Wirtschaft

So spioniert Apple die Kunden aus

Mit dem Kauf eines iPhones oder eines anderen Produkts akzeptiert jeder Kunde neue Datenschutzrichtlinien. Der eidgenössische Datenschützer warnt vor dem Regelwerk. Wir zeigen die heiklen Passagen.

Welche Daten kennt Apple?: Apple-Store in Houston.

Welche Daten kennt Apple?: Apple-Store in Houston.

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Wer Apple direkt zu seiner Datenschutzrichtlinie befragen möchte: privacyeurope@apple.com.

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Der eidgenössische Datenschützer Hanspeter Thür warnt vor der neuen Datenschutzrichtlinie von Apple (AAPL 502.6 1.86%) – weil sie es dem Computer-Hersteller erlaubt, allerlei private Daten seiner Kunden zu sammeln und weiterzugeben. Dabei ist die Richtlinie völlig legal: Wer ein Apple-Produkt kauft, gibt mit dem Kaufvertrag sein Einverständnis zur Datennutzung. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zitiert die heikelsten Passagen aus der Datenschutzrichtlinie. Sie ist am 21. Juni eingeführt worden.

Wie die Daten verwendet werden: «Apple und seine verbundenen Gesellschaften können diese personenbezogenen Daten untereinander austauschen und sie nach Massgabe dieser Datenschutzrichtlinie verwenden. Diese Gesellschaften können solche Daten auch mit anderen Informationen verbinden, um unsere Produkte, Dienstleistungen, Inhalte und Werbung anzubieten oder zu verbessern.»

Wie die Daten erfasst werden: «Wenn Sie eine Apple-ID erstellen, Ihre Produkte registrieren, sich für einen Geschäftskredit bewerben, ein Produkt kaufen, ein Softwareupdate downloaden, sich für einen Kurs in einem Apple Einzelhandelsgeschäft anmelden oder an einer online Umfrage teilnehmen, können wir eine Vielfalt von Daten erfassen (...)»

Welche Daten erfasst werden: «(...) einschliesslich Ihre Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Informationen zu Ihrer bevorzugten Kontaktaufnahme und Kreditkarteninformationen.» Ausserdem: «Wir erfassen Informationen wie namentlich Beruf, Sprache, Postleitzahl, individuelle Geräteidentifizierungsmerkmale sowie den Ort und die Zeitzone, wo Apple-Produkte verwendet werden (...).» Sowie: «Apple und unsere Partner und Lizenznehmer (können) präzise Standortdaten erfassen, verwenden und weitergeben, einschliesslich des geographischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit.»

An wen die Daten weitergegeben werden: «Mitunter wird Apple bestimmte personenbezogene Daten an strategische Partner weitergeben, die mit Apple zusammenarbeiten, um Produkte und Dienste zu erbringen, die Apple helfen, Marketingleistungen an Kunden zu erbringen.» Bezüglich der Standortdaten: «Diese Standortdaten werden von Apple und unseren Partnern und Lizenznehmern verwendet, um Ihnen standortbezogene Produkte und Dienste anzubieten und diese zu verbessern.»

Auch der Staat kann Daten erhalten: «Mitunter kann es für Apple nötig sein – aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen, Rechtsvorgängen, Rechtsstreitigkeiten und/oder Anfragen von öffentlichen und Regierungsbehörden innerhalb oder ausserhalb Ihres Wohnsitzlandes – Ihre personenbezogenen Daten offen zu legen. Ausserdem können wir Daten über Sie offen legen, wenn wir der Überzeugung sind, dass dies für die nationale Sicherheit, Gesetzesvollzug oder andere öffentliche Interessen notwendig ist.»

Wie die Daten verwendet werden können: «Apple gibt personenbezogene Daten weiter an Unternehmen, die Dienste erbringen, wie zum Beispiel die Verarbeitung von Informationen, Kreditgewährung, Ausführung von Kundenbestellungen, Lieferung von Produkten an Sie, Verwaltung und Pflege von Kundendaten, das Zurverfügungstellen eines Kundendiensts, die Bewertung Ihres Interesses an unseren Produkten und Leistungen sowie das Betreiben von Kundenforschung oder die Durchführung von Umfragen zur Kundenzufriedenheit.»

Apple weist auf Anfrage darauf hin, dass der Kunde auf dem iPhone (OS4) und iPad unter Einstellungen / Allgemein die Ortungsdienste deaktivieren könne. Viele Apps wie beispielsweise jene der SBB oder von Navigationssystemen bieten ebenfalls die Möglichkeit, die Standortbestimmung auszuschalten. Eine ganze Reihe von Diensten lassen sich dann jedoch nicht mehr sinnvoll nutzen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.07.2010, 10:11 Uhr

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59 Kommentare

Fritz Nussbaumer

12.07.2010, 01:28 Uhr
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Man müsste halt einmal das Echelon-Spionagesystem studieren. Man könnte dann feststellen, dass Apple, IBM, Microsoft und Konsorten Bestandteil dieses weltweiten Spionagesystemes sind. Alle diese Firmen sind dem FBI, der CIA, der NSA und dem Pentagon auskunftspflichtig. Das schöne daran ist, dass das alles gar nicht geheim ist, aber irgent etwas in Bern verdunkelt dem Datenschützer die Logik. Antworten


Jörn Himmelberger

11.07.2010, 09:17 Uhr
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Der Staat darf frisch fröhlich Daten Sammeln, die Unternehmen nicht...! Ich wohne in den USA, da weiss (vielleicht) jeder, dass er seine Daten frei zugänglich macht. In der guten Schweiz glauben viele an den "Datenschutz", wo denn bitte? Nicht, das ich für "Datenklau" bin, aber es ist schwierig Das zu kontrollieren... insbesondere, wenn der Staat (die Schweiz) selber kein Vorbild ist... Antworten


Frank Schmid

11.07.2010, 05:19 Uhr
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Es ist witzig zu sehen wie all die Apple -Juenger das verharmlosen. Wuerde mich nicht ueberraschen, wenn das die selben sind, welche gegen Mocrosoft schiessen. Das nennt sich selektive Wahrnehmng. Ic h jedenfalls kaufe prizipiell kein Apple Produkte mehr. Apple ist jedenfalls schon lange nicht mehr trendy, spatestens seitdem fast jeder eines hat. Sehr uncool. Antworten


Stefan Bisig

10.07.2010, 12:31 Uhr
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Es geht um etwas Prinzipelles: Meine Daten gehören mir, und die gehen im Prinzip niemand etwas an! Es muss weder Apple noch das DoD der USA etwas an, ob ich heute im Migros, Lidl oder Denner einkaufe, oder kurz nach Singapore fliege. Denn merke: als Nationale Sicherheit bezeichnen US-Firmen immer die Sicherheit der USA, nie jedoch dein Heimatland! Mit ein Grund, weshalb ich kein iXY benutze! Antworten


Michael Trümmer

10.07.2010, 10:23 Uhr
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Und Jonas Däppen: Sich mit einer losen Gruppe wie "Anonymous" zu identifizieren, die genauso auf einen selbst losgehen könnte, und deren Slogans zu schreiben, ist ziemlich naiv. Gerade die Anonymität macht es für Soziopathen leicht, andere zu schikanieren, zu bedrohen und zu stalken. Im Internet besteht somit momentan Täterschutz. Antworten


Michael Trümmer

10.07.2010, 10:16 Uhr
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Das preisgeben der Daten an die Behörden bei einer Straftat ist absolut gewöhnlich, gerechtfertigt und wird auf vielen Webseiten ebenfalls erwähnt. Das Geotagging (Ortungsdienst) sollte aber tatsächlich abgeschaltet werden. Wen jemand zuhause ein Foto mit dem iPhone macht und es ins Internet hochlädt, können Stalker über die "EXIF"-Daten den Wohnsitz zurückverfolgen. Antworten


Ralf Hartwig

10.07.2010, 08:29 Uhr
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@Markus Früh: ok, du magst es also lieber auf die heimliche Microsoft-Tour. Das ist in Ordnung. Und danke, dass du uns hier ein bisschen an deinen sexuellen Vorstellungen hast teilhaben lassen. ;-) Antworten


Eduard J. Belser

09.07.2010, 18:25 Uhr
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Die Geräte von Apple sind gut, ich benutze sie selbst, aber sonst ist Apple eine typisch US-amerikanische «…-Firma» mit einem abstossend arroganten Verhalten den Kunden gegenüber. Es wird Zeit, dass die EU in Sachen Datenschutz und Konsumentenschutz Apple endlich den grossen Hammer zeigt, diesen Leuten unmissverständlich den Tarif durchgibt und notfalls pickelharte Sanktionen verhängt. Antworten


Wolfgang Basel

09.07.2010, 17:59 Uhr
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@Othmar Fluck: Was haben Kritiker denn alles zu verbergen? Das ist immer die gleiche Antwort, aber Apple geht es einfach nichts an, wo ich bin, wenn ich das Navi benutze. Für manche Kritiker wird jeder Bürger der nur einen kleinen Einspruch gegen diese Datensammlung macht schon ein halber Verbrecher (man muss ja etwas verbergen). Antworten


Markus Früh

09.07.2010, 17:47 Uhr
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Es ist schon wahnsinnig wie sich die Apple-Jünger gegenseitig das Gewissen beruhigen. Das grenzt schon an Kolektivonaniererei. Im Web und bei Drittfirmen haben sie dann definitiv ihre Hosen runtergelassen. Ich käme mir saudoof vor. Antworten


Roman Knöpfel

09.07.2010, 17:22 Uhr
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Zudem nimmt mich mal wunder, wieso ständig der Staat einschreiten muss!!!!!!! Wo bleibt da die viel gelobte Mündigkeit der Bürger resp. der Nutzer. Schon früh im Leben lernen wir lesen und Schreiben, aber der Staat muss uns vor unserm eigenen Tun schützen ??????Ich hoffe nur ich finde vor dem Zubettgehen noch die Toilette ohne unsern Staat zu Hilfe zu rufen. Antworten


pary muster

09.07.2010, 16:57 Uhr
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Es steckt mehr, viel mehr dahinter als bloss nur Werbung zu machen. Salamitaktik! Es sei gesagt, dass jede Werbung eine Botschaft beinhaltet um eine Ansicht zu generieren. Man kann auch sagen, dass es für Sachen genutzt werden kann die heute noch nicht relevant sind, aber in Zukunft relevant werden mögen. Unter dem Strich: Manipulation und Kontrolle der Menschen/Benutzer! Antworten


adrian iten

09.07.2010, 15:39 Uhr
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Das Sammeln von Kundendaten ist ja nicht weiter problematisch und weit verbreitet. Wenn sich jemand gestört fühlt, soll er seinen eigenen Konsum kontrollieren und die Daten entsprechend schützen. Wer jetzt sagt, dass der Tagi gegen Apple schiesst, hat wohl die ganzen alten Artikel verdrängt. Lobpreisungen zur Genüge. Es darf also auch mal etwas kritischer und negativ sein. Antworten


Othmar Fluck

09.07.2010, 14:45 Uhr
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Tja, das Leben ist heute in vielen Bereichen digital. Und man kann in Gottes Namen nicht all die Goodies nutzen (wie z.B. Navi), ohne Standortdaten bekannt zu geben. Was haben die Kritiker denn alles zu verbergen? ;-) Und überhaupt: Nutzt doch keine elektronischen Geräte mit Internetanschluss mehr! Viel Vergnügen! Antworten


Roman Knöpfel

09.07.2010, 13:49 Uhr
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und von wem kommt das hochgelobte "Android" denn, steht da nicht die angefeindete Datenkrake Google dahinter???? Zudem möchte ich mal wissen woher der liebe und ach so korrekte Tagi all die Einverständnisserklärungen der Personen die in der Online- & Printausgabe mit Bild veröffentlicht werden, gelagert hat ;-)) Dasselbe gilt für alle News- Sender wie SFDRS usw. Antworten


Matthias Kamber

09.07.2010, 13:34 Uhr
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Immer noch mal den Blick auf's Kleingedruckte, bevor man dem Kaufvertrag zustimmt, hilft definitiv. So lange wir die Freiheit der Wahl in unserem Interesse tatsächlich auch nutzen (und nicht alles was grad angesagt ist auch unbedingt "haben müssen"), so lange finden sich immer auch Alternativen. So spielt der Markt auch. Antworten


Marcel zürcher

09.07.2010, 13:32 Uhr
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Ist ja nix besonderes. Da muss ich Apple ausnahmsweise mal in Schutz nehmen. Daten sammeln gibts schon seit 50 Jahren und mehr. Versandkataloge tun dies seit es diese gibt. Es gab doch schon früher Firmen wo man gegen kleines Entgelt 100 Adressen zur Anschrift von Werbung erhielt. Überlegt Euch lieber, wo und in welcher Form ihr eure Schleimspur hinterlässt. Das wäre viel wichtiger. Antworten


Matthias Schneider

09.07.2010, 13:28 Uhr
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Wilkommen in der neuen Welt! Ich finde es super... ich muss nicht mehr zum Produkt, sondern das Produkt findet mich. Antworten


Hans Müller

09.07.2010, 13:27 Uhr
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Unfein. Man sollte die Wahl haben. Das war früher die Stärke von Apple. Antworten


Jonas Däppen

09.07.2010, 12:42 Uhr
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Man muss schon sehr bekloppt sein um Apple jetzt noch in Schutz zu nehmen. Dies gilt übrigens auch für Migros, Coop, und vor allem facebook oder Sony mit ihrem PS3! Ich huldige dies, indem ich die entsprechenden Dienstleistungen oder Produkte einfach nicht kaufe und lächle über die Fichen-Affäre. So einfach!!! Daher eine Alternative: We are Legion. We do not forgive, we do not forget! Expect us! Antworten


Andreas Leupin

09.07.2010, 12:37 Uhr
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@Jürgen Heinrich Scheele: Was sind denn Ihrer Meinung nach die sogenannt "intimsten" Daten, welche Apple erhebt? Meine Name, meine Adresse und meine Telefonnummer kann jeder im Telefonbuch nachschauen. meine E-Mail-Adresse gebe ich bei jedem Versand preis. Die Übertragung von Standortdaten kann deaktiviert werden - bleibt IMHO nicht mehr viel so Intimes übrig... Antworten


Daniel Alber

09.07.2010, 12:37 Uhr
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Da lobe ich mir mein Android. Da wird zwar auch spioniert, doch kann ich alle Systemprozesse sehen und auch beenden, die ohne mein Einverständnis irgend etwas machen, oder diesen Prozessen den Zugang zu GPS oder WiFi verwehren. Weiterhin gibt es Einstellungen, die detailiert solche Sachen ein- oder ausschalten. Antworten


Steve Wozniak

09.07.2010, 12:29 Uhr
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Der korrekte Adressat der Kritik wäre nicht Apple sondern das bürgerliche Parlament, welches es ablehnt, ein griffiges Datenschutzgesetz zu formulieren. Antworten


Martin Forrer

09.07.2010, 12:28 Uhr
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Mein Gott, ich bin ja eigentlich der totale Apple Gegner, aber das geht dann doch zu weit. Was macht dieser Hanspeter Thür eigentlich den ganzen Tag? Tut der was anderes, als sich ständig besorgt und "Alarm schlagend" zu zeigen? Eben noch war es Google mit Streetview, jetzt Apple. Es nähme mich mal wunder, was die Leute denn so an hypersensiblen heiklen privaten Daten zu verbergen haben... Antworten


Ursula Badertscher

09.07.2010, 12:24 Uhr
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In den Händen von Google oder einem gewieften Linux Hacker sind solche persönlichen Daten natürlich 100x besser aufgehoben als bei Apple. Darum: Sofort ein Android-Phone kaufen. Oder noch besser: Seinen Ärger lauthals auf Facebook kundtun und nebenbei jedes Detail seines Privatlebens in die Welt hinaus posaunen... Das allergrösste Datenrisiko ist immer noch die Naivität der Anwender. Antworten


Andreas Leupin

09.07.2010, 12:22 Uhr
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@Michael A. Bühlmann: ...zum Glück gibt es Alternativen wie Android (von Google!), bei denen man nicht weiss, welche Daten verwertet und weitergegeben werden - denn was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Ist es das, was Sie uns sagen wollten? Bei Apple existiert immerhin eine Datenschutzrichtlinie, die den Benützer zur Datennutzung informiert. Antworten


Kurt Aegeri

09.07.2010, 12:21 Uhr
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Apple & Co nutzen ganz einfach die Trägheit und Inkompetenz der Staaten aus. Letztere haben noch immer nicht kapiert, dass es im Zeitalter von internationaler Vernetzung nicht mehr damit getan ist, hinter den Dingen her zu hecheln. Man muss proaktiv handeln! Aber da kann man gegen Wände reden (oder wahlweise schreiben). Antworten


Nils Baier

09.07.2010, 12:15 Uhr
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Es irritiert mich sehr, dass hier tatsächlich jeden Tag etwas Negatives über Apple berichtet wird - wenn man aber genauer recherchiert, hier einfach völlig übertrieben wird! Bitte gestalten Sie Ihre Artikel objektiver, das Ganze nimmt langsam boulevardeske Züge an. Ausserdem jeder, der hier glaubt, dass Android "besser" ist, hat nichts begriffen. Googles Services dienen einzig dem Data-mining! Antworten


Luckas Meyer

09.07.2010, 12:10 Uhr
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Wie spioniert die Migros, Coop, Swisscom, Fust, Android, Google, MS, Nokia, SWISS ihre Kunden aus? Sich auf die Erfolgsweile eines einzigen Anbieters (Apple) über Themen zu äussern, wo andere Firmen genau so aktiv beteiligt sind, ist billiger Populismus. Erst wenn Apple es auch macht, wird mit dem Finger gezeigt. Aber jeder möchte halt gerne sein Name mit Apple erwähnt sehen. (google-ranking!) Antworten


Luckas Meyer

09.07.2010, 11:54 Uhr
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Jeder Apple Kunde konnte einwilligen oder Ablehnen. Zudem gibt es 2 Einstellungen, wodurch diese Datenerfassung nachträglich abgeschaltet werden kann. Das hat nicht's mit spionieren zu tun, sondern mit der Einwilligung des Kunden um an ein Geschäftsmodel teilzunehmen. Ob personifizierte Werbung für jedermann sinnvoll oder wertvoll ist, muss jeder selber beurteilen können. Eben wie in diesem Fall! Antworten


Freddy Luger

09.07.2010, 11:40 Uhr
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Mich stört das nicht es kann sogar zu meinem vorteil sein wenn ich daten hinterlasse , manche personen nehmen sich zu wichtig ! nur werbung unaufgefordert würde ich nicht akzeptieren möchte in ruhe meine mp3 songs hören und nicht ewig gestört werden durch mms etc . Antworten


Pierre Bonmot

09.07.2010, 11:30 Uhr
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@Bühlmann: Ich bin ja mal gespannt, wie unter Android intelligente Navi-Lösungen und Social-Apps möglich sind, ohne dass dabei die Location-Daten übertragen und ausgewertet werden :-) Antworten


Michael A. Bühlmann

09.07.2010, 11:30 Uhr
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Zum Glück gibt es die Alternative zum iPhone. Diese Geräte laufen unter Android einem Linux-Abkömmling. Beispielsweise htc macht solche Geräte und die brauchen den Vergleich nicht zu scheuen. Antworten


Esther Körner

09.07.2010, 11:29 Uhr
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Eigentlich muss ich sagen, dass es den Konsumenten recht geschieht, wenn ihre Daten ausgewerten, registeriert und fichiert und missbraucht werden. Ich freue mich richtiggehend, wenn Firmen und der Staat mit den erhobenen Daten die Leute richtiggehend manipulieren, weil es den Meisten schlicht egal ist und sie es als mühsam empfinden sich für sich selber zu wehren. Traurig aber wahr. Antworten


Jürgen Heinrich Scheele

09.07.2010, 11:26 Uhr
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"Völlig legal" seien die Apple-Bestimmungen. Vielleicht. Aber sollte es das auch bleiben? Sollte man ein Telefon nur kaufen dürfen, wenn man der Preisgabe intimster Daten an x-beliebige, unkontrollierbare Drittparteien zustimmt? Die Ausweichmöglichkeiten sind begrenzt, denn andere Hersteller können ähnliche Praktiken anwenden. Die Gesetze sollten den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden. Antworten


Luca Süess

09.07.2010, 11:26 Uhr
Melden

Korrigiert mich, aber wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das seit jeher immer so... die Geräteregistirerung (ausser beim iPhone) war bis Anhin immer freiwillig... Würden keine GPS-Lokalisierungen weitergegeben werden, würde Google-Maps, TomTom etc. auf dem iPhone nicht laufen. UPS könnte keine Pakete ausliefern, da kein Adressen weitergegeben werden dürfen. etc. etc. etc. Antworten


René Bezdek

09.07.2010, 11:25 Uhr
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@Isabel Wirth: Recht hast du Isabel!! Nachdem ich mal gegen die Baz geschossen habe wie Du werden gewisse Beiträge von mir gar nicht mehr publiziert! Mir ist jedoch das gleich aufgefallen. Und im Ernst....also ob auf andere Weise keine Daten weitergegeben würden?! Die werden auch ohne unser Wissen weiter gegeben. Da kann man sich ja gleich zuhause einbunkern! Antworten


Sven Fischer

09.07.2010, 11:24 Uhr
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@Holler: Klar ist man kläser, danke coop- oder cumuluskarte oder gott weiss was. Aber über ein handy kommt man extrem einfach an ein bündel von persönlichen daten. ich mach ja kein fakeanrufen um die zu verwirren, oder fakeemail, zudem wollen sie vielleicht ihre emails abrufen, schwups haben sie auch die richtige emailadresse. die heutige sorglosigkeit, ber unbedingt am bankgeheimnis festhalten. Antworten


Michael A. Bühlmann

09.07.2010, 11:21 Uhr
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Zum Glück gibt es die alternative zum iPhone. Diese Geräte laufen unter Android einem Linux-Abkömmling. Beispielsweise htc macht solche Geräte. Antworten


adrian wehrli

09.07.2010, 11:18 Uhr
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Ich werde meine Kinder gleich bei Apple registrieren, damit Sie altergsgerecht und konsumfreundlich durchs Leben begleitet werden. Eigenlich sollte man bei Geburt schon eine Apple-ID kriegen, dann ist das tracking in der I-Schule und I-Shop einfacher. Ich kann dann sogar überwachen wann Sie den I-Müll rausbringen. Willkommen in der wunderbaren Welt des I-Konsums! I-Phone ergo sum! Antworten


Roman Knöpfel

09.07.2010, 11:17 Uhr
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und damit macht apple genau das, was andere unternehmen wie swisscom, orange, sunrise, migros, coop usw. auch machen. ich denke der datenschützer hat schlaueres zu tun. zudem weiss jeder it-benutzer mittlerweile bescheid. Antworten


Andreas Leupin

09.07.2010, 11:15 Uhr
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@Andre-Marie Ruf: Wenn Sie schon Android als Alternative erwähnen - Sie glauben aber nicht im Ernst, dass es dort mit den Datenschutzbestimmungen besser bestellt ist ;-) Antworten


Marcel Müller

09.07.2010, 11:14 Uhr
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Wieso macht Apple das?? Das wäre doch perfekt gewesen um sich von der stärker werdenen Google Konkurrenz zu differenzieren. Das wäre tausend mal mehr wert gewesen als ein paar Ads mehr zu verkaufen, ganz zu geschweigen von der Bad-Publicity jetzt! Antworten


Andreas Schnyder

09.07.2010, 11:09 Uhr
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Man sollte halt im Netz nur als "Fake" unterwegs sein. Gott sei Dank kaufe ich nicht bei Apple ein und hab auch kein Google Mail (ausser bei Sunrise). Apple ist drauf und dran unsympatischer zu werden als das gute alte Microsoft. Man muss halt schon aufpassen was man im Netz von sich peis gibt. Vom mir bekommen diese zwei grossen Datenkraken jedenfalls keine persönlichen Angaben. Antworten


Isabel Wirth

09.07.2010, 11:04 Uhr
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Es ist dem Tagi sicher hoch anzurechnen, dass man auf solche Missstände aufmerksam macht. Allerdings ist die Berichterstattung sehr einseitig gegen Apple ausgelegt: Es fällt auf, wie leidenschaftlich sich die Redaktion auf alles stürzt, was Apple in ein schlechtes Licht stellt. Aber was ist mit Google und Microsoft, die mit ähnlichen Methoden arbeiten? Das gehört genauso publiziert! Antworten


Herbert Frei

09.07.2010, 11:01 Uhr
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Ich fühle mich als Mac-Benutzer nicht besonders bedroht durch diese Datenerfassung. Sie kann tatsächlich helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Im übrigen erfassen auch andere Hersteller und Dienstleister Daten über Nutzer und Konsumenten in der einen oder anderen Form, von Microsoft bis Migros. Dies ist der Preis der Digitalisierung und Vernetzung. Antworten


Andre-Marie Ruf

09.07.2010, 10:59 Uhr
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Ausweichmöglichkeiten gibt es zuhauf. Im Bereich PC (jaja, schon ok Apple Fanboys... da jetzt wieder ein Aufschrei des Entsetzens rumgehen wird!) ist es halt Windows 7 (Linux ist für normale Anwender einfach keine valable Alternative) und fürs Handy Android und das neue Samsung Galaxy. Antworten


susanne meier

09.07.2010, 10:57 Uhr
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@hans moser: Die gibt es - man muss nur konsequent sein. Es findet sich immer ein Grund, nicht auf die zahlreichen Alternativen zu wechseln ;-) der wohl wichtigste. Die eigene Bequemlichkeit Antworten


Stefan Stelle

09.07.2010, 10:56 Uhr
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@ Hr. Moser: Wenn Sie unbedingt Flash auf iPhone etc. wollen, gibt es definitv Wege, dieses auch laufen zu lassen. Statt des täglichen Kommentars, machen Sie sich einfach im Netz schlau. Und was genau ist eine nutzerunfreundliche Datenverwendung? @newsnetz-Journis: statt ständig gegen Apple zu schiessen, würde ich mir eher überlegen, wesentlichen Content für eben diese Geräte zu erstellen. Antworten


Karl Jucker

09.07.2010, 10:55 Uhr
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Wer nicht möchte, dass jemand irgendwelche Daten von ihm erfährt, sollte sich in eine Hütte im Wald zurückziehen. Apple macht, was alle Computerfirmen machen, wenn man das Produkt registriert. Vermutlich empören sich jetzt viele Menschen, deren Portemonnaie vor lauter Kundenkarten überquillt und die sich keinen Deut um ihre Daten kümmern, solange sie irgendwo einen Kredit oder Rabatt erhalten. Antworten


Jan Holler

09.07.2010, 10:54 Uhr
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Du meine Güte! Gläsern ist schon kein Ausdruck mehr dafür. Für was haben wir eigentlich Datenschutzgesetze, wenn sich diese durch private (Zwangs)vereinbarungen wieder aushebeln lassen? Unsere Datenschützer sind doch eigentlich überflüssig, ausser gelegentlichen Warnungen sind sie völlig zahn- und machtlos, verhindern können sie nichts. Ohne Registrierung kein iPhone? Dann also kein iPhone! Antworten


Stephan Frank

09.07.2010, 10:53 Uhr
Melden

Das iPhone wird immer unattraktiver für bestehende oder neue Kunden. Werbung kommt ins OS4, die Probleme mit der Antenne und dem fleckigen Display werden heruntergespielt statt angegangen und der Kunde datenmässig ausspioniert. Der schnelle kommerzielle Erfolg scheint bei Apple wichtiger als gute Produkte zu werden. Es wird mal wieder Zeit für ein Nokia... Antworten


Andreas Leupin

09.07.2010, 10:53 Uhr
Melden

Ich denke, dass vor allem wichtig ist, dass es dem Kunden bewusst ist, welche Daten er weitergibt. Ansonsten habe ich mit der Datenschutzrichtlinie von Apple bei grober Durchsicht keine allzu grossen Probleme (aber es ist letztlich Ansichtssache, welche Daten schützenswert sind). Coop mit seiner Supercard und Migros mit der Cumuluskarte machen an sich auch nichts anderes als Apple... Antworten


Simon Schmid

09.07.2010, 10:51 Uhr
Melden

Mit meinen Daten können die machen was die wollen. Ich geb meist eh alles Fake ein, habe eine separate Emailadresse, die ich nur für Anmeldungen und Spam benutze und mir ist eigentlich völlig egal, ob jemand weiss, dass mein Iphone jetzt gerade am Bellevue ist. Man kann auch paranoid sein. Antworten


Sven Fischer

09.07.2010, 10:45 Uhr
Melden

Irgendwie sind sie doch alle gleich, ob Google, Facebook oder Apple, hinter dem Hippen, coolen Image verbergen sich Datenkraken, die Fichen-Akten alt aussehen lassen. Und am ende verschafft sich noch irgendein Geheimdienst Zugriff darauf à la Swift. George Orwell lässt grüssen. Antworten


Daniel Meier

09.07.2010, 10:45 Uhr
Melden

Auch ich bin schon seit über einer Dekade Mac User und ich sage auch schon seit ca. zwei Jahren das Apple immer mehr zum neuen Microsoft wird. Leute die mich früher Kritisiert und gestänkert haben, haben heute plötzlich selbst ein Apple Produkt aber was in der Diskussion wohl wichtig ist: Jeder dieser Firmen, sei es Google oder Apple erheben heute persönliche Daten zwecks Werbung usw. Antworten


Andreas Steiner Andreas

09.07.2010, 10:41 Uhr
Melden

Grössenwahn kommt vor dem Fall. Ein Gesetz, dass immer wieder bestätigt wird. Google, Apple! Ich hatte von Anfang an ein Ipone. Never again, und technisch haben andere Handy das Iphone schon lange überholt. Antworten


Hans Moser

09.07.2010, 10:31 Uhr
Melden

Ich bin Mac und iPhone-Nutzer der ersten Stunde. Diese Firma wird mir immer unsympathischer: Zuerst die Bevormundung von Steve Jobs bezüglich Flash auf iPad und iPhone und jetzt diese Nutzerunfreundliche Datenverwendung. Gäbe es eine VERITABLE Ausweichmöglichkeit bezüglich Mac OS, iPhone und iPad, dann werde ich diesen Konzern meiden - lieber heute als morgen... Antworten


daniel hügli

09.07.2010, 10:22 Uhr
Melden

Das ist kein Only-Apple-Problem. Das passiert heute überall. Ich bestelle was in einem Versandhaus X bekomme später Werbung vom Versandhaus Y und anderen. Datenweitergabe ist ein Geschäft. In der Schweiz gibt es da Unternehmen wie Schober oder auch die Post. Wer keine Spuren hinterlassen will, verzichtet auf Internet und Handy sowie bezahlt alles nur mit Bargeld - keine Karten. Will man das? Antworten



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