjagd und noch nicht auf dem harten Boden der neuen Realität gelandet ist.


Reto Meier

30.01.2009, 10:44 Uhr

Die ganzen Boni sind für Andere kein Thema: Kein Geld in der Kasse - kein Bonus - aus. Jeder KMU oder sonstige Betrieb wird betrieben und in den Konkurs geschickt. Als Steurzahler und Ökonome sage ich heute, es wäre besser gewesen die UBS Konkurs gehen zu lassen. Alle Bonussüchtigen sollten froh sein das ihre Arbeitsstelle erhalten bleibt. Anderorts wird einfach entlassen, kein Staat der hilft !


Matthias Horvath

30.01.2009, 10:40 Uhr

Wie hier steht und wie es die UBS handhabt zeigt dies deutlich auf, dass das System "Bonus", praktiziert von der UBS, die persönlichen Interessen des einzelnen Mitarbeiters vor den Interessen der Firma gestellt und honoriert hat. Dies führt nun zu dieser Situation, dass auch bei einer "Schlagseite" der Firma anstelle diese zu "stabilisieren" noch das "letzte herausgeholt" wird! Sehr gefährlich...


Christoph Keller

30.01.2009, 10:40 Uhr

Ich erwarte, dass die alle Mitarbeiter der UBS aus Dankbarkeit der Schweiz gegenüber, welche sie vor dem Konkurs gerettet hat, auf ihre Boni und zwei Jahre lang auf 10% ihres Grundgehaltes verzichten. Bei allen anderen Firmenrettungen verzichten die Arbeitnehmer freiwillig auf Lohn. Dies wäre nicht mehr als Anstand.


Peter Beutler

30.01.2009, 10:40 Uhr

Vielen stösst die Boni-Diskussion im„Zischtigsclub“(27.01) sauer auf:SVP-NR Kaufmann,FdP-NR Noser,GLP-NRBäumle und die SF-FrauFassbind verteidigten überheblich die "neue“ UBS. 2007:im Durchschnitt mehr als 100'000 Fr Boni pro Mitarbeiter;2008 immer noch 20'000 Fr.Die einfachen Angestellten viel weniger,die Kaderleute viel mehr.Auf Kosten von uns Steuerzahlern!Wie lange lassen wir uns noch bieten?


Paul Meier

30.01.2009, 10:39 Uhr

Ich bin das Gejammer dieser arroganten Banker langsam leid! Auch wir in der Maschinenindustrie arbeiten hart, vielleicht noch härter, weil wir Liefertermine einzuhalten haben, aber wenn der Geschäftsgang schlecht ist, wird nicht mal über einen Bonus diskutiert, man akzeptiert einfach, dass es keinen gibt! Dann sollen eben diese "guten" Leute abwandern, jeder ist ersetzbar! Ist gut = bonusgeil?


Franz Reigel

30.01.2009, 10:32 Uhr

Die Lösung ist eigentlich einfach: die UBS kann soviel Boni / variable Lohnkosten gewähren, wie sie will, unter der Bedingung, dass sie dies intern selber zu kompensieren hat (z.B. durch Einsparungen, Salärkürzungen bei der obersten Führung und in Bereichen, wo die (Gewinn)-Jahresziele nicht erreicht wurden). Für Boni darf kein einziger Franken aus dem Volksvermögen aufgewendet werden.


Hannes Lötscher

30.01.2009, 10:32 Uhr

Interessante Entwicklungen, die Details aus dem UBS Arbeitsvertrag sind wohl für die meisten Leser hier auch völlig neu.. Bin sehr gespannt wo das noch hinführt!


Peter Bräm

30.01.2009, 10:30 Uhr

UBS: Einfach die viel zu hohen Boni streichen, dann ist das Thema vom Tisch!


Hanspeter Meier

30.01.2009, 10:30 Uhr

Arbeitnehmervertreterin Planta stellt fest, dass die Frustration intern sehr gross ist. Das mag stimmen. Bloss: Extern ist der Frust wohl noch grösser. Ich habe als hart arbeitender Steuerzahler 10'000 Franken in diese Bank pumpen müssen - und ob je ein Rappen davon zurückkommt, weiss ich nicht. Soll also der Frust Massstab für die Ausrichtung eines Bonus sein, habe ich auch einen verdient.


Erich Köchli

30.01.2009, 10:25 Uhr

Die UBS zahlt trotz Milliardenverlusten Boni aus und beansprucht gleichzeitig Staatshilfe in Milliardenhöhe. Das heisst nichts anderes, als dass diese Bonuszahlungen direkt von uns Steuerzahlern finanziert werden. Dass meine Steuern dazu verwendet werden, einem Zweig der Privatwirtschaft unter die Arme zugreifen, der selber für seine Probleme verantwortlich ist, macht mich wütend !


Thomas KUcsera

30.01.2009, 10:23 Uhr

Ja, die nerven der UBS Mitarbieter liegen blank und zwar bedingt durch die Schlagzeilen und Formulierungen in vielen Zeitungen, die die Tatsachen falsch weiderspiegeln. Ich gratuliere dem Tagi zu seiner Schlagzeilenpolitik a la Blick. Statt zu schreiben, tiefer lohn deshalb bonus, wird ein anderer Titel gewählt.!!!


Benedikt Merker

30.01.2009, 10:23 Uhr

Ich finde das System UBS gut. Bei den sehr schlechten Sportmannschaften sollten man dieses System auch einführen. Dann könnte man trotz hoher Niederlage, einzelnen Spieler, die gut gespielt haben, die Siegprämien trotzdem ausbezahlen. Wobei es sich zeigt, dass in einer Mannschaft (Firma) die immer verliert, die sehr guten Leute meist dünn gesät sind.


Nadine Binsberger

30.01.2009, 10:23 Uhr

Nicht nur die Bank wechseln, sondern gleich den Job! Geld ist ein Tauschmittel für eine reelle Leistung. Die Verwaltung dieses Tauschmittels kann knapp noch selbst als Leistung gesehen werden. Diese Verwaltung ist die Aufgabe einer Bank. Aber der Handel mit einem Tauschmittel ist keine Leistung per se. Aus dem Tausch von Tauschmitteln werden keine reellen Werte generiert. Tschüss Bankenbranche!


Sonja Dubs

30.01.2009, 10:21 Uhr

Hinzu kommt: Welcher Mitarbeiter würde die UBS schon anklagen, wohl sehr wenige! Am schlimmsten ist das Gejammer der Mitarbeiter,z.B.einer UBS-Kassiererin am Radio. Job, der ohne Matura u.Uni ausgeführt werden kann. Ein nine to five Job, bei welchem man keine Pendenzen ins Wochenende nehmen muss.Dafür zahlt die UBS oft über 70'000.- Jahreslohn ohne Boni.War selbst bei UBS, auch ohne Boni fürstlich


Michael Suter

30.01.2009, 10:21 Uhr

Jeder Tag ein neues Märchen. Bonus=varibler Lohnanteil - Bonus hat vertragliche Verpflichtung - Achtung die Leute laufen davon ohne Bonus (diese Lüge hörten wir schon bei den Löhnen von Ospel etc.). Alles verfilzter Unfug bis hinauf zum Bundesrat! Die ehrhaft gebliebenen UBS-Mitabreiter wollen nur eins: noch einen Job nächstes Jahr - und sie hatten sich schon auf Bonus=0 fürs 2008 eingestellt.


S. Kappeler

30.01.2009, 10:20 Uhr

Ich werde dieses Jahr ca. 260.- der Staatssteuern direkt einem Kinderheim oder einer sonstigen bedürftigen Einrichtung zukommen lassen. Unsere Regierung scheint im Moment nicht in der Lage zu sein, verantwortungsvoll mit unserem Geld umzugehen...


A Meyer

30.01.2009, 10:19 Uhr

Unwahrheiten erst als Wahrheiten, dann als Halbwahrheiten und schliesslich doch als Lügen zu veröffentlichen: so die Informationen von der Pleitebank-UBS und vom Bund zum Thema UBS-Boni. Das Parlament soll durch Gesetzänderungen es BR und NB künftig verunmöglichen, 60 Mrd. von UNSEREM Volksvermögen durch Notverordnung zu verschleudern. Direkte Demokratie als Alibiübung?


Ajdemi Popusi

30.01.2009, 10:19 Uhr

Kaum zu glauben wie dreist Menschen sein können ohne mit der Wimper zu zucken. Fehlt nur noch, dass die UBS den Staat um Geld anhaut um die Boni auch auszahlen zu können. Wie kann sich da noch jemand darüber aufregen, wenn Demonstranten Bankfillialen attackieren? Ich habe mich früher aufgeregt, jetzt nicht mehr... Es kann doch nicht sein, das der Bund zuschaut und wir sollen tun als sei nichts.


Urs Huggentobler

30.01.2009, 10:19 Uhr

Viele müssen den Gürtel in den nächsten Jahren deutlich enger schnallen. Weshalb nicht auch die Meute, die uns das alles mit eingebrockt hat? Es kann nicht angehen, dass man sich selbstgefällig für die (desaströse) geleistete Arbeit auf die Schulter klopft und finanziell belohnt. Alle, die behaupteten, Boni seien Lohnbestandteil, sind nun als Lügner oder Unwissende entlarvt. Zum Teufel mit der UBS


Alexander Walther

30.01.2009, 10:16 Uhr

Ich würde es verstehen, wenn der Fixlohn bei 5 oder 6000.- Franken wäre aber eben, die Banker haben die Realität zum Geld völlig verloren. Bei mir wurde Teuerung und Boni gestrichen, um über die schwierige Zeit zu kommen. Gut, meine Firma hat auch kein Geld vom Bund gekriegt. Mich nimmt Wunder, was die in Zukunft kriegen wenn es wieder aufwärts geht. Einfach schamlos diese Leute.


Bruno Bucher

30.01.2009, 10:14 Uhr

Wenn das zutrifft, dann hat uns der Bundesrat angelogen. Wenn die UBS wirklich diese variablen Lohnanteile auszahlt, sehe ich keinen Grund mehr meine Geschäftsbeziehungen nicht zu beenden und diese Bank nie wieder zu betreten. Das halte ich schon mit anderen Banken so, die nur Verachtung für mich als Kunden zeigen. Die Bankangestellten bezahlen jetzt für ihr traditionell unsolidarisches Verhalten.


Otto Moser

30.01.2009, 10:13 Uhr

Endlich kommt etwas Klarheit ins Spiel. Das Märchen mit den garantierten Bonus in den Arbeitsverträgen (in der Schweiz zumindest) ist ein Märchen von Finma/Bundesrat. Ich habe auf der Bank (in der Schweiz) noch nie einen Arbeitsvertrag gesehen, der garantierte Boni als Inhalt hat. Von daher sollte einfach ehrlich kommuniziert werden. UBS will freiwillig Boni zahlen. Die Bürger sind nicht so dumm.


Peter Pauls

30.01.2009, 10:12 Uhr

Lieber Tag, kennen Sie jeden Arbeitsvertrag den die UBS und deren Mitarbeiter ausgehandelt haben? Es gibt Arbeitsverträge in denen der Bonus vertraglich festgehalten ist. Oftmals geschieht dies gerade dann wenn man einen Fachkraft von einem anderen Unternehmen übernommen hat und er am alten Ort eine bestimmte Bonus hatte und dies auch weiterhin haben will. Verträge kann man immer ergänzen...


Rolf Bänziger

30.01.2009, 10:09 Uhr

UBS will verhindern, dass "Topleute" abwandern? Wohin denn, im Moment kann kein Unternehmen solche unverschämten Versager brauchen! Ich meine damit nicht das Personal bis ca. 100000 Fr. Lohn! Alle darüber haben einfach zu verzichten! Wo bleiben die richtigen Strafen für das kriminelle Verhalten dieser Flopleute? Die Frustration extern ist auch extrem gross!!!!


Beat Keller

30.01.2009, 10:09 Uhr

Ich möchte darauf hinweisen, dass heuer das Weihnachtsgeschäft extrem gut lief. Wurden da wirklich nur Spargelder ausgegeben, oder nicht doch ein Teil des 13. Monatslohns? Und zahlen wir nicht alle teilweise die Steuern mit diesem 13.? Man müsste sicher das Lohnsystem anpassen. Es wird dann jedoch die Grösse der Grundlohnsumme höher. Haben heute nicht viele Arbeitnehmer variable Lohnkomponenten?


Heiner Gasser

30.01.2009, 10:05 Uhr

Hört endlich mal auf mit dem ewigen Gmögg! UBS ist kein Staatsbetrieb, und der Staat hat auch keine Aktien. Die ganze Bonus-Story ist so was von plattgewalzt und uninteressant. Ich frage mich, wer von all den Bloggern, die hier gegen die UBS hyperventilieren, überhaupt UBS Aktie besitzen oder Steuern zahlen. Die Linken versuchen sich zu profilieren, und der Tagi macht tüchtig Kasse. Widerlich!


Pat Merz

30.01.2009, 10:04 Uhr

Als ex UBS Mitarbeiter war ich jeweils auch immer froh um den Bonus. Der jetzige Sturm der Entrüstung der Bevölkerung, die von den Interna der UBS keine Ahnung hat, ist m.E. fehl am Platz und schadet am meisten den "einfachen" UBS Mitarbeitern, welche mit den Milliardenverlusten nichts zu tun haben, und ihre Arbeit eigentlich gut verrichtet haben. Die UBS besteht nicht NUR aus schlechten Managern!


P Scherer

30.01.2009, 10:02 Uhr

Wenn jemand Sozialhilfeempfänger wird, dann ist er eigentlich bevormundet. Keinen Rappen an irgend jemand in der UBS. Keinen Rappen ins Ausland. Das ist unsere Schweizer Sozialhilfe, die an die UBS geht. Ich nehme nicht an, dass wir z.B. von USA, Brasilien, etc. finanzielle Unterstützung für die UBS erhalten. Der Staat soll die UBS übernehmen und diese Führungs-Clique von G. fristlos entlassen.


j. schneider

30.01.2009, 10:00 Uhr

@margret kiener nellen (sp, be): bin ich ein einzel fall? ich habe in den usa mit einem vertrag plus variable lohnanteil gearbeitet, allerdings war die vertragliche verpflichtung abhängig vom erfolg (oder miserfolg) der firma (ein multi) während des jahres (daher variable...).


D Studer

30.01.2009, 10:00 Uhr

Vielleicht sollten wir ehrlicherweise mal unsere Nationalhymme ändern: Trittst im UBS-look daher // Seh’ich dich im Bonusmeer, // Dich, du hocherhabener Abzocker // Wenn der SMI sich rötet, // Betet, dumme Schweizer, betet // Eures Sparkonto ahnt // Mafiosi im hehren Vaterland // Geld, den Herren im heheren Vaterland //


R Brunner

30.01.2009, 09:59 Uhr

Die Finanzindustrie hat weltweit mehr als 200'000 Stellen liquidiert - viele der Opfer sind gut ausgebildete und gewissenhafte Personen mit Familien, welche nie in den "Problembereichen" gearbeitet haben. Wird interessant zu sehen, wie wir gedenken den Wert unseres gemeinsamen "Investments" in die UBS sowie die regionalen Steuerbeiträge, Wirtschaftstätigkeit mit all der Polemik erhalten wollen.


Gerd Müller

30.01.2009, 09:59 Uhr

Def. Boulevard Journalismus. Bank ist im Tief, der Billigjournalismus ebenfalls.


Peter Hasli

30.01.2009, 09:58 Uhr

"Die Frustration intern ist sehr gross», wir steuerzahlen sind auch frustriert, das wir mit unserem steurgeld deren ihre boni bezahlen müssen. für härtefälle (gibts die überhaupt bei MA der UBS) bonus zahlen ja. für alle anderen nein. wer 20 mia verlust macht, hat gar nicht das geld, boni zu bezahlen. woher auch ?


Hans Heiri Dahinden

30.01.2009, 09:56 Uhr

Haltiner lügt, Merz lügt! So jedenfalls mein Eindruck. Im Ausland wären die längst weg vom "Fenster". Hier dürfen sie weiter wursteln. Die UBS wird so nie gesunden, wer soll denn noch Vertrauen in dieses Institut haben.


Urs Hohler

30.01.2009, 09:55 Uhr

Da auch die Kundenpflege in den Boni eine Rolle spielt, wäre es unfair eine Nullrunde zu machen, wo doch gerade in Krisenzeiten die Kundenpflege von grösster Bedeutung ist. Geht die individuelle Leistung stark in diese Richtung, ist auch ein Bonus gerechtfertigt. Immerhin müssen viele bonusberechtigte Mitarbeiter für das Missmanagement in den oberen Etagen, die Kohlen aus dem Feuer holen.


Fernando Wagner

30.01.2009, 09:55 Uhr

Solange noch Bonus ausbezahlt wird, ohne dass dieses Belohnungssystem zwingend auch mit einem Malus verbunden ist, bringen wir diesen Raubritterkapitalismus nicht weg. Die Politik ist gefragt, und ich frage mich, ob denn die verantwortlichen Politiker all die roten Lampen noch nicht gesehen haben, die bei uns Fussvolk lichterloh brennen.


Joseph Aecherli

30.01.2009, 09:53 Uhr

Was soll man hier noch viel schreiben? Spart euch die Energie! Nur noch ein Satz: Ex-UBSler Haltiner ist nicht mehr tragbar; wann handelt Ex-UBSler Merz?


Boris Nork

30.01.2009, 09:52 Uhr

Es ist nur noch peinlich. Alle Parteien, von links bis rechts, die diesem "Rettungspaket" zustimmten, haben versagt. Man sollte das rückgängig machen und "den Stecker ziehen".


Marcello Orlandi

30.01.2009, 09:52 Uhr

Die UBS leidet unter Realitätsverlust und hat absolut kein Gespüri für die kleinen Anleger. Sie bewegt und verhält sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Hat die UBS nicht realisiert, dass aussergewöhnliche Situationen auch aussergewöhnliche Massnahmen erfordern?


Heinz Gastolin

30.01.2009, 09:51 Uhr

Diese neoliberalen Radikalkapitalisten bringen mich zum Kotzen. Die versauen die Welt global und nachhaltig. Haltiner muss nullkommaplötzlich weg. Vielleicht auch noch andere.


Eduard Meier

30.01.2009, 09:50 Uhr

Bisher gibt es betreffend der UBS Boni nur ein Gerücht. Auf dieser Basis wird nun in der Presse diskutiert. Ursula Wyss erzählt, was in der Finanzkommission besprochen wurde - hätte sie seit dem Fall Toni Brunner nicht wissen müssen, dass sie das nicht darf? Die Banken-Boni sind ein SkandalThema geworden, auf welchem der TA mitreitet. Es appelliert an die primitivsten Instinkte, der Eifersucht


Matthias Horvath

30.01.2009, 09:50 Uhr

Sehr geehrter Herr Bundesrat Merz, Für die aussenordentlich geleisteten Dienste für die FINMA, insbesondere in den hart geführten Verhandlungen bzgl. Finanzhilfe der UBS schlage ich vor, dass Herr Haltiner dafür belohnt werden sollte. Bitte bedenken Sie, dass diese Gratifikation nicht zu kleinlich ausfallen sollte, da sonst wir, d.h. der Bund und das Volk, einen sehr guten Mitarbeiter verlören...


Dani Debber

30.01.2009, 09:49 Uhr

Selbst wenn die Boni vertraglich zugesichert worden: Mann muss den UBS-Leuten einfach mal klar machen: Wenn der Bund nicht letztes Jahr die Ramschpapiere der UBS gekauft hätte, und Geld in die UBS gepummpt hätte, dann hätten die tollen UBS-Mitarbeiter jetzt villeicht keine Arbeit mehr (und auch keine Boni). Also hätten die jetzt wirklich mal verzichten können.


Stefan Zimmermann

30.01.2009, 09:49 Uhr

Ein bisschen schmunzeln musste ich schon, als die UBS zum Sozialfall wurde. Die sogenannten Top-Leute erwiesen sich als Flop-Leute. Jetzt wird weiter munter Kapital vernichtet - Diese sogenannten Top-Leute geben einfach nicht auf bis die Bank kaputt und Ihre Taschen voll sind.


Meienberg Peter

30.01.2009, 09:49 Uhr

Hören Sie endlich auf mit den reisserischen Headlines/ Berichterstattung über die UBS. Fast Blick-Niveau. Freuen Sie sich eigentlich über die Misere der Bank? Nehmen Sie sich ein Beispiel an der sachlichen Berichterstattung auf dem NZZ-Portal.


Stefan Hermes

30.01.2009, 09:46 Uhr

Ich kann Herrn Haltiner sehr gut verstehen: Bis vor kurzem hat er seine eigene Karriere bei der UBS voran getrieben. Er fühlt sich mit dem Bankhaus nach wie vor sehr verbunden, er kennt die meisten UBS-Abzocker persönlich und fühlt sich daher sicherlich verpflichtet, sich für das Wohlergehen seiner ehemaligen Berufsfreunde einzusetzen. Wurde Haltiner sogar von der UBS bewusst nach Bern entsendet?


Marie-Louise Oberholzer

30.01.2009, 09:46 Uhr

Es ist schade dass eine UBS machen kann was sie will. In anderen Betrieben gibt es Kurzarbeit, Entlassungen und keine Bonis. Mit dem müssen betroffene Mitarbeiter leben die nichts zu dem ganzem Schlamassel beigetragen haben. Herr Haltiner denken Sie auch mal über solche Menschen nach?? Es geht ja da nicht mehr um die Existenz von UBS sondern nur noch um Boni?!?!


Matthias Horvath

30.01.2009, 09:41 Uhr

Also doch!!! ...


Kurt Mühlbach

30.01.2009, 09:40 Uhr

Barack Obama nennt es "beschämend", für mich ist das vielmehr eine "Schweinerei", unhaltbar, peinlich und ein Betrug am Schweizer Steuerzahler. Diese Herren haben jeglichen Bezug zur Realität verloren und werden dabei von unserem Bundesrat noch unterstützt. Deutschland z.B. macht vor, dass man bei Banken, die Staatshilfe beanspruchen, sehr wohl Boni verbieten und die Gehälter begrenzen kann.


Hans Müller

30.01.2009, 09:34 Uhr

Jeder Bauer hat einen flexiblen Lohn. Warum sollte das ei einem Banker falsch sein? Der Bauer kann mit Klugheit und Einsatz den Ertrag beinflussen, und dann ist er noch vom Wetter und Glück abhängig. Wenn das Wetter nicht mitspielt - muss er dann auf das verzichten, was er dank Umsicht und Einsatz doch noch erreichte?


Urs Halter

30.01.2009, 09:31 Uhr

Wenn in 5 oder 10 Jahren die SNB Gewinn aus diesen Papieren macht, ist es selbstverstänlich. Dass Bund 12,5 % Zinsen für seine Hilfe erhält, ist ja ein Geschenk, ja klar, also hört endlich auf vom weissen Ritter zu sprechen; von den 85'000 Mitarbeitern haben vielleicht 1'000 im Bereich der Subprime Papiere gearbeitet haben, die übrigen 84'000 haben für Bank viel Geld verdient, Bonus gerechtfertigt


Heinz Butz

30.01.2009, 09:31 Uhr

Jetzt mistet endlich diesen Stall aus!!!! Solche Schmarotzer brauchen wir nicht, genausowenig wie diese Pseudokontrolleure der Finma. Banking ist ein Dienstleistungsgewerbe und nicht nur Verdienstleistung für angestellte Kaderleute ohne Skrupel und ohne Verantwortung.


Stefan Weiss

30.01.2009, 09:31 Uhr

Wie naiv dürfen Nationalräte sein? Die Aussage von Frau Kiener Nellen ist nur peinlich. Wenn persönliche Ziele vereinbart werden und diese erfüllt werden, sind Boni auszuzahlen. Viele Grundsaläre an der Basis sind nämlich in der Vergangenheit tief angesetzt worden. Manche Kundenberater sind darauf angewiesen. Verträge der Investmentbanker hätte man aber kündigen sollen. Das ist unverständlich.


Urs Altenburger

30.01.2009, 09:26 Uhr

Jetzt ist genug, Herr Haltiner soll den Hut nehmen, die vertraglichen Zahlung wird man zahlen müssen und die nichtvertraglichen ganz klar nicht. Im nachhinein muss man wohl feststellen das man der UBS nicht hätte helfen sollen, die Bank wird nie mehr das Vertrauen zurück geinnen und schlussendlich verschwinden. Das ist auch gut so.


Erwin Bühler

30.01.2009, 09:24 Uhr

Liebe Mitbürger. für mich ist alles klar. Die entsprechenden Bundesstellen kennen aus meiner Sicht die ganze Problematik zuwenig und Sie tragen keine unternehmerische und finanzielle Verantwortung.


Peter Brun

30.01.2009, 09:22 Uhr

Die Diskussion zeigt eines: sie wird nicht auf der Basis von Fakten geführt. Auch wenn es ihr nicht passt: die UBS muss transparant aufzeigen, welche Beträge aus welchen Ueberlegungen und Zwängen an wen gezahlt werden. Empfänger werden auch Investment Banker vor allem im Ausland sein. Wobei zu beachten wäre, dass Investment Banking bei weitem nicht nur das Hyp. Subprime - Geschäft beinhaltet.....


Rolf Bänziger

30.01.2009, 09:18 Uhr

Wann wehren wir uns?Wenn Putzpersonal oder MitarbeiterInnen bis max80000 einen "variablen Lohnanteil"erhalten habe ich kein Problem.Alles andere ist zurzeit indiskutabel und eine anmassende Frechheit!Das Argument, wir müssen die "guten"? Angestellten doch behalten, zieht gar nicht! Diese schmarotzenden Versager kann keiner brauchen!Im Moment werden die sicher nicht künden,es hat kaum freie Stellen


Otto Zingg

30.01.2009, 09:15 Uhr

FDP-Präsident Fulvio Pelli hat wieder einmal die Sache beim Wort ausgesprochen und er ist mit Sicherheit nach Herrn Couchepin der nächste Bundesrat. Die Versicherungen und die Banken sind viel zu stark mit dem Staat verbunden. Capter 11 ist bei der UBS angebrochen und während dieser Zeit muss der Staat alleine die Bank genauer beaufsichtigen. Dazu gehören auch die Löhne, die zu lange daneben sind.


Roger Walser

30.01.2009, 09:14 Uhr

Wenn Sie es nicht begreifen wollen, dann wird wohl die Strasse sprechen müssen. Wer organisiert eine Demo in Zürich? Ich bin dabei.


Eugen Fischer

30.01.2009, 09:13 Uhr

Wie schön wenn sich Angst und ängste dank unseren doch so lieben PolitkerInnen etabliert haben. Wie schön wenn der Steuerzahler für dumm und dämmlich betrachtet wird. Dies ist nicht nur eine Ohrfeige an die Bevölkerung, sondern ist für ein demokratisches Land menschenunwürdig, nein sogar sittenwidrig. Wie lange müssen wir Brüger uns dies noch gefallen lassen. Wann endlich heisst es yes we can!


Karl Kubli

30.01.2009, 09:07 Uhr

Die UBS soll nur weitermachen mit ihrer Schildbürgertätigkeit! Die Quittung wird von den Bankkunden kommen! Bald werden auch die Kunden, mit welchen die UBS Schadensbegrenzungswerbung gemacht hat, ihr Geld von den UBS-Konten abziehen!


Reinhold Schmid

30.01.2009, 09:07 Uhr

Ein Spruch von BERTOLT BRECHT passt auch heute noch: BANKRAUB: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.


Marie Jane Fischer

30.01.2009, 09:06 Uhr

Ich habe mein UBS-Konto schon in der 80er Jahren gekündigt, weil die UBS als eine der einzigen Institutionen in Europa die Apartheidpolitik in Südafrika mit guten Gewissen unterstützte. Leider hat sich die Moral dieser Bank kein bisschen verändert. Die Arbeitsverträge mit obl. Bonis hätten nämlich rechtzeitig durch Kündigung angepasst werden können. Das passiert in der Wirtschaft sonst auch!


W Grüter

30.01.2009, 09:04 Uhr

Ich erwarte von Journalisten, dass SIe der Frage endlich mal nachgehen: ob und überhaupt die Boni in den Arbeitsverträgen festgeschrieben sind. Ich bezeifle stark, dass festgeschriebene Boni (variable Lohnkosten) in den Vertrgägen drin sind. In der Schwiez wohl kaum. Kenne kein UBSler (auch Executive Director und Managing Director) der in seinem Vertrag ein festgeschriebener Bonusteil drin hat.


Paul Bucher

30.01.2009, 09:01 Uhr

Die Wut in der Bevölkerung ist mehr als berechtigt. Gestern nannte Barack Obama im sehr ähnlichen Fall die Wallstreetbanker "schamlos" und "es sei der Gipfel der Verantwortungslosigkeit". Wann wird endlich unser Bundesrat gegenüber den geldgierigen Bankern und ihren verbandelten Aufsichtsorganen so klar und deutlich. Wer 68Mrd öffentliche Subvention will, kriegt keinen Bonus. Punkt.


Stefan Meier

30.01.2009, 08:50 Uhr

Die UBS beklagt sich, dass wir kein Vertrauen hätten. Sogar "Vertrauensbildende Werbekampagnen" haben sie gemacht, und uns gebeten, ihnen "eine zweite Chance" zu geben. Ich gebe der UBS einen Gratistipp, der viel Wert ist: Es gibt im Leben kein Recht auf eine zweite Chance. Falls es eine 2.Chance gibt, NUTZT sie. Ihr habt sie erneut verzockt. Vorschlag: Kampagne - jeder hat eine 3. chance verdient


Roger Werlen

30.01.2009, 08:48 Uhr

Na Bravo.


Werner M. Müller

30.01.2009, 08:43 Uhr

Von Kreisen welche der UBS-Spitze nahestehen wird versucht, das Wort Boni durch den Begriff "variable Lohnanteile" zu ersetzen. Variabel bedeutet aber, dass der Betrag in schlechen Zeiten auch mal sehr klein - oder sogar null sein kann. Sicherlich angebracht bei den Riesenverlusten, welche nun der Staat tragen muss. Und unser Parlament schläft mal wieder. Herr Haltiner: Bitte zurücktreten, sofort!


Stefan Balz

30.01.2009, 08:39 Uhr

Wird ja immer Besser. "Scheibchenweise" wie wir uns das sonst nur von Politikern gewohnt sind kommt Licht in diese Geschichte. Dass nun die Top-Versager der Branche ebenfalls noch belohnt werden, notabene mit Steuergeld, ist der absolute Ablöscher.... Frecher gehts nicht mehr.


Marc-André Rauber

30.01.2009, 08:38 Uhr

Grüezi Herr Haltiner Finde das Vorgehen tatsächlich auch ziemlich fragwürdig. Gibt es keinen vernünftigeren Weg? Freundliche Grüsse Marc-André Rauber (ex-SBG)


Thomas Wernli

30.01.2009, 08:38 Uhr

Ich kann die bürgerlichen Politiker inkl. Widmer-Schlumpf nicht mehr hören, welche sich nun dauernd über die Boni beklagen. Es waren sie in ihrer ideologischen Verblendung, welche die Millardensubventionen an die UBS ohne Auflagen genehmigt haben und die Kompetenz der Finma übertragen haben. Dies im Wissen, dass in der Finma lauter Vertreter der Banken und Versicherungen sitzen.


Abraham stern

30.01.2009, 08:34 Uhr

Opfer zu bringen ist altmodisch geworden. Gar keine Boni für die UBS wäre das Beste in Anbetracht der Umstände. Würde jeder UBS'ler 5000 CHF an Boni bekommen, so würde das für die rund 80'000 Mitarbeiter gesamthaft 400'000'000 CHF, also 400 Mio ausmachen.


Marc Gselli

30.01.2009, 08:31 Uhr

Falls jemand Zeit und Lust hat: 11 mia bonus (2007) im Verhältnis zur gesamten Lohnsumme der Bank. Wieviele Prozent sind das? Wieviel bezahlen wïr für die Verwaltung unseres Sparbüchleins? Und wieviel Zinsen erhalten wir? Wir schuften, vertrauen unser hart verdientes Geld der UBS and diese werfen es den Bankern (damit meine ich nicht den Schalterbeamten oder Buchhalter) in den Rachen.


Fritz Müller

30.01.2009, 08:29 Uhr

Das Motto ist klar: Ich helf Dir ... Du hilfst mir ... zusammen fressen wir die Lämmer. Nicht weil wir böse sind, nur weil wir Hunger haben. Grosse Tiere haben halt grosse Mägen. Ich liebe den Schweizer Filz.


Pjotr Malatesta

30.01.2009, 08:28 Uhr

Genosse Haltiner hat offensichtlich Pessoas Buch *Der anarchistische Bankier* verinnerlicht - und den ersten Schritt zur Revolution eingeleitet. Merkwürdig nur, dass sich seine Kampfgenossen Ospelt, Thomas Held und Konsorten noch nicht zu Worte gemeldet und zum wiederholten Mal die Abschaffung des Staates gefordert haben....


Simo Gerber

30.01.2009, 08:26 Uhr

Das Thema nervt langsam: wilde Spekulationen uns sonst nichts. Bis zum 10. Februar gibt es dazu keine neue Fakten. Erst dann wird die Öffentlichkeit über die Pläne der Boni-Zahlungen informiert. Bis da ist alles nur ein Versuch mit Volkshetze Wahlkampf zu betreiben.


Max Greuter

30.01.2009, 08:25 Uhr

Die UBS ist eine sehr erfolgreiche Firma: Wo andere bereits bankrott wären hat sie es durch Lobbying im National- und Bundesrat während der fetten Jahre geschafft, dass sie nun die Steuerzahler in einem Umfang angehen kann, wie es sonst nur die Bauern dürfen, die immerhin etwas produzieren. Daher sind die Boni gerechtfertigt, vor allem für das Top-Management.


Jean Janneret

30.01.2009, 08:25 Uhr

Wärend unser Ersparnisse und unsere Altersrenten seit Jahren erodiert werden durch immer mehr Steuer, immer teuerer werdenden Krankenkassenprämien, fragwürdige Subwentionen, niedrigere Verzinsungen usw. werden andererorts Steuergelger herumgeschläudert. Unsere Politiker haben die Uebersicht total verloren!


Stephan Bernhard

30.01.2009, 08:23 Uhr

RAUBRITTER!


Urs Walther

30.01.2009, 08:17 Uhr

Ist das Thema nicht bald ausgeschlachtet?


Peter Fröhlich

30.01.2009, 08:16 Uhr

Zum Glück hat die Schweiz die UBS. Was würden die armen Tageszeitungen, Politiker und Wirtschaftsethiker nur tun ohne die UBS. Bei diesem Gummithema kann sich jeder profilieren - Intelligenz ist keine Voraussetzung. Dass die ganze Schweiz in die UBS investiert hat, geht vergessen - und was verloren ist, wenn sie doch Bankrott geht. Dann sind natürlich die anderen schuld - wer das auch sein mag.


share holder

30.01.2009, 08:13 Uhr

nehmt den bösen buben endlich ihr spielzeug weg,sie dürfen nicht mehr weiter spielen.


Stefan Werner

30.01.2009, 08:11 Uhr

Eigentlich ist die Taktik von UBS und Finma doch gut: Wir üben uns in Newspeak und sagen "variabler Lohnanteil" statt Bonus und wir reduzieren die Summe für eine begrenzte Zeit um einen gewissen Betrag, damit niemand mehr auf die Idee kommt, grundsätzliche Änderungen des Finanzmarktsystems einzufordern. So können in zwei, drei Jahren Löhne und Boni wieder ungehemmt steigen. Bis zur nächsten Runde.


Peter Germann

30.01.2009, 08:09 Uhr

Man hält das ganze Volk für blöd. Vertraglich fixierte und variable Lohnbestandteile haben bei UBS nur höhere Direktionsmitglieder, z.T. Private Banker mit Key Accounts und eben Investmentbänker. Sicherlich nicht dioe alleinerziehende Mutter, welche im Back Office arbeitet. Herr Haltiner als ehemaliger UBS'ler schaut halt immer noch für seine Kaste.


Oliver Westermann

30.01.2009, 08:09 Uhr

Geld macht nicht glücklich und als Banker geniesst man in der Öffentlichkeit kein wirkliches Ansehen mehr. Soll man das Geld doch ausbezahlen - für mich persönlich ist es Zeitverschwendung sich darüber aufzuregen, insbesondere da wir ja sowieso von allen Seiten angelogen werden. Am besten begegneten man solchen Personen mit Gleichgültigkeit und Verachtung.


Rony Kelly

30.01.2009, 08:05 Uhr

Wo ist der Schweizer Obama. Es ist Zeit dass der Bundesrat seine Verantwortung wahrnimmt und endlich Basta sagt. Die Arroganz des Verwaltungsrates und der Geschaeftleitung der UBS Boni auszuzahlen ist eine Schande.


Franz Klammer

30.01.2009, 08:05 Uhr

Jetzt hören wir doch auf auf den armen Bänkern herumzuhauen. Der Bundesrat hat versagt, die Finma hat versagt, die UBS hat den Vogel vollends abgeschossen. Und was ist passiert? NICHTS. Alle machen weiter wie zuvor. Also 1. Alle Konten von UBS auflösen. 2. Dem Bundesrat mittels Initiativen das Leben schwer machen. 3. Bankern die Boni bezogen die doppelten Steuern abknöpfen.


Thomas Kucsera

30.01.2009, 08:04 Uhr

Dies Hetzkampagne des Tagesanzeigers baiserend auf unseriösen Recherchen vermischt mit Falschaussagen führt zu extremem Imageverlust der UBS. Langfristig könnte dies sogar das aus der UBS bedeuten. Ist dies wirklich der Journalismus den eine Demokratie benötigen? Ist die Auflage wichtiger als die Wahrheit?... bin mir bewusst, dass dies wie üblich in der demokratichen Art nciht veröffentlicht wird.


Thomas Aeschbacher

30.01.2009, 08:01 Uhr

Also doch! Was man schon seit einigen Tagen vermutet hat, wird nun bestätigt.Es war schon von Beginn weg unglaubwürdig, dass an die "normalen" Banker im Schnitt CHF 26'000 bzw. deutlich mehr verteilt werden. Was da abgeht ist eine absolute Frechheit und das Verhalten des Bundesrates ist himmelschreiend.Leider haben viele noch nicht geschnallt, wie sich solches Gebaren langfristig auswirken wird


Peter Fröhlich

30.01.2009, 07:56 Uhr

Zum Glück hat die Schweiz die UBS. Was würden die armen Tageszeitungen, Politiker und Wirtschaftsethiker nur tun ohne die UBS. Bei diesem Gummithema kann sich jeder profilieren - Intelligenz ist keine Voraussetzung. Dass die ganze Schweiz in die UBS investiert hat, geht vergessen - und was verloren ist, wenn sie doch Bankrott geht. Dann sind natürlich die anderen schuld - wer das auch sein mag.




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