Staatsfonds verwalten 3,51 Billionen Dollar
Dick im Geschäft: Zentrale der Abu Dhabi Investment Authority.
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Die von den Staatsfonds verwalteten Vermögen stiegen im Jahr 2009 um neun Prozent auf 3,51 Billionen Dollar. Dies ergeben am Mittwoch vorgelegte Zahlen des Informationsanbieters Preqin. Mehr als ein Viertel davon entfällt auf Fonds in Abu Dhabi, China und Norwegen.
Diese Länder stecken unter anderem die Einnahmen aus Öl- und Währungsgeschäften in diese Investitionsvehikel, die sich weltweit an Firmen und anderen Anlageobjekten beteiligen. «Die Zahlen zeigen, dass die Bedeutung der Staatsfonds weltweit nicht nachlässt», resümiert Preqin-Branchenexperte Sam Meakin.
Verluste auf Bankbeteiligungen
Den Preqin-Daten zufolge haben rund 50 Prozent der Staatsfonds ihr Geld in Immobilien, Infrastruktur-Anlagen und Private-Equity- Häuser angelegt. Mehr als ein Drittel stecken Gelder in Hedgefonds.
Viele Fonds haben nach hohen Verlusten etwa auf Bankbeteiligungen in den USA und der Schweiz ihre Strategie geändert: Sie investieren nun vermehrt in alternative Anlagen, wie Private Equity und Immobilien. Der Singapurer Staatsfonds GIC erlitt nach heutigem Stand einen Verlust von über 5 Mrd. Fr. mit seiner Beteiligung an der Grossbank UBS. (vin/sda)
Erstellt: 10.03.2010, 18:35 Uhr
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