Wirtschaft

Streik im Schuldenstaat: In Griechenland geht nichts mehr

Eine gigantische Streikwelle gegen das Spardiktat der Regierung droht Griechenland heute lahmzulegen. Bereits seit Mitternacht sind alle Flüge ausgefallen. Landesweit wird demonstriert.

Anti-EU-Protest in Athen: Die Wut vieler Bürger richtet sich gegen Brüssel.

Anti-EU-Protest in Athen: Die Wut vieler Bürger richtet sich gegen Brüssel.
Bild: Keystone

Auch die Fähren zu den griechischen Inseln und die Eisenbahn werden bestreikt. Die U-Bahnen und viele Buslinien in Athen und Thessaloniki fahren ebenfalls nicht. Geschlossen blieben auch alle staatlichen Behörden, die meisten Schulen und die Universitäten.

Die Ärzte in öffentlichen Krankenhäusern behandeln nur Notfälle. Im Radio und Fernsehen gab es keine Nachrichtensendungen, da auch die Journalisten für 24 Stunden die Arbeit niederlegen. Der Streik richtet sich gegen das schmerzhafte Sparprogramm der Regierung, die damit gegen die massive Staatsverschuldung ankämpft.

Gehaltskürzungen für Beamte

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte auf die Streikankündigung mit dem Hinweis reagiert, er habe zwar «Verständnis dafür», es gebe aber einfach «kein Geld».

Das harte Sparprogramm der sozialistischen Regierung sieht unter anderem einen Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst und Gehaltskürzungen für Beamte vor. Griechenland schuldet fast 300 Milliarden Euro.

Die EU-Kommission hat die griechischen Staatsfinanzen unter ihre ständige Aufsicht gestellt. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuern in den kommenden Wochen gilt als sicher. Drastisch erhöht wurden bereits die Steuern auf Tabak, Spirituosen und Treibstoffe. (bru/sda)

Erstellt: 24.02.2010, 10:05 Uhr

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47 Kommentare

Luzia Keller

26.02.2010, 10:09 Uhr
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@Walter Kühn: Sie unterschätzen mich:ich weiss über Brandrodung Bescheid, der damit zusammen hängenden Korruption. Jedoch kommt dazu, dass in den letzten Jahren die Trockenheit massiv zugenommen und Waldbrände mehr als nötig ausgebreitet und fruchtbares Kulturland zerstört hat. Der Boden kann starke Regenfälle nicht mehr aufnehmen, verheerende Schlammlawinen, Häuserzerstörung etc. sind die Folge! Antworten


leo schale

25.02.2010, 18:36 Uhr
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BRAVO @Ernst Hofer: “In Griechenland sollten die Grossverdiener, welche schon in der Steuerklärung den Staat betrügen und ihr Geld im Ausland, zum Teil in der Schweiz, anlegen, zur Kasse gebeten werden. Dem Vernehmen nach liegen bei uns Milliarden griechisches Schwarzgeld. Ein Hohn!“ ...aber nicht nur Griechisches SW-Geld es sind noch mehr DE-Milliarden u. die CH will nicht kooperieren - typisch! Antworten


Alain Burky

25.02.2010, 17:33 Uhr
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Da muss man wohl ziemlich viel Ouzo oder Metaxa getrunken haben, um zu meinen, mit Streik lassen sich die leeren Kassen fuellen ... Antworten


schnell andreas

25.02.2010, 13:37 Uhr
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wieviel halbwissen hier herrscht im forum. lesen sie den beitrag von "dakis dakis" und sie wissen wie es in griechenland funktioniert. easy und streik. waldbrände in gr werden absichtlich gelegt um diese flächen in bauland abzuändern. gemäss einer gr-statistik ist jeder 4. einwohner ein staatsbeamter, die korruption wird selbst den gr zuviel, jeder schmiert jeden und keiner zahlt steuern. Antworten


Hans Bär

25.02.2010, 13:24 Uhr
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Hallo Griechenland, wie wäre es zur Abwechslung mal mit ein Bisschen arbeiten?? Und zwar für den Job für den man bezahlt wird! Aber Achtung; arbeiten macht müde und ist nicht immer so angenehm, aber es soll helfen.... Antworten


Alain Burky

25.02.2010, 13:19 Uhr
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Der Service public wird in GR sicher nicht schlechter, wenn man bei den Beamten in Justiz und Finanz, die sicher auch besser bezahlt sind als Lehrer, Buschauffeure und Pflegepersonal, à la Herkules, ausmistet ... Antworten


Thomas Bisang

25.02.2010, 10:48 Uhr
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Exil-Griechen in der Schweiz wunderten sich schon lange, was sich Ihre Verwandten alles leisten konnten. Und das meiste auf Pump! Immer das neuste Natel, ein neues Auto und eine Wohnung für die Tochter... Jobs beim Staat sind begehrt, weil fast unkündbar und relativ gut bezahlt, jedoch nur mit Vitamin B zu erhalten. Anwälte deklarieren 15'000 Einkommen p.a. besitzen aber eine Yacht... Antworten


Thorsten Sommer

24.02.2010, 23:52 Uhr
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@Dakis Dakis: Klar, das werden alles nur Darlehen sein. Jedoch, leider, sind es die Sorte Darlehen, die an dem Tag zurückgezahlt werden, an dem der Papst aus dem Talmud predigt. Denn, mit "bezahlen" hat Griechenland das noch nie so gehabt. Da kann man genügend Unternehmen in CH, AT und D fragen, die mit Griechenland Geschäfte gemacht haben. Antworten


Walter Kühn

24.02.2010, 22:06 Uhr
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@Luzia Keller 13:53 Uhr - Liebe Frau Keller. Die Waldbrände sind ein hausgemachtes Problem der Griechen. Immerhin lässt sich mit dieser Umweltkatastrophe eine Menge EU Geld verdienen. Aussserdem .... Griechen zahlen praktisch keine Steuern (nicht nur die Reichen) und erhalten 95% des letzten Gehalts als Rente. Davon können selbst Schweizer nur träumen. Kein Wunder ist der Staat bankrott. Antworten


Walter Kühn

24.02.2010, 22:01 Uhr
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Reto Friedrich 10:20 Uhr - Sparen beim Sozialstaat sollten wir also. Schauen wir doch mal was das heisst. Weniger Ausgaben für Bildung, weniger Ausgaben fürs Gesundheitswesen, weniger Ausgaben für die Alten und Pflegebedürftigen. Stimmt. Da könnte man sicher eine Menge einsparen. Leider wird diese Ersparnis dann aber durch höhere Polizei und Militärausgaben wieder zunichte gemacht. Antworten


Ernst Hofer

24.02.2010, 18:12 Uhr
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In Griechenland sollten die Grossverdiener, welche schon in der Steuerklärung den Staat betrügen und ihr Geld im Ausland, zum Teil in der Schweiz, anlegen, zur Kasse gebeten werden. Dem Vernehmen nach liegen bei uns Milliarden griechisches Schwarzgeld. Ein Hohn! Antworten


Bruno Bänninger

24.02.2010, 17:40 Uhr
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Die Pessimisten die warnten vor einer Aufnahme von GR in die EU haben Recht bekommen. Griechenland hatte die Aufnahmebedinungen nur mit gefälschten Zahlen erfüllen können. Und die EU-Kommision ist darauf hereingefallen. Lügner brauchen Leute die belügt werden wollen. Gibt es einen einzigen Grund, weshalb Steurzahler im Rest der EU den Griechenland-Schwindel jetzt bezahlen sollen? Antworten


Dakis dakis

24.02.2010, 15:22 Uhr
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Gruezi ausGR! Streikweille(kostet zwar Geld)ist aber net grösser als sonst auch,hier wird jedesJahr gestreikt,auch ist nichts neues! Wieso darüber aufregen?2.In GR ist keine einzige Bank pleite gegangen,da sollten sich eher andere die Nase fassen,die die int.Krise auslösten!! 3.Falls GR EU-Geld erhält,dann nur als Überbrückungs- DARLEHEN.Kein europ.Steuerzahler muss auch nur 1EUR für GR zahlen! Antworten


Sorin Muncaciu

24.02.2010, 14:53 Uhr
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Eigentlich ist das Beispiel Griechenland nur der verstärkte Spiegel unserer Gesellschaft. Jedes Land sollte nur soviel ausgeben, wie es sich leisten kann. Die Aufrechterhaltung des Status Quo kostet in der heutigen Wirtschaftslage einfach zu viel. Vielleicht ist das Beispiel Griechenland auch eine Chance ein solches Fiasko in Zukunft in einem anderem überschuldeten Lannd zu verhindern. Antworten


eugen bissegger

24.02.2010, 14:08 Uhr
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Zum Teufel mit den Plutokraten! Das fährt die EU und die Welt an die Wand. Nur verständlich, dass das Volk aufwacht und protestiert! Eine friedliche Welt ist mit den Ausbeutern nicht denkbar. Antworten


Nadine Binsberger

24.02.2010, 14:03 Uhr
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@Martina Puls 12:50: Es gibt bessere Modelle alternativer Währungen. Z.B. Zeittausch-Systeme: wer 8 Stunden arbeitet, hat 8 Stunden Gegenleistung oder eben Gegen"arbeit" zugute. So ist der "Tausch" nicht direkt abhängig von der Person, mit der man "geschäftet". Damit wird Arbeitsteilung gesamtgesellschaftlich ermöglicht, ohne die ausbeuterischen Nebenwirkungen der heutigen Zins-Währungen. Antworten


Luzia Keller

24.02.2010, 13:53 Uhr
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Griechenland hatte jährlich mit schlimmen Waldbränden zu kämpfen, welche zig1000 ha Land unfruchtbar machten und diese Umweltzerstörung hat nicht unwesentlich die Erträge, Lebensmittelversorgung, Tourismusimage etc. leiden lassen. Diese Aspekte sind endlich in eine Staatsrechnung einzubeziehen. @Nadine Birsberger: finde ich eine Überlegung Wert, in Anbetracht des Versagens anderer Ideologien! Antworten


Demian Manser

24.02.2010, 13:08 Uhr
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Die Schweiz könnte doch ein bisschen aushelfen und ihren überschuss den Griechen geben ;) Damit würde die Schweiz mal zur Abwechslung positivere Schlagzeilen machen in der ausländischen Presse! Antworten


Martina Puls

24.02.2010, 12:50 Uhr
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@Nadine Birsberger: Ihre Ideologie ist irgendwie bodenständig und ich könnte damit etwas anfangen. Ja, jetzt könnten die Griechen beweisen, dass sie mit Herz, Hirn und Hand sich gegenseitig aushelfen und jede/r Grieche im Tausch gegen Talente (ein Relikt aus den 70ger-Jahren, wieso nicht überdenken?) - ohne Geld! - das Alltagsleben meistern könnten. Ein Huhn gegen eine Arztbehandlung? Antworten


Boris Scavezzon

24.02.2010, 12:47 Uhr
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Sicher haben nicht alle Griechen von den EU-Geldern profitiert. Deshalb wehren sich viele Normalsterbliche und sie haben recht. Die Schuldigen verstecken sich dagegen und weisen jede Schuld von sich - wie fast immer in der Geschichte. Ebenfalls sollte mal gesagt werden, dass Griechenland wirtschaftlich für die EU keine grosse Bedeutung hat! Die Korruption hingegen ist mehr als ein EU-Problem! Antworten


eugen bissegger

24.02.2010, 12:45 Uhr
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EU - Staaten wie: Italien, Irland, Portugal und Spanien haben, liest man, ebenso Probleme. Sieht fast so aus, als wäre das EU - Konstrukt mit dem Euro eine Fehlkonstruktion. "Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten" ( Abraham Lincoln ) Siehe: Mentalpsychologie-Netz Antworten


Hansjürg Meier

24.02.2010, 11:47 Uhr
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Die Griechen machen etwas, wozu die Schweizer nie imstande wären. - Zusammenhalten - Ist das der Grund für die teils bösen Kommentare? Antworten


Rolf Iseli

24.02.2010, 11:43 Uhr
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Zu behaupten die Griechen hätten in Saus und Braus gelebt seit dem EU Beitritt ist unwahr. Den Griechen ginge es ohne Euro genau gleich schlecht. Sie wurden lediglich gezwungen falsche Daten für den EU-Beitritt vorzuweisen. Die EU Politiker haben diesen Schlamassel veranlasst, zusammen mit den griechischen Politikern. Malta geht es seit dem EU Beitritt auch nicht besser - im Gegenteil. Antworten


Nadine Binsberger

24.02.2010, 11:34 Uhr
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Sparen bedeutet, dass Lehrer, Pflegepersonal, Buschauffeure etc. Däumchen drehen müssen, obwohl sie dringend gebraucht werden. Macht das irgendeinen Sinn? Müssen dringend benötigte, gesellschaftlich sinnvolle und nützliche Leistungen brach liegen, nur weil "kein Geld" vorhanden ist? Das zeigt drastisch, dass das Kapitalerfordernis ein Wohlstandshindernis ist! Hand, Hirn und Herz statt Kapital! Antworten


Mike Müller

24.02.2010, 11:18 Uhr
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So enden sozialistische regierte Staaten. Siehe der ehmalige Ostblock. Und in der Schweiz sind die sozialisten SP auf dem besten Weg dieses Land auszubluten...nur noch mehr Staatsausgaben. Sämtliche soziale Einrichtungen werden von ihnen geplündert bis der Bürger immer weniger bekommt und mehr zahle darf. Hauptsache sie können regieren. Und wo bleibt ihre Verantowrtung gegenüber der Jugend? Antworten


Lorenzo Molinari

24.02.2010, 11:18 Uhr
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Im Nachhinein sind immer alle schlauer! Das immer "die Kleinen" bluten hat wohl eine min. 1000-jährige Tradition. Ab und zu gibt es einen Lichtblick, wenn Manager oder für 1Euro oder Dollar Jahresgehalt arbeiten, oder grosszügig auf ihre Pension verzichten. Bei +/- 100Mio auf dem Kunde auch kein Kunststück! Antworten


Graf Jean

24.02.2010, 11:15 Uhr
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@Sven Gross: Sie scheinen etwas schnell zu vergessen, dass vom 2.7 Mrd Ueberschuss in 2009 eine gute Milliarde von der UBS kommt. Zudem hat die UBS bis heute dem Land resp. dem Steuerzahler noch keinen roten Rappen gekostet. Antworten


peter berger

24.02.2010, 11:00 Uhr
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Wenn ich die Kommentare so lese dann könnte man meinen jeder normale Grieche hätte sich persönlich am Staat bereichert. Es ist aber ganz anders, auch hier hat das Grosskapital wieder ein schwaches Glied in den Ruin getrieben. Antworten


André Keller

24.02.2010, 10:30 Uhr
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Griechenland dürfte wohl nur ein Exponent der undemokratischen Europapolitik sein. Weitere Länder werden folgen. Weshalb wohl wollen uns Politikerinnen und Politiker Weise machen, die Schweiz sollte diesem "Konstrukt" beitreten? Ist es die Solidarität, dass Europa geeint in den Abgrund stürzen soll?! Antworten


Edy Gerber

24.02.2010, 10:28 Uhr
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Wenn Griechenland streikt, bleibt die EU ganz mit sich selbst beschäftigt und hat weniger Kapazität, um die ach so böse Schweiz unter Druck zu setzen. Jetzt sieht man einmal mehr, was die CH von der EU zu erwarten hätte: Sie sollte dort nur die leeren Kassen stopfen und hätte trotzdem sozusagen nichts zu sagen. Antworten


Reto Friedrich

24.02.2010, 10:20 Uhr
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für uns ist das was in griechenland geschieht sehr interessant, da unsere generation zum ersten mal in europa eine staatspleite miterlebt und wir dadurch zum ersten mal live miterleben, was passiert, wenn der staat andauernd mehr ausgibt als er einnimmt. es ist besser jetzt moderat beim sozialstaat und den beamtenlöhnen zu sparen, als in ein paar jahren extreme einbussen hinnehmen zu müssen. Antworten


Heinz Köhli

24.02.2010, 10:15 Uhr
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Papandreou hat "Verständnis"....und schiebt nach, dass es aber kein Geld gebe. Ansonsten er keines von der EU oder dem IWF erhalten wird. Die EU verkommt zu einem Sozialstaat für jedermann, sowohl für die Privaten als auch für die Staaten. Antworten


Ernst Bolliger

24.02.2010, 10:09 Uhr
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Jahrelang profitierten die Griechen von den EU-Geldern. Und das ist nun der Dank ? Antworten


Werner Wittmann

24.02.2010, 10:01 Uhr
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Die Schweiz als eine der grössten Geldgeber an Griechenland (68 Milliarden CHF., BZ-Online 10.02.2010) wird sich nun überlegen müssen, ob sie diese Gelder ganz - oder zum Teil - abschreiben muss. In Griechenland - wie auch bei uns - werden nun die Steuerzahler zum Ausfressen des Desasters herangezogen, die Verursacher aber bleiben unbestraft - eben, wie bei uns in der Schweiz !! Antworten


Pascal Innerhofer

24.02.2010, 09:33 Uhr
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Ganz übel was südlich vom Tessin und nördlich von Schaffhausen abgeht. Überall wird nur demonstriert und profitiert. Das Leben ist nicht da, um die Hände in den Hosensack zu stecken. Arbeitet liebe EU-Bürger, von nichts kommt nichts. Besässe die ganze Welt die Schweizer Mentalität, ich wäre begeistert von der Arbeitswut. Antworten


Gerda Fuhrer

24.02.2010, 09:29 Uhr
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Ministerpräsident Papandreou sollte dem Volk beibringen, dass es nur mit Verzicht, harter Arbeit, Leistung jedes Einzelnen und Schuldenabbau gelingt, das Land aus dem Dreck zu ziehen. Dafür müssen die Bürger auch bereit sein, dem Staat Steuern abzuliefern. Da Deutschland und Frankreich selber tief im Schlamm stecken, fragt sich schon, wer denn die Schulden all dieser Länder noch bezahlen soll. Antworten


Rene Wetter

24.02.2010, 09:19 Uhr
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Es ist immer das Gleiche, Sparen ja, aber nicht bei mir. Diesmal müssen alle dran glauben, jetzt ist es erforderlich, dass auch die oberen 10000 ihren Anteil leisten, sonst wird das Fussvolk nicht mitmachen. Die EU zu beschuldigen ist lächerlich, wo wäre denn Griechenland ohne die EU? Antworten


Josef Schwarz

24.02.2010, 09:17 Uhr
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Aha - Frau Markwalder - noch ein Land das lieber nicht in der EU wäre. Obwohl, die EU war hier nicht das Problem sondern die korrupten Politiker, welche all die EU Unterstützungen in die eingene Tasche haben wandern lassen. Griechenland wird die EU in den Abgrund ziehen. Entweder man nimmt ihnen den Euro weg oder die Mitgliedschaft - in jedem Fall ein Disaster. Antworten


Adrian Müller

24.02.2010, 09:13 Uhr
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@Tom Müller: die Finanzkriese hätte eine EU ohne Euro wesentlich härter getroffen, weshalb sonst wollte denn Griechenland unbedingt in die EU! Jede Währung hat ihre Vor- und Nachteile, aber zu behaupten, wir Schweizer sind so toll, weil wir Schweizer sind, ist schon etwas mutig. Wir haben einmal mehr von Europa profitiert, das ist unsere Spezialität!Ich verstehe die Griechen, dass sie nun streiken Antworten


Peter Müller

24.02.2010, 09:08 Uhr
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@Tom Müller: wie war das nochmal mit dem Franzosen-, Italiener, - Briten-, Amerikaner und dem Deutschen-Bashing? Als Schweizer sollten Sie sich nicht über Probleme im Zusammenhang mit der EU oder dem Euro freuen. Schadenfreude geht fast immer nach hinten los, zu wichtig ist für die wirklich kleine Schweiz ein stabiler grosser EU-Markt. So viel Kurzsichtigkeit und Kleingeistigkeit.... Antworten


Ferdi Imseng

24.02.2010, 09:05 Uhr
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Hätte die EU auf die Einhaltung der eigenen Kriterien (Maastricht) durchgesetzt, hätte GR heute nicht den EURO als Währung. Die EU hat die schöngefärbten Zahlen von GR wider bessseres Wissen akzeptiert und ist den Weg des geringsten Widerstands gegangen! Antworten


Aldo Stadler

24.02.2010, 08:54 Uhr
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Superlösung. Mit dem Rücken an der Wand den Betrieb einfach einstellen. Nachdem man über Jahre von den EU-Subventionen bestens gelebt hat, wird die EU für die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich gemacht. Soll die Schweiz wirklich in einen solchen Verbund (EU) eingtreten ?! Hoffentlich gehen unseren verblendeten Politiker endlich die Augen auf. Antworten


Sven Gross

24.02.2010, 08:46 Uhr
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@ Tom Müller - wow sind die Schweizer aber toll - und hochmut kommt meist vor dem Fall. Ich wäre da einfach einmal ein bischen zurückhaltender, denn hätte die UBS nicht beinahe die ganze Schweiz in den Bankrott getrieben - oder sind Sie ein Banker und haben das schon wieder vergessen - ist ja auch schon fast ein Jahr her.... Antworten


albert bänziger

24.02.2010, 08:42 Uhr
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wie sagten alle? "der euro unser geld" Antworten


heiner lauter

24.02.2010, 08:35 Uhr
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zuerst mogeln sie sich mit gefälschten zahlen in die eu, profitieren von einer besseren bonität und wenn sie das auch bis zur neige ausgenützt haben streiken sie, diese solidarität ist wirklich einzigartig, so einen partner wünscht man sich wie ein loch im kopf Antworten


Stefan Egger

24.02.2010, 08:16 Uhr
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Die Griechen machen heute wieder mal das, was sie seit Jahrzehnten am besten können: Streiken. So kann man natürlich sein Land noch tiefer in den Sumpf reiten. Antworten


Tom Müller

24.02.2010, 07:59 Uhr
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Während die gesamte EU finanziell am Abgrund steht und sogar um ihre Währung fürchten muss, macht die Schweiz 2.7 Milliarden vorwärts. Wie war das nochmal mit dem Schweiz-Bashing? Antworten



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