Wirtschaft

Swatch klagt gegen die UBS

Von Erich Solenthaler und Bruno Schletti. Aktualisiert am 02.09.2010 40 Kommentare

Der Uhrenkonzern fuhr mit Geldanlagen Millionenverluste ein. Dafür macht Swatch die UBS verantwortlich – die Grossbank scheint gewillt, den Streit vor Gericht auszufechten. Ähnliche Klagen sind auch gegen die CS hängig.

«In ihrer Werbung behauptet die UBS, eine klare Linie gezogen zu haben. Davon merken wir, was unseren Fall betrifft, aber gar nichts»: Swatch-Chef Nick Hayek.

«In ihrer Werbung behauptet die UBS, eine klare Linie gezogen zu haben. Davon merken wir, was unseren Fall betrifft, aber gar nichts»: Swatch-Chef Nick Hayek.
Bild: Keystone

Boten offenbar alles andere als sicheren Gewinn: Die beiden Grossbanken UBS und CS am Zürcher Paradeplatz.

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Swatch verklagt die UBS (UBSN 12.73 -2.75%) wegen Millionenverlusten, die sie mit Absolute-Return-Produkten erleiden musste. Die Uhrengruppe hat offenbar in Absolute-Return-Anlagen bei der UBS investiert. Das sind Produkte, mit denen die Bank das Ziel verfolgt, in jeder Marktsituation eine positive Rendite zu erwirtschaften. Weil aber in der Finanzkrise viele dieser Produkte ebendieses Ziel verfehlten, kam es auf der Seite der Anleger zu entsprechenden Verlusten. Da der Uhrenkonzern die Grossbank auf 30 Millionen Franken betrieben hat, ist davon auszugehen, dass diese Summe der Höhe des Verlustes entspricht.

Der erste Kläger ist Nick Hayek nicht: Mindestens zwei private Anleger belangen Credit Suisse wegen falscher Beratung und ungenügender Aufklärung über die Risiken dieses Fondstyps. Die Verfahren befinden sich noch in einem frühen Stadium. UBS und Credit Suisse bleiben unnachgiebig und gestehen keine Fehler ein.

Der Ärger von Nick Hayek über die UBS scheint sehr gross zu sein. In Anspielung auf die neue Imagekampagne der Bank sagt er: «In ihrer Werbung behauptet die UBS, eine klare Linie gezogen zu haben. Davon merken wir, was unseren Fall betrifft, aber gar nichts.»

3 Milliarden verloren

Trotz allem hat die totgesagte Gattung überlebt. Heute sind 226 Fonds dieses Typs zum Vertrieb zugelassen. Aber nur 13 von ihnen haben in den letzten 3 Jahren eine positive Performance. Die wenigen bewährten Produkte wie der Julius Bär Absolute Return und das Pendant von Swisscanto verzeichnen einen erheblichen Mittelzufluss. Sie setzen diversifizierte Strategien ein und legen grossen Wert auf Risikomanagement. Die Fonds werden im Gegensatz zu früher vor allem von institutionellen Investoren erworben, die sie – gut dosiert – als Alternative zu Geldmarktfonds einsetzen.

Für die privaten Kunden kam der Schock im Oktober 2008, als viele Absolute-Return-Fonds von UBS und Credit Suisse liquidiert werden mussten, weil sie die Anteilscheine nicht mehr ordnungsgemäss auszahlen konnten. Aber schon Monate zuvor, seit dem Ausbruch der Immobilienkrise im Sommer 2007, hatten diese Fonds Punkt um Punkt verloren. Allein der Credit Suisse Target Return büsste in dieser Zeit über 30 Prozent ein; zu seinen besten Zeiten waren in den verschiedenen Gefässen mehr als 7 Milliarden Franken angelegt.

Bescheidener Beginn

Insgesamt dürften Anleger allein mit den öffentlich registrierten Fonds mindestens 3 Milliarden Franken verloren haben, wie eine Schätzung des TA im Frühling 2009 ergab.

Dabei hatte es bescheiden begonnen: Absolute-Return-Fonds waren ursprünglich eine Depotbeimischung und eine Art aufgemöbelte Geldmarktfonds. Sie verzichten auf grosse Renditen, wollen dafür das Risiko beschränken und die Einbussen gering halten. Mit diesem Versprechen zogen die Fonds Gelder konservativer Anleger an, besonders auch von Selbstständigerwerbenden, die keine Pensionskasse haben.

Doch es kam in vielen Fällen anders: Der TA berichtete über eine UBS-Kundin, die sich im Ruhestand befand und deren Vermögen zu drei Vierteln in Absolute-Return-Produkten angelegt war – auf Empfehlung ihres Anlageberaters. Neben der missratenen Performance wurde auch der Grundsatz der Diversifikation missachtet.

Techniken wie Hedgefonds

Die Banken hatten mit den in Europa jungen Produkten vor der Krise kaum Erfahrung sammeln können. Im Jahre 2007 waren erst 47 von 111 Produkten älter als drei Jahre. Zum Publikumsrenner wurde die Gattung in der Schweiz erst, als mit dem neuen Anlagefondsgesetz die Gruppe der «Fonds mit besonderen Risiken» abgeschafft wurde. Mit diesem stigmatisierenden Label war Absolute Return schwierig zu vermarkten gewesen – danach standen den Kundenberatern Tür und Tor offen.

Aber riskante Anlagen waren diese Fonds immer noch, denn trotz ihrer eigentlich konservativen Idee setzen sie Anlagetechniken wie Leerverkäufe von Wertpapieren und Zinsinstrumente mit negativen Laufzeiten ein – alles Techniken, die unter Hedgefonds verbreitet sind, die dann aber grosse Verluste zeitigen, wenn die Märkte in die falsche Richtung laufen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 01.09.2010, 23:29 Uhr

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40 Kommentare

Michael Meienhofer

02.09.2010, 19:56 Uhr
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Warum jammern? Legt doch euer Geld endlich zu marktüblichen Zinsen bei soliden Geldinstitutionen an.Weil jeder, Anleger oder Banker, immer das Maximum herausholen will, erleiden beide irgendwann die Folgen der Zinsspiralen, je schneller das Geld je schneller der Verlust. jeder Spekulant erleidet, früher oder später, Schiffbruch. Antworten


Pierre Bonmot

02.09.2010, 19:17 Uhr
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Wer bei einer Bank ein Wertschriftendepot eröffnet, erhält mit den Eröffnungsunterlagen eine relativ umfangreiche Broschüre, welche ausführlich über die im Effektenhandel vorhandenen Risiken informiert. Glaube kaum dass dies bei Swatch als Kunde anders war -> selber schuld. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.09.2010, 18:49 Uhr
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@Moritz Richter: Dann haben Sie das Fundament der Existenzberechtigung einer Bank nicht verstanden. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.09.2010, 18:41 Uhr
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@Martin Zumbuehl: Eben. Banken sind auf verschiedenste Papiere spezializiert, denen Anlageberater kaum gerecht werden können, umso weniger kann es der Kunde. Es wird langsam Zeit, dass die Banken für versprochene "Garantien" in Höhe des investierten Kapitals von Gesetzes wegen in die Pflicht genommen werden. Das dürfte die Banken künftig daran hindern, undurchsichtige Papiere zu verkaufen. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.09.2010, 17:31 Uhr
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@Boris Radtke: Ergänzend zum Kommentar von N. Zumthür war es Hayek sen., der die von Schweizern versenkte Uhrenindustrie mit viel Ausdauer wieder auf die Beine stellte und zu einem Weltkonzern machte. Bitte nicht vergessen, dass Hayek sen. zusammen mit seinen Leuten Leistungen vollbrachte, dem manch Kommentator hier, der Swatch verschreit, nicht annähernd die Hand reichen kann. Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.09.2010, 17:24 Uhr
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@Moritz Richter: Das hängt ganz von der Investition ab, die man tätigt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Hayek sen. so dämlich war, sonst hätte er die Uhrenindustrie, die durch Schweizer Missmanagement am Untergehen war, nicht mehr auf die Beine gestellt. Ein Schweizer hätte es nicht geschafft und die Banken kein Interesse daran gehabt (s. Beispiel Swissair). Antworten


Karl Buchegger

02.09.2010, 16:00 Uhr
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Banken nehmen das Geld, das sie von der SNB praktisch umsonst bekommen und an KMU für dringend notwendige Kredite weitergeben sollen um damit Staatsanleihen zu kaufen und die Zinsen einzustreichen. Die KMUs kriegen keine Kredite und die Banken kassieren ohne Risiko und ohne Kosten die Zinsen. Banken die Eigenhandel betreiben handeln als Insider und betrügen damit schlussendlich Ihre Kunden! Antworten


Karl Buchegger

02.09.2010, 15:52 Uhr
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Alle, die die Banken in Schutz nehmen, sind selber Banker oder von denen bezahlt! Ein Banker lebt davon irgendwas zu verkaufen und ob die Kunden umfassend aufgeklärt werden ist wohl anzuzweifeln. Ansonsten würden Sie dem Kunden von sich aus ein detailliertes Protokoll Ihrer Beratung zum unterschreiben vorlegen oder das Gespräch aufzeichnen! Banker sind Lügner und Betrüger am Kunden und am Staat! Antworten


peter angerer

02.09.2010, 15:42 Uhr
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die banken, die papiere aller fantasien auflegen, sind nie schuld. dasbei gehen sie doch schon bei der emission davon aus, dass der dumme zeichner allenfalls einen grossen verlust erleidet 8und dieser "trend" wird noch bewusst angefeuert mit bezeichnungen wie garantie-papier und dergleicvhen. man merke sich, eine basnkgarantie ist immer etwas anderes als eine gewoehnliche garantie. Antworten


Hans Lips

02.09.2010, 15:28 Uhr
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Selber schuld wer diesen Bankenschrott kauft. Gold steigt seit 10 Jahren. nach 13 Monaten hat der Franken gegenüber Gold 25% verloren. Aber Banken empfehlen den Kauf von Gold nie. Daran verdienen sie fast nichts. Antworten


Hugo Rey

02.09.2010, 15:26 Uhr
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Interessant, wie die Banker in diesen Kommentaren krampfhaft versuchen, die hereingelegten Kunden als geldgierige Spekulanten darzustellen. Klar, wer auf einer Grossbank als Investment-Banker arbeitet, kennt schon von seinem Jop und seinen Idealen her nichts anderes. Es gibt (oder gab?) aber Leute, denen bedeuteten Begriffe wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit noch etwas. Antworten


Fredi Emmenegger

02.09.2010, 15:13 Uhr
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Die Diskussion darüber ist müssig, sofern man die Faktenlage nicht kennt. Wie waren die genauen Abmachungen zwischen Swatch und UBS? OTC-Papiere oder speziell für den Kunden Aufgelegte? Schriftverkehr, Verträge, Beratungsprotokolle...? Sekundäre Motive der Klage (Marketing, persönliche Fehden...)? Aus dem Artikel jedenfalls kann ich dahingehend nichts Stichhaltiges entnehmen. Antworten


Niklaus Zumthür

02.09.2010, 14:47 Uhr
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@Boris Radtke: Dieser „Hersteller dieser Plastik-Ramschuhren“ stellt auch Uhren her, die ich mir niemals leisten könnte, wahrscheinlich auch Sie nicht (z.B. eine Breguet für x-100'000 Franken). Jedenfalls macht Swatch jedes Jahr Milliardengewinne, mehr als die meisten Banken hierzulande, und das ist gut so. Jedenfalls können sie die Prozesskosten aus der Portokasse zahlen. Antworten


Marius Kappeler

02.09.2010, 14:18 Uhr
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Wie heisst es so schön: "wenn das Geld spricht, schweigt die Wahrheit". Und zudem sind alle Menschen gierig, gierig nach immer mehr und mehr und am Schluss, wenns schief geht, sind immer die anderen schuld, nach dem Motto: "Der Erfolg kennt viele Väter, der Misserfolg ist ein Waisenkind". Antworten


Martin zumbuehl

02.09.2010, 13:51 Uhr
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Ist der CH-Finanzplatz ein Rechtsstaat mit Gesetzeslücken ohne Ethik und Moral? Ist es nicht ein Verstoß gegen Treu & Glauben, wenn Kunden erst zu spät erfahren, dass ihnen Ramsch verkauft wurde? In den USA wurden UBS & CS für wertlose Studentendarlehen Auction Rate Securities "ARS“ mit $150 Mio bzw. $15 Mio gebüßt & gezwungen die geprellten Kunden vollumfänglich zu entschädigen. Das ist US Recht Antworten


Rene Wetter

02.09.2010, 12:45 Uhr
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Es ist süss, wie sich viele hier für "unsere" Banken in die Bresche schlagen. In der Schweiz ist der Konsumentenschutz praktisch inexistent und viele finden das noch gut. Wenn ein Anlageberater soviel Verantwortung tragen muss wie die Verkäuferin an der Kasse, dann soll er auch den gleichen Lohn beziehen. Die Beratung ist oft laienhaft, da kann jemand mit kleinerem Lohn einstellen, der tippen kan Antworten


Moritz Richter

02.09.2010, 12:24 Uhr
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@RuthildAudderMaur Sie vergleichen eine Börsenspekulation mit einem Autokauf? Dann vergleiche ich die Börsenspekulation mit einem Enkelbetrüger. Beim Enkelbetrüger ist immer gleich alles Geld weg, also machen die Banken einen sehr guten Job, schliesslich ist nie alles Geld weg... ein schöner Vergleich wie ich finde. Antworten


Ruedi Meyer

02.09.2010, 12:22 Uhr
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Ohne UBS, genauer den Vorgängerbanken SBV und SBG, zusammen mit der Berner Kantonalbank als Juniorpartnerin, gäge es heute die Swatch gar nicht. Antworten


Hugo Graf

02.09.2010, 12:06 Uhr
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Die gut bezahlten Talente der Finanzinstitute erwirtschaften die Gewinne, die Verluste verursachen die bösen Märkte. Die Too-Big-To-Fails sind gegen die bösen Märkte implizit durch den Staat bzw. deren Steuerbezahler versichert. Die Swatch nicht, sie kann die höchstens, die bösen Märkte verklagen. Antworten


Bernhard Frei

02.09.2010, 11:56 Uhr
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Mich wundert, dass niemand vor Gericht zieht und sagt, ich habe zu viel gewonnen! Jahrelang Gewinn einstreichen und wenns schief geht die anderen verklagen. Antworten


Michael Schmid

02.09.2010, 11:47 Uhr
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@ Hugo Rey: Dein Prozess war ein Paradebeispiel, mit wie ungleichen Ellen hierzulande gemessen wird. Bei Deiner Anweisung, 0.0% US-Anteile auf dem Konto haben zu wollen, diskutierten die Richter lang und breit, wie das vom Berater verstanden werden konnte. Beim Ausdruck 100% Kapitalschutz dagegen war plötzlich nicht mehr entscheidend, wie eine Botschaft ankommt, sondern was der Sender gemeint hat. Antworten


Boris Radtke

02.09.2010, 11:37 Uhr
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Versuchen können sie's ja....die Hersteller dieser Plastik-Ramsch-Uhren, auf die die ganze Welt so scharf ist. Wenigstens kommt Swatch so gratis in die Schlagzeilen und steigert so den Umsatz bei den Leuten, die sich aus Mitleid so eine Billig-Uhr kaufen. Bei mir verfehlt die Wirkung ihren Zweck. Wenn Kleinanleger verlieren , soll auch ein Konzern bluten. Wer an der Börse investiert, trägt Risiken Antworten


robert mueller

02.09.2010, 11:27 Uhr
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@michael schmid>Es geht doch hier nicht um Worthalten, sondern um eine juristisch rechtliche Frage. Was in der Schweiz fehlt, sind Richter, welche sich gegen die Grossmacht Finanzen durchsetzen können, respektive wollen. Vielleicht sind alle ideologisch korrupt, oder wie soll ich mir denn vorstellen, warum die Banken ungeschoren davonkommen. Antworten


andreas jegen

02.09.2010, 10:59 Uhr
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wenn die hayek's klare richtlinien erlassen hätten wie mündelsichere papiere,aktien,edelmetalle,rohstoffe,immobilien,geldmarktfonds dann wäre das fiasco nicht pasiert! die alte weisheit gilt auf alle fälle"auf dem konto hin und her macht die taschen leer"! wenn man eine Vollmacht erteilt ist man sowiso der geprellte!!!!!!!!! a.jegen Antworten


Ernst Strickler

02.09.2010, 10:53 Uhr
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Wen auf dem Banken-Prospekt steht „100% (Kapitalschutz)“, heisst das Pokerspielen? Dank den Banken-Hoffierer werden rückwirkend (!) Gesetze geändert und 4500 USA-Kunden verpfiffen, was wurde denen versprochen? Davon weiss aber der Chefjurist nichts (mehr)? Da sponsert man F1Herrensöhnchen, die im Kreis herumfahren und ungeniert nach Stallorder Gewinnen wie`s lustig ist. Ich halte Hayek die Daumen! Antworten


Ruthild Auf der Maur

02.09.2010, 10:41 Uhr
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@Thomas Hitz: Dem ist nicht ganz so. Sie kaufen schliesslich auch kein Auto, um es dann ständig in der Garage zu haben und die Kosten dauernd selbst zu übernehmen. Sie erwarten hier eine gewisse Leistung. Mit der 100prozentigen Risikoabwälzung auf die Kunden haben sich die Banken eine komfortable Situation geschaffen, indem sie am Kunden sehr gut verdienen ohne jegliche Garantieleistung. Antworten


Hugo Rey

02.09.2010, 10:29 Uhr
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Recht haben Sie Herr Hitz. Auffällig nur, dass die Banken in ihrem Casino immer gewinnen! Ich wünsche Herr Hayek mehr Gerechtigkeit, als ich sie an meinem Prozess gegen die Credit Suisse erfahren musste! Antworten


Michael Schmid

02.09.2010, 10:21 Uhr
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Wenn Swatch in der Schweiz geklagt hat, dürfte sie keine Chance haben. Hierzulande ist die Justiz fest in der Hand der Grossbanken - von der Politik ganz zu schweigen. CS hat Sparern Lehman-Papiere für 700 Mio. CHF angedreht mit dem Versprechen, sie bekämen im schlimmsten Fall 100% des Geldes zurück. Denkste! CS hat gerade mal 150 Mio. zurückbezahlt. Worthalten ist für CS ein Fremdwort! Antworten


Max Meier

02.09.2010, 09:49 Uhr
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Gut so! Ich kaufe sofort eine Swatch. Dranbleiben. Antworten


robert mueller

02.09.2010, 09:36 Uhr
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Ich wünsche Herrn Hayek mit dieser Klage viel Erfolg. Zu hoffen ist, dass die Gerichte zügig vorwärts machen und das Ganze nicht wieder in Ewigkeit endet wie so vieles der Hochfinanz. Antworten


Thomas Hitz

02.09.2010, 09:35 Uhr
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Geldanlagen sind spekulative Geschäfte. Ähnlich einem Spiel im Casino. Man kann Gewinne erzielen, und eben auch Verluste erleiden. Geldgewinne werden von den Finanz-Zockern offenbar gerne entgegen genommen. Gibt's Verluste, wird geklagt. Wie auch immer die Beratung war. Letztlich ist es der Investor, der den Anlageentscheid fällt - und folglich auch das daraus resultierende Risiko zu tragen hat. Antworten


Gregor Meier

02.09.2010, 09:30 Uhr
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Die haben wir gerne - ständig gegen "Spekulanten" wettern, selbst in grossem Stile zocken und wenn's in die Hosen geht, die Bank verklagen. Auf solche Scheinheiligen kann die Schweiz verzichten! Antworten


Rolf Löber

02.09.2010, 09:01 Uhr
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Solange die beiden Grossbanken CS und UBS diese Sache mit den strittigen Anlagen nicht einwandfrei zugunsten der Kunden/Anleger regeln, sind sie für mich unglaubwürdig und für mich gilt: keine Geschäftsbeziehungen mehr mit diesen Banken. Antworten


Erich Deiss

02.09.2010, 08:40 Uhr
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Als nächstes werden wir die Banken einklagen, wenn die Aktien nicht steigen. Antworten


Oliver Bär

02.09.2010, 08:37 Uhr
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Eine perfekte Fallstudie für zukünftige Manager: tausende Kunden verlieren Millionen wegen einer inkompetenten UBS. Aber anstatt zu versuchen, möglichst viel zurück zu erstatten und ihren Ruf bei den Kunden zu retten, entscheidet sich die UBS für eine 500 Millionen Franken Image-Kampagne samt Formel-1 Engagement. Sehr geschickt! Antworten


Werner N. Staub

02.09.2010, 08:15 Uhr
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Wenn ich als kleiner Mann Titel in mein Portfolio nehme, sei es auch auf Empfehlung meines Beraters der Bank, wird mir auch immer ein Risiko aufgezeigt und und bin dessen bewusst. Auch bei einer Blankovollmacht an die Bank riskiere ich Fehlanlagen mit Verlust. Und das sollen die Anlageleute von "Swatch" nicht gewusst haben? Ist aber echt peinlich, wenn so ein Grosskonzern solche Leute im Team hat. Antworten


jack Schaess

02.09.2010, 07:33 Uhr
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Hoffentlich kommt es nun zum Gerichtsfall. So wie ich Hayek Jr. kenne, wird er nicht so schnell aufgeben. Recht hat er. Antworten


Joe Lang

02.09.2010, 07:27 Uhr
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Bei der UBS sind noch von vielen Personen und Organisationen sehr grosse Geldbeträge zu holen. Schliesslich kann es sich die UBS leisten, exorbitante Boni auszustreuen. Also, wer hat noch nicht? Antworten


Ueli Hoch

02.09.2010, 06:50 Uhr
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Bei einem internationalem Grosskonzern wie die Swatch, sollte eigentlich im eigenen Hause genügend Finanz-Wissen vorhanden sein um die Risiken selber abschätzen zu können. Etwas anders ist es bei Privatenanlegern und KMU's. Die sollten sich auf die Empfehlungen einer Bank verlassen können. Antworten


Manfred Stierli

02.09.2010, 06:41 Uhr
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Geits no? Pokern mit Fallschirm? Wenn man an der Börse investiert muss man damit rechnen, dass man auch verlieren kann - lernt schon jedes Kind. Ich sag beim nächsten Pokerspiel auch, mein Blatt war so gut, ich hätte gar nicht verlieren können... Klar, wenn mir jemand sagen würde, mein Blatt ist so gut und ich dann verliere, bin ich sauer, aber so ist das halt im Leben - Wer pokert, kann verlieren Antworten



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