Wirtschaft
Swiss spürt die Wirtschaftsflaute
Aktualisiert am 11.03.2009 4 Kommentare
Mit der Swiss flogen im Februar 901'050 Passagiere, dies waren 4,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Zwar bot die Swiss auch weniger Flüge an, doch die Passagierzahlen gingen überproportional zurück. Die Swiss führte insgesamt 9949 Flüge durch, 2,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Die angebotenen Sitzkilometer reduzierten sich um 0,5 Prozent.
Die Auslastung sank auf 72,2 Prozent, im Vorjahr hattte die Swiss noch einen Sitzladefaktor von 74,8 Prozent erreicht. Allerdings hatte der Februar 2008 einen Tag mehr. Im Europaverkehr sank der Sitzladefaktor von 66,8 auf 65,3 Prozent, im interkontinentalen Steckennetz von 78,5 auf 75,4 Prozent.
Schwächere Auslastung im Frachtgeschäft
Stärker als im Passagiergeschäft spürte die Swiss die Rezession im Frachtgeschäft: Der Frachtladefaktor von Swiss World Cargo ging um 16,9 Prozentpunkte auf 70,6 Prozent zurück. Bereits im Dezember und Januar hatte das Frachtgeschäft einen deutlichen Rückgang verzeichnet.
Mit diesen Zahlen war die Swiss dennoch erfolgreicher als der Gesamtkonzern: Beim Konzern ging die Zahl der Fluggäste um 9,3 Prozent auf 4,68 Millionen zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Die Zahl sämtlicher Flüge sank im Jahresvergleich um 8,3 Prozent auf 59'723. Der Sitzladefaktor sank um 3,3 Prozentpunkte auf 72,1 Prozent. Die beförderte Frachtmenge ging um 24,5 Prozent auf 123'000 Tonnen zurück. Die Lufthansa hat inzwischen 2600 Frachtmitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. (oku/sda/)
Erstellt: 11.03.2009, 15:42 Uhr
WRITE A COMMENT
4 Kommentare
Diese Kriese ist das Beste was uns geschehen konnte. Zumindest aus der Sicht der Umwelt. Es erstaunt mich immer wieder wie Wirtschafts-Führer ihre Probleme im eigenen Teller analysieren, wo gerade sie das Wort Globalisierung ständig in den Mund nehmen. Sie sind def. unfähig global zu denken, ansonsten würde der gesammte Güterverkehr anders verlaufen. Antworten
Wenn man die ganze Wirtschaftslage genauer betrachtet wäre es naiver Optimismus anzunehmen, dass die Krise ausgerechnet an den Fluggesellschaften vorbeizieht, da die Krise eine Kettenreaktion nach der anderen auslöst. Nachdem u.a. auch weniger Business-Passagiere unterwegs sind, ist dies eine logische Konsequenz, alles andere hätte mich gewundert.Da hilft nur eins, sich nach der Decke zu strecken. Antworten
Wirtschaft
- 21:36Die US-Justiz droht mit Haftbefehl gegen Wegelin -Partner
- 21:01Ehemaliger US-Senator verlässt die UBS
- 20:58Stephan Schmidheiny drohen 20 Jahre Haft
- 17:19Ab jetzt gilts ernst für die Bank Wegelin
- 14:21«Die Schläge scheinen gewirkt zu haben»
- 12:07«Ein schnellerer Ausstieg aus dem US-Geschäft wäre besser gewesen»



Kurt Meier
Beim Fliegen spart sichs am leichtesten und gleichzeitig schont man die Umwelt dabei. Eher ein Segen als ein Problem. Antworten