Wirtschaft

Swisscom schlägt Google – dank Italienern

Von Angela Barandun. Aktualisiert am 04.06.2009 14 Kommentare

Der Schweizer Telecomriese gehört laut dem US-Magazin «Businessweek» zu den erfolgreichsten Technologiekonzernen der Welt. Und das hat Folgen.

Der Swisscom-Chef hat gut Lachen: Carsten Schloter schneidet mit seiner Firma gut ab.

Der Swisscom-Chef hat gut Lachen: Carsten Schloter schneidet mit seiner Firma gut ab.
Bild: Keystone

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Die Rangliste

1. Amazon

2. Oracle

3. SAP

4. Inventec

5. IBM


Ferner

10. Acer

17. Swisscom

19. Apple

20. Hewlett Packard

22. Microsoft

23. China Mobile

Quelle: «Business Week»

In der Rangliste, die den Börsenkurs, das Umsatz- und Gewinnwachstum sowie weitere Erfolgsfaktoren berücksichtigt, liegt die Swisscom auf Platz 17 - und damit vor klingenden Namen wie Apple, Microsoft oder Google.

Die gute Platzierung verdankt sie unter anderem der italienischen Tochter Fastweb, dank der sie 2008 gewachsen ist. Die Liste wird jedes Jahr erhoben, das letzte Mal hat sich die Swisscom 2001 qualifiziert. Dass der Konzern so gut abschneidet, könnte die Diskussionen um seine Monopolstellung im Schweizer Markt ankurbeln.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) arbeitet derzeit an einem Bericht, der diese Frage klären soll. «Businessweek» hat darauf bereits eine Antwort: Telecomkonzerne mit einer Quasi-Monopolstellung wurden nämlich vom Ranking ausgeschlossen. Ob dieser Entscheid für das Bakom wegweisenden Charakter hat, darf allerdings bezweifelt werden. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 04.06.2009, 08:48 Uhr

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14 Kommentare

Florian Grütter

04.06.2009, 10:05 Uhr
Melden

Ich denke solang die Swisscom die Hausanschlüsse mehr oder weniger kontrolliert bewegt sich nicht viel. Man hätte bei der Teliprivatisierung die Infrastruktur in eine eigene Firma ausgliedern sollen, welche vom Staat kontrolliert wird. Diese Firma sollte dann die Infrastruktur zu gleichen Preisen an alle vermieten. Das gleiche wäre auch beim Mobilfunk zu diskutieren.... Antworten


David Fehlmann

04.06.2009, 09:32 Uhr
Melden

@Hr. Meier - Eine sehr differenzierte Meinung. Dass wir in der Schweiz überdurchschnittlich hohe Minutenpreise oder DSL-Gebühren zahlen, ist eine Folge vom fehlenden Wettbewerb. Auch die Tatsache, dass keine innovativen Preispläne angeboten werden. Wettbewerb fördert Innovationen und Investitionen. Gesellschaften welche sich nur dem Shareholder Value verschreiben, überleben den Telco-Markt nicht. Antworten



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