Toyotas Pannenserie mit Folgen
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- Toyotas Pannenfahrt hat Europa erreicht
- Klemmende Gaspedale: Desaster für Toyota in den USA
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Es wird erwartet, dass der Anteil des weltweit grössten Autoherstellers bei den Verkäufen in den USA auf den niedrigsten Stand seit 2006 fällt. Selbst die Regierung in Tokio äusserte sich jetzt öffentlich besorgt über das einstige Aushängeschild der japanischen Wirtschaft und rief den Autobauer auf, das angeschlagene Vertrauen der Käufer zurückzugewinnen.
«Der Umfang der Rückrufe ist riesig. Die Situation ist ernst», sagte Handelsminister Masayuki Naoshima am Freitag vor Journalisten in Tokio. Die Pannenserie zeige die möglichen Gefahren einer globalisierten Wirtschaft.
Bis vor den Kongress
Der Branchendienst Edmunds.com geht in seinem Monatsbericht davon aus, dass Toyotas ( 76.8 -0.52%) Marktanteil im Januar wahrscheinlich auf 14,7 Prozent sinken wird, den niedrigsten Stand seit März 2006. Der Rivale Ford wird seinen Anteil demnach auf 18 Prozent steigern können, der höchste Stand seit Mai 2006.
Toyota hat wegen möglicher Probleme mit Gaspedalen und Fussmatten 7,65 Millionen Fahrzeuge in den USA und 75'500 in China in die Werkstätten zurückgerufen. Auch für Europa wurden Rückrufe angekündigt, deren Umfang aber noch unklar war. In den USA will sich das Repräsentantenhaus am 25. Februar mit den Vorwürfen beschäftigen, das schadhafte Gaspedal habe zu Unfällen geführt. Hersteller der Problem-Pedale ist der Zulieferer CTS im US-Staat Indiana.
Produktions-Stopp in sechs US-Werken
Betroffen sind fünf Modelle aus den Baujahren 2008 bis 2010, darunter der Geländewagen Highlander, der kompakte Corolla der Crossover Venza und der kleine Matrix. Einen Tag zuvor hatte Toyota wegen anderer Probleme mit dem Gaspedal den Verkauf von acht Modellen in den USA gestoppt. Am 1. Februar wird ausserdem die Produktion in sechs US-Werken angehalten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 29.01.2010, 10:42 Uhr
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