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Swiss und Piloten erzielen Durchbruch
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Das Management von Swiss und der Vorstand von Aeropers hätten eine einvernehmliche Lösung gefunden, hiess es in einer Mitteilung von Swiss. Nun müssten die Vertragsbedingungen im Detail ausgearbeitet werden. Weitere inhaltliche Angaben machte Swiss nicht. Die Piloten müssen über die Endfassung abstimmen.
Die Gewerkschaft Aeropers sprach in ihrem Communiqué von Verbesserungen in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Ruhezeiten, Saläre und Pensionskasse. Das Verhandlungsergebnis sei «ein wichtiger Meilenstein» auf dem Weg, den Mangel an Piloten zu beseitigen. Der Beruf des Piloten insgesamt werde wieder attraktiv.
Swiss-Sprecherin Susanne Mühlemann sagte, mit Aeropers seien intensive Gespräche geführt worden. Dabei hätten sich beide Seiten in verschiedenen Punkten angenähert. Damit sei die Situation für das Pilotenkorps und Swiss geklärt.
«Wir hätten nicht mehr endlos warten können»
Aeropers-Vorstandsmitglied Thomas Steffen sagte, die Grenzen seien ausgelotet worden, bis der gemeinsame Nenner gefunden worden sei. Die Situation habe sich zugespitzt. «Wir hätten nicht mehr endlos warten können. Die Piloten brauchen bessere Arbeitsbedingungen.»
Am kommenden Montag hätte Aeropers die Medien über ihr weiteres Vorgehen informieren wollen. Diese Medienkonferenz sei nun obsolet geworden, sagte Steffen.
Verhandelt wurde seit Sommer 2010 über den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2011 für die rund 950 Airbus-Piloten. Die Piloten forderten von Swiss bessere Arbeitsbedingungen, mehr und besser planbare Erholungszeit und höhere Löhne.
30 Jahre nicht bezogene Ferien
Seit Ende März herrscht zwischen Aeropers und Swiss ein vertragsloser Zustand. Die Pilotengewerkschaft hatte die GAV- Verhandlungen zuletzt vor gut einer Woche für gescheitert erklärt. Nachdem sie selbst im März an die kantonale Einigungsstelle gelangt war, lehnte sie deren Vorschläge ab.
Ende März hat die Pilotengewerkschaft erstmals die GAV-Gespräche mit der Swiss für gescheitert erklärt.
Laut Steffen haben sich wegen Engpässen in den vergangenen Jahren bei den Swiss-Piloten 30 Mannjahre respektive 10'000 Tage nicht bezogener Ferien angehäuft. Für das laufende Jahr sei die Swiss beim Gewähren der Ferien gut im Kurs, sagte der Pilotenvertreter. (rub/sda)
Erstellt: 02.07.2011, 19:32 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



