Stadler Rail mit Rekordzahlen
2008 stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 1,24 Milliarden Franken. Der Auftragseingang erreichte die Rekordmarke von 2,6 Milliarden Franken. Die Aufträge sicherten in den nächsten 18 bis 24 Monaten eine gute Grundauslastung und damit die Arbeitsplätze, teilte das von Peter Spuhler geführte Unternehmen am Donnerstag mit.
Stadler glaube an den Werkplatz Schweiz und sei trotz schwierig einzuschätzender Geschäftsaussichten bereit, über 90 Millionen Franken zu investieren, um zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Das Arbeitsplatzangebot in der Division Schweiz soll auf 2100 steigen. Das Werk in Altenrhein SG werde zum Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge ausgebaut.
Zukunftspläne
Unlängst hatte Stadler den Grossauftrag der SBB für über 50 Doppelstockzüge für die S-Bahn Zürich gewonnen. Um die Kapazitäten mittelfristig auszulasten, seien weitere Aufträge nötig. Die nächste grössere Herausforderung stehe mit der SBB-Ausschreibung für neue Doppelstock-Triebzüge für den Fernverkehr vor der Tür.
Zudem realisiert Stadler in Oberwinterthur ein neues Kompetenzzentrum für Drehgestelle und im thurgauischen Erlen wird ein neues Inbetriebsetzungszentrum (IBS-Zentrum) erstellt. Stadler sei überzeugt, dass sie auch mit 80 Prozent Schweizer Wertschöpfungsanteil international wettbewerbsfähig sei, heisst es. (cpm/sda)
Erstellt: 04.06.2009, 13:56 Uhr
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