Wirtschaft
Swiss verliert bis zu 4 Millionen Franken wegen Schneechaos
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Ist unzufrieden mit den ausländischen Flughäfen: Swiss-Chef Harry Hohmeister. (Bild: Keystone )
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Das Schneechaos an europäischen Flughäfen dürfte die Fluggesellschaft Swiss rund vier Millionen Franken kosten, sagt Swiss-Chef Harry Hohmeister im Interview mit der Zeitung «Der Sonntag». Die Folgen seien erheblich. «Allein im Zeitraum vom 17. bis zum 21. Dezember waren rund 40'000 unserer Passagiere von den Annullationen betroffen». Dazu kämen über 4500 mit Verspätungen oder verpassten Anschlüssen.
In den vergangenen sieben Tagen musste die Fluggesellschaft rund 450 Flüge annullieren. Aufgrund von Erfahrungen gehe man davon aus, dass im November und Dezember insgesamt 2 bis 3 Millionen Franken an Einnahmen fehlen werden. Hinzu kommen die zusätzlichen Kosten: Den gestrandeten Passagieren bezahlt die Swiss je nachdem eine bis zwei Übernachtungen. «In unseren Hochrechnungen kommen wir derzeit auf über 13'000 Hotelnächte. Das macht dann noch einmal zwischen 1 und zwei 2 Millionen aus, sodass wir insgesamt dann schnell einmal auf rund 4 Millionen Franken kommen», sagt Hohmeister gegenüber dem Sonntagsblatt.
Lob für den Flughafen Zürich
Zudem kritisiert der Swiss-Chef das Vorgehen einiger Flughäfen, welche den Betrieb komplett schliessen. Seit der Vulkanaschekrise sei dies sozusagen ein neuer Trend geworden. «Wer keine Lust hat, genügend Schneeräumungsmaschinen anzuschaffen, macht den Laden bei zu viel Schnee einfach dicht. Das ist doch ein Witz! Mit dieser Einstellung wären die Flughäfen in Skandinavien und Alaska fast immer geschlossen».
Lobende Worte gibts vom Airline-Chef hingegen für den Flughafen Zürich. Dort sei alles Mögliche unternommen worden, damit der Flughafen offen gehalten werden konnte. Nicht glücklich sei er hingegen darüber, dass auch Genf den Flughafen geschlossen habe. Deswegen habe die Swiss interveniert. Für Hohmeister ist zudem klar: «Ein solches Schneechaos habe ich in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt. Und der Januar und Februar kommen ja erst noch». (miw)
Erstellt: 26.12.2010, 08:54 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




