Wirtschaft

Steinbrück in die Wüste schicken

Die hiesige Reisebranche wirbt mit pointierten Anzeigen für Ferien. Die Werbesprüche beziehen sich immer auf aktuelle Ereignisse: Am Montag wurde Peer Steinbrück in die Wüste geschickt.

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Die Werbesprüche beziehen sich immer auf aktuelle Ereignisse: Hier der Streit mit Peer Steinbrück.
Bild: Freiburghaus und Partner

   

Ziel der Merketing-Kampagne ist es, mit wenig Budget grosse Aufmerksamkeit zu erreichen. Der schweizerische Reisebüro-Verband SRV setzt auf simple Botschaften in aktuellem Zusammenhang, um den Leuten das Reisen schmackhaft zu machen. Die Slogans geben immer wieder Anlass zum Schmunzeln.

Die Anzeigen werden im redaktionellen Umfeld von Printzeitungen platziert. Dort wird beispielsweise einem abgewählten Präsidenten «schönste Ferien» gewünscht. Oder: In einem Artikel zum Streit um das Bankgeheimnis mit Peer Steinbrück hiess es am Montag im «Blick»: «Wir wissen, wie man deutsche Finanzminister in die Wüste schickt.» (bru)

Erstellt: 26.03.2009, 11:30 Uhr

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16 Kommentare

Daniel Hauser

26.03.2009, 21:15 Uhr
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@peter widmer Betreffend Steuerhölle Deutschland: Bitte informieren sie sich zuerst über die reale Gegebenheit, bevor sie unssachgemäss über Recht und Unrecht befinden! Als Mittel ist z.B. Wikipedia geeignet. Die Staatsquote Deutschlands ist 43.5%; diejenige der Schweiz ist ca. 38%. Dieser Unterschied kann jedoch auf keinen Fall Unrecht zu Recht transformieren. Antworten


Dieter Wundrig

26.03.2009, 20:31 Uhr
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Will man das wirklich als Humor und Witz verkaufen?Also liebe Eidgenossen, dann würde ich aber sagen die Humoristen sind ausgestorben. Eine vertrottelte billige Provinzposse, irgendwie doch sehr primitiv. Da mag ich schon lieber den Emil, der wird sogar im Ausland verstanden.Armselige Werber! Antworten


Jürg Schmid

26.03.2009, 17:28 Uhr
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Zu unterscheiden ist das (witzige) Inserat von der (redaktionellen) Schlagzeile im Textteil. Letztere müsste man zuerst mal überprüfen ob das angebliche Zitat echt existiert. Das vorallem im Blick. Oder ob da nicht die Auflagenzahl verbessert werden soll... Antworten


peter widmer

26.03.2009, 17:02 Uhr
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Herr Blaser: Genau da liegt das Problem. Steuerhinterziehung ist k e i n Verbrechen ! Jeden Centavo den man aus der Steuerhoelle Deutschland rausbringt ist legitim und richtig. Sonst wird sich da niemals etwas ändern. Antworten


Tim Thommen

26.03.2009, 15:36 Uhr
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ähm, *räusper* es geht hier um eine werbe-kampagne... (die halt ein quäntchen humor voraussetzt) Antworten


Heilmann Tobias

26.03.2009, 14:51 Uhr
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Das Verhalten Steinbrücks ist sicher peinlich – das empfinden auch sehr, sehr viele Deutsche. Das Verhalten einzelner schweizer Medien, einzelner schweizer Politiker und vieler schweizer Bürger, die in Leserbriefen Hasstiraden nicht nur gegen Steinbrück – sondern auch gegen alle Deutschen bzw. Deutschland – formulieren, ist im Prinzip noch viel peinlicher. Antworten


Max Sutter

26.03.2009, 14:15 Uhr
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Max Moser, "Steinbrück die Fresse polieren " strotzt von "Humor und Intelligenz gepaart mit Witz und Charme". Egal was er sagt - selbst hochgestellte Schweizer wissen nichts Besseres, als auf allerunterster Schublade zu antworten. Solch hirnlose Kraftmeierei schadet nur uns selber. Steinbrück mag darüber lachen, aber auf deutsche Touristen und Geschäftsleute macht es einen verheerenden Eindruck. Antworten


René Müller

26.03.2009, 14:10 Uhr
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@Kruse. Wir sind vom Freitag - Mittwoch in Deutschland bei vielen Freunden und Lieferanten zu Besuch. Von einem Steinbeisser lassen wir uns Deutschland nicht vermiesen. In den Hotels und Restaurants wird man meist höflich und zuvorkommend bedient. Die Zimmer sind sauber. Aber einen Nissan anstelle eines BMW haben wir am Autosalon in Genf schon bestellt. Ein bisschen Strafe muss schon sein. Antworten


Gerhard Kruse

26.03.2009, 13:31 Uhr
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Als Deutscher und absoluter Fan der Schweiz finde ich das Verhalten und Benehmen unserer derzeitigen Politiker, insbesondere dem großmauligen Steinbrück, unerträglich. Diesem Mann ist als Finanzminister von NRW bereits vom Landesverfassungsgericht in Münster Verfassungsbruch bescheinigt worden. Offenbar ist es mit seinem Anstand wirklich nicht sehr weit her. Liebe Schweizer Kopf hoch. Antworten


Peter Osser

26.03.2009, 13:05 Uhr
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Endlich räumt mal einer auf und schon muss er wieder weg ? So nicht, meine Schweizer, wer Dreck gesammelt hat, muss ihn auch wieder selber putzen !!! Wieviele Millionen/Millarden hat der Staat Schweiz mit solchem Geld verdient oder besser wieviel davon ist das sogenannte BIP der Schweiz ??? Good luck, you can deliver !!! Antworten


Martin Blaser

26.03.2009, 12:27 Uhr
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An alle frechen Schweizer: Behaltet eure unverschämten und menschenfeindlichen Gedanken besser bei euch und schaut, dass ihr die ganze Sache mal mit küklem Kopf betrachtet. Auf einer Person rumzuhacken ist genauso einfach und schlecht wie auf eine einzelne Person zu setzen (politisch). Steuerhinterziehung IST ein Verbrechen. Punkt. Antworten


Tom Kuhn

26.03.2009, 12:26 Uhr
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Was nützt es den Banken, wenn Steinbrück zerbröckelt wird? Einzelne Ego-Darsteller verstehen nicht, welche Nachteile die Schweiz einstecken muss. Prügelknabe Steinbrück, bezaubernde Merkel! Anstatt die Kräfte zu vereinen, plattert die Presse über unwichtige Nachrichten. Lesen ist das eine, aber Verstehen und Handeln das andere. Wo bleibt die Schweizer Regierung, die nicht handelt? Unglaublich!! Antworten


Wolfgang Erschwil

26.03.2009, 12:10 Uhr
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Chef- Lobbyist will Steinbrück die "Fresse polieren" da sieht man wie dumm wir eingentlich sind. Es fehlt jetzt nur noch das unsere Armee gegen Berlin ausrückt. Die ganze Sache schauckelt sich immer mehr hoch, bis die Deutschen uns boykottieren... dann haben wir aber nichts mehr zu lachen.... aber lieber Hehlerei etc. und dafür in den nächsten 20 Jahren in Feindschaft mit unseren Nachbarn leben.. Antworten


Paul Thürig

26.03.2009, 11:50 Uhr
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Exklusiver Reisetipp für Peer Steinbrück:"Wenn Sie schnell den Rucksack packen ,dann ist noch ein Fensterplatz für eine Reise auf den Mond frei.Blick für ein "Winkewink" auf die Schweizer"Oase" wird ohne Zuschlag garantiert... Antworten


Jürg Kramer

26.03.2009, 10:59 Uhr
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Nachdem wir uns das Nordlicht Steinbrück nicht mehr in die (Steuer)Hölle wünschen können, soll er in der Sahara schmoren und sich an Skorpionen sattfressen. Dabei hätte er bestimmt Sehnsucht nach der (Steuer)Oase Schweiz mit seinen Honigtöpfen. Antworten


Max Moser

26.03.2009, 10:39 Uhr
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Humor und Intelligenz gepaart mit Witz und Charme. Gratulation zu dieser erfrischenden Werbekampagne! Antworten



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