Swisscom vergibt nur noch Handy-Vorwahl 075

Der Swisscom gehen die 079-Nummern aus. Neue Kunden bekommen nun die Vorwahl 075.

Starke Identifikation: Lange gehörten die 079-Nummer und Swisscom in den Köpfen vieler Nutzer zusammen. (Archivbild: Keystone)

Starke Identifikation: Lange gehörten die 079-Nummer und Swisscom in den Köpfen vieler Nutzer zusammen. (Archivbild: Keystone)

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Die 075-Vorwahl wurde bereits im Jahr 2013 für Prepaid-Kunden eingeführt, da die Swisscom immer weniger klassische 079-Nummern zu vergeben hatte. Nun sollen neue Kunden nur noch die 075 zugeteilt bekommen, wie «La Liberté» berichtet. «Zwar existieren noch immer 079-Vorwahlnummern, doch sie sind langsam erschöpft», wird Swisscom-Sprecher Sepp Huber in der Zeitung zitiert.

Dies liegt unter anderem daran, dass das Bundesamt für Kommunikation 079-Nummern, auf die Notruf-Kombinationen wie 117 oder 118 folgen, nicht zulässt. Dadurch sind weniger Nummern verfügbar. Auch die Konkurrenten Salt und Sunrise können solche 075-Nummernblöcke reservieren.

Telefonnummern verlieren an Bedeutung

Die klassischen 079-Handy-Vorwahlen sind seit 1991 im Dienst. Heute können auch ehemalige Swisscom-Kunden im Besitz einer 079-Vorwahl sein, da sie ihre Nummer beim Anbieterwechsel behalten. Dennoch werden die drei Zahlen noch immer mit dem Schweizer Unternehmen identifiziert, wie der Psychologe Boris Hürlimann der «La Liberté» sagt. Werde in Zukunft nur noch über das Internet telefoniert, würden aber klassische Telefonnummern immer mehr an Bedeutung verlieren.

Mit der Verbreitung von 4G und in einigen Jahren 5G werden Daten immer schneller ausgetauscht. Schon heute machen normale Telefonanrufe nur einen kleinen Teil der Kommunikation aus.

Mit neueren Systemen wie beispielsweise dem Facebook-Messenger kann auch unabhängig von Nummern kommuniziert werden. (duf)

Übernommen und bearbeitet von «20 Minuten» ()

Erstellt: 05.03.2017, 17:27 Uhr

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