Steinbrück als UBS-Verwaltungsrat?
Von Cornelia Krause. Aktualisiert am 06.10.2009 37 Kommentare
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Ausgerechnet der abtretende deutsche Finanzminister Peer Steinbrück sei als UBS-Verwaltungsrat geeignet – findet der deutsche Headhunter Dieter Rickert. Ökonom Steinbrück sei der ideale Nachfolger für einen der scheidenden VR Peter Voser und Sergio Marchionne: «Er bringt internationale Erfahrung mit, hat Führungsqualitäten, ist hochintelligent», so Rickert zur «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Dass der impulsive Deutsche hier nicht gern gesehen ist, stört Rickert nicht. «Wenn der Chef der UBS das sportlich genug sieht, ruft er ihn an.»
Im Verwaltungsrat wäre Kaspar Villiger Steinbrücks Chef, auch er einst Finanzminister. Und UBS-Chef Oswald Grübel ist bekannt für ebenso klare Worte wie Steinbrück, der sich mit Rundumschlägen im Steuerstreit zum unbeliebtesten Deutschen in der Schweiz gemacht hat.
Mit den Abgängen von Voser und Marchionne werden im Frühling zwei Sitze frei. Und Steinbrück hat bald viel Freizeit, weil seine SPD in Deutschland künftig nicht mehr regiert und er wohl kaum auf den hinteren Bänken des Parlaments versauern will.
«Keine polternde Person»
Der Headhunter Christopher Kummer vom Zürcher Personalvermittler Dr. Bjorn Johansson Associates hingegen sieht Steinbrück hierzulande nicht die Peitsche schwingen. «Auch ein Headhunter kann einmal irren», lautet sein Urteil über den Vorschlag des Berufskollegen.
Die UBS brauche als Nachfolger Vosers und Marchionnes Personen mit Industrieerfahrung. Und dann wäre da noch Steinbrücks Temperament: «Man braucht nicht unbedingt polternde Personen im Verwaltungsrat, sondern solche, die konkrete Ziele auch erreichen.» (NEWS)
Erstellt: 06.10.2009, 08:57 Uhr
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37 Kommentare
Smile, coole Idee und die Politiker vom Typ Steinbrück, Schröder, Fischer machen doch da mit, ohne mit den Wimpern zu zucken. Jeder ist sich selbst der nächste, nur der Politiker ist sich noch näher (bitte nicht kausalieren). Aber mit dem Finanzwissen über öffentliche Haushalte, war er noch schlechter als Villiger und den haben wir zur Zeit noch am Hals. Antworten
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