Wirtschaft
UBS – in Babyschrittchen zur Erholung
Von Markus Diem Meier. Aktualisiert am 03.11.2009 68 Kommentare
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Nach erneuten Verlusten: Schafft die UBS im kommenden Jahr den Weg aus der Krise?
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Wieder schreibt die UBS einen höheren Verlust als ihn die Analysten erwartet haben. Wieder gibt sie Abflüsse von Kundengeldern bekannt. Wieder sieht sie diesen Trend weiter anhalten. So erstaunt es wenig, dass die UBS-Aktie heute Morgen um bis zu 5,5 Prozent abgestürzt ist.
Der Grund für den ungnädigen Umgang der Börse mit den UBS-Papieren liegt vor allem in den verhaltenen Prognosen für ihre nächste Zukunft. Die Grossbank erwartet weitere Abflüsse von Kundengeldern und auch im vierten Quartal eine höhere Bewertung der eigenen Schulden, was den Gewinn weiterhin drücken wird. Immerhin soll das operative Ergebnis besser werden. Doch die Bank fügt vorsichtig an, dass dies «von der Marktentwicklung und anderen Faktoren» abhänge. Die Bank betont ausserdem, die Erholung des aktuellen Gewinntreibers Investmentbanking befinde sich noch in der Anfangsphase – auch mit dieser Aussage dämpft die UBS Erwartungen im Vergleich zu anderen Banken, die vor allem diesem Bereich hohe Gewinne verdanken. Auch für das Schweizer Geschäft, das bereits dieses Mal enttäuscht hat, bleiben die Aussichten verhalten: Das tiefe Zinsniveau werde den Erträgen Grenzen setzen. Mehr Klarheit dazu, wie es mit der UBS weitergeht, erhoffen sich die Analysten vor allem vom Investorentag, den die Bank am 17. November durchführen wird.
Bessere Bonität wieder für den Verlust verantwortlich
Mit dem heute vorgelegten Ergebnis steht die UBS erneut im Schatten ihrer inländischen Konkurrentin Credit Suisse. Der Vergleich mit den anderen Banken darf aber auch nicht überbewertet werden. Keine europäische Bank ist von der Finanzkrise härter durchgeschüttelt worden als die UBS und die Abweichungen von den Erwartungen sind nicht gravierend. Rein operativ schreibt die UBS Gewinne und diese sind sogar höher als im Vorquartal.
Der Verlust von 564 Millionen (nach Steuern) geht wie schon im Vorquartal vor allem auf Sonderfaktoren zurück. Darunter dominiert erneut die höhere Bewertung der eigenen Schuld. Diesmal macht dieser Posten 1,436 Milliarden Franken aus, im letzten Quartal waren es noch 1,213 Milliarden Franken. Was hier negativ in die Erfolgsrechnung eingeht ist aber eigentlich ein Grund zum Feiern: Die eigenen Schulden müssen deshalb höher bewertet werden, weil auf den Märkten das Vertrauen in die Bank steigt, diese auch begleichen zu können. Dazu kommen weitere einmalige Sonderposten: Ein Währungsabschreiber beim Verkauf der brasilianischen Tochter Pactual von 409 Millionen Franken und ein buchhalterischer Verlust aus der Wandlung der Pflichtwandelanleihe des Bundes im Sommer.
Besseres Ergebnis dank tieferer Kosten
Rechnet man diese nicht operativen Einflüsse heraus, hat die Grossbank einen Gewinn aus ihren Geschäften von 1,557 Milliarden Franken (vor Steuern) erzielt – ein Plus von 60 Prozent. Im zweiten Quartal belief sich der so berechnete Gewinn noch auf 971 Millionen Franken. Ausweisen musste sie damals aber einen Verlust von 1,4 Milliarden Franken.
Der höhere operative Gewinn geht allerdings nicht auf höhere Einnahmen zurück – sie sind fast unverändert bei 5,766 Milliarden Franken (nach 5,770 Milliarden im zweiten Quartal). Ausschlaggebend sind tiefere Kosten. Sie wurden im Vergleich zum Vorquartal um 10 Prozent reduziert.
Schweizer Geschäft «enttäuschend»
Der Blick auf die Geschäftseinheiten zeigt die Investmentbank als Gewinnerin und das Schweizer Geschäft inklusive Offshore-Banking (Wealth Management & Swiss Bank) als Verlierer. Das Investmentbanking hat vor allem von den Handelsaktivitäten im Bereich der Festverzinslichen Anlagen, Währungen und Rohstoffe («Fixed Income, Currencies and Commodities») profitiert. Hier hat der Ertrag im Vergleich zum letzten Quartal von 532 Millionen auf 1,167 Milliarden Franken um 119 Prozent zugelegt. Das ist ein Erfolg für Konzernchef Oswald Grübel, der sich hier besonders um gute Leute bemüht hat. Dass die Investmentbank dennoch einen Verlust von 1,37 Milliarden Franken ausweisen muss, liegt an der erwähnten buchhalterischen Neubewertung der eigenen Schulden, die voll diesem Unternehmensbereich belastet wurde.
Der Vorsteuergewinn im Bereich «Wealth Management & Swiss Bank» beläuft sich für das letzte Quartal zwar auf 792 Millionen Franken, im Vorquartal waren es jedoch 932 Millionen gewesen. Der Gewinn nahm hier ab, obwohl die Restrukturierungskosten des Bereichs geringer ausfielen als im Vorquartal. Die Bank nennt das Ergebnis selbst «enttäuschend».
Weiter stabilisierte Bilanz
Dieser Bereich erleidet auch wieder den grössten Teil der Geldabflüsse, diesmal 16,7 Milliarden Franken, im zweiten Quartal waren es ebenfalls 16,5 Milliarden. Während die internationalen Kunden weniger Rückzüge tätigen (12,9 Milliarden im Vergleich zu 16,3 Milliarden im Vorquartal), reduzieren die Schweizer Kunden ihre Mittel bei der UBS in einem dramatisch gesteigerten Ausmass: Im zweiten Quartal beliefen sich diese Rückzüge noch auf 0,2 Milliarden, im dritten auf 3,9 Milliarden Franken. Nettoneugeldabzüge von 9,9 Milliarden Franken zeigten sich aber auch im US-Vermögensverwaltungsgeschäft («Wealth Management Americas») und von 10 Milliarden im Bereich «Global Asset Management». Der gesamte Neugeldabfluss beläuft sich damit auf 36,6 Milliarden Franken im dritten Quartal. Immerhin haben die verwalteten Vermögen dank der Performance der Anlagen dennoch um 8 Milliarden auf 2258 Milliarden zugelegt.
Während die Aktionäre weiterhin leiden müssen, können zumindest die Steuerzahler etwas aufatmen. Der Bank ist es gelungen, ihre Risiken weiter zu vermindern: Die Kernkapitalquote hat sie mittlerweile auf im Branchenvergleich hohe 15 Prozent gesteigert, die sogenannte Leverage Ratio auf 3,51 Prozent. Die Bilanzsumme ist insgesamt um 8 Prozent geschrumpft, die risikogewichteten Aktiven sogar um 15 Prozent. Zudem scheint die UBS wie schon die CS von weniger Kreditausfällen auszugehen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.11.2009, 11:40 Uhr
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68 Kommentare
Die kleinen Angestellten bei der UBS sind zu bedaueren, aber sie sind auch nicht jene die in diesen Kommentaren gemeint sind. Wiederlich ist, dass das Managment die Boni und variablen Lohnanteile massiv erhöht, und auf der anderen Seite tausende von Arbeisplätzen reduziert. Die UBS sollte entlich 50 % der Boni und variablen Lohnanteile als Eigenkapital übertragen, um das Vertrauen zu fördern. Antworten
Kapitalzuflüsse & Abfüsse reflektieren das Kundenvertrauen. Bei UBS betrugen sie plus SFr 148 Mrd und plus SFr. 151.7 Mrd 2005 bzw 2006 und minus SFr 226 Mrd 2008 & minus SFr 76.2 Mrd 2.+ 3. Quart. 2009. Die Konkurrenz im Ausland will mit Business Ethic & prof. güstigem Service alles tun, dass noch mehr Kunden mit Kapital den überdimensionierten CH- Finanzplatz verlassen, dass er gesund schrumpft. Antworten
Die Bankgesellschaft war eine Grundsolide Bank die Art Basel mit Ihren Wizzards haben den Schlamassel angerichtet oder haben das Alle schon vergessen.Das neue Management ist in meinen Augen auf dem richtigen Weg. Andere Banken im In- und Ausland werden ueber kurz oder lang Farbe bekennen muessen, und auch Verluste einfahren.Der zweite Hauptsitz der stoert mich und sollte aufgehoben werden, schnell Antworten
@Sybille Weiss: Hier im Kanton Zürich, wo es keine Erbschaftssteuer gibt, hortet 1% der Bevölkerung so viel Vermögen wie die 99% der übrigen Steuerpflichtigen zusammen. «Demokratie» und «Chancengleichheit» verkommen so zum Witz – schleichende Feudalisierung wäre wohl der bessere Ausdruck. Es ist Zeit für ein Umdenken, ich sehe in Herrn Rusterholz' Ansinnen nichts Falsches. Antworten
Also dass der Markt ein Naturgesetzt (von Menschenhand gemacht) glaube ich jetzt weniger. Es stimmt zwar,dass die Krise aus den USA von Lehman Brother aus "gezündet" wurde;aber dennoch machte sich die UBS der Beihilfe zur Steuerhinterziehung/Steuerbetrug in den USA amerikanischer Kunden schuldig,die den amerikanischen Staat um Mia.Steuergelder brachte! Antworten
Was ich nicht verstehe ist,wieso Erbschaften härter besteuert werden,nachdem man sich die Erbschaft ja nicht aussucht.Wozu man noch belastend zum Todesfall und allem drum herum,noch eine "Konventionalstrafe" deponieren muss, entzieht sich meiner Kenntnis! Antworten
Wenn ich seh, wie andere Banken mit dem momentanen Strohfeuer an der Wall Street Geld scheffeln passt mir die Arbeit bei der UBS besser. Slow recovery is it! Siehe z. B. GB (Lloyds, Norther Rock, RBS - welche momentan in der Schweiz mittels One-Page-Inseraten die letzten Naivlinge für Einlagen sucht...) wo schon wieder ein paar Dutzend Mia. £ vom guten Alistair abgedrückt werden müssen. Antworten
Zuerst sprach man von der Gier nach schnellen Gewinnen der Banken.Jetzt wo man bemüht ist, die UBS auf solide Beine zu stellen,geht es offensichtlich einigen auch nicht schnell genug.Vmtl.weil ihnen die Rendite so gar nicht wichtig ist.Uebrigens per Saldo wird niemand einen Verlust aus dem Deal mit den Ramschpap. tragen.Die Nationalbank verwaltet diese, und ist zuversichtlich dass dem so sein wird Antworten
Als Aktionär und Mitarbeiter stört mich primär die Kommunikation, dass das Schweizer Ergebnis "enttäuschend" sei. Nachdem in den USA und im Investmentbanking Milliarden-Verluste eingefahren und der Ruf der Bank ruiniert wurde, kommuniziert das Management, dass die einzige über die ganze Zeit rentable Division ein enttäuschendes Q-Ergebnis zeigt. Ab sofort befürworte ich die Aufteilung der UBS. Antworten
Im Artikel: "..... Im dritten Quartal musste sie erneut per Saldo einen Abfluss von 36,7 Mrd. hinnehmen....." weiter unten: "...stiegen die verwalteten Vermögen der Grossbank zwischen Juli und Ende September um 8 Mrd. auf 2258 Mrd. Franken...." ???? Na was denn nun?? Antworten
Leider haben die Banken noch kein anderes Denken als vor der Krise (Banken tragen übrigens eine grosse Verantwortung dafür),nicht nur die UBS.Denke viele Forumschreiber haben keine Ahnung was innerhalb einer Bank abgeht.Habe jahrelang mit UBS und CS und CH Banken zusammengearbeitet.Die Krise wird erst kommen,denn es ist keine Nachhaltigkeit in Sicht,keine kritische Auseinandersetzung mit was war. Antworten
Jetzt seid doch nicht so streng mit Herrn Huggentobler: Falls jemand sein Geld bei der UBS abzieht, so legt er es vernünftigerweise bei einer andern Bank an. Tun es ihm Zehntausende gleich, verschiebt sich der Verwaltungsaufwand und somit auch das Personal zur Konkurrenz. Nur, welchen Sinn hat der Wechsel, wenn das Geld am Ende wieder von den Leuten verwaltet wird, denen man eben noch Adieu sagte? Antworten
UBS - Nein danke! Man nimmt ein und man gibt aus - und am Ende sollte immer zumindest eine schwarze Null stehen. Wer aber mehr ausgibt als man einnimmt und immer noch nicht weiss, dass dies nicht aufgehen kann, der macht etwas falsch. Spekulieren darf man, wenn man die Risiken abschätzen kann. Die UBS hat gegen alle Grundsätze der Vernunft verstossen und muss dafür nun büssen! Das ist gerecht! Antworten
@ali kazemi: bitte erklaeren Sie mir mal wieviel genau die "Steuerzahler" bisher zahlen mussten (oder der Staat gewonnen hat) und wieviel noch zu erwarten ist - doch nicht so einfach? Ihre Aussage laesst mich vermuten, dass Informationsluecken vorhanden sind. Informieren vor Lachen. Antworten
@Fritz Meier: Schon mal genau analysiert, weshalb die "anderen Banken bereits wieder Milliardengewinne verbuchen"? Diese Gewinne kommen genau aus denjeningen risikoreichen Bereichen (Investmentbanking), die erstens die Krise anfänglich überhaupt erst ausgelöst hatten und zweitens die die UBS zur Risikoreduktion stark verkleinert hatte(weshalb nun auch deren Gewinne kleiner ausfallen!).... Antworten
Nach meinen Berechnungen befindet sich die UBS auf der obersten Treppenstufe zum Turnover. Ich meine, schneller konnte es ja nicht gehen, zu gross waren und sind noch die Probleme dieser Bank. Also meine Damen und Herren vom Negativ - Club, habt noch etwas Geduld ! Antworten
Welch' Reaktion auf meinen Eintrag. Klar weiss ich, dass die UBS ein Grossunternehmen ist. Ich weiss aber auch, dass hier 70000 MA arbeiten, die Abermilliarden verlocht haben, die ihnen gar nicht gehören (und vom Rest wird ihr Lohn gezahlt, ergo auch von meinem Geld!) und beinahe die ganze CH an die Wand gefahren haben. Es werden wohl kaum einige wenige Manager diese "Arbeit" geleistet haben. Antworten
@Meier: ja manche schreiben wieder Gewinne, manche Banken gehen aber immer noch bankrott, was bei der UBS nicht mehr zu befürchten ist, die kommt wieder auf die Beine, auch wenns länger geht, da sie mehr geschüttelt wurde als andere. Asien ist ein weitaus interessanterer Markt als USA. Kundengelder kommen auch wieder zurück, wie im Okt. zu lesen war. Ist aber im 3. Q. Ergebnis noch nicht drin. Antworten
Kapitalismus 3.0: die Einkommens-Schere wird eingeengt, indem ein einzelner Mensch nicht mehr mehr also so und so viel verdienen kann... wird ein grosser Gewinn erwirtschaftet, geht ein Teil zurück an die Kunden... Erbschaften werden härter besteuert, sofern es sich um ein grosses Erbe handelt... jeder soll die gleichen Chancen haben. Antworten
diese absoluten superzahlen berechtigen zu bonuszahlungen und zu weiteren lohnerhöhungen in noch nie dagewesenen ausmasse - bravo ubs (die rückstellungen wurden u.a. ja bereits im 2. quartal vorgenommen) damit sind weitere geldabflüsse vorprogrammiert - und wir steuerzahler sind die deppen, solange unsere snb die toxischen papiere für die doch so arme ubs halten darf resp. muss Antworten
Die Leute von UBS machen einen super Job und geben sich eine heillose Mühe die Kunden zu pflegen, deshalb sollten wir Schweizer nicht so schamlos auf der UBS herumtreten. Wir müssen der UBS helfen, weiter auf die Beine zu kommen, das kommt allen Schweizern zu Gute - ob UBS Kunde oder nicht. Aber die UBS soll auch bescheidener werden, vorallem bei den Boni, auch für alt-BR Villiger! Antworten
Wenn die Anleger der Bank mehr vertrauen würden und das Geld nicht abziehen und zur Credite Swiss und anderen überlaufen würden ginge es unserer UBS auch besser. Aber wie sollen Ausländische Anleger vertrauen schöpfen wenn wir Schweizer dies nicht vorleben! Und denken wir doch auch an die Arbeitsplätze und hoffen das es Herr Grübel gelingt wird was er sich vorgenommen hatt. Antworten
@Marco Henzer. Wir freuen uns gar nicht, dass es der UBS schlecht geht. Wir sind auch gar nicht neidisch. Auf was auch? Wir ärgern uns, dass die UBS-Oberen auf Kosten von uns Bürgern Boni erhielten/erhalten und unverantwortliche Schlaumeier-Risiken eingingen/eingehen! Und es kam nie ein Bedauern! Wir sind der Meinung, dass diese wirtschaftstragende Rolle auch andere Bankinstitute spielen können. Antworten
Das Quartals-Resultat der UBS ist auf den zweiten Blick gar nicht so schlecht. Natürlich hätte man viel mehr verdienen können in den letzten Monaten, hätte man die Risiken wieder erhöht wie einige amerikanischen Banken. Ich bin überzeugt, dass wir in einigen Quartalen wieder eine grundsolide, verlässliche und profitable UBS haben werden, die Steuern zahlt und sich seiner Verantwortung bewusst ist. Antworten
@stefan bucher: die Komplexitaet?? das ich nicht lache... UBS war praktisch pleite, und konnte nur Dank einer massiven Finanzspritze überleben. Diese Finanzspritze bezahlen wir Steuerzahler(übrigens ohne je gefragt worden zu sein) Da müssten die UBS-Angestellte und Manager mit Minimal von einem Minimum-Lohn zufrieden sein und wirklich still und dankbar sein, sonst wären sie jetzt alle Arbeitslos Antworten
Auch die jetzige UBS Leitung findet nicht den Anstand sich für die Spekulationsgier zu entschuldigen und sich vielleicht mal für die erhaltene Staatshilfe zu bedanken. 55 Mia. sind kein Pappenstiel sonder fast 2 investierte Millionen für jeden der 30'000 Angestellten. Ob Stammtisch oder Grossinvestor wir sind wütend auf so ein Management und eine Regierung die unsere Zukunft verkauft hat. Antworten
Ich amüsiere mich jedesmal köstlich wenn wieder das Thema "Grosse böse Banken" angeschnitten wird, mit den dazugehörigen Stammtisch-Experten... So einfach ist das ganze einfach überhaupt nicht, so wie sich das einige Leute hier wohl vorstellen mögen... Je nachdem was man macht und wie die Wirtschaftslage ausschaut, kann man sehr wohl von einem Knochenjob reden... Aber die meisten kennen - Antworten
Politisch fehlen immer noch ganz klar neue Richtlinien, welche den Bankern das Risiko aufbürden, nicht den Bürgern. Aber Grübel, der nun wirklich nicht mein Fall ist, zeigt, dass er was von seinem Geschäft versteht. Auch ist die Kommunikation richtig. Lieber knallhart, offen und brutal, aber stetig leise besser, als umgekehrt! Antworten
@Richard Kunz: Jeder Milchbauer könnte besser wirtschaften ... diese Aussage ist gefährlich! Das ist bis jetzt die einzige Klientel, die sich gegen die Öffnung/Kontigentierung schärfstens zur Wehr setzt. Warum? Auch die bekommen vom CH-Volk BONUS. (Dazu 6 Äpfel für 4 Sfr.) Antworten
Um den Kaderleuten und Investmentbanker ihre Millionen Boni bezahlen zu können werden hunderte von Angestellten der UBS entlassen, und das werden keine zukünftigen Kunden der UBS sein. Mit solchen Strategien schafft man Misstrauen. Das einzige Interesse ist der Stop des Kapitalabfluss, und wenn man genau hinschaut, dann hält sich die Bank noch an ihrer Grösse, dahinter steckt der Pleitegeier. Antworten
Sorry die Aussagen von Hrn. H. sind ok, die Sicht der Mitarbeiter interessiert eh niemanden, schon gar nicht die UBS Manager. Also man kann nicht auf diese Bank schimpfen und gleichzeitig dort Kunden sein, ist doch logisch. Aus meiner Sicht geht diese "Bank" nicht Konkurs sondern muss in Einzelteile zerlegt werden und dann versilbern, dieser Meinung bin ich schon seit über 1 Jahr. Antworten
Hirn einschalten ist ja gut und recht – aber bittte auch das Herz: Rechtfertigt der Fakt, dass jemand viele Arbeitsplätze schafft, unethisches Geschäftsgebahren, Überheblichkeit und Abzockerei? Ganz bestimmt nicht. Also: schön, wenn's mit den Zahlen bergauf geht - noch schöner, wenn es auch endlich die ethischen Werte tun. Antworten
Ich bin mir nicht sicher, ob die UBS jemals wieder auf die Beine kommt. Andere Banken verbuchen bereits wieder Milliardengewinne und die UBS muss immer noch Altlasten verdauen. Auch die Kunden in den USA werden sich hüten, bei dieser Bank ihr Geld zu deponieren. Aber vielleicht schüttet man einfach noch ein paar Milliarden mehr an Boni aus, dann kommts schon wieder gut... Antworten
Also von "Knochenjob" kann bei einer Tätigkeit als Bank-Angestellter wohl nicht geredet werden. Flat Screen Monitore, Telephone, bequemer Bürostuhl, Kaffeepausen, private Telephongespräche in der Arbeitszeit, hohe Grundgehälter, Fitness-Center, ich denke, da würden sich viele Leute die Finger lecken um so einen Job. "You- it's not just a word..." LOL!! Wo bitte ist das commitment? Spesen runter!! Antworten
Da sollte sich doch niemand über die Meinung von "@Hugentobler" aufregen. Also so unrecht hat er nun wirklich nicht. Die ganze Zeit wird nur über Bonis und Talent diskutiert. Jeder Milchbauer könnte besser wirtschaften mit einem Vermögen von 2,6Bio. als diese "Talente". Die UBS ist auf einem Stand von 1998 also rund 11Jahre zurückgeworfen. (Feine Leistung... Grund genug sich erneut zu bereichern.. Antworten
@Jascha Berger: Was meinten Sie mit:"diese neidische Verhalten"?Sofern wir uns über die überdurchschnittlichen Löhne/Boni aufregen,hat dies von meiner Seite her nichts mit Neid zu tun,nur mit gewisser Sozialkompentenz!Solche Exzesse sind nicht akzeptabel,da die Firma für einen Crash zu gross ist und mit dem Volksvermögen aufgefangen werden müsste... Aber arrogant ist schätze ich passender!!! Antworten
Das Problem ist: Die UBS-Führung und Strategieplanungsabteilung hat es praktisch seit ihrer Gründung geschafft, dass die emotionale Bindung der meisten Durchschnittsschweizer zu Leser Urs Huggentoblers Gedankengängen viel stärker ist als zur UBS. Es gibt keine positive emotionale Bindung zur UBS. Da können die unteren Angestellten leider nichts dafür. Antworten
Mit dem auf Steuerhinterziehung aufgebauten Geschäftsmodell hat natürlich alles bestens funktioniert. Die Kunden konnten ja nicht reklamieren, sie waren der Bank ausgeliefert. Jetzt hat der Wind gedreht und die Wohlstandsvernichter in den Teppichetagen sind ratlos. @Peter Müller: aprops arbeiten: darunter verstehe ich Wohlstand schaffen nicht vernichten Antworten
Juhu! Fröhliches UBS-Bashing. Überlegt ihr Leute eigentlich wohin Neid und Schadenfreude führen? Wenn ein Arbeitgeber wie UBS kaputt geht, dann ist ein riesiger Teil der Schweizer Wirtschaft einfach futsch und weg. Und an der UBS hängen diverseste kleinere Zulieferer und Dienstleister --> Viele Arbeitslose, vom Manager bis zur Putzkraft. --> Ein Untergang würde alle Schweizer indirekt treffen. Antworten
Die UBS wird erstarken! Es ist spürbar wie sich die Angestellten um die Kunden ernsthaft bemühen. Ein Grüezi ist keine Seltenheit mehr, sondern wieder an der Tagesordnung! Die gute Bank steht und fällt nicht mit dem "Grüezi", aber mit der Vertrauenswürdigkeit - ich vertraue dieser Bank (wieder), denn sie verdient es! Antworten
@Huggentobler: Oh zahlen Sie den Bankern den Lohn? Dann finde ich es aber gemein, dass Sie so viele entlassen haben, echt unsozial und so. Die können doch auch nichts dafür, dass Krise ist. Aber wenn Sie nicht mehr so affektiert in der Bahnhofstrasse rumlaufen, haben sie ja gute Chancen von Ihnen wieder eingestellt zu werden. Die Bank, die jetzt Ihr Geld verwalten darf, ist bestimmt viel ehrlicher Antworten
das geschäftsmodell der banken muss grundlegend geändert werden. banken müssen die risiken, die sie bergen selber bezahlen - 1. mögl. versicherung-kapitalsteuer! 2. dem zweck des geldes als tauschmittel wieder zurückführen->keine prozentuale beteiligung an einer dienstleistung-nur höchstbetrag =>BANKster haben parasitäre eigenschaften, leider stirbt auch der wirt dabei! (gibt es eine moral?) Antworten
@Urs Huggentobler: Wenn Sie von den Bankern an der Bahnhofstrasse reden, dann vergessen Sie die vielen tausend Angestellten die zur Zeit einen Knochenjob für die UBS machen und die vieleicht auch um die eigene Zukunft bangen, wenn alle ihr Geld abziehen und somit die Bank destabilisieren wollen (was aber nicht gelingt)! In diesem Sinne: Hirn einschalten, dann handeln..., bzw. schreiben!!! Antworten
And the beat goes on....Da muss viel passieren, bis ich mein Geld wieder bei der UBS parkiere. Und die haben noch immer nicht die blöde Regelung abgeschafft, dass man sein Gehaltskonto spesenfrei führen kann bei der UBS. Also sollen sie auch nicht überrascht sein, wenn die Leute mit anderen Banken ihre Geschäfte abwickeln. Antworten
Solange die Bank die Schweizer Kunden mittels "Call Centers" bedienen will, wird auch der Geldabfluss nicht zu stoppen sein. Die Bank muss jetzt endlich lernen, dass jeder Kunde ein Kunde ist und dass die emotionale Seite für die Kunden wichtig ist. Ich bin nicht überrascht, dass die Strategie nicht aufgeht! Antworten
@ Urs Hugentobler, eine unqualifiziertere Aussage habe ich noch selten gelesen. Sie sind sich schon bewusst, das ca. 30'000 Personen in der Schweiz bei UBS arbeiten oder?Die UBS ist nach wie vor eine der grössten und wichtigsten Unternehmungen in diesem Land, mit der sehr viele Personen emotional verknüpft sind (deshalb auch die vielen Reaktionen...) Antworten
Oooh...das tut mir aber leid. Mein Geld hat die UBS schon lange nicht mehr. Es ist zwar kein Riesenbetrag. Aber wenn es Zehntausende mir gleich getan haben, kommen schon einige Milliarden zusammen. Geschieht Ihnen recht. Oder gibt es irgendjemanden, dem das affektierte Getue der Banker auf der Bahnhofstrasse, die vergessen haben, wer ihren Lohn wirklich bezahlt, nicht auf die Nerven geht? Antworten
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Sibylle Weiss
I.With;Was nichts daran ändert,dass ein Erbe,der vielleicht etwas mehr hat,als derjenige,der noch keinen Todesfall erfahren hat,durch die Steuer quasi "bestraft" wird,dass ein Angehöriger gestorben ist.Denjenigen,welche noch keinen Erbschaftsfall haben,sind die Personen u.evtl.auch Ansprechspartern wenigstens noch erhalten geblieben.Bis man selbst erbt,dann sieht die Lage ganz anders aus! Antworten